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Blutroter (Filz-)Röhrling

KARL, (vor 9520 Tagen)

Mitten in den Mehlräslingen fand ich ausserhalb des Waldes in parkähnlicher Landschaft zwei Fruchtkörper des Blutroten (Filz-)Röhrlings, Xerocomus rubellus bzw. Xerocomus chrysenteron forma rubellus. Sie hatten auffallend kurze Stiele. Hutdurchmesser ca. 4 cm, Stiellänge nur 3 cm. Die Stiele waren an der Basis verjüngt, also etwas zugespitzt. Wegen dieser Eigenschaft konnte ich die Pilze nicht eindeutig bestimmen. Doch Hans Laux (bekannt als Pilzfotograf [ http://home.t-online.de/home/Botanik-Bildarchiv-Laux ]) hat sie mir sicher als "rubellus" bestimmt.
Gruß Karl

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Re: Blutroter (Filz-)Röhrling

Birgit, (vor 9520 Tagen) @ KARL

Mitten in den Mehlräslingen fand ich ausserhalb des Waldes in parkähnlicher
Landschaft zwei Fruchtkörper des Blutroten (Filz-)Röhrlings, Xerocomus
rubellus bzw. Xerocomus chrysenteron forma rubellus. Sie hatten auffallend
kurze Stiele. Hutdurchmesser ca. 4 cm, Stiellänge nur 3 cm. Die Stiele
waren an der Basis verjüngt, also etwas zugespitzt. Wegen dieser
Eigenschaft konnte ich die Pilze nicht eindeutig bestimmen. Doch Hans Laux
(bekannt als Pilzfotograf [
http://home.t-online.de/home/Botanik-Bildarchiv-Laux ]) hat sie mir
sicher als "rubellus" bestimmt.
Gruß Karl

Gratulation, Karl!

ich hab heute auch einen sehr seltsamen Röhrling gefunden, sah aus wie ein etwas dunklerer Kuhröhrling mit lachsorangefarbenen Röhren, (nee, nee, ist kein Fake!), mal schaun was Christoph dazu sagt.

Außerdem einige Eichenrotkappen, von denen eine in sehr illustrer Amanita phalloides Gesellschaft wuchs. Einen hatte sie sogar so gern, daß sie cheek-to-cheek mit ihm wuchs, schade, hätte doch noch ein Photo von den beiden machen sollen, sah wirklich niedlich aus.

Guts Nächtle

Birgit

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Rostroter Lärchenröhrling (Suillus tridentinus)

Birgit, (vor 9519 Tagen) @ Birgit

Gratulation, Karl!
ich hab heute auch einen sehr seltsamen Röhrling gefunden, sah aus wie ein
etwas dunklerer Kuhröhrling mit lachsorangefarbenen Röhren, (nee, nee, ist
kein Fake!), mal schaun was Christoph dazu sagt.

Also es war ein rostroter Lärchenröhrling (S. tridentinus), noch ziemlich jung und daher noch mit schönen orangen Röhren (wirklich ein schöner Pilz auch das Fleisch war orange marmoriert), aber schon ringlos und etwas zerfressen, so daß man die herablaufenden Röhren auch nicht sah. Das Foto im gerhardt und die Abbildung im Bon wurden meinem Pilz leider überhaupt nicht gerecht, so daß das Erkennen etwas schwierig war.

Gruß

Birgit

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Re: Rostroter Lärchenröhrling (Suillus tridentinus

KARL, (vor 9519 Tagen) @ Birgit

Also es war ein rostroter Lärchenröhrling (S. tridentinus), noch ziemlich
jung und daher noch mit schönen orangen Röhren (wirklich ein schöner Pilz
auch das Fleisch war orange marmoriert), aber schon ringlos und etwas
zerfressen, so daß man die herablaufenden Röhren auch nicht sah. Das Foto
im gerhardt und die Abbildung im Bon wurden meinem Pilz leider überhaupt
nicht gerecht, so daß das Erkennen etwas schwierig war.
Gruß
Birgit

Toll, Birgit, was Du alles auf Deinem Lechschotter findest, oder war das wieder im Ammerseegebiet? Gratuliere!
Gruß Karl

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Re: Rostroter Lärchenröhrling (Suillus tridentinus

Birgit, (vor 9519 Tagen) @ KARL

Toll, Birgit, was Du alles auf Deinem Lechschotter findest, oder war das
wieder im Ammerseegebiet? Gratuliere!
Gruß Karl

Hallo du Nachteule,

leider war der Fund nicht hier bei mir im Lechschotter, sondern in der Umgebung von Tutzing (Starnberger See). Es gab übrigens nochmal mindestens 20 Stück B. rhodoxanthus-"Leichen" zu besichtigen (du weißt schon wo ;-)), so extrem wärmeliebend kann der also eigentlich gar nicht sein.

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Blutroter (Filz-)Röhrling

Wolfgang F., (vor 9520 Tagen) @ KARL

Mitten in den Mehlräslingen fand ich ausserhalb des Waldes in parkähnlicher
Landschaft zwei Fruchtkörper des Blutroten (Filz-)Röhrlings, Xerocomus
rubellus bzw. Xerocomus chrysenteron forma rubellus. Sie hatten auffallend
kurze Stiele. Hutdurchmesser ca. 4 cm, Stiellänge nur 3 cm. Die Stiele
waren an der Basis verjüngt, also etwas zugespitzt. Wegen dieser
Eigenschaft konnte ich die Pilze nicht eindeutig bestimmen. Doch Hans Laux
(bekannt als Pilzfotograf [
http://home.t-online.de/home/Botanik-Bildarchiv-Laux ]) hat sie mir
sicher als "rubellus" bestimmt.
Gruß Karl

Hallo Karl,

mit was wolltest Du den rubellus denn verwechseln, wenn ein zugespitzter Stiel Dich in Zweifel stürzt - bei den Xerocomen geht doch im Moment (noch!) alles nach Farben...

Der Fund bei Mehlräslingen ist interessant - angeblich schmarotzen die ja auf Röhrlingsmyzel!

Wolfgang F.

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Re: Blutroter (Filz-)Röhrling

KARL, (vor 9520 Tagen) @ Wolfgang F.

Hallo Wolfgang,

mit was wolltest Du den rubellus denn verwechseln, wenn ein zugespitzter
Stiel Dich in Zweifel stürzt - bei den Xerocomen geht doch im Moment
(noch!) alles nach Farben...

Wie Du siehst, kenne ich mich bei Xerocomus noch nicht so gut aus. Ich sah das Bild in "Die Großpilze Baden-Württembergs", Band 2, Seite 324 von Schrempp und da sind die Stiele relativ lang. Andreas Gminder schreibt darin: (Stiel) "basal zuspitzend", das habe ich wohl überlesen.

Der Fund bei Mehlräslingen ist interessant - angeblich schmarotzen die ja auf
Röhrlingsmyzel!

Im o. g. Buch schreibt Andreas über diese angebliche parasitische Eigenschaft kein Wort.

Viele Grüße
Karl