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Horrortrip

Unglücklicher, (vor 9516 Tagen)

Hallo Leute

Vor einigen Tagen hatte ich 5g Psilos gegessen und
einen fürchterlichen Horrortrip erlebt. Ich habe
Dinge gesehen und erlebt die ich einfach nicht ver-
arbeiten kann. Was kann ich tun, ich glaube in
meinem Hirn ist irgendwie nichts mehr so wie früher.
Ich hatte bisher schon 2 mal Pilze gegessen und
immer war das Erlebnis positiv.
Ich danke für eure Hilfe....

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Mail mir, viell. kann ich helfen...

damijan, (vor 9516 Tagen) @ Unglücklicher

Hallo Leute
Vor einigen Tagen hatte ich 5g Psilos gegessen und
einen fürchterlichen Horrortrip erlebt. Ich habe
Dinge gesehen und erlebt die ich einfach nicht ver-
arbeiten kann. Was kann ich tun, ich glaube in
meinem Hirn ist irgendwie nichts mehr so wie früher.
Ich hatte bisher schon 2 mal Pilze gegessen und
immer war das Erlebnis positiv.
Ich danke für eure Hilfe....

Hallo Junge!

Das tut mir sehr leid mit Deinem Erlebnis. Wir hatten in diesem Forum vor einiger Zeit eine sehr erbitterte Diskussion um Sinn oder Unsinn, Nutzen oder Schaden der Psilos. Ich habe eine Bekannte, die unter anderem wg. Psilos in der Klapse gelandet ist. Das sollte man vermeiden. Sag, woher kommst Du? Es gibt in verschiedenen Städten im Bundesgebiet Vergiftungszentralen. Die könnten fürs erste weiterhelfen und unter Umständen über den Toxikologen oder den Neurologen weiterhelfen, wenn Du wirklich das Gefühl hast, irgendwas stimmt seit Deinem Trip nicht mehr. Wenn Du magst, dann schreib mir eine Mail, ich werde Dir helfen, Hilfe zu finden.

Gruß

Damijan

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vielleicht diese Links?

Birgit, (vor 9515 Tagen) @ Unglücklicher

Hallo Leute
Vor einigen Tagen hatte ich 5g Psilos gegessen und
einen fürchterlichen Horrortrip erlebt. Ich habe
Dinge gesehen und erlebt die ich einfach nicht ver-
arbeiten kann. Was kann ich tun, ich glaube in
meinem Hirn ist irgendwie nichts mehr so wie früher.
Ich hatte bisher schon 2 mal Pilze gegessen und
immer war das Erlebnis positiv.
Ich danke für eure Hilfe....

Auch wenn ich damijan in der Diskussion damals nicht in allem zugestimmt habe, genau das Phänomen ists, daß ich beim Psilokonsum bedenklich finde.

Ich hab nach einigen Links gesucht, vielleicht können die dir einen kompetenten Psychologen/Psychotherapeuten weiterempfehlen. Wenn du einen guten Psychologen weißt ruf dort an und sag, daß du eine Krisenintervention brauchst, dann bekommst du schneller einen Termin.

Online Drogenberatung mit Chat (Schwerpunkt allerdings synthetische Drogen und Kokain, aber nen Psychologen werden die dir bestimmt auch sagen können)
http://www.drogenberatung-jj.de/html/drog_fra.htm

ne östereichische drogenberatung mit Möglichkeit anonym zu mailen:
http://www.brg-app.asn-ibk.ac.at/service/ser-db.html

und schlußendlich hier eine Adressenliste aller Drogenberatungsstellen in der BRD:
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/dhsidx.html

Telnr. einer anonymen Drogenberatung:
Anonyme Drogenberatung Unna e.V.
Telefon 02306/57050

Ich wünsche dir, daß es dir bald besser geht und hoffe ich konnte dir helfen

Birgit

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Wie war das doch mit der Gefährlichkeit??? *oT*

bleem, (vor 9515 Tagen) @ Birgit

- kein Text -

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ein View

Bitte Beiträge richtig lesen!

Birgit, (vor 9515 Tagen) @ bleem

Lese bitte meine Beiträge etwas genauer, exakt dieses Phänomen hatte ich ausgenommen, offensichtlich ist dir dies entgangen (und ich hab auch in der Psilodiskussion mehrfach darauf hingewiesen)! Das hat nichts, aber absolut gar nichts mit einer lebensgefährlichen Vergiftung (mit körperlichen Symptomen) zu tun, aber du willst ja scheinbar unbedingt recht behalten.

Meine Frage war übrigens durchaus sachlich und interessiert gemeint, da ich noch nicht soviel von Pilzen verstehe, hätte es ja sein können, daß ich einen gefährlichen Giftpilz übersehen habe. In Zukunft werde ich auf jeden Fall keine sachliche Antwort mehr von dir erwarten.

Birgit

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Jetzt bin ich aber traurig! *oT*

bleem, (vor 9515 Tagen) @ Birgit

- kein Text -

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Ein Dipl.-Psychologe kann hier wohl nicht helfen

damijan, (vor 9515 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit!

Ich bezweifle, dass ein Psychologe mit Dipl-Psych.-Studiengang als Grundlage seiner Berufstätigkeit hier helfen kann. Die Ausbildung sieht meines Wissens zu wenig Kenntnisvermittlung um toxikologische und pharmakologische Basics vor. Es müsste schon eher ein Facharzt für Neuro, Toxiko oder "medizin. Psychotherpie" (ich weiss, dass es das so nicht gibt, aber ich nenne es einfach mal so) die bessere Adresse wäre. Ein Arzt, der als im Bereich Psychologie die Zulassung hat. Auf jeden Fall sollte der Knabe ins nächste Krankenhaus.

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Re: Ein Dipl.-Psychologe kann hier wohl nicht helf

Birgit, (vor 9515 Tagen) @ damijan

Hallo damijan,

Ich bezweifle, dass ein Psychologe mit Dipl-Psych.-Studiengang als Grundlage
seiner Berufstätigkeit hier helfen kann. Die Ausbildung sieht meines
Wissens zu wenig Kenntnisvermittlung um toxikologische und
pharmakologische Basics vor. Es müsste schon eher ein Facharzt für Neuro,
Toxiko oder "medizin. Psychotherpie" (ich weiss, dass es das so
nicht gibt, aber ich nenne es einfach mal so) die bessere Adresse wäre.
Ein Arzt, der als im Bereich Psychologie die Zulassung hat. Auf jeden Fall
sollte der Knabe ins nächste Krankenhaus.

Du meinst vielleicht nen Psychiater, der eben auch ein volles Medizinstudium hat, klar wär gut, aber ich denke nicht, daß das so ein großes toxisches Problem ist, sondern eher ein psychisches mit dem Gesehenen fertig zu werden. Da werden ein paar Pillen m. E. nicht so viel helfen, auch wenns Psychopharmaka wären, die das Erinnen an das Erlebte zugegebenermaßen dämpfen können. Du glaubst, wenn ich dich richtig verstehe, daß die Psiloüberreste diese Ängste verursachen, ich glaub, daß er einfach irgendwas Entsetzliches gesehen hat und damit nicht zu Rande kommt (vielleicht ähnlich wie Leute, die im Krieg etwas Entsetzliches miterlebt haben und traumatisiert wurden (wobei ich jetzt beileibe nicht sagen will, daß das das Gleiche ist)). EIn Psychotherapeut ohne Medizinstudium muß seine Patienten sowieso noch zu einem Arzt (meist Neurologen) schicken, damit die Kasse die Therapie übernimmt (war in einem mir bekannten Fall wenigstens so). Ich denk mir die Psychologen und Psychotherapeuten in einer Drogenberatung wissen schon wie sie damit umgehen müssen.

Hat er sich denn inzwischen bei dir gemeldet per mail?

Liebe Grüße

Birgit

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Re: Ein Dipl.-Psychologe kann hier wohl nicht helf

abraxas, (vor 9515 Tagen) @ damijan

Hallo Birgit!
Ich bezweifle, dass ein Psychologe mit Dipl-Psych.-Studiengang als Grundlage
seiner Berufstätigkeit hier helfen kann. Die Ausbildung sieht meines
Wissens zu wenig Kenntnisvermittlung um toxikologische und
pharmakologische Basics vor. Es müsste schon eher ein Facharzt für Neuro,
Toxiko oder "medizin. Psychotherpie" (ich weiss, dass es das so
nicht gibt, aber ich nenne es einfach mal so) die bessere Adresse wäre.
Ein Arzt, der als im Bereich Psychologie die Zulassung hat. Auf jeden Fall
sollte der Knabe ins nächste Krankenhaus.

Da bin ich anderer Meinung, mit 5g hat er sich zwar sicher überdosiert (im Falle von P. semilanceata wären das über 100 Pilze entsprechend 50-60mg Psilocybin), da würde mir wahrscheinlich auch eine Sicherung durchbrennen.
Trotzdem glaube ich nicht daß ihm da irgendein Toxikologe helfen kann zumahl mit Sicherheit keine Organschäden entstanden sind und der Wirkstoff (ist wasserlöslich) in kurzer Zeit vollständig ausgeschieden wird. Nachdem seine Message in sich vernünftig geklungen hat und er selber merkt daß etwas nicht stimmt liegt wahrscheinlich auch keine schwere Psychose vor. Psychotiker merken meist selbst nicht wenn sie durchdrehen. Ich würde vorschlagen erst mal ein paar Tage zu warten, wenn's nicht von selber besser wird das tun was Birgit vorgeschlagen hat. Im schlimmsten Fall wird er in die Psychiatrie eingewiesen wo sie ihn mit Neuroleptika vollpumpen. Da diese Medikamente sehr starke Nebenwirkungen haben würde ich nichts überstürzen. Gotthilf Fischer (der Volltrottel) hat sich nach seiner unfreiwilligen Überdosis LSD ja auch wieder eingekriegt. Und in Zukunft sollte er unbedingt die Finger davon lassen.

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Re: Ein Dipl.-Psychologe kann hier wohl nicht helf

Holger, (vor 9514 Tagen) @ damijan

Hallo Birgit!
Ich bezweifle, dass ein Psychologe mit Dipl-Psych.-Studiengang als Grundlage
seiner Berufstätigkeit hier helfen kann. Die Ausbildung sieht meines
Wissens zu wenig Kenntnisvermittlung um toxikologische und
pharmakologische Basics vor. Es müsste schon eher ein Facharzt für Neuro,
Toxiko oder "medizin. Psychotherpie" (ich weiss, dass es das so
nicht gibt, aber ich nenne es einfach mal so) die bessere Adresse wäre.
Ein Arzt, der als im Bereich Psychologie die Zulassung hat. Auf jeden Fall
sollte der Knabe ins nächste Krankenhaus.

Doch, natürlich ist das eine psychologische Aufgabe. So wie ich's gelesen habe ist das Hauptproblem das Gesehene während des Trips (d.h. die Verarbeitung) und der Umgang mit der Angst, nicht mehr so zu sein, wie früher. Eine akute Vergiftung liegt nicht mehr vor, eine Psychose wird jeder verantwortungsvolle Psychotherapeut versuchen auszuschließen.