Bestimmungshilfe: Hexenröhrling?/ m.Bild *PIC*
Hallo Pilzfreunde
könnte das ein flockenstiliger Hexenröhrling sein? Ich hoffe, die Bilder werden angezeigt.
![[image]](http://foto.arcor-online.net/palb/alben/55/1232555/1024_3332386366623364.jpg)
![[image]](http://foto.arcor-online.net/palb/alben/55/1232555/1024_3739623333303563.jpg)
Vielen Dank!
Frank
Hallo Pilzfreunde
könnte das ein flockenstiliger Hexenröhrling sein? Ich hoffe, die Bilder werden angezeigt.
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Vielen Dank!
Frank
Hallo Frank,
ohne Zweifel - das ist einer !!
Gruß
Harry
ohne Zweifel - das ist einer !!
Gruß
Harry
Danke Harry,
meinst du es ist ein flockenstieliger? Gibt es überhaupt Unterschiede bei
Geschmack/Verträglichkeit zwischen den beiden Arten? Ich habe nur Warnungen
für den Alkoholgenuss nach Verzehr des netzstieligen gelesen, gegessen
habe ich allerding noch keinen Hexenröhling - wird also heute eine Premiere.
Die Nummer des Giftnotrufes habe ich mir trotzdem notiert 
Danke Harry,
meinst du es ist ein flockenstieliger? Gibt es überhaupt Unterschiede bei
Geschmack/Verträglichkeit zwischen den beiden Arten? Ich habe nur Warnungen
für den Alkoholgenuss nach Verzehr des netzstieligen gelesen, gegessen
habe ich allerding noch keinen Hexenröhling - wird also heute eine Premiere.
Die Nummer des Giftnotrufes habe ich mir trotzdem notiert
Hallo,
der Flockenstielige Hexenröhrling ist unbedenklich was allergische Wirkungen mit Alkohol betrifft. Beim Netzstieligen steht das dagegen in den Büchern und kommt auch sehr selten tatsächlich vor, auch wenn es immer wieder angezweifelt wird.
Die Unterschiede sind vielfältig:
(zuerst Flockenstieliger - dann Netzstieliger)
- Stiel mit feinen roten Pusteln Stiel mit erhabenem, grobem Netz
- Hut dunkelbraun wie Maronenröhrling Hut olivgelb, rosalich, lederbraun oder diese Farben gemischt
- Hutfleisch direkt unter der Rohrenschicht gelb Hutfleisch dort orangerot
- Stielfleisch bis zur Basis gelb (und stark blauend) Stielfleisch in der Basis rhabarberrot (auch stark blauend)
- Stielbasis außen mit olivgelbem Filz, dort wo der Stiel aus der Erde kommt ohne Filz
- unter Laub- und Nadelbäumen auf saurem Boden nur unter Laubbäumen auf Kalk
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, es spricht alles für den
flockenstieligen. Er und seine Brüder haben gerade lecker geschmeckt.
Viele Grüße
Frank
Hallo Andreas,
vielen Dank für die ausführliche Beschreibung, es spricht alles für den
flockenstieligen. Er und seine Brüder haben gerade lecker geschmeckt.
Viele Grüße
Frank
Hallo!
Wie ich gelesen habe, konnte auch im Netzstieligen Hexenröhrling kein Coprin nachgewiesen werden.
Man vermutet, dass die Berichte über eine Alkoholunverträglichkeit des Netzstieligen Hexenröhrlings auf eine Verwechselung mit dem Ochsenröhrling zurückzuführen sind.
Darüberhinaus soll der Netzstielige Hexenröhrling doch recht selten zu finden sein.
Gruss Helios...
Hallo!
Wie ich gelesen habe, konnte auch im Netzstieligen Hexenröhrling kein Coprin
nachgewiesen werden.
Man vermutet, dass die Berichte über eine Alkoholunverträglichkeit des
Netzstieligen Hexenröhrlings auf eine Verwechselung mit dem Ochsenröhrling
zurückzuführen sind.
Darüberhinaus soll der Netzstielige Hexenröhrling doch recht selten zu finden
sein.
Gruss Helios...
Hallo Helios,
auf basenreichen Böden, vor allem Muschelkalk, ist der Netzstielige wesentlich häufiger als der Flockenstielige. Gerade entlang von (kalkgeschotterten) Straßen, in Alleen und an Dämmen findet man den Netzi sehr häufig unter allen möglichen Laubbäumen, vor allem auch Linde und Birke.
Es mag sein, dass im Netzstieligen Hexenröhrling kein Coprin nachgewiesen werden konnte, aber erstens heißt das nicht, dass keines da ist. Zweitens kenne ich einen verbürgten Fall vonn Alkoholunverträglichkeit beim Netzi und drittens glaube ich kaum dass schon mal jemand in Deutschland den Ochsenröhrling verspeist hat. Viertens möchte ich, bevor ich diese Studie glaube, erst mal 100% sicher nachgewiesen wissen, dass damals auch wirklich der Ochsenröhrling untersucht wurde ...
beste Grüße,
Andreas
Hallo Helios,
auf basenreichen Böden, vor allem Muschelkalk, ist der Netzstielige
wesentlich häufiger als der Flockenstielige. Gerade entlang von
(kalkgeschotterten) Straßen, in Alleen und an Dämmen findet man den Netzi
sehr häufig unter allen möglichen Laubbäumen, vor allem auch Linde und
Birke.
Es mag sein, dass im Netzstieligen Hexenröhrling kein Coprin nachgewiesen
werden konnte, aber erstens heißt das nicht, dass keines da ist. Zweitens
kenne ich einen verbürgten Fall vonn Alkoholunverträglichkeit beim Netzi
und drittens glaube ich kaum dass schon mal jemand in Deutschland den
Ochsenröhrling verspeist hat. Viertens möchte ich, bevor ich diese Studie
glaube, erst mal 100% sicher nachgewiesen wissen, dass damals auch
wirklich der Ochsenröhrling untersucht wurde ...
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas!
Ich bin alles andere als ein Fachmann.
Hab das alles nur gelesen...
Nach Ewald Gerhardt (Der grosse BLV Pilzführer)ist nach neuester Erkenntnis auch bei Alkoholgenuss nicht mit vorübergehender Giftwirkung zu rechnen.
Das kann natürlich auch falsch sein...
Wie gesagt bin kein Fachmann...
Gruss, Helios