Hallo Hermann,
nach meiner Ansicht sind die beiden Arten makroskopisch nur sehr schwer zu unterscheiden, sogar bei Walter Pätzold in Hornberg gab es dazu Diskussionen (obwohl er dann am Ende richtig lag).
Was hier aber immer hilft, ist ein kurzer Blick ins Mikroskop, sind die Sporen leicht warzig, handelt es sich um den Fuchsigen Röteltrichterling (Lepista flaccida).
So hab ich mir in diesem Jahr auch schon 2 mal schnell beholfen und konnte die Art schnell bestimmen.
Klaus
: Oder ist es Lepista flaccida, syn. Lepista gilva? Dafür ist mir aber der
: Stiel zu dünn. Oder mal wieder ein anderer Trichterling/Rötelritterling
: der in keinem Buch steht? ^^
: Geruch nicht bestimmbar - zumindest nichts, was meine Nase irgendwie
: definieren könnte. Nicht unangenehm. Standort: Zwischen Brennesseln und
: Stachelbeeren - *autsch* - an einem Wegrand, Kiefern in der Nähe, Boden
: mit Sicherheit stark gedüngt, Laubreste mit Nadeln und Gras. Myzelfilz mit
: Blättern und Humus am Stielende, teilweise 5-10 Fruchtkörper an so einem
: "Laubbrocken". Stiel zäh.
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