Hallo Huperzia,
mein Vergleich mit dem Kahlen Krempling sollte im Grunde verdeutlichen-siehe
auch postings von heute-dass das Ignorieren von neuen Erkenntnissen fatale
Folgen haben kann. Eigentlich sollten wir froh sein, dass die Forschung
bezüglich Pilzinhaltsstoffen Fortschritte macht. Parallel dazu werden
natürlich auch entsprechende Analysenmethoden immer ausgefeilter und
empfindlicher. Hoffe allerdings mit Dir, dass im Steini nie ein kritischer
Stoff gefunden wird.
Gruss
Karl-Heinz
Hallo Karl-Heinz,
selbst, wenn man was fände im Steinpilz, würde ich ihn wohl kaum stehenlassen. (Wenn es nicht unmittelbar tödlich sein kann, wie beim KK.)
Ich denke, daß die vielen neuen Giftfunde nur die allgemeinen Lebensängste der Menschen schürt, die kaum noch kleinste Risiken auf sich nehmen wollen. Hat man den Pilz selbst gesammelt, obwohl ein Giftchen drin ist, trägt man immerhin selbst die Verantwortung. Ganz anders, wenn der Pilz als eßbar gilt oder sogar im Supermarkt gekauft werden kann.
Über (vor allem die Zuchtform) den Austernseitling heißt es in Giftpilze/Pilzgifte: "Durch Einatmen der Sporen kann es nach kurzer Zeit zu Niesreiz, Bindehautentzündung und Atemnot mit asthmatischem Charakter kommen. Selbst nach Stunden können sich Husten, Fieber, Schwindel, Thorax- und Muskelschmerzen einstellen.....Pilzgifte:Unbekannt."
(Vielleicht gibt es bald ne Doktorarbeit zu den Inhaltsstoffen, und er wird auch giftig.)