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Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Frage *PIC*

florian31, (vor 7360 Tagen)

Liebes Forum,

mein erster Beitrag und erstmal muss ich sagen, dass man hier wirklich sehr viel lernen kann - meine neu entfachte Pilzleidenschaft findet hier immer Nahrung:).

Meine Kernfrage: Wann ist man so sicher bei einem Pilz, dass man ihn essen darf? Wie erlangt man diese Sicherheit?

In allen Büchern und auch hier im Forum wird das gesagt, was mir mein Verstand natürlich auch sagt: Man isst keine Pilze, die man nach Bildern bestimmt hat, die man gerade erst kennenlernt.

Ich sammel eigentlich nur die üblichen Röhrlinge, evtl noch Hallimasch, und will jetzt meinen Horizont erweitern. Aber kann ich das, ohne persönlich jedes Mal einen Pilzberater aufzusuchen, wenn ich einen Pilz essen will, der nicht zu den Maronen etc zählt, die ich seit meiner Kindheit kenne?

Konkret geht es mir um Parasol und Stockschwämmchen, die ich beide jetzt seit 2 Wochen (ich weiß, nicht lange ;) aus Büchern und aus diesem Forum kenne - aber auch aus der Natur. Speziell zu dem Stockschwämmchenproblem gibt's ja hier eine Menge zu lesen.

Nachdem ich aus dem "1 x 1" des Pilze-Sammelns von Pätzold vor gut einer Woche die Erkenntnis gewonnen zu haben glaubte, dass es nur für Stockschwämmchen typisch ist, diesen helleren Fleck in der Mitte zu haben (in Abgrenung zu den Gifthäublingen), hab ich dann hier im Forum gelernt, dass letztlich nur der Stil wirklich Sicherheit geben kann.

So, das habe ich verstanden und meine im Nachhinein anhand des Fotos, dass meine Freundin und ich vor gut einer Woche gemacht haben, das Stockschwämmchen eindeutig zu identifizieren:

[image]

Nun hat mir das aber noch niemand in der Natur gezeigt. Kann ich trotzdem meinem Sicherheitsgefühl vertrauen? In 2 Wochen werd ich eine Pilzexkursion mit einem Pilzsachverständigen machen - wenn der mir das dann live erklärt, wo ist der wirkliche Unterschied zu meinem "Lehrgang" hier im Forum? Wenn ich danach dann wieder allein im Wald bin, kann ich doch nicht jedes Mal mit meiner "Beute" zu dem Berater hinfahren?

Das Gleiche mit dem Parasol. Vor drei Wochen kannte ich ihn noch gar nicht. Noch vor einer guten Woche habe ich relativ (aber nur relativ, und dieser Nuance war ich mir durchaus bewusst!) sicher einen Pilz als Parasol bestimmt, der - nach meinem jetzigen Wissensstand - keiner war:

[image]

Nachdem ich mir u.a. hier im Forum zig Bilder von Parasolen und Verwandten angeschaut habe und vor allem auch die Regel aus meinem "1 x 1" von Pätzold ("der unsichere Sammler nimmt Arten mit genattertem Stil, die im Schnitt nicht röten und ist damit auf der sicheren Seite!") mir in Fleisch und Blut übergegangen ist, war ich mir nun im Wald ganz, wirklich ganz (wehe, das stimmt jetzt nicht!:) sicher, dass folgender Pilz ein Parasol ist (das Wort "genattert" verwandelte sich zB von Theorie schlagartig in Praxis, der Pilz wurde mir plötzlich vertraut sozusagen*g - außerdem gab es keinerlei Rötung im Schnitt, weder am Hut, noch im Stil):

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Ich war mir so sicher, dass ich ihn fast gegessen hätte, aber bin dann doch der Regel gefolgt, dass man nichts isst, was man nur aus Büchern kennt. Aber wann kenne ich ihn gut genug, wenn nicht jetzt?

Übrigens hat mir ein Sammler noch bestätigt, dass es ein essbarer Parasol sei: weil er ein Loch im Stil habe, wenn man ihn unten durchschneidet. Nun ja, auf Tipps von Leuten, die ich nicht kenne, vertraue ich natürlich nicht in dem Maß, dass ich etwas deswegen essen würde. Es war nur noch ein Hinweis, den ich übrigens sonst noch nirgendwo gefunden habe.

Wenn aber Pätzold in seinem "1 x 1" diesen oben zitierten Hinweis gibt, dann muss er doch damit meinen, dass auch unsichere Sammler Pilze essen dürfen, wenn sie solche eindeutigen Merkmale befolgen (die sie auch verstanden haben). Und nicht jedes Mal zum Pilzberater müssen. Oder nicht?

Mittlerweile finde ich es fast schon ein bisschen übertrieben, dass ich den Parasol immer noch nicht esse....und wäre wirklich gespannt, von erfahrenen Sammlern zu hören, was sie einem Anfänger wie mir zum Thema "Vertrautheit mit Pilzen erlangen" sagen können.

Auch den Violettgrünen Frauentäubling haben wir schon zwei mal aus dem Wald mitgebracht und bestimmt. Sind auch relativ sicher. Wenn auch noch weit entfernt von der Parasol-"Sicherheit". Und bei dem käme ich auch nicht auf die Idee, ihn zu essen, ohne jemand Kompetentes zu fragen (bei dem Täubling).

Puh, sorry, wurde etwas lang. Aber ist halt eine grundsätzliche Frage zum Umgang von Anfängern mit unbekannten Pilzen. Die mir eben mittlerweile gar nicht mehr unbekannt scheinen. Vielleicht ist das ja auch für andere Änfänger interessant, was Experten dazu sagen würden.

Zum Schluss noch zwei Bilder meiner Gesamtsammlung aus der Eifel von Samstag, mit der ich hier bei den Profis sicher niemanden weiter beeindrucken kann. Vielleicht kann mir ja jemand noch einen Tipp geben, um welchen Pilz es sich bei dem nett anzusehenden untersten Bild handelt.

Und jetzt bin ich wirklich gespannt auf Reaktionen....

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

Werner, (vor 7360 Tagen) @ florian31

Hallo und willkommen,

Meine Kernfrage: Wann ist man so sicher bei einem Pilz, dass man ihn essen
darf? Wie erlangt man diese Sicherheit?

Am besten z.B. durch Pilzkurse bei Walter Pätzold (www.pilzzentrum.de), Andreas Gminder (http://www.pilzkurse.de/) oder einer anderen von der DGfM anerkannten Institution. Oder durch vielfaches Gehen mit einem Pilzverein oder guten Pilzsachverständigen.

In allen Büchern und auch hier im Forum wird das gesagt, was mir mein
Verstand natürlich auch sagt: Man isst keine Pilze, die man nach Bildern
bestimmt hat, die man gerade erst kennenlernt.

Genau so ist es. Dein Leben ist es nicht wert, durch etwas Mykophagentum (Pilzfresserei :-) auf's Spiel gesetzt zu werden.

Konkret geht es mir um Parasol und Stockschwämmchen, die ich beide jetzt seit
2 Wochen (ich weiß, nicht lange ;) aus Büchern und aus diesem Forum kenne
- aber auch aus der Natur. Speziell zu dem Stockschwämmchenproblem gibt's
ja hier eine Menge zu lesen.

Der Parasol ist unkritischer als das Stockschwämmchen. Wenn Du nur welche sammelst, die im Wald vorkommen (nicht in Gärten, Wiesen etc.) und die einen genatterten Stiel haben, kann nicht viel passieren. Die ohne genatterten Stiel (meist der Safranschirmling, aber auch evtl. giftige Arten) schmecken eh wesentlich weniger gut. Es gibt zwar auch beim Parasol Unterarten, aber die sind ebenfalls unbedenklich.

Nachdem ich aus dem "1 x 1" des Pilze-Sammelns von Pätzold vor gut
einer Woche die Erkenntnis gewonnen zu haben glaubte, dass es nur für
Stockschwämmchen typisch ist, diesen helleren Fleck in der Mitte zu haben
(in Abgrenung zu den Gifthäublingen), hab ich dann hier im Forum gelernt,
dass letztlich nur der Stil wirklich Sicherheit geben kann.

Da hast Du sicher was falsch verstanden. Der "hellere Fleck" zeigt eigentlich die Hygrophanität (Unterschied trocken - nass) an, die aber beim Gifthäubling auch vorkommt. Stockschwämmchen sollte man wirklich nur mit dem nötigen Wissen sammeln. So toll schmeckt KEIN Pilz, daß man deswegen die Gesundheit auf's Spiel setzt.

So, das habe ich verstanden und meine im Nachhinein anhand des Fotos, dass
meine Freundin und ich vor gut einer Woche gemacht haben, das
Stockschwämmchen eindeutig zu identifizieren:

Das sind wohl welche. Erwarte aber bitte keine Eßfreigabe nach Bildern hier. Das dürfen wir gar nicht, auch wenn es hier manchmal so praktiziert wird.

Nun hat mir das aber noch niemand in der Natur gezeigt. Kann ich trotzdem
meinem Sicherheitsgefühl vertrauen? In 2 Wochen werd ich eine
Pilzexkursion mit einem Pilzsachverständigen machen - wenn der mir das
dann live erklärt, wo ist der wirkliche Unterschied zu meinem
"Lehrgang" hier im Forum? Wenn ich danach dann wieder allein im
Wald bin, kann ich doch nicht jedes Mal mit meiner "Beute" zu
dem Berater hinfahren?

Tja, Du mußt Dir sicher sein, daß Du die Pilze auseinanderhalten kannst. Und dazu ist es notwendig, daß Du zumindestens mal die Galerina marginata bzw. ihre Abarten "live" und "Stockschwämmchen-ähnlich" gesehen hast, möglichst noch gleichzeitig zum Stockschwämmchen (was aber immer etwas schwierig zu bewerkstelligen bzw. Zufall ist. Erst wenn Du Dir 100% sicher bist, solltest Du sowas "Gefährliches" wie das Stockschwämmchen essen.

Das Gleiche mit dem Parasol. Vor drei Wochen kannte ich ihn noch gar nicht.
Noch vor einer guten Woche habe ich relativ (aber nur relativ, und dieser
Nuance war ich mir durchaus bewusst!) sicher einen Pilz als Parasol
bestimmt, der - nach meinem jetzigen Wissensstand - keiner war:

Tja, wobei hier die Gefahr deutlich geringer ist, siehe oben. Trotzdem: man sollte seine Pilze schon kennen. Verwechslungen mit der Gattung Lepiota könnten beispielsweise sehr übel ausgehen. Man sollte also schon die grundlegenden Unterschiede kennen und erst mal nur mit "genattertem Stiel" sammeln.

Ich war mir so sicher, dass ich ihn fast gegessen hätte, aber bin dann doch
der Regel gefolgt, dass man nichts isst, was man nur aus Büchern kennt.
Aber wann kenne ich ihn gut genug, wenn nicht jetzt?

Du selbst bist in der Verantwortung. Die kann Dir keiner abnehmen. Aber ist denn das Essen so wichtig, daß man damit nicht noch ein bisserl warten kann? 1-2 Kurse und dann ist das auch viel angenehmer, weil man nicht schon psychische Probleme nach dem Essen hat, weil man ja doch vabanque gespielt hat. Ich habe z.B. mit dem Stockschwämmchen einige Kurse bei Walter abgewartet, bis ich es erstmals in die Pfanne geschmissen habe. Und heute lasse ich es meist wieder stehen, weil mich "Freßpilze" gar nicht mehr so interessieren.

Übrigens hat mir ein Sammler noch bestätigt, dass es ein essbarer Parasol
sei: weil er ein Loch im Stil habe, wenn man ihn unten durchschneidet. Nun
ja, auf Tipps von Leuten, die ich nicht kenne, vertraue ich natürlich
nicht in dem Maß, dass ich etwas deswegen essen würde. Es war nur noch ein
Hinweis, den ich übrigens sonst noch nirgendwo gefunden habe.

Das ist Blödsinn mit dem Loch im Stiel. Das haben m.W. alle Macrolepiota-Arten und das ist kein gutes Unterscheidungsmerkmal. M. venenata hat das sicher auch. Klar, man kann auf das Loch zusätzlich achten - aber zur alleinigen Bestimmung reicht das überhaupt nicht.

Wenn aber Pätzold in seinem "1 x 1" diesen oben zitierten Hinweis
gibt, dann muss er doch damit meinen, dass auch unsichere Sammler Pilze
essen dürfen, wenn sie solche eindeutigen Merkmale befolgen (die sie auch
verstanden haben). Und nicht jedes Mal zum Pilzberater müssen. Oder nicht?

Mach halt mal einen Kurs bei ihm. Dann lernst Du auch, was "eindeutige" und was "sekundäre" Merkmale sind.

Gruß,

Werner

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Werner

hallo werner!

erstmal wirklich vielen dank für diese ausführliche antwort - finde das nicht selbstverständlich, dass man auch als anfänger so eine umfassende antwort auf seine fragen bekommt!!

das war genau die antwort, die ich mir erhofft habe, denke, ich kann die dinge jetzt besser einschätzen. daher nur noch ganz kurz:

Am besten z.B. durch Pilzkurse

werde ich auch machen, sobald die umstände das erlauben.

Genau so ist es. Dein Leben ist es nicht wert, durch etwas Mykophagentum
(Pilzfresserei :-) auf's Spiel gesetzt zu werden.

ja, das leuchtet schon irgendwie ein ;)

Der Parasol ist unkritischer als das Stockschwämmchen. Wenn Du nur welche
sammelst, die im Wald vorkommen (nicht in Gärten, Wiesen etc.) und die
einen genatterten Stiel haben, kann nicht viel passieren.

gut, ich weiß, dass das keine essensfreigabe ist und so was erwarte ich natürlich hier auch nicht. trotzdem schön zu wissen, dass mein sicherheitsgefühl mich nicht betrogen hat.

Arten) schmecken eh wesentlich weniger gut. Es gibt zwar auch beim Parasol
Unterarten, aber die sind ebenfalls unbedenklich.

ja, das ist natürlich ein wesentlicher unterschied zum stochschwämmchen mit den tötlichen verwechslundsmöglichkeiten - weswegen ich das auch wirklich nicht wagen würde.

Da hast Du sicher was falsch verstanden. Der "hellere Fleck" zeigt
eigentlich ...

hm werd das nochmal nachlesen, hatte den satz aber mehrmals regelrecht analysiert, aber dann wars wohl doch ein missverständnis...so viel eben zur eindeutigen aussagekraft von sprache ;).

die Hygrophanität (Unterschied trocken - nass) an, die aber
beim Gifthäubling auch vorkommt. Stockschwämmchen sollte man wirklich nur
mit dem nötigen Wissen sammeln. So toll schmeckt KEIN Pilz, daß man
deswegen die Gesundheit auf's Spiel setzt.

stimmt. außerdem schmecken mir schon meine steinpilze und maronen etc so gut, dass das für den moment ausreicht.

Das sind wohl welche. Erwarte aber bitte keine Eßfreigabe nach Bildern hier.
Das dürfen wir gar nicht, auch wenn es hier manchmal so praktiziert wird.

nein, das ist mir klar!

Tja, Du mußt Dir sicher sein, daß Du die Pilze auseinanderhalten kannst. Und
dazu ist es notwendig, daß Du zumindestens mal die Galerina marginata bzw.
ihre Abarten "live" und "Stockschwämmchen-ähnlich"
gesehen hast, möglichst noch gleichzeitig zum Stockschwämmchen (was aber
immer etwas schwierig zu bewerkstelligen bzw. Zufall ist. Erst wenn Du Dir
100% sicher bist, solltest Du sowas "Gefährliches" wie das
Stockschwämmchen essen.

ja gut, ich werde dann die finger davon lassen.

Tja, wobei hier die Gefahr deutlich geringer ist, siehe oben. Trotzdem: man
sollte seine Pilze schon kennen. Verwechslungen mit der Gattung Lepiota
könnten beispielsweise sehr übel ausgehen. Man sollte also schon die
grundlegenden Unterschiede kennen und erst mal nur mit "genattertem
Stiel" sammeln.

ja ok. der genatterte stil ist ja äußerst auffällig, zumindest bei den exemplaren, die ich gesehen habe, total markant...

Du selbst bist in der Verantwortung. Die kann Dir keiner abnehmen. Aber ist
denn das Essen so wichtig, daß man damit nicht noch ein bisserl warten
kann?

nein!! ich finde es nur sehr schön, in den wald zu gehen, pilze zu erkennen, zu sammeln, und das essen hinterher ist dann sozusagen der abschluss. aber ich hab ja schon ausreichend bekannte arten, um vorerst satt zu werden. auch das bestimmen ohne essen ist äußerst spannend.

Ich habe z.B. mit dem Stockschwämmchen einige Kurse bei
Walter abgewartet, bis ich es erstmals in die Pfanne geschmissen habe.

gut, so werd ichs dann auch machen, und (ein bisschen auch LEIDER) auf den neuen geschmack verzichten...

Das ist Blödsinn mit dem Loch im Stiel. Das haben m.W. alle
Macrolepiota-Arten und das ist kein gutes Unterscheidungsmerkmal. M.
venenata hat das sicher auch. Klar, man kann auf das Loch zusätzlich
achten - aber zur alleinigen Bestimmung reicht das überhaupt nicht.

er fügte noch hutfarbe und glaube ich auch das röten bzw nicht-röten hinzu. aber egal, ich orientiere mich an der natterung, am röten und fertig.

also nochmals vielen dank!

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

Charly, (vor 7360 Tagen) @ Werner

Hallo, ich bin auch kein Profi, sammel aber auch schon ca. 30 Jahre. Ich habe mir immer vorgenommen, jedes Jahr einen Speisepilz dazuzulernen. Ich habe auch Exkursionen, Pilzführungen und Ausstellungen gerne besucht. Nach Büchern habe ich zwar oft versucht, letzte Gewissheit zu bekommen, man muss jedoch feststellen, das Bilder und Beschreibungen oft sehr unterschiedlich sind.
Hier kann man keinesfall sicher bestimmen!
Hilfreich sind vor allem Gleichgesinnte, mit denen man sich zum Sammeln am Wochenende trifft und sich austauscht.
Mit dem Stockschwämmchen habe ich auch so meine Erfahrung gemacht.
Man sieht Ihn bei uns nicht so oft.
Gehe ich mit einem Freund zusammen, war ich mir immer sicher und sein Strahlen überzeugte mich.
Gehe ich aber alleine, lasse ich diesen Pilz links liegen.
Letzte Woche gab es bei uns Massen an Stockschwämmchen. Ohne meinen Freund füllte ich dann doch einen Korb und war mir bis zu Hause eigentlich absolut sicher. Zuhause dann kamen mir immer mehr Zweifel und als ich 3 Bücher durchforstet hatte, mittlerweile sahen die Pilze nicht mehr so frisch aus wie am Baumstamm, war ich wieder total unsicher. Also fuhr ich zu meinem Bekannten, holte mir wieder mal eine Bestätigung und teilte mit Ihm brüderlich die Beute.
Ich weiß nicht,ob ich beim nächsten Mal noch seine Hilfe brauche.
Noch ein Tipp: Wenn du in der Eifel sammelst, vielleicht ist es ja nicht so weit von dir bis nach Krefeld. Dort findet am 23./24.09. eine Pilzausstellung statt. Einen Bericht gab es auch schon hier im Forum, ich glaube letzte Woche.
Davon verspreche ich mir auf jeden Fall ne Menge.
Liebe Grüße, Charly aus Solingen.

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Charly

hi und danke für deine beschreibung! so würde es mir sicher auch gehen, ich habe aber niemanden in der nähe, der sich gut genug mit pilzen auskennt, deswegen lasse ich lieber ganz die finger von den stockschwämmchen. bzw werd sie mir ansehen, bestimmen, aber nicht essen.

muss jedoch feststellen, das Bilder und Beschreibungen oft sehr
unterschiedlich sind.
Hier kann man keinesfall sicher bestimmen!

ja, das ist mir mittlerweile auch einigermaßen klar geworden! zum glück macht das bestimmen ja auch ohne essen spaß ;)

zu meinem Bekannten, holte mir wieder mal eine Bestätigung und teilte mit
Ihm brüderlich die Beute.

dann ist er wohl jemand, der sich gut auskennt und dem man vertrauen kann, sonst hättest du den beitrag ja nicht mehr schreiben können!*g

weit von dir bis nach Krefeld. Dort findet am 23./24.09. eine
Pilzausstellung statt.

das geht evtl noch, danke für den tipp, vielleicht fahre ich da mal hin!

gruß zurück...Florian

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Warum denn in die Ferne schweifen...?

zuehli ⌂, (vor 7360 Tagen) @ Werner

Am besten z.B. durch Pilzkurse bei Walter Pätzold (www.pilzzentrum.de),
Andreas Gminder (http://www.pilzkurse.de/) oder einer anderen von der DGfM
anerkannten Institution. Oder durch vielfaches Gehen mit einem Pilzverein
oder guten Pilzsachverständigen.

Vielerorts bieten Volkshochschulen auch Pilzkurse an, das wäre doch zunächst einmal das Nächstliegende bevor man Hunderte von Kilometern fährt.
Die genannten Kurse und noch einige andere sind dann sehr gut zum Aufbau geeignet wenn man sich weiter in die Materie vertiefen will.

Gruß Harald

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

florian31, (vor 7360 Tagen) @ zuehli

bei uns gibts an er vhs dieses jahr leider keinen kurs, aber immerhin eine pilsexkursion mit einem PSV, drei stunden durch den wald. für den anfang werde ich das mal machen, und vielleicht gibts dann ja auch mal einen kurs. ansonsten muss ich halt erstmal in der theorie studieren :) und kann dann ja später evtl mal einen richtigen kurs machen, für den anfang ist das wohl wirklich etwas viel, so weit fahren usw.

gruß, Florian

Vielerorts bieten Volkshochschulen auch Pilzkurse an, das wäre doch zunächst
einmal das Nächstliegende bevor man Hunderte von Kilometern fährt.
Die genannten Kurse und noch einige andere sind dann sehr gut zum Aufbau
geeignet wenn man sich weiter in die Materie vertiefen will.
Gruß Harald

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

zuehli ⌂, (vor 7360 Tagen) @ florian31

aber immerhin eine pilsexkursion mit einem PSV,

Hallo Florian,

seit wann braucht man für eine Brauereibesichtigung einen PSV?

*gg*
Harald

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

florian31, (vor 7359 Tagen) @ zuehli

ups :)) peinlich peinlich.

Hallo Florian,
seit wann braucht man für eine Brauereibesichtigung einen PSV?
*gg*
Harald

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

Werner, (vor 7359 Tagen) @ florian31

bei uns gibts an er vhs dieses jahr leider keinen kurs, aber immerhin eine
pilsexkursion mit einem PSV, drei stunden durch den wald. für den anfang
werde ich das mal machen, und vielleicht gibts dann ja auch mal einen
kurs. ansonsten muss ich halt erstmal in der theorie studieren :) und kann
dann ja später evtl mal einen richtigen kurs machen, für den anfang ist
das wohl wirklich etwas viel, so weit fahren usw.

Klar, das mit der VHS ist sicherlich eine Alternative. Nur weiß man halt nicht, wie gut der PSV erklären kann und wie sein Wissensstand ist. Der Vorteil bei jemand wie Walter oder Andreas ist halt, daß sie didaktisch sehr gut sind. Die beiden wissen so viel über Pilze, daß sie auch immer die Abgrenzung zu anderen ähnlichen Arten sehr plastisch schildern können.

Außerdem ist eine Woche in Hornberg oder Oberhof immer auch ein Erlebnis sozialer Natur und Pilsexkursionen gibt es abends auch :-) Ich kann das nur empfehlen, wenn man tiefer einsteigen will.

Gruß,

Werner

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

florian31, (vor 7359 Tagen) @ Werner

Klar, das mit der VHS ist sicherlich eine Alternative. Nur weiß man halt
nicht, wie gut der PSV erklären kann

bin genau darauf auch sehr gespannt.

und wie sein Wissensstand ist.

dachte, der muss alle fünf jahre unter beweis gestellt werden? mhm...also da steht, er sei von der DGfM.

Vorteil bei jemand wie Walter oder Andreas ist halt, daß sie didaktisch
sehr gut sind. Die beiden wissen so viel über Pilze, daß sie auch immer
die Abgrenzung zu anderen ähnlichen Arten sehr plastisch schildern können.

genau DAS ist ja eigentlich auch der springende punkt. zb sehen hallimasch immer irgendwie anders aus, und ich würd gern mal wissen, ob das auch immer hallimasch sind. also die mit den punkten bzw schuppen obendrauf. in einem meiner bücher steht als verwechslungsmöglichkeit nur das stockschwämmchen. mit dem würd ich ihn aber nicht verwechseln. und genau so was will ich den PSV dann auch fragen können.

Außerdem ist eine Woche in Hornberg oder Oberhof immer auch ein Erlebnis
sozialer Natur und Pilsexkursionen gibt es abends auch :-)

das ist schön*g

nur empfehlen, wenn man tiefer einsteigen will.

dann werde ich das auch auf jeden fall machen. sobald zeit + geld und bisschen ausreichendes startwissen vorhanden ist, werd ich so was bestimmt mal machen. es gibt auch in bad laasphe so was, das ist noch am nächsten bei mir. obwohl, die konkreten empfehlungen gingen ja jetzt richtung schwarzwald bzw thüringen. und da ists ja letztlich auch sehr schön...;)

gruß, Florian

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

Werner, (vor 7359 Tagen) @ florian31

Hallo,

dachte, der muss alle fünf jahre unter beweis gestellt werden? mhm...also da
steht, er sei von der DGfM.

Das ist schon richtig. Und der PSV wird Dir sicherlich keinen Knolli für einen Champignon verkaufen. Trotzdem ist halt ein Lehrer mit sehr viel Erfahrung doch um einiges interessanter. Ich bin z.B. auch PSV, würde mich aber nie in einem Satz mit dem Walter Pätzold nennen. Und es gibt sicherlich auch PSV, die weniger als ich wissen. Es sind halt die Feinheiten, die einem Walter erklären kann, die der normale Wald- und Wiesen-PSV oft nicht so kennt. Und auch Walter irrt manchmal - Pilze sind halt verdammt schwierig, wenn man jenseits der makroskopisch gut definierten ca. 300 Arten geht.

genau DAS ist ja eigentlich auch der springende punkt. zb sehen hallimasch
immer irgendwie anders aus, und ich würd gern mal wissen, ob das auch
immer hallimasch sind. also die mit den punkten bzw schuppen obendrauf. in
einem meiner bücher steht als verwechslungsmöglichkeit nur das
stockschwämmchen. mit dem würd ich ihn aber nicht verwechseln. und genau
so was will ich den PSV dann auch fragen können.

Nun, das müßte eigentlich jeder PSV hinkriegen. Aber so kleine Tricks, wie man z.B. einen leichten Rosaschein in den Lamellen einer Russula zur Abgrenzung einer benachbarten Art nehmen kann oder wo man vielleicht die Rhizomorphen ausgraben muß, das weiß nicht jeder bei allen Arten auswendig. Und zuhause ist es halt dafür oft zu spät.

dann werde ich das auch auf jeden fall machen. sobald zeit + geld und
bisschen ausreichendes startwissen vorhanden ist, werd ich so was bestimmt
mal machen. es gibt auch in bad laasphe so was, das ist noch am nächsten
bei mir. obwohl, die konkreten empfehlungen gingen ja jetzt richtung
schwarzwald bzw thüringen. und da ists ja letztlich auch sehr schön...;)

Ich war noch nicht in Bad Laasphe, deshalb kann ich nichts dazu sagen. Christa Münker kenne ich aus einem Kurs beim Walter. Und die ist sicherlich kompetent. Trotzdem ist gerade Walter Pätzold für Anfänger besonders geeignet, da er auch mit Eselsbrücken und kleinen Witzchen sehr gut Wissen vermitteln kann, das einem oft bei trockenerer Darstellung wieder entfallen würde.

Trotz allem erwarte nicht zu viel von einem einzigen Kurs. Der erste Kurs wird Dich so gewaltig überfordern, daß Du Dir nur einen Teil des Gelernten behalten kannst. Das geht allen so. Da hilft nur Üben, Üben, Üben ...

Gruß,

Werner

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

florian31, (vor 7359 Tagen) @ Werner

Trotzdem ist halt ein Lehrer mit sehr viel
Erfahrung doch um einiges interessanter.

leuchtet ein, ja.

Ich bin z.B. auch PSV, würde mich
aber nie in einem Satz mit dem Walter Pätzold nennen.

gerade passiert ;) - nein quatsch, versteh schon.

Und auch Walter irrt manchmal

aber ab zb einem PSV-niveau ist es doch sicher ziemlich ausgeschlossen, dass man sich vergiftet oder nicht? gut, ich kenn die geschichte des mykologen, der gestorben ist (kahler krempling glaub ich?) - aber ich meine jetzt: grundlegende schlimme verwechslungen passieren doch sicher nicht mehr oder?

- Pilze sind

halt verdammt schwierig, wenn man jenseits der makroskopisch gut
definierten ca. 300 Arten geht.

gut, die reichen mir für die nächsten jahre bestimmt!! trotzdem: verstehe völlig, dass das schon noch was anderes ist, bei w. pätzold oder halt irgendwo hier bei mir zb.

Nun, das müßte eigentlich jeder PSV hinkriegen. Aber so kleine Tricks, wie
man z.B. einen leichten Rosaschein in den Lamellen einer Russula zur
Abgrenzung einer benachbarten Art nehmen kann oder wo man vielleicht die
Rhizomorphen ausgraben muß, das weiß nicht jeder bei allen Arten
auswendig. Und zuhause ist es halt dafür oft zu spät.

Rhizomorphen. Mhm. Sporen? Aber das les ich dann in meinem Buch nach, DAS geht damit nämlich sehr gut*g. Hab schon überlegt, mein altes Mikroskop auszugraben, aber für den Anfang dürfte mir das Lernen von Stilmerkmalen wohl erstmal weiterbringen, nehme ich an.

besonders geeignet, da er auch mit Eselsbrücken und kleinen Witzchen sehr
gut Wissen vermitteln kann, das einem oft bei trockenerer Darstellung
wieder entfallen würde.

Das ist sehr gut zu wissen!

Trotz allem erwarte nicht zu viel von einem einzigen Kurs. Der erste Kurs
wird Dich so gewaltig überfordern, daß Du Dir nur einen Teil des Gelernten
behalten kannst. Das geht allen so. Da hilft nur Üben, Üben, Üben ...

Ja, nun gut...wenigstens hier und da ein Erfolgserlebnis, dann verlier ich nicht die Lust!

Danke und Gruß,

Florian

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Re: Warum denn in die Ferne schweifen...?

Werner, (vor 7359 Tagen) @ florian31

Hallo,

aber ab zb einem PSV-niveau ist es doch sicher ziemlich ausgeschlossen, dass
man sich vergiftet oder nicht? gut, ich kenn die geschichte des mykologen,
der gestorben ist (kahler krempling glaub ich?) - aber ich meine jetzt:
grundlegende schlimme verwechslungen passieren doch sicher nicht mehr
oder?

Sagen wir es mal so: es sollte nicht mehr passieren und tut es wohl auch bei 99,9% nicht. Dennoch gab es auch mal einen bekannten Mykologen, der angeblich an Galerina marginata (Gifthäubling) gestorben ist. Allerdings zu einer Zeit, als dessen Giftigkeit noch gar nicht so feststand. Ein verantwortungsvoller PSV wird halt Arten, die er nicht sicher bestimmen kann nicht als Speisepilze bestimmen und freigeben. Beispiel: Stockschwämmchen mit abgefallenen oder abgewaschenen Stielschüppchen. Es gibt ja immer mal wieder eigentlich bekannte Pilze, die dann wegen irgendwelcher Standortbedingungen (Sonne, Regen, Mutation ...) völlig anders aussehen als normal.

gut, die reichen mir für die nächsten jahre bestimmt!! trotzdem: verstehe
völlig, dass das schon noch was anderes ist, bei w. pätzold oder halt
irgendwo hier bei mir zb.

Ja. Das soll Dich aber nicht davon abhalten, lokal auch mal was zu machen. Der Vorteil einer lokalen Führung liegt halt auch darin, daß bei Dir zuhause u.U. andere Arten vorkommen als im Schwarzwald.

Rhizomorphen. Mhm. Sporen? Aber das les ich dann in meinem Buch nach, DAS
geht damit nämlich sehr gut*g. Hab schon überlegt, mein altes Mikroskop
auszugraben, aber für den Anfang dürfte mir das Lernen von Stilmerkmalen
wohl erstmal weiterbringen, nehme ich an.

Rhizomorphen sind die wurzelähnlichen Gebilde and der Stielbasis. Bzgl. Mikroskop brauchst Du schon ein recht gutes, um wirklich damit was anfangen zu können. Zum mal reinschmecken reicht auch ein billiges. Wenn Du aber wirklich damit was bestimmen willst, brauchst Du eine gute Optik, einen Mikroskopierkurs (zumindest macht es der wesentlich einfacher und frustrationsärmer) und teure Literatur (mindestens mal die 6 Bände Pilze der Schweiz). Damit würde ich noch warten, zumindest mit dem ernsthaften Mikroskopieren. Mal reinschauen schadet natürlich nicht. Alles Wichtige dazu kannst Du auch von den vorher erwähnten Lehrern lernen. Auch kannst Du relativ preiswerte Mikroskope bei W. Pätzold kaufen - das sind dann auch welche, die Du wirklich zur Bestimmung verwenden kannst. Die sind zwar am unteren Ende der Preisskala, aber von Walter kriegst Du wenigstens nichts Unnützes angedreht. Es geht aber auch noch viel teurer und besser - ist halt nur die Frage, ob man den Preis eines Kleinwagens hinlegen will.

Ja, nun gut...wenigstens hier und da ein Erfolgserlebnis, dann verlier ich
nicht die Lust!

Klar. Und Du lernst in den Anfängerkursen das Wichtigste überhaupt: die wesentlichen Gattungen auseinanderzuhalten. Dann hast Du ein Grundgerüst, auf dem Du aufbauen kannst.

Gruß,

Werner

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Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Frage

florian31, (vor 7358 Tagen) @ Werner

verantwortungsvoller PSV wird halt Arten, die er nicht sicher bestimmen
kann nicht als Speisepilze bestimmen und freigeben.

ähnlich, wie man selbst (als nicht-psv) ja letztlich auch damit umgeht...sie eben dann nicht selbst isst.

anfangen zu können. Zum mal reinschmecken reicht auch ein billiges. Wenn
Du aber wirklich damit was bestimmen willst, brauchst Du eine gute Optik,
einen Mikroskopierkurs (zumindest macht es der wesentlich einfacher und
frustrationsärmer) und teure Literatur (mindestens mal die 6 Bände Pilze
der Schweiz).

gut, also DAS ginge doch für mich im moment alles noch wesentlich zu weit ;) mhm. hab mir eben zb pareys buch der pilze angesehen, ich denke, das wird meine nächste anschaffung sein, und mit sochen dingen komme ich im moment noch wunderbar aus...

ist halt nur die Frage, ob man den Preis eines Kleinwagens hinlegen will.

bestimmt nicht*gg

Klar. Und Du lernst in den Anfängerkursen das Wichtigste überhaupt: die
wesentlichen Gattungen auseinanderzuhalten. Dann hast Du ein Grundgerüst,
auf dem Du aufbauen kannst.

ja, danke nochmal für deine ausführungen...das mit den gattungen versuche ich schonmal in den büchern, wenigstens als vorbereitung und damit ich da ein bisschen mehr spaß und erfolg beim bestimmen mit bestimmungsschlüsseln habe (nur zum bestimmen, nicht zum essen).

viele grüße zurück!

Florian

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Bestimmling

Abt, (vor 7360 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,
Dein unbestimmter könnte der Ziegelrote Schwefelkopf werden.
Gruß,
Marcel

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Re: Bestimmling

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Abt

Hallo Marcel,

vielen Dank! Dann werd ich mich mal schlau machen über diesen Pilz, aber nicht, um ihn zu essen, keine Angst ;).

Gruß, Florian

Hallo Florian,
Dein unbestimmter könnte der Ziegelrote Schwefelkopf werden.
Gruß,
Marcel

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Re: Bestimmling

Andreas W, (vor 7360 Tagen) @ Abt

Hallo Florian,
Dein unbestimmter könnte der Ziegelrote Schwefelkopf werden.
Gruß,
Marcel

Wahrscheinlicher ist aber der grünblättrige Schwefelkopf. Der variiert gerade jung ziemlich bei der Hutfarbe.

Grüße

Andreas

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Gut, schau mir auch den an, danke! *oT*

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Andreas W

- kein Text -

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Re: Bestimmling

zuehli ⌂, (vor 7360 Tagen) @ Andreas W

Wahrscheinlicher ist aber der grünblättrige Schwefelkopf. Der variiert gerade
jung ziemlich bei der Hutfarbe.

Nicht nur wahrscheinlich, sondern ganz sicher!

Gruß Harald

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

Abt, (vor 7360 Tagen) @ florian31

und noch ein Link:
Beitrag 85723

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

Werner, (vor 7360 Tagen) @ Abt

und noch ein Link:
Beitrag 85723

Wobei das Gift-Häublings-Bild (man sollte heute Gifthäubling sagen und nicht Nadelholz-Häubling, da der Gifthäubling auch selten auf Laubholz vorkommt!) leider rotstichig ist und deshalb der falsche Eindruck entstehen könnte, daß man die beiden anhand der Farbe unterscheiden kann.

Gruß,

Werner

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Stimmt beides, Werner! *oT*

Abt, (vor 7360 Tagen) @ Werner

- kein Text -

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Werner

das hatte mich auch kurz irritiert, hab mich dann aber an den stil gehalten...merci nochmals!

gruß, Florian

Wobei das Gift-Häublings-Bild (man sollte heute Gifthäubling sagen und nicht
Nadelholz-Häubling, da der Gifthäubling auch selten auf Laubholz
vorkommt!) leider rotstichig ist und deshalb der falsche Eindruck
entstehen könnte, daß man die beiden anhand der Farbe unterscheiden kann.
Gruß,
Werner

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Abt

danke, ich glaube das hatte ich schon bei meiner stockschwämmchenrecherche gefunden und gelesen, aber habs direkt nochmal neu gelesen. zuerst war ich erstaunt, weil der obere hellere teil am stil zu fehlen schien, der ja u.a. - so weit ich weiß - das schwämmchen vom häubling unterscheidet. aber ist ja doch vorhanden, nur etwas kleiner....wohl, weil sie noch jung sind!? nun ja, ich werd das eh nicht essen.

und noch ein Link:
Beitrag 85723

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... den Link habe ich mir auch aufgehoben - Ursula

Blausprödler, (vor 7360 Tagen) @ Abt

einfach toller Vergleich!

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noch ein Link!

florian31, (vor 7360 Tagen) @ Blausprödler

auch hier hab ich im forum einen langen langen thread zum thema gefunden, mit sehr vielen bildern und bildervergleichen (auch in einigen anderen der beiträge):

Beitrag 90708

einfach toller Vergleich!

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

proletus, (vor 7360 Tagen) @ florian31

Liebes Forum,
mein erster Beitrag und erstmal muss ich sagen, dass man hier wirklich sehr
viel lernen kann - meine neu entfachte Pilzleidenschaft findet hier immer
Nahrung:).
Meine Kernfrage: Wann ist man so sicher bei einem Pilz, dass man ihn essen
darf? Wie erlangt man diese Sicherheit?
In allen Büchern und auch hier im Forum wird das gesagt, was mir mein
Verstand natürlich auch sagt: Man isst keine Pilze, die man nach Bildern
bestimmt hat, die man gerade erst kennenlernt.
Ich sammel eigentlich nur die üblichen Röhrlinge, evtl noch Hallimasch, und
will jetzt meinen Horizont erweitern. Aber kann ich das, ohne persönlich
jedes Mal einen Pilzberater aufzusuchen, wenn ich einen Pilz essen will,
der nicht zu den Maronen etc zählt, die ich seit meiner Kindheit kenne?
Konkret geht es mir um Parasol und Stockschwämmchen, die ich beide jetzt seit
2 Wochen (ich weiß, nicht lange ;) aus Büchern und aus diesem Forum kenne
- aber auch aus der Natur. Speziell zu dem Stockschwämmchenproblem gibt's
ja hier eine Menge zu lesen.
Nachdem ich aus dem "1 x 1" des Pilze-Sammelns von Pätzold vor gut
einer Woche die Erkenntnis gewonnen zu haben glaubte, dass es nur für
Stockschwämmchen typisch ist, diesen helleren Fleck in der Mitte zu haben
(in Abgrenung zu den Gifthäublingen), hab ich dann hier im Forum gelernt,
dass letztlich nur der Stil wirklich Sicherheit geben kann.
So, das habe ich verstanden und meine im Nachhinein anhand des Fotos, dass
meine Freundin und ich vor gut einer Woche gemacht haben, das
Stockschwämmchen eindeutig zu identifizieren:
Nun hat mir das aber noch niemand in der Natur gezeigt. Kann ich trotzdem
meinem Sicherheitsgefühl vertrauen? In 2 Wochen werd ich eine
Pilzexkursion mit einem Pilzsachverständigen machen - wenn der mir das
dann live erklärt, wo ist der wirkliche Unterschied zu meinem
"Lehrgang" hier im Forum? Wenn ich danach dann wieder allein im
Wald bin, kann ich doch nicht jedes Mal mit meiner "Beute" zu
dem Berater hinfahren?
Das Gleiche mit dem Parasol. Vor drei Wochen kannte ich ihn noch gar nicht.
Noch vor einer guten Woche habe ich relativ (aber nur relativ, und dieser
Nuance war ich mir durchaus bewusst!) sicher einen Pilz als Parasol
bestimmt, der - nach meinem jetzigen Wissensstand - keiner war:
Nachdem ich mir u.a. hier im Forum zig Bilder von Parasolen und Verwandten
angeschaut habe und vor allem auch die Regel aus meinem "1 x 1"
von Pätzold ("der unsichere Sammler nimmt Arten mit genattertem Stil,
die im Schnitt nicht röten und ist damit auf der sicheren Seite!")
mir in Fleisch und Blut übergegangen ist, war ich mir nun im Wald ganz,
wirklich ganz (wehe, das stimmt jetzt nicht!:) sicher, dass folgender Pilz
ein Parasol ist (das Wort "genattert" verwandelte sich zB von
Theorie schlagartig in Praxis, der Pilz wurde mir plötzlich vertraut
sozusagen*g - außerdem gab es keinerlei Rötung im Schnitt, weder am Hut,
noch im Stil):

Ich war mir so sicher, dass ich ihn fast gegessen hätte, aber bin dann doch
der Regel gefolgt, dass man nichts isst, was man nur aus Büchern kennt.
Aber wann kenne ich ihn gut genug, wenn nicht jetzt?
Übrigens hat mir ein Sammler noch bestätigt, dass es ein essbarer Parasol
sei: weil er ein Loch im Stil habe, wenn man ihn unten durchschneidet. Nun
ja, auf Tipps von Leuten, die ich nicht kenne, vertraue ich natürlich
nicht in dem Maß, dass ich etwas deswegen essen würde. Es war nur noch ein
Hinweis, den ich übrigens sonst noch nirgendwo gefunden habe.
Wenn aber Pätzold in seinem "1 x 1" diesen oben zitierten Hinweis
gibt, dann muss er doch damit meinen, dass auch unsichere Sammler Pilze
essen dürfen, wenn sie solche eindeutigen Merkmale befolgen (die sie auch
verstanden haben). Und nicht jedes Mal zum Pilzberater müssen. Oder nicht?
Mittlerweile finde ich es fast schon ein bisschen übertrieben, dass ich den
Parasol immer noch nicht esse....und wäre wirklich gespannt, von
erfahrenen Sammlern zu hören, was sie einem Anfänger wie mir zum Thema
"Vertrautheit mit Pilzen erlangen" sagen können.
Auch den Violettgrünen Frauentäubling haben wir schon zwei mal aus dem Wald
mitgebracht und bestimmt. Sind auch relativ sicher. Wenn auch noch weit
entfernt von der Parasol-"Sicherheit". Und bei dem käme ich auch
nicht auf die Idee, ihn zu essen, ohne jemand Kompetentes zu fragen (bei
dem Täubling).
Puh, sorry, wurde etwas lang. Aber ist halt eine grundsätzliche Frage zum
Umgang von Anfängern mit unbekannten Pilzen. Die mir eben mittlerweile gar
nicht mehr unbekannt scheinen. Vielleicht ist das ja auch für andere
Änfänger interessant, was Experten dazu sagen würden.
Zum Schluss noch zwei Bilder meiner Gesamtsammlung aus der Eifel von Samstag,
mit der ich hier bei den Profis sicher niemanden weiter beeindrucken kann.
Vielleicht kann mir ja jemand noch einen Tipp geben, um welchen Pilz es
sich bei dem nett anzusehenden untersten Bild handelt.
Und jetzt bin ich wirklich gespannt auf Reaktionen....

Hi Das letztere sind keine Stockschschwämmchen,hättest mal einen auf die Seite bzw . auf den Rücken legen sollen. Dann wüsstet man mehr

Gruss

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Re: Parasol+Stockschämmchen-Bilder/Grundlegende Fr

florian31, (vor 7359 Tagen) @ proletus

hi - nein ich dachte auch nicht, dass das letzte foto stockschwämmchen zeigt! das bezog sich auf das erste bild. das letzte wurde hier mittlerweile von den anderen als grünblättriger Schwefelkopf identifiziert!

Gruss