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Heute wieder in meinem Lieblingswald ca1,5MB Fotos *PIC*

Harry B., (vor 7374 Tagen)

Heute morgen machte ich mich mal wieder auf und wurde nicht enttäuscht, da die letzten Tage in anderen Wäldern im Taunus eher mau ausfielen, machte ich mir eigentlich keine großen Fundhoffnungen, sammelte hier und da mal ein paar Maronen, verschiedene milde Täublinge am Wegesrand, stieg dann den Berg hoch und fand sie plötzlich an einer ziemlich trockenen Ecke, neben vielen Goldröhrlingen, die ich mitnahm, leider alle Madig, der Stieldrücktest reicht schon aus um es festzustellen und so ließ ich alle stehen, dieses ist eines jener Exemplare, hat sogar im Wachstum eine stattliche Menge Äste emporgehoben:
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Leider gab es keinerlei Kleine, die sind hier meist Madenfrei und noch gut in Schuss, also zog ich weiter, wieder den Berg hinunter. Zwischenstop bei Massen von Heringstäublingen die ich auch bis auf die von Schnecken zerlegten mitnahm, vorbei an den mir bekannten Pfifferlingsstellen die bereits wieder neues Wachstum zeigen, Ende nächster Woche ist wohl mal wieder Erntezeit, ein mittelgroßes Exemplar wanderte schon heute in den Korb.. wieder zurück auf einen recht häufig von Joggern, Pilzsammlern, Gassigehern benutzten geschotterten Weg. Gerade fing es kräftig zu regnen an als ich einen Blick in den Graben tat und eine glänzende schmierige Fläche von ca 25cm Durchmessern entdeckte, mal wieder an einer Stelle, wie schon häufiger dieses jahr, die mir nicht als "Steiniplätzchen" bekannt ist, ringsherum Junge Nadelbäume, der "Pfiffiwald" mit älteren Laubbäumen am Hang mindestens 10m entfernt.. Der Stieldrücktest ergab bei diesem Exemplar auch den schlechten Zustand, also blieb er stehen, aber mein Hund zog mich dann unter die Jungen Nadelbäume, noch ehe ich die Umgebung genauer betrachtet hatte.. und fing an zu buddeln, keine Ahnung warum.. und da standen sie dann.. wer will darf das Foto als Suchbild ansehen:
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Bis auf einen blieben auch diese Burschen an ihrem Platz, hier noch eine Aufnahme von ihnen:
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Aber die Kleineren in der Umgebung, die ich erst minuten später bemerkte, hatten allesamt einen festen und Madenfreien Stiel und Hut, die nahm ich natürlich mit ;):
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Am Weggraben fand ich noch 3 andere gute Exemplare, auch einige Ältere, insgesamt nicht viel zum Mitnehmen, aber dennoch überraschend sie genau dort zu finden, wo die Vergangenen Jahre nicht ein Steinpilz zu sehen war. Hoffentlich regnet es noch viel die nächsten Tage, so naß wie ich dachte sind viele Strecken im Wald nicht. Fazit dennoch: Es ist ein Steinpilzjahr, wenn man sie denn findet wo sie momentan wachsen.

Um die schlechten Fotos mit schwachem Blitz aufzulockern, hier noch ein ausgewachsener Parasol vom Montag, leider habe ich noch immer keinen Jungen gefunden, nur solche Monster:
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Re: Heute wieder in meinem Lieblingswald ca1,5MB F

Forsthäusler, (vor 7374 Tagen) @ Harry B.

Heute morgen machte ich mich mal wieder auf und wurde nicht enttäuscht, da
die letzten Tage in anderen Wäldern im Taunus eher mau ausfielen, machte
ich mir eigentlich keine großen Fundhoffnungen, sammelte hier und da mal
ein paar Maronen, verschiedene milde Täublinge am Wegesrand, stieg dann
den Berg hoch und fand sie plötzlich an einer ziemlich trockenen Ecke,
neben vielen Goldröhrlingen, die ich mitnahm, leider alle Madig, der
Stieldrücktest reicht schon aus um es festzustellen und so ließ ich alle
stehen, dieses ist eines jener Exemplare, hat sogar im Wachstum eine
stattliche Menge Äste emporgehoben:
Leider gab es keinerlei Kleine, die sind hier meist Madenfrei und noch gut in
Schuss, also zog ich weiter, wieder den Berg hinunter. Zwischenstop bei
Massen von Heringstäublingen die ich auch bis auf die von Schnecken
zerlegten mitnahm, vorbei an den mir bekannten Pfifferlingsstellen die
bereits wieder neues Wachstum zeigen, Ende nächster Woche ist wohl mal
wieder Erntezeit, ein mittelgroßes Exemplar wanderte schon heute in den
Korb.. wieder zurück auf einen recht häufig von Joggern, Pilzsammlern,
Gassigehern benutzten geschotterten Weg. Gerade fing es kräftig zu regnen
an als ich einen Blick in den Graben tat und eine glänzende schmierige
Fläche von ca 25cm Durchmessern entdeckte, mal wieder an einer Stelle, wie
schon häufiger dieses jahr, die mir nicht als "Steiniplätzchen"
bekannt ist, ringsherum Junge Nadelbäume, der "Pfiffiwald" mit
älteren Laubbäumen am Hang mindestens 10m entfernt.. Der Stieldrücktest
ergab bei diesem Exemplar auch den schlechten Zustand, also blieb er
stehen, aber mein Hund zog mich dann unter die Jungen Nadelbäume, noch ehe
ich die Umgebung genauer betrachtet hatte.. und fing an zu buddeln, keine
Ahnung warum.. und da standen sie dann.. wer will darf das Foto als
Suchbild ansehen:
Bis auf einen blieben auch diese Burschen an ihrem Platz, hier noch eine
Aufnahme von ihnen:
Aber die Kleineren in der Umgebung, die ich erst minuten später bemerkte,
hatten allesamt einen festen und Madenfreien Stiel und Hut, die nahm ich
natürlich mit ;):
Am Weggraben fand ich noch 3 andere gute Exemplare, auch einige Ältere,
insgesamt nicht viel zum Mitnehmen, aber dennoch überraschend sie genau
dort zu finden, wo die Vergangenen Jahre nicht ein Steinpilz zu sehen war.
Hoffentlich regnet es noch viel die nächsten Tage, so naß wie ich dachte
sind viele Strecken im Wald nicht. Fazit dennoch: Es ist ein
Steinpilzjahr, wenn man sie denn findet wo sie momentan wachsen.
Um die schlechten Fotos mit schwachem Blitz aufzulockern, hier noch ein
ausgewachsener Parasol vom Montag, leider habe ich noch immer keinen
Jungen gefunden, nur solche Monster:

Hallo...Gratualtion zu dem Fund. Da bekommt man richtig Lust gleich selber mal loszuziehen. Bin begeistert-weiter so!

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Genauso bei Jena...

ajuga, (vor 7374 Tagen) @ Harry B.

Also junge Steinpilze sind oft auch trotz eines noch stabilen, festen Stieles bereits madig. Endgültigen Aufschluss liefert immer nur das Betrachten von Schnittflächen.

Mir ging es gestern abend bei Jena ähnlich. Nach dem das Wetter zuletzt so günstig war, musste ich einfach los - zum ersten Mal nach den Morcheln (habe derzeit wenig Zeit)!

Eigentlich schien gar nicht so viel los zu sein, zum Teil war es schon wieder recht trocken. Es ging los mit einigen Trupps schönster Goldröhrlinge und vielen oft verschimmelten Rotfußröhrlingen.

Dann gab es die ersten beiden Steinpilze, einige sehr junge Sandröhrlinge ein paar Maronen. Als ich an der mir bekannten Steinpilzstelle ankam, traute ich meinen Augen nicht. Trotz zahlreicher Schnittstellen stand der Wald voll mit großen Prachtexemplaren und zum Teil noch versteckten Knirpsen (ganz so wie auf den Bildern von Harry). Leider war es dann bereits sehr dunkel, so dass ich wohl noch einiges übersehen habe. Aufgrund der Dunkelheit konnte ich leider auch keine schönen Bilder machen - sehr ärgerlich! So viele Steinpilze habe ich bei Jena noch nie gefunden!

ajuga