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Pilze Pilze Forum Archiv 2012-13
Re: Alljährlich, häufig und zum Haareraufen (Asco)
Geschrieben von: Ingo Wagner Antwort auf: Alljährlich, häufig und zum Haareraufen (Asco) (Ingo Wagner)
Datum: 20. Januar 2013, 02:34 Uhr
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Hallo! Tja, ich sagte es ja bereits, der ärgert mich schon lange und bringt mich immer wieder durcheinander.
Den gibt es natürlich, in einigen Pilzen findet man solche Helicogonium-Arten, wenn sie geschädigt sind, aber noch nicht kaputt. Ich denke, die brauchen noch eine halbwegs funktionierende Fruchtschicht, die sie anzapfen können, wenn sie schon selbst "zu faul" sind, sich was eigenes zu basteln. Allerdings passt der hier im Beitrag von mir als Helicogonium bezeichnete doch nicht richtig, denn der Helicogonium parorbiliopsidis hätte Haken, kleinere Sporen und bildet Sporenkonidien rund um die Primärspore. Also habe ich nochmal versucht mir ein Bild zu machen, meine Interpretation läuft jetzt darauf hinaus, dass Parorbiliopsis minuta wintergeschädigt seinen "Sporen-Bauplan" ändert. Entweder ist die normale Entwicklung gestört oder die Art und Weise hat vielleicht sogar Vorteile und ist eine Alternative oder Notlösung. Es gibt da ja mehr Ascomyceten (z.B. Claussenomyces, Nectria), deren Sporen zerfallen, insofern würde mich das nicht erstaunen. Vielleicht spielt sogar noch Konidienbildung an den Sporen eine Rolle (was durchaus Gang und Gebe ist im Winter bei vielen Arten), das habe ich aber eigentlich nicht so sehr gesehen, zumindest nicht in dem Maße, dass man damit die reich gefüllten Asci mit Kleinsporen erklären könnte. Hier also meine neue Einstellung zur Thematik, die sich allerdings auch wieder ändern könnte.
Ich dachte ja, dass ich hier jemanden zum Diskutieren finden könnte, aber da schauen wohl momentan die Wissenden gerade nicht ins Forum.
VG Ingo W
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