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Pilze Pilze Forum Archiv 2003

Drogen sind Drogen, ...

Geschrieben von: Helmut
Datum: 30. Januar 2003, 17:54 Uhr

Antwort auf: Was zum aufregen, ärgern, schmunzeln, staunen… (Thomas Pruß)

die einen sind legal (in unserem Kulturkreis z. B. Alkohol), die anderen nicht. Gefährlichkeit bzw. Harmlosigkeit, Wirkungen, Folgen, Suchtgefahren sind andere Gesichtspunkte als die Legalität. Wer trinkt, bekommt nur Probleme, wenn er im Rausch Schäden verursacht oder Gesetze übertritt, wer kifft o. a. übertritt damit die Gesetze. Mit Alkohol oder Nikotin darf man seine Gesundheit ruinieren, mit andern Suchtmitteln nicht. Da hilft auch Jammern nicht. Da helfen nur Mehrheiten.

Gruß

Helmut

P.S.: Natürlich gehören Pilzfreunde für mich zunächst zu der Kategorie Menschen, die mit Suchtmitteln verantwortungsvoll umgehen ;-).

: Moin zusammen,
: Folgenden Aufmacher fand ich gestern in den „Husumer Nachrichten“: „WALDPILZ
: WIRD ZUR PARTY-DROGE

: Drogenexperten in Norddeutschland und Dänemark sind alarmiert. Ein Pilz mit
: halluzinogener Wirkung gerät in den Blick der Fahnder, weil er im Norden
: die Verbreitung der Party-Drogen Ecstasy und Kokain erreicht hat.

: (…) Der Spitzkegelige Kahlkopf kommt unscheinbar gelblich daher, ist wegen
: seiner halluzinogenen Inhaltsstoffe unter Rauschsuchenden immer beliebter.
: In Schleswig-Holstein hat der Konsum noch nicht dänisches Niveau, aber das
: Landeskriminalamt (LKA) registriert schon einzelne Fälle und weist darauf
: hin, dass die Dunkelziffer wahrscheinlich sehr hoch ist.“
: (ganz SH high, oder was?)
: „Denn der Konsum finde vor allem „im stillen Kämmerlein“ statt, sagte ein
: LKA-Sprecher unsrere Zeitung.“ (jetzt weiß ich auch, warum abends auf den
: Straßen von NF so wenig los ist)
: „Im vergangenen Jahr wurden in Schleswig-Holstein neun Fälle von
: Pilzdrogen-Missbrauch aktenkundig, seit 1990 sind es aber schon 107 Fälle,
: die in schleswig-holsteinischen Akten stehen.“
: (Oh tempora, oh mores, in 13 Jahren 107 Fälle, kein Wunder, dass Sitte und
: Moral verfallen)
: „Die dänische Polizei wurde auf den nicht ungefährlichen Drogenpilz in Aarhus
: aufmerksam.“
: (Aarhus liegt im dänischen Nordjütland an der Ostsee bzw. Limfjord)
: „Dort brannte vor einiger Zeit eine Schule bis auf die Grundmauern nieder.
: Und es stellte sich bei den Ermittlungen heraus, dass die jugendlichen
: Brandstifter die Tat unter Einfluss der Pilz-Droge verübt hatten. Schon im
: Jahr 1999 hatte dort ein 17-Jähriger eine 40-jährige Frau im Pilz-Rausch
: erstochen.“
: (Ach wie gut ist der Alkohol: Keine Verkehrsunfälle, kein Rowdytum, keine
: Morde…)
: Die Gefährlichkeit der Pilzdroge betont auch das Kieler Landeskriminalamt.
: Experten sagten, die Pilze verursachten unter Umständen schwerste
: schizophrene Zustände.
: In Dänemark wird der „Kahlkopf“ schon im heimischen Garten angebaut. Die
: Polizei ermittelte, dass getrocknete Exemplare auf den Märkten angeboten
: werden. Auch in Deutschland kann die Pilzsaat legal gekauft werden – der
: Konsum ist aber hier wie dort verboten.

: Macht euch selbst einen Reim, die Kommentare in Klammern sind von mir.

: Grüsslis
: Thomas

Beiträge in diesem Thread

Was zum aufregen, ärgern, schmunzeln, staunen… -- Thomas Pruß -- 30. Januar 2003, 14:12 Uhr
Netter Text... *oT* -- harald andres schmid -- 30. Januar 2003, 14:48 Uhr
Drogen sind Drogen, ... -- Helmut -- 30. Januar 2003, 17:54 Uhr
Desinformation, oberflächlich und falsch. :-( *oT* -- Oktober -- 30. Januar 2003, 18:24 Uhr
Re: Was zum aufregen, ärgern, schmunzeln, staunen… -- Jogi -- 31. Januar 2003, 10:46 Uhr
Typisches Propagandageschwafel *oT* -- Georg -- 31. Januar 2003, 11:47 Uhr

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