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verd... Zecken, verunsichert!

Rainer, (vor 9521 Tagen)

Puuh, verdammt ist mir schlecht ...

das alte aber immer wieder neue Thema, ich weiß ...

Nach dem heutigen Bericht auf ARTE wurde dort berichtet, dass Zecken nahezu zur Hälfte mit Borreliose versucht seien. Nun, ich habe zwei Arbeitskollegen, die diese Krankheit nach einem Zeckenbiss in meinem Pilzrevier auch bekommen haben.

Natürlich hab ich in meinem Jagdrevier dort auch schon einige Zeckenbisse in diesem Jahr bekommen.

Wir haben eine Zeckenzange und drehen die Viecher mit dem Teil dann heraus. Dem Bericht auf ARTE zufolge geben die Zecken beim Ansatz mit der Zeckenzange in Ihrem Todeskampf dann den borreliosehaltigen Magensaft in die Blutbahn des Opfers ab und dann ist man endgültig infiziert.

Ich habe auch schon einen Thread hier verfolgt, der Eisspray aus der Apotheke empfiehlt.

Hat jemand hier eine stichhaltige - frei nach bea - *nichtvondenscheißZeckeninfizierendenLösung * parat?

Ist die Lösung also - meiner jetzigen Ansicht nach - vereisen und dann mit Zeckenzange rausdrehen?

Help me!

Rainer

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

.bleem, (vor 9521 Tagen) @ Rainer

Hi Rainer!

Glaube keine Ammenmärchen-ich habe täglich damit zu tun.Die Zecken geben erst nach ca. 24 Stunden ihre gefährlichen Säfte frei wenn überhaupt wenn Du sie mit der Zange präzise herausdrehst dann hat das Tier auch keinen Todeskampf. Ich habe erst gestern eine bei meiner Tochter aus dem Hals gedreht-war ein hübsches Weibchen (zu erkennen am roten Arsch und an der Größe)-habe sie dann laufen lassen.Man muß nur aufpassen das man die Tiere nicht zerdrückt denn dann wäre es möglich das die Zecke einen infiziert. Also keine Panik vor den Zecken:Laß Dich immer von Deiner Frau oder egal wem nach einem Waldspaziergang untersuchen dann bist Du auf der sicheren Seite.Ich habe dieses Jahr schon mindestens 20 Zecken gehabt (nicht festgesaugt) und habe sie alle während einer Leibesvisitation gefunden.

Ciaop bleem

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

Uli Prokop, (vor 9520 Tagen) @ .bleem

Hi Rainer!
Glaube keine Ammenmärchen-ich habe täglich damit zu tun.

hallo,

darf ich deinen beitrag ergänzen - offenbar bist du in keinem fsme - gebiet zu hause, so wie ich.
für die übertragung der borreliose gilt das, was du sagst.

für die fsme ( und die ist gefährlich genug! ) leider nicht. die erreger dieser krankheit sitzen in den speicheldrüsen ( und nicht im enddarm der zecke wie bei der LB )und werden schon während des festbeißens der zecke in den wirt entlassen.

( die zecke, die meine tochter infizierte, entfernte ich nach spätestens 4 stunden, das ging total leicht und ich dachte auch: "gott sei dank, ich hab sie ja gleich bemerkt! )

grüße, uli.

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

bernd, (vor 9521 Tagen) @ Rainer

Hallo Rainer,

zwei Dinge sind sehr wichtig, wenn es darum geht eine Infektion zu vermeiden.

1. Erfolgt in den ersten 24 h so gut wie keine Infektion mit den Borrelien. Daher ist es wichtig die Zecken so schnell wie möglich zu entfernen. [Dies liegt daran, daß in den ersten Stunden die Zecke lediglich Blut saugt und nichts zurück in die Blutbahn schleußt.]
2. Die Zecke nur am Kopfende gepackt werden darf und keinesfalls beim vorsichtigen Herausdrehen gequetscht werden sollte, da sie sonst (infizierte) Flüssigkeit in die Blutbahn abgeben könnte.

Wenn man die Zecke vorsichtig herausdreht erleidet Sie auch keinen Todeskampf. Manche "Zecken"-Zangen sind aber so schlecht konzipiert, daß die Zecke gequetscht wird und dann dadurch eine Infektion erfolgt. Eine gute Zeckenzange sollte daher nur den Beißaparat der Zecke packen und nicht den ganzen Kopf oder gar den Körper des Tiers.
Vom Einfrieren mit Spray habe ich noch nie was gehört, aber keinesfalls sollte man Alkohol, Klebstoff oder was es sonst noch so gibt verwenden.
Ich persönlich habe noch nie eine Zeckenzange oder Pinzette benuzt, sondern ich greife die Zecke mit meinen Fingernägeln direkt an der meiner Haut, ohne die Zecke zu drücken und ziehe sie dann vorsichtig raus. Hat bislang immer gut funktioniert (ist aber wohl nicht jedermanns Sache).

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

Doris Kreißl, (vor 9521 Tagen) @ Rainer

Puuh, verdammt ist mir schlecht ...
das alte aber immer wieder neue Thema, ich weiß ...
Nach dem heutigen Bericht auf ARTE wurde dort berichtet, dass Zecken nahezu
zur Hälfte mit Borreliose versucht seien. Nun, ich habe zwei
Arbeitskollegen, die diese Krankheit nach einem Zeckenbiss in meinem
Pilzrevier auch bekommen haben.
Natürlich hab ich in meinem Jagdrevier dort auch schon einige Zeckenbisse in
diesem Jahr bekommen.
Wir haben eine Zeckenzange und drehen die Viecher mit dem Teil dann heraus.
Dem Bericht auf ARTE zufolge geben die Zecken beim Ansatz mit der
Zeckenzange in Ihrem Todeskampf dann den borreliosehaltigen Magensaft in
die Blutbahn des Opfers ab und dann ist man endgültig infiziert.
Ich habe auch schon einen Thread hier verfolgt, der Eisspray aus der Apotheke
empfiehlt.
Hat jemand hier eine stichhaltige - frei nach bea -
*nichtvondenscheißZeckeninfizierendenLösung * parat?
Ist die Lösung also - meiner jetzigen Ansicht nach - vereisen und dann mit
Zeckenzange rausdrehen?
Help me!
Rainer

Hallo Rainer,

eine *nichtvondenscheißZeckeninfizierLösung* gibt es meines Wissens leider noch nicht, allerdings bin ich von den Zeckenzangen überhaupt nicht begeistert.
Viel bessere Erfahrung habe ich immer gemacht wenn ich die Biester vorsichtig mit den Fingernägel möglichst nahe bei der Haut(Vorsicht nicht die Haut im Eifer des Gefechts verletzten, dann bleiben den Biestern meistens der Kopf stecken) die Zecke packen und mit "Gefühl" herausziehen.Das vereisen kann man ja noch zusätzlich machen.
Meine Mutter hatte in diesem Sommer eine Borrelieninfektion und man konnte diese Hautveränderung um den Zeckenbiß geradezu Lehrbuchmäßig sehen. Dazu die typischen Symptome, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen , allgemeine Abgeschlagenheit. Nach der Antibiotikatherapie hat sie sich aber relativ schnell wieder erholt.Bei dem Verdacht auf eine Borrelioseinfektion sollte man meiner Meinung nach aber immer einen Arzt konsultieren und eine Blutuntersuchung machen lassen.Mich haben die Biester dieses Jahr auch schon mehrfach heimgesucht und ich gebe Dir recht es ist ein blödes Gefühl jedes mal wenn ich eines der Biester festgesaugt entdecke.
Was mich verwundert und was mir vielleicht mal jemand vom Forum erklären könnte ist warum es so viele dieser Biester zur Zeit gibt?????
Damit meine ich nicht die Jahreszeit sondern die letzten Jahre, als Kind habe ich stundenlang im Sommer im Wald gespielt,meistens in kurzen Hosen und Barfuß (im Farn am Bach, also da wo die Zecken sich bevorzugt aufhalten).
Okay, ich hatte auch mal eine Zecke aber doch verhälnissmäßig selten(2-4 in einem Sommer, wenn es hochkommt).Jetzt gehe ich nur noch mit langen Hosen und ziehe die Socken über die Hosenbeine und die Biester finden doch einen Weg zur Haut an den Beinen! Barfuß und in kurzen Hosen lasse ich auch meine Kinder natürlich nicht in den Wald und irgenwie finde ich es total schade das ich sie nur mal ausnahmsweise und dann immer mit einem schlechten Gefühl am Bach spielen lassen kann( Handtuch mitnehmen, nachsehen das keine dransitzt und dann gleich wieder anziehen, meinen Kindern entgeht ein wunderschönes Lebensgefühl!!!).
VERDAMMTE ZECKENBRUT!!!
Naja, jetzt habe ich mal richtig über die Viecher abgemeckert:-)
Übrigens Rainer, den Möhrensalat hatte ich mit Totentrompeten und nicht mit Trompetenpfifferlingen gemacht, aber er schmeckt bestimmt auch mit den Trompi`s recht gut. -Oder?

Viele Grüße Doris

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

Franz, (vor 9521 Tagen) @ Doris Kreißl

Was mich verwundert und was mir vielleicht mal jemand vom Forum erklären
könnte ist warum es so viele dieser Biester zur Zeit gibt?????
Damit meine ich nicht die Jahreszeit sondern die letzten Jahre, als Kind habe
ich stundenlang im Sommer im Wald gespielt,meistens in kurzen Hosen und
Barfuß (im Farn am Bach, also da wo die Zecken sich bevorzugt aufhalten).
Okay, ich hatte auch mal eine Zecke aber doch verhälnissmäßig selten(2-4 in
einem Sommer, wenn es hochkommt).Jetzt gehe ich nur noch mit langen Hosen
und ziehe die Socken über die Hosenbeine und die Biester finden doch einen
Weg zur Haut an den Beinen! Barfuß und in kurzen Hosen lasse ich auch
meine Kinder natürlich nicht in den Wald und irgenwie finde ich es total
schade das ich sie nur mal ausnahmsweise und dann immer mit einem
schlechten Gefühl am Bach spielen lassen kann( Handtuch mitnehmen,
nachsehen das keine dransitzt und dann gleich wieder anziehen, meinen
Kindern entgeht ein wunderschönes Lebensgefühl!!!).

Hallo Doris,

sehe ich genau so !

Verdammt gute Frage ...

Gruß

Franz

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Re: verd... Zecken, verunsichert!

Katja Tödter, (vor 9520 Tagen) @ Doris Kreißl

Hallo Doris.

Zu Deiner Frage, warum es so viele Zecken gibt. Ich habe diese Frage vor kurzem erst mit unserem Förster erörtert. Ein wichtiger Grund sind unsere milden, kurzen Winter. Viele Leute glauben zwar an die Unverwüstlichkeit von Zecken, das stimmt aber nicht. Lange kräftige Frostperioden setzen auch diesen Tieren zu, zumindest wird die Vermehrung gebremst. Ein weiterer Grund sind (zumindest trifft das in unserer Region zu) die hohen Wildbestände. Wo viel Wild ist, können auch viele Zecken ausreifen. Auf dem Grundstück unseres Nachbarn kommen regelmäßig Wildschweine (kein Zaun und die Leute sind nur selten da), letztens hat er mir gezeigt, was passiert, wenn er ums Haus geht und Holz holt. 10 Zecken krabbelten auf seinen Armen. Schauderhaft!

Gruß
Katja

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Re:an Birgit und Katja...

Doris Kreißl, (vor 9519 Tagen) @ Katja Tödter

Hallo Doris.
Zu Deiner Frage, warum es so viele Zecken gibt. Ich habe diese Frage vor
kurzem erst mit unserem Förster erörtert. Ein wichtiger Grund sind unsere
milden, kurzen Winter. Viele Leute glauben zwar an die Unverwüstlichkeit
von Zecken, das stimmt aber nicht. Lange kräftige Frostperioden setzen
auch diesen Tieren zu, zumindest wird die Vermehrung gebremst. Ein
weiterer Grund sind (zumindest trifft das in unserer Region zu) die hohen
Wildbestände. Wo viel Wild ist, können auch viele Zecken ausreifen. Auf
dem Grundstück unseres Nachbarn kommen regelmäßig Wildschweine (kein Zaun
und die Leute sind nur selten da), letztens hat er mir gezeigt, was
passiert, wenn er ums Haus geht und Holz holt. 10 Zecken krabbelten auf
seinen Armen. Schauderhaft!
Gruß
Katja

...hallo Ihr zwei,

Vielen lieben Dank für die Info, diese Zeckenbrut hat mir wirklich schon des öfteren Magenschmerzen bereitet. Vor allem als mein älterer Sohn (9Jahre) im Sommer so ein Viech direkt neben dem Ohr festgesaugt sitzten hatte.
Der Link zu dem Borrelien-Forum war für mich sehr informativ, vor allem weil meine Mutter nach ihrer Infektion steif und fest behauptete sie hätte nur einen Mückenstich und keine Zecke gehabt. Weder unser Hausarzt noch ich(jetzt schäme ich mich dafür:-()haben ihr damals geglaubt. Dort im Forum wurde aber von mehreren Fällen berichtet in denen Mücken oder Bremsen für eine Infektion verantwortlich waren.
Mein Immunsystem scheint "Gott sei Dank" ganz in Ordnung zu sein möglicherweise weil ich soviel draußen im Wald unterwegs, was wieder einmal zeigt wie gesund es ist in die Pilze zu gehen:-)

Viele liebe Grüße Doris

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Borreliose - auch für Doris

Birgit, (vor 9521 Tagen) @ Rainer

Don't panic!

Es stimmt zwar, daß min. 30% der Zecken mit Borreliose infiziert sind, aber nicht jeder Zeckenbiß einer infizierten Zecke infiziert auch den gebissenen Menschen. Wie einige andere richtig bemerkt haben, erfolgt eine Infektion erst nach 24 h (Info für Doris: Im unten angegebenen Borrelioseforum hatte auch ne Mutter Angst um ihre Kinder, die in einen Waldkindergaarten gehen und viel im Wald spielen. Ihr wurde ebenfalls der Rat gegeben ihre Kinder jeden Abend gründlich nach Zecken abzusuchen, das würde als Vorsorge ausreichen, da eben die 24 h Schwelle noch nicht überschritten ist). Ich hatte dieses Jahr auch eine Borreliose, übrigens war bei mir die Wanderröte fast nicht ausgeprägt, kein Ring um den Biß herum nur eine kreisrunde hellrosa Rötung mit ca. 3-5 cm, die nicht gejuckt hat, nicht heiß war und nicht angeschwollen. Es ist daher wichtig!!!, sich die Zeckenbisse zu merken und bei den bekannten Borreliosesymptomen (z.B. Sommergrippe ohne Husten, Schnupfen, aber sind auch noch andere Symptome möglich) immer auch an eine Borreliose zu denken. EIn guter Arzt sollte bei solchen Symptomen (wenn FSME z.B. durch eine Impfung wie ich sie hatte, ausgeschlossen werden kann) auf Verdacht prophylaktisch mit Antiobiotika behandeln, denn die ANtikörper können erst Wochen später nachgewiesen werden. Wenn der Arzt dies nicht will oder glaubt, sofort Arzt wechslen (im unten angegebenen Forum werden auch Ärzte empfohlen) Weitere sehr gute Infos findest du unter

http://www.borreliose.de/forum/ und http://www.borreliose.de/

Wenn die Antibiotikabehandlung frühzeitig erfolgt, ist eine Borreliose zwar unangenehm, heilt aber aus (ich hatte nach einer Woche keine Symptome mehr, obwohl ich die Antibiotika erst nach Abklingen der Symptome von meinem dann aus dem Pfingsturlaub zurückgekehrten Hausarzt bekam!). Wirklich schlimm werden meist erst die jahrelang unbehandelten, weil nicht erkannten Borreliosefälle.

Ich hatte dieses Jahr übrigens schon ca. 20 Zecken, wovon 1! mich infiziert hat. Ich entferne sie immer mit einer ganz normalen Pinzette dicht an der Haut, ich denk mal das schadet nix, sonst hätt ich längst schon wieder ne Infektion gehabt.

Übrigens: Zecken bekommt man nicht nur im Wald, die sitzen nämlich in jedem höheren Gras drin (nie in Bäumen oder Büschen), dann dürfte man auch nicht mehr in den Garten gehen... Unsere Ponies hatten ihre borrelioseinfizierten Zecken auch nicht aus dem Wald sondern von der Koppel am Haus.

Außerdem gibts noch zwei große Zeckenspender: Katzen und HUnde, ich hab unsere Katzen stark im Verdacht mir schon ein paar Zecken vererbt zu haben, die sich noch nicht auf ihnen festgesaugt hatten.

So ich hoffe es sind jetzt alle Unklarheiten beseitigt

Birgit

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Re: Borreliose - Warnung vor Ärzten.

hansuwe, (vor 9519 Tagen) @ Birgit

Do panic, it could be dangerous!

Es stimmt zwar, daß min. 30% der Zecken mit Borreliose infiziert sind, aber
nicht jeder Zeckenbiß einer infizierten Zecke infiziert auch den
gebissenen Menschen. Wie einige andere richtig bemerkt haben, erfolgt eine
Infektion erst nach 24 h (Info für Doris: Im unten angegebenen
Borrelioseforum hatte auch ne Mutter Angst um ihre Kinder, die in einen
Waldkindergaarten gehen und viel im Wald spielen. Ihr wurde ebenfalls der
Rat gegeben ihre Kinder jeden Abend gründlich nach Zecken abzusuchen, das
würde als Vorsorge ausreichen, da eben die 24 h Schwelle noch nicht
überschritten ist). Ich hatte dieses Jahr auch eine Borreliose, übrigens
war bei mir die Wanderröte fast nicht ausgeprägt, kein Ring um den Biß
herum nur eine kreisrunde hellrosa Rötung mit ca. 3-5 cm, die nicht
gejuckt hat, nicht heiß war und nicht angeschwollen. Es ist daher
wichtig!!!, sich die Zeckenbisse zu merken und bei den bekannten
Borreliosesymptomen (z.B. Sommergrippe ohne Husten, Schnupfen, aber sind
auch noch andere Symptome möglich) immer auch an eine Borreliose zu
denken. EIn guter Arzt sollte bei solchen Symptomen (wenn FSME z.B. durch
eine Impfung wie ich sie hatte, ausgeschlossen werden kann) auf Verdacht
prophylaktisch mit Antiobiotika behandeln, denn die ANtikörper können erst
Wochen später nachgewiesen werden. Wenn der Arzt dies nicht will oder
glaubt, sofort Arzt wechslen (im unten angegebenen Forum werden auch Ärzte
empfohlen) Weitere sehr gute Infos findest du unter
http://www.borreliose.de/forum/ und http://www.borreliose.de/

Habe selbst die Erfahrung mit einem ahnungslosen Arzt gemacht, erst ein anderer hat die Boreliose richtig diagnostiziert,
Eine Bekannte wäre fast gestorben weil die Erkrankung nicht rechtzeitig und nicht richtig erkannt wurde.
Deshalb: better panic before to die!!
Gruss an die zufällig lesende Ärztezunft.

Wenn die Antibiotikabehandlung frühzeitig erfolgt, ist eine Borreliose zwar
unangenehm, heilt aber aus (ich hatte nach einer Woche keine Symptome
mehr, obwohl ich die Antibiotika erst nach Abklingen der Symptome von
meinem dann aus dem Pfingsturlaub zurückgekehrten Hausarzt bekam!).
Wirklich schlimm werden meist erst die jahrelang unbehandelten, weil nicht
erkannten Borreliosefälle.

Ich hatte übrigens keine Probleme mit der Antibiotikumbehandlung, es scheint aber auch hier unterschiedliche Empfindlichkeiten zu geben.
Nebeneffekt: Auch gewisse Geschlechtskrankheiten werden bei einigen Medikamenten gleich mit ausgerottet. Also nix wie hin zur Apotheke, Arzt umgehen!! Der kennt keine Borreliose und fragt nur doof nach Art und Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs, kommt selten auf Zeckenverkehr!

Ich hatte dieses Jahr übrigens schon ca. 20 Zecken, wovon 1! mich infiziert
hat. Ich entferne sie immer mit einer ganz normalen Pinzette dicht an der
Haut, ich denk mal das schadet nix, sonst hätt ich längst schon wieder ne
Infektion gehabt.
Übrigens: Zecken bekommt man nicht nur im Wald, die sitzen nämlich in jedem
höheren Gras drin (nie in Bäumen oder Büschen), dann dürfte man auch nicht
mehr in den Garten gehen... Unsere Ponies hatten ihre
borrelioseinfizierten Zecken auch nicht aus dem Wald sondern von der
Koppel am Haus.
Außerdem gibts noch zwei große Zeckenspender: Katzen und HUnde, ich hab
unsere Katzen stark im Verdacht mir schon ein paar Zecken vererbt zu
haben, die sich noch nicht auf ihnen festgesaugt hatten.
So ich hoffe es sind jetzt alle Unklarheiten beseitigt.

Nöö, sicher nicht, das war nicht alles, kann es nicht gewesen sein. Thema ist für Pilzler sehr wichtig jeder sollte es wissen, wg. der Wissenslücken unserer jungdynamischen Äztegeneration, je grüner, desto blauäugiger!

Birgit

und pilzige, borreliosefreie Grüsse
hansuwe