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Mikroskopkauf vollzogen

Krötenhocker, (vor 7221 Tagen)

Hallo zusammen,
da Ihr mich schon so nett beraten habt und mein Budjet ja auch nicht das größte war, hier nun mein Ebay-Kauf:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160072986094

Die Ausstattung hatte ich beim Verkäufer vorher erfragt und ist folgende:

Mikroskop Zeiss 1,25x / Nr. 473014

2 Okulare 10x

mit Objektiven:
1/ 100/1,25 Oel
1/ 40/0,65
1/ 10/0,22
1/ 63/0,80
TypNr. 036854
470914-9902/56

Nach Abwägung aller Fürs und Wider habe ich jetzt erstmal kein Phasenkontrast ( die waren auch jedesmal erheblich teurer), aber dafür ein 63er Objektiv, welches mir der Werner (Danke nochmal!!!) in einer PM ans Herz gelegt hatte.
Okulare sind womöglich so lala, aber ich habe sowieso vor, mit einer USB-Okularkamera zu arbeiten, alleine schon zum Ausmessen und hier vielleicht mal posten.
Ich hoffe, dass dies die erstmal nötige Grundausstattung ist (natürlich benötige ich noch ein Meßokular und einmal ein Mikrometerdingens zum abgleichen).
Aber das sitzt jetzt auch noch drin.
Sollte ich mich jetzt allerdings total verkauft haben, wäre es schade. Ich glaube jedoch, Dank Eurer Beratung, das richtige Mikroskop gekauft zu haben.

Nochmals Danke an Alle, die mitgeholfen haben, für all die Entscheidungsmachschwierigerverschlimmerer ;-),

Jens

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Waldschrat, (vor 7221 Tagen) @ Krötenhocker

Okulare sind womöglich so lala, aber ich habe sowieso vor, mit einer
USB-Okularkamera zu arbeiten, alleine schon zum Ausmessen und hier
vielleicht mal posten.

Hallo Jens,
gratuliere zum, nach meiner Ansicht nach, richtigen Entschluß. Bezüglich Okulare/Kamera aber habe ich so meine Einwände: Kamera ist zwar gut zum Messen, Okulare aber gut zum Sehen. Ich jedenfalls sehe durch meine Okulare mehr Details als meine Kamera zeigt.
Gruß - Waldschrat

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Messokular: das kannst du auch sparen, indem Du in ein vorhandenes Okular ein Messplättchen einlegst. Die gibt's für 2-3 Euro.
Auch ein Objektmikrometer musst Du nicht unbedingt kaufen, sondern eine Ausleihe (Pilzverein usw.) genügt, denn Du brauchst es ja nur einmal zum Eichen. Das ist ein Objektträger mit einer Messkala, kostet 30-90 Euro - je nach Hersteller.
Gruß, Heinz Ebert

Hallo zusammen,
da Ihr mich schon so nett beraten habt und mein Budjet ja auch nicht das
größte war, hier nun mein Ebay-Kauf:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160072986094
Die Ausstattung hatte ich beim Verkäufer vorher erfragt und ist folgende:
Mikroskop Zeiss 1,25x / Nr. 473014
2 Okulare 10x
mit Objektiven: 1/ 100/1,25 Oel
1/ 40/0,65
1/ 10/0,22
1/ 63/0,80
TypNr. 036854
470914-9902/56
Nach Abwägung aller Fürs und Wider habe ich jetzt erstmal kein Phasenkontrast
( die waren auch jedesmal erheblich teurer), aber dafür ein 63er Objektiv,
welches mir der Werner (Danke nochmal!!!) in einer PM ans Herz gelegt
hatte.
Okulare sind womöglich so lala, aber ich habe sowieso vor, mit einer
USB-Okularkamera zu arbeiten, alleine schon zum Ausmessen und hier
vielleicht mal posten.
Ich hoffe, dass dies die erstmal nötige Grundausstattung ist (natürlich
benötige ich noch ein Meßokular und einmal ein Mikrometerdingens zum
abgleichen).
Aber das sitzt jetzt auch noch drin.
Sollte ich mich jetzt allerdings total verkauft haben, wäre es schade. Ich
glaube jedoch, Dank Eurer Beratung, das richtige Mikroskop gekauft zu
haben.
Nochmals Danke an Alle, die mitgeholfen haben, für all die
Entscheidungsmachschwierigerverschlimmerer ;-),
Jens

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Krötenhocker, (vor 7220 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Heinz,

Messokular: das kannst du auch sparen, indem Du in ein vorhandenes Okular ein
Messplättchen einlegst. Die gibt's für 2-3 Euro.

Meine Recherchen haben mir Messplättchen zwischen 23 und 40 Euro gezeigt.
Wo bekomme ich die denn für 2-3 Euro?

Viele Grüße,
Jens

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Re: Frage zu Mikroskop

KlausB, (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,
ich habe am Wochenende ebenfalls ein Zeiss Standard erhalten (ein Geschenk :-))
und habe damit ein bisschen rumgespielt.schon vor
Mein Messokular, das ich bei Biologie Bedard Thorns
http://www.biologie-bedarf.de/
schon vor einiger Zeit erstanden habe für 42,50 EUR (Weitfeldmessokular, 10fach) passt auch in das Zeiss Gerät. Das gleich Okular mit "feststehendem Zeiger" (was immer das auch bedeuted) gibt es dort für 29 EUR.
Ich habe mit Thorns nichts zu tun, lediglich gute Erfahrungen gemacht mit Online-Bestellungen, die sehr prompt und kompetent abgewickelt wurden.

Zum Eichen deines Mikroskops kannst du mich gerne mal ansprechen, wenn du im Rhein Main Gebiet wohnst, kann ich dir auch gerne mal meinen Mikromasstab ausleihen.

Viel Spass
Klaus

Hallo Heinz,
Meine Recherchen haben mir Messplättchen zwischen 23 und 40 Euro gezeigt.
Wo bekomme ich die denn für 2-3 Euro?
Viele Grüße,
Jens

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Re: Frage zu Mikroskop

Krötenhocker, (vor 7220 Tagen) @ KlausB

Hallo Klaus,

ich habe am Wochenende ebenfalls ein Zeiss Standard erhalten (ein Geschenk

-))

herzlichen Glückwunsch!

und habe damit ein bisschen rumgespielt.schon vor
Mein Messokular, das ich bei Biologie Bedard Thorns
http://www.biologie-bedarf.de/
schon vor einiger Zeit erstanden habe für 42,50 EUR (Weitfeldmessokular,
10fach) passt auch in das Zeiss Gerät. Das gleich Okular mit
"feststehendem Zeiger" (was immer das auch bedeuted) gibt es
dort für 29 EUR.

leider kostet das jetzt 105 Euro.

Ich habe mit Thorns nichts zu tun, lediglich gute Erfahrungen gemacht mit
Online-Bestellungen, die sehr prompt und kompetent abgewickelt wurden.
Zum Eichen deines Mikroskops kannst du mich gerne mal ansprechen, wenn du im
Rhein Main Gebiet wohnst, kann ich dir auch gerne mal meinen Mikromasstab
ausleihen.

Leider wohne ich zu weit weg (Ruhrgebiet), aber vielen Dank für das Angebot.

Viele Grüße,

Jens

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Re: Frage zu Mikroskop

KlausB, (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,
die Preise die ich genannt habe sind von heute, ich habe in der
Online Verkaufsliste von Biologiebedarf nachgesehen, bevor ich das posting geschrieben habe.

Grüße Klaus

Hallo Klaus,
herzlichen Glückwunsch!
leider kostet das jetzt 105 Euro.
Leider wohne ich zu weit weg (Ruhrgebiet), aber vielen Dank für das Angebot.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Frage zu Mikroskop

Wolfgang P., (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Klaus,
herzlichen Glückwunsch!
leider kostet das jetzt 105 Euro.

Eigentlich haben alle Okulare innen auf der richtigen Schärfenebene eine Auflage für einen Okularmikrometer-Einsatz. Sowas gibt's z.B: bei http://www.mikroskopier-bedarf.de/de/dept_100.html ab 19,80 Euro. Zum Sporen messen reicht das.

Gerade ein Einsteiger in die Pilzmikroskopie sollte sich frühzeitig angewöhnen, immer auch nachzumessen. Mit digitalen Bildern ist das Messen sehr viel bequemer, aber ohne Trinokular das Bilder aufnehmen dafür umso lästiger.

Ein Objektmikrometer zum Kalibrieren sollte man wirklich ausleihen, wenn der Geldbeutel schmal ist. Pilz- und/oder Mikroskopiervereine gib's auch im Ruhrpott (siehe www.DGfM-ev.de). Notfalls würde ich mein Exemplar auch mal der Post anvertrauen.

Wolfgang P.

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

hoennetaler, (vor 7220 Tagen) @ Heinz Ebert

Ich glaube nicht, dass man in die vorhandenen Okulare ein Okularmikrometer einlegen kann. Dafür braucht man ein Zeiss-Okular, dass fokussierbar ist. Derzeit wird bei ebay Artikelnummer 230081636775 ein Kpl 10x18 Brille mit Okularmikrometer angeboten. Das passende normale Okular gibt's vom gleichen Anbieter Artikelnummer 230081637890. Die KPL-Okulare sind die Top-Okulare von Zeiss für die Standard-Reihe. Ebenso sind diese Okulare auch für höherwertige Zeiss-Objektive korrigiert (für späteres Aufrüsten). Mit einer Digitalkamera kann man durch diese Okulare auch freihändig Fotos machen. Habe mir letztes Jahr ein Angebot von Zeiss für genau diese Okulare mit eingelegtem Messplättchen machen lassen: über 500 €! Daher vermute ich mal, dass der ebay-Preis noch steigen wird. Ich würde aber das Geld eher in diese Okulare investieren und auf eine USB Kamera verzichten wenn bereits eine Digitalkamera im Haus ist. Zum Ausmessen der Sporen, Zystiden usw. am PC bietet Zeiss ein Freeware Programm an. Einfach auf der Zeiss-Homepage nach AxioVision LE suchen.

Gruß
Jürgen Meller

Messokular: das kannst du auch sparen, indem Du in ein vorhandenes Okular ein
Messplättchen einlegst. Die gibt's für 2-3 Euro.
Auch ein Objektmikrometer musst Du nicht unbedingt kaufen, sondern eine
Ausleihe (Pilzverein usw.) genügt, denn Du brauchst es ja nur einmal zum
Eichen. Das ist ein Objektträger mit einer Messkala, kostet 30-90 Euro -
je nach Hersteller.
Gruß, Heinz Ebert

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7220 Tagen) @ hoennetaler

Zitat: "Ich glaube nicht, dass man in die vorhandenen Okulare ein Okularmikrometer einlegen kann. Dafür braucht man ein Zeiss-Okular, dass fokussierbar ist."

Warum soll man das nicht können? Bei jedem Okular kann man die obere Platte mit der Einsicht-Linse abschrauben und ein Okularmikrometer einlegen. Das sind kleine -ca. 1 cm Durchmesser- runde Plättchen mit aufgedampfter Mikrometer- Skala. Und die kosten nicht viel.
Wen das ständige Vorhandensein einer solchen Skala stört, der muss natürlich ein teureres Messokular kaufen und für das Messen eines der Okulare gegen das Messokular tauschen.
In dem Fall würde ich sogar ein Messokular mit dem Vergrößerungsfaktor 15x empfehlen (ergibt höhere Messgenauigkeit bei Vergrößerung von mindestens 1500x beim 100-er Objektiv). Und wenn auch noch ein Zwischentubus benutzt wird (zB Zeichenapparat ==> Faktor 1,25) bekommt man Vergrößerungen von 1875x hin, die aber wirklich nur noch zum Messen geeignet sind. Strukturen erkennt man bei solchen Vergrößerungen kaum noch.
Doch das sind Erfahrungen, die jeder selber sammeln muss, oder die er sich von einem erfahrenen Mikroskopiker zeigen lassen kann.
Ich selbst habe immer ein Messokular (Weitfeld 10x) installiert, und wenn mich die Skala ausnahmsweise mal stört, dann kneife ich das Auge an diesem Okular eben zu. Mit dem anderen Auge sehe ich dann das Objekt ohne Skala.
Doch jeder sollte seine eigenen Erfahrungen sammeln. Ich wollte ja hier nur 'nen Tipp zum Geldsparen geben, weil ich auch mit Billig-Ausstattung gearbeitet hatte, bevor ich mir ein Olympus leisten konnte.
Übrigens: wir haben mal ausprobiert, wie die Abbildungen eines billigen Mikroskopes mit teuren Okularen sein können (in dem Fall Hertel & Reuss-Mikroskop mit Olympus-Okularen), und das Ergebnis war phänomenal! Sehr gute Bilder, viel besser als mit herkömmlichen Okularen. Man kann also die Qualität eines preiswerten Mikroskopes durch den Gebrauch von teuren Okularen sehr gut verbessern, auch im Nachhinein. Die Aufnahmeöffnungen für Okulare sind bei allen Fabrikaten gleich (außer bei den Spielzeugmikroskopen).
Beste Grüße, Heinz Ebert

Ich glaube nicht, dass man in die vorhandenen Okulare ein Okularmikrometer
einlegen kann. Dafür braucht man ein Zeiss-Okular, dass fokussierbar ist.
Derzeit wird bei ebay Artikelnummer 230081636775 ein Kpl 10x18 Brille mit
Okularmikrometer angeboten. Das passende normale Okular gibt's vom
gleichen Anbieter Artikelnummer 230081637890. Die KPL-Okulare sind die
Top-Okulare von Zeiss für die Standard-Reihe. Ebenso sind diese Okulare
auch für höherwertige Zeiss-Objektive korrigiert (für späteres Aufrüsten).
Mit einer Digitalkamera kann man durch diese Okulare auch freihändig Fotos
machen. Habe mir letztes Jahr ein Angebot von Zeiss für genau diese
Okulare mit eingelegtem Messplättchen machen lassen: über 500 €! Daher
vermute ich mal, dass der ebay-Preis noch steigen wird. Ich würde aber das
Geld eher in diese Okulare investieren und auf eine USB Kamera verzichten
wenn bereits eine Digitalkamera im Haus ist. Zum Ausmessen der Sporen,
Zystiden usw. am PC bietet Zeiss ein Freeware Programm an. Einfach auf der
Zeiss-Homepage nach AxioVision LE suchen.
Gruß
Jürgen Meller

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

hoennetaler, (vor 7220 Tagen) @ Heinz Ebert

Mmmh..., da muss ich wohl zurückrudern! Ich habe jetzt eine Erklärung gefunden, warum es fokussierbare Okulare gibt und die immer für Okularmikrometer angepriesen werden (abgesehen davon, dass die Hersteller und Händler wohl mehr daran verdienen). Siehe hier: http://www.mikroskopie-forum.de/read.php?1,4380,4381#msg-4381.

Gruß
Jürgen Meller

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7220 Tagen) @ hoennetaler

Na, ist doch klar. Möglicherweise gibt es (völlig unnötig!) fokussierbare Okulare für viel Geld. Bei allen gängigen Mikroskopen ist jedoch eine starre Okularaufnahme vorhanden und eine einstellbare. Dadurch besteht jedoch die individuelle Einstellmöglichkeit für unterschiedliche Sehstärken der beiden Augen (zB links normal und rechts +1,5 Dioptrien oder ähnliche Kombinationen). Dafür braucht man wirklich keine fokussierbare Okulare, sondern man muss eben die Einstellungen des eigenen Mikroskopes ein mal am "starren Okular" vornehmen und die Einstellungen merken (falls zwischendurch jemand anderes das Ding benutzt, der andere Augenwerte hat).
Man stellt zunächst mit dem starren Okular (einäugig) scharf, und fokussiert dann das einstellbare Okular so nach, dass die Einstellung genau so scharf sichtbar wird wie in dem starrem Okular.
Das gleiche gilt im übrigen für den Augenabstand der Okulare, der im Allgemeinen auf 6,5 cm eingestellt ist; der reale Augenabstand variiert jedoch von Mensch zu Mensch zwischen 6,0 bis 7,0 cm. Wenn also der Augenabstand am Mikroskop nicht korrekt eingestellt ist, dann kommt es zu Doppelbildern, die überlappen oder auseinanderweichen.
Und dabei sind diese individuellen Einstellungen so einfach zu handhaben!
Die erfahrenen Mikroskopiker in Eurem Verein helfen Euch sicher gerne weiter.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Mmmh..., da muss ich wohl zurückrudern! Ich habe jetzt eine Erklärung
gefunden, warum es fokussierbare Okulare gibt und die immer für
Okularmikrometer angepriesen werden (abgesehen davon, dass die Hersteller
und Händler wohl mehr daran verdienen). Siehe hier:
http://www.mikroskopie-forum.de/read.php?1,4380,4381#msg-4381 .
Gruß
Jürgen Meller

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

AK_CCM, (vor 7219 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Heinz Ebert,

Übrigens: wir haben mal ausprobiert, wie die Abbildungen eines billigen
Mikroskopes mit teuren Okularen sein können (in dem Fall Hertel &
Reuss-Mikroskop mit Olympus-Okularen), und das Ergebnis war phänomenal!
Sehr gute Bilder, viel besser als mit herkömmlichen Okularen. Man kann
also die Qualität eines preiswerten Mikroskopes durch den Gebrauch von
teuren Okularen sehr gut verbessern, auch im Nachhinein. Die
Aufnahmeöffnungen für Okulare sind bei allen Fabrikaten gleich (außer bei
den Spielzeugmikroskopen).

Danke für den höchst interessanten Hinweis. Was kostet denn Pi mal Auge ein gescheites 100er-Objektiv? Hintergrund: Ein ehem. Vereinskollege hat mir sein Gerät ausgeliehen und die Abbildungsqualität des Ölimmersionsobjektiv ist bescheiden - kein Vergleich zu dem Zeiss-Gerät unseres Vereins. Wenn es nicht zuviel kostet, würde ich ihm als Dankeschön ein besseres Objektiv beschaffen.

Gruß, Andreas

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7219 Tagen) @ AK_CCM

Hallo Andreas,
das kommt ganz drauf an, was Du willst. Mein 100-er Objektiv ist ein Plan-Apochromat (ergibt beste Fotoergebnisse, weil es eben plangeschliffen ist) von Olympus und hat damals beim Kauf etwa 2400 De-Mark gekostet.
Wenn jedoch ein Objektiv schlechte Abbildungen macht, ist oft nur eine Reinigung erforderlich. Mir wurde mal empfohlen eine Mischung aus Äther (20%) und reinem Alkohol (80%) zu benutzen. Diese Mischung erhältst Du in Apotheken, musst aber erklären, wofür Du es brauchst. Mit Äther kann man nämlich auch "unerwünschte Handlungen" vollziehen, und die Apotheker dürfen das Zeug nicht so einfach rausgeben. Reiner Alkohol könnte die Abdichtung der Optik beschädigen.
Gruß, Heinz Ebert

Hallo Heinz Ebert,
Danke für den höchst interessanten Hinweis. Was kostet denn Pi mal Auge ein
gescheites 100er-Objektiv? Hintergrund: Ein ehem. Vereinskollege hat mir
sein Gerät ausgeliehen und die Abbildungsqualität des Ölimmersionsobjektiv
ist bescheiden - kein Vergleich zu dem Zeiss-Gerät unseres Vereins. Wenn
es nicht zuviel kostet, würde ich ihm als Dankeschön ein besseres Objektiv
beschaffen.
Gruß, Andreas

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

winerius, (vor 7219 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo,

noch eine Anmerkung zum Reinigen der Objektive und Okulare. Da mir eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet fehlen, greife ich wieder mal auf die Mikrofibel von Klaus Henkel zurück.
Dort steht sinngemäß folgendes: Welches Lösungsmittel man für die Reinigung der Objektivlinsen verwenden sollte, hängt hauptsächlich davon ab mit welchem Kitt die Objektivlinsen gegen Immersionsöl abgedichtet ist.
Was also für das eine Objektiv bzw. den einen Kitt gut ist, kann für den anderen Kitt und somit das Objektiv tödlich sein. Die Methode von Heinz Ebert kann also bei einigen Objektiven durchaus böse ins Auge gehen.

Eine für alle Objektive zu empfehlende Reinigungsmethode beruht auf der Verwendung von hochgereinigten besonders flüchtigen und rückstandsfrei trocknenden Wundbenzin mit 40-60°C Siedepunkt. Zum Putzen nimmt man chemisch reine Augenwatte die man mit dem Wundbenzin benetzt und damit das Objektiv reinigt. Sowohl das Wundbenzin wie auch die Augenwatte bekommt man bei jeder Apotheke, ganz ohne Fragen und Murren für ein paar Euro. Nähere Informationen stehen in der Mikrofibel ab Seite 131.

Mit freundlichen Grüßen
Werner

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Heinz Ebert ⌂, (vor 7219 Tagen) @ winerius

"Die Methode von Heinz Ebert kann also bei einigen Objektiven durchaus böse ins Auge gehen."
Erstens: es ist nicht meine Methode, sondern sie ist mir geraten worden und ich habe sie ohne Probleme bisher angewandt.
Zweitens: Derjenige, der mir diesen Ratschlag gegeben hat, war ein erfahrener Mikroskopiker, gelernter Chemiker (!) und zum Schluss Lehrer. Ich bin davon überzeugt, dass die von ihm empfohlene Mischung keinem Objektiv-Kitt schädlich sein würde. Er ist ein sehr erfahrener Mensch in diesen Dingen, und ICH bin überzeugt, dass auch der Verfasser der Mikrofibel (nicht: -bibel) von ihm noch was lernen könnte.
Gruß, Heinz E.

Hallo,
noch eine Anmerkung zum Reinigen der Objektive und Okulare. Da mir eigene
Erfahrungen auf diesem Gebiet fehlen, greife ich wieder mal auf die
Mikrofibel von Klaus Henkel zurück.
Dort steht sinngemäß folgendes: Welches Lösungsmittel man für die Reinigung
der Objektivlinsen verwenden sollte, hängt hauptsächlich davon ab mit
welchem Kitt die Objektivlinsen gegen Immersionsöl abgedichtet ist.
Was also für das eine Objektiv bzw. den einen Kitt gut ist, kann für den
anderen Kitt und somit das Objektiv tödlich sein. Die Methode von Heinz
Ebert kann also bei einigen Objektiven durchaus böse ins Auge gehen.
Eine für alle Objektive zu empfehlende Reinigungsmethode beruht auf der
Verwendung von hochgereinigten besonders flüchtigen und rückstandsfrei
trocknenden Wundbenzin mit 40-60°C Siedepunkt. Zum Putzen nimmt man
chemisch reine Augenwatte die man mit dem Wundbenzin benetzt und damit das
Objektiv reinigt. Sowohl das Wundbenzin wie auch die Augenwatte bekommt
man bei jeder Apotheke, ganz ohne Fragen und Murren für ein paar Euro.
Nähere Informationen stehen in der Mikrofibel ab Seite 131.
Mit freundlichen Grüßen
Werner

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

winerius, (vor 7218 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Herr Ebert,

wer wird denn gleich….. Ich wollte Deine /Ihre Methode ja gar nicht in Frage stellen, für Ihre Objektive sicher die richtige Wahl, aber ich wollte darauf hinweisen, dass es unter Umständen nicht für alle Objektive die geeignete ist. Ich möchte die Mikrofibel auch nicht als das einzige Selig machende hinstellen, aber der Tipp mit dem Wundbenzin stammt auch nicht von Herrn Henkel sondern von Rainer Meihnert vom Zeiss Service er wurde nur von Herrn Henkel übernommen und in Fragen Objektivpflege kann man Zeiss bestimmt glauben.
Es wurden in der Mikrofibel dutzende Methoden zur Reinigung von Mikroskopoptiken aufgeführt und alle stammen aus Pflegeanleitungen der Hersteller, allerdings nur für bestimmte Objektivreihen und in einem Fall wurde von der Verwendung von Äther ausdrücklich gewarnt und das vom Hersteller. Wenn es eine Methode gibt die für alle Arten von Objektiven brauchbar und ungefährlich ist warum, soll man sie nicht verwenden?

Mit freundlichen Grüßen
Werner Reinke

"Die Methode von Heinz Ebert kann also bei einigen Objektiven durchaus
böse ins Auge gehen."
Erstens: es ist nicht meine Methode, sondern sie ist mir geraten worden und
ich habe sie ohne Probleme bisher angewandt.
Zweitens: Derjenige, der mir diesen Ratschlag gegeben hat, war ein erfahrener
Mikroskopiker, gelernter Chemiker (!) und zum Schluss Lehrer. Ich bin
davon überzeugt, dass die von ihm empfohlene Mischung keinem Objektiv-Kitt
schädlich sein würde. Er ist ein sehr erfahrener Mensch in diesen Dingen,
und ICH bin überzeugt, dass auch der Verfasser der Mikrofibel (nicht:
-bibel) von ihm noch was lernen könnte.
Gruß, Heinz E.

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

AK_CCM, (vor 7217 Tagen) @ Heinz Ebert

Hallo Heinz Ebert,

das kommt ganz drauf an, was Du willst. Mein 100-er Objektiv ist ein
Plan-Apochromat (ergibt beste Fotoergebnisse, weil es eben plangeschliffen
ist) von Olympus und hat damals beim Kauf etwa 2400 De-Mark gekostet.

Dieser Gedanke hat sich aufgrund des Preisniveaus erledigt. *schluck*

Wenn jedoch ein Objektiv schlechte Abbildungen macht, ist oft nur eine
Reinigung erforderlich.

Auf die Idee bin ich noch nicht gekommen - Danke für den Tipp!

Gruß, Andreas

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Oktober, (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,

das Mikroskop aus der "Standard" Reihe von Zeiss war m.E. ein guter Kauf.
Bei der Serie sind viele Optionen gegeben.

Das mit der USB-Okularkamera kannst Du vergessen.
Eine USB- Kamera (z.B. 3M Pixel) liefert so wenig Bilder / Sekunde, dass alleine das fokussieren schon nervig ist.
Vernünftiges Arbeiten am Bildschirm ist nur mit einer hochauflösenden Videokamera am Triokular möglich, da es wegen ev. Staubpartikel auch nicht ratsam ist, die Okulare ständig zu entfernen.

Gruß
Oktober

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Re: Mikroskopkauf vollzogen

Krötenhocker, (vor 7220 Tagen) @ Oktober

Hallo Oktober,

Das mit der USB-Okularkamera kannst Du vergessen.
Eine USB- Kamera (z.B. 3M Pixel) liefert so wenig Bilder / Sekunde, dass
alleine das fokussieren schon nervig ist.
Vernünftiges Arbeiten am Bildschirm ist nur mit einer hochauflösenden
Videokamera am Triokular möglich, da es wegen ev. Staubpartikel auch nicht
ratsam ist, die Okulare ständig zu entfernen.

Nur am Bildschirm zu arbeiten hatte ich bisher eigentlich auch nicht vor.
Ich war der Meinung, das man mit diesen Okularkameras und der nötigen Software ganz prima Messreihen am PC erstellen kann.
Natürlich bin ich dann gezwungen, ein Okular gegen das Kamera-Okular auszutauschen, und wieweit man das jedesmal machen muß oder ob man die Okularkamera einfach in einem Tubus lässt, muß ich erst noch ausprobieren.
Diese Hardware besitze ich jedoch noch nicht und kann mir damit auch mehr Zeit lassen, da ich ja jetzt erstmal Mikroskopieren lernen muß, die nötige Literatur kaufen muß, und und und...

Viele Grüße,
Jens

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Mikroskop aus Schneetreiben befreit

Krötenhocker, (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

So, bin wieder da,
aus dem Schneetreiben im Sauerland (Winterberg), es blieb dort heute am späten Nachmittag tatsächlich teils eine geschlossene Schneedecke auf der Strasse.
Es sind noch Strassen gesperrt und wirklich heftigste Sturmschäden am Wald.

Mein 63er ist ein Phako-Objektiv und ich kann unter dem Kondensor eine Scheibe einschwenken, die eine schwach durchsichtige schwarze Scheibe mit durchsichtigem Rand hat. Die erzeugten Bilder sehen dann stark nach Phasenkontrast aus. Mmmm..???

Naja, jedenfalls funktioniert alles leichtgängig und nichts hat Spiel, soweit ich das beurteilen kann.
Leider hatte ich nur einen Plastik-Objektträger mit Sporen, die ich vor Jahren mal mit Tesafilm aufgeklebt hatte. Und ich habe sie sogar relativ scharf gesehen.
Ich muß noch die Okulare reinigen. Habe mir aber schon eine Anleitung mit Augenwatte und so ausgedruckt.

Das Okularmikrometer kann ich in die Okulare auf jeden Fall einlegen, da diese sich oben und unten aufschrauben lassen.

Ich danke Euch für Eure helfenden Sätze, ohne die ich mich, glaube ich, im Nachhinein doch geärgert hätte.

So habe ich jedenfalls ein tolles Bild der Sporen gehabt, und das kann ja nur besser werden, wenn sie in Wasser schwimmen und mit einem Deckglas abgedeckt sind.

Dieses Equipment (Deckgläser, Objektträger,Immersionsöl... usw.) muß ich allerdings noch bestellen.
Es hat sich nicht zufällig mal einer von Euch eine Liste des nötigen Zubehörs gemacht??

Naja, ich warte mit der Bestellung noch bis morgen Abend.

Also nochmal Danke für die tolle Hilfe,

Jens

Hallo zusammen,

da Ihr mich schon so nett beraten habt und mein Budjet ja auch nicht das
größte war, hier nun mein Ebay-Kauf:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=160072986094
Die Ausstattung hatte ich beim Verkäufer vorher erfragt und ist folgende:
Mikroskop Zeiss 1,25x / Nr. 473014
2 Okulare 10x
mit Objektiven: 1/ 100/1,25 Oel
1/ 40/0,65
1/ 10/0,22
1/ 63/0,80
TypNr. 036854
470914-9902/56
Nach Abwägung aller Fürs und Wider habe ich jetzt erstmal kein Phasenkontrast
( die waren auch jedesmal erheblich teurer), aber dafür ein 63er Objektiv,
welches mir der Werner (Danke nochmal!!!) in einer PM ans Herz gelegt
hatte.
Okulare sind womöglich so lala, aber ich habe sowieso vor, mit einer
USB-Okularkamera zu arbeiten, alleine schon zum Ausmessen und hier
vielleicht mal posten.
Ich hoffe, dass dies die erstmal nötige Grundausstattung ist (natürlich
benötige ich noch ein Meßokular und einmal ein Mikrometerdingens zum
abgleichen).
Aber das sitzt jetzt auch noch drin.
Sollte ich mich jetzt allerdings total verkauft haben, wäre es schade. Ich
glaube jedoch, Dank Eurer Beratung, das richtige Mikroskop gekauft zu
haben.
Nochmals Danke an Alle, die mitgeholfen haben, für all die
Entscheidungsmachschwierigerverschlimmerer ;-),
Jens

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Re: Mikroskop aus Schneetreiben befreit

Wolfgang P., (vor 7220 Tagen) @ Krötenhocker

Dieses Equipment (Deckgläser, Objektträger,Immersionsöl... usw.) muß ich allerdings noch bestellen.

Es hat sich nicht zufällig mal einer von Euch eine Liste des nötigen Zubehörs gemacht?? <<

Du hast ja schon fast alles genannt.

Zum Präparieren brauchst Du noch Rasierklingen, ein paar Stecknadeln und eine möglichst feine Pinzette.

Zum Färben solltest Du Dir einen kleinen Satz an Chemikalien im www.pilzzentrum.de bestellen (Melzer, Kongo, Baumwollblau, KOH)

Am Anfang ist aber weniger mehr, und am besten mikroskopiert man meist in Wasser.

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Re: Mikroskop aus Schneetreiben befreit

winerius, (vor 7219 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,

herzlichen Glückwunsch zur Neuanschaffung, es sieht ja ganz so aus als ob sich deine Risikobereitschaft gelohnt hat. Gelegentlich wird ja bei Ebay auch mit Schrott gehandelt und ohne vorherige Besichtigung kann man nie sicher sein was man so bekommt für sein Geld, um so mehr freut es mich, dass Dein Mikroskop in einem guten Zustand ist.

++Mein 63er ist ein Phako-Objektiv und ich kann unter dem Kondensor eine Scheibe einschwenken, die eine schwach durchsichtige schwarze Scheibe mit durchsichtigem Rand hat. Die erzeugten Bilder sehen dann stark nach Phasenkontrast aus. Mmmm..???

Wenn du ein Phasenkontrastobjektiv hast und den passenden Kondensor dazu, dann ist das Bild was du damit siehst ein….? Na, was wohl? Soviel zum Thema ich habe erst mal auf Phako. verzichtet.
Stellt sein Mikroskop vor und fängt schon an zu lügen, der Krötenhocker, hätte auf Phako verzichtet, ja, ja :-)

Auf die Okularkamera würde ich an deiner Stelle erst einmal verzichten und zwar auf Ewig, es sei denn du legst dir ein Trinokulartubus zu. Beim Trino. hat man seine beiden Okulare um sich das Geschehen auf dem Objektträger zu betrachten und oben drauf die Kamera, alles prima, alles schön.
Die Kamera ist natürlich gleich am Computer angeschlossen und Messen und Dokumentieren mit der entsprechenden Software ein Kinderspiel.
Beim Binokulartubus sieht das schon anders aus, das Objekt der Begierde wird erst einmal gesucht und scharf gestellt, dann kommt das Okular raus und die Kamera rein, nach dem Foto wird das ganze wieder umgebaut und so geht das dann immer hin und her, jedes mal wenn du das Okular mit der Kamera wechselst, läufst du Gefahr das Staub in den Tubus fällt, und es wird Staub in den Tubus fallen egal was du machst, und nach einem Jahr hast du soviel Dreck im Strahlengang, dass du nicht mehr vernünftig arbeiten kannst. Außerdem ist das ständige rein und raus lästig und die 10-20 Sporen die du pro Pilz braucht lassen sich auch schnell auf die altmodische Art mit Hilfe eines Messokulars ausmessen, eine große Zeitersparnis bringt die digitale Variante da nicht. Auf Fotos musst du aber nicht verzichten, einfach eine normale Digitalkamera auf unendlich fokussieren und durch das Okular fotografieren, die damit erzielten Ergebnisse sind erstaunlich gut und deshalb sehe ich für mich auch keinen Grund es anders zu machen. Ich habe auf diese Art und Weise einige Bilder von Diatomeen gemacht, diese sind in ihren Strukturen ja noch wesentlich feiner als Pilzsporen und die Aufnahmen zeigen gut, dass diese einfache Art der Mikrofotografie für unsere Zwecke völlig ausreichen ist. Bei Gelegenheit schicke ich dir ein paar Bilder zu.

Mit freundlichen Grüßen
Werner

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Re: Mikroskop aus Schneetreiben befreit

Krötenhocker, (vor 7219 Tagen) @ winerius

Hallo Werner

Wenn du ein Phasenkontrastobjektiv hast und den passenden Kondensor dazu,
dann ist das Bild was du damit siehst ein….? Na, was wohl? Soviel zum
Thema ich habe erst mal auf Phako. verzichtet.
Stellt sein Mikroskop vor und fängt schon an zu lügen, der Krötenhocker,
hätte auf Phako verzichtet, ja, ja :-)

Von wegen Lüge, das war der Mikroskop- und Objektivbeschreibung vorher nicht zu entnehmen (jedenfalls nicht für mich), siehe auch die mir vom Verkäufer zugesandte Objektivbeschreibung in meiner Thread-Eröffnung. Und die eine einschwenkbare Scheibe sieht auch erheblich anders aus, als die Phako-Kondenoren, die ich bisher gesehen habe. So sicher bin ich mir auch noch nicht. Ich muß erstmal auf ordentliche Objektträger usw. warten, um mir ein besseres Bild machen zu können.

Auf die Okularkamera würde ich an deiner Stelle erst einmal verzichten und
zwar auf Ewig, es sei denn du legst dir ein Trinokulartubus zu. Beim
Trino. hat man seine beiden Okulare um sich das Geschehen auf dem
Objektträger zu betrachten und oben drauf die Kamera, alles prima, alles
schön.
Die Kamera ist natürlich gleich am Computer angeschlossen und Messen und
Dokumentieren mit der entsprechenden Software ein Kinderspiel.
Beim Binokulartubus sieht das schon anders aus, das Objekt der Begierde wird
erst einmal gesucht und scharf gestellt, dann kommt das Okular raus und
die Kamera rein, nach dem Foto wird das ganze wieder umgebaut und so geht
das dann immer hin und her, jedes mal wenn du das Okular mit der Kamera
wechselst, läufst du Gefahr das Staub in den Tubus fällt, und es wird
Staub in den Tubus fallen egal was du machst, und nach einem Jahr hast du
soviel Dreck im Strahlengang, dass du nicht mehr vernünftig arbeiten
kannst. Außerdem ist das ständige rein und raus lästig und die 10-20
Sporen die du pro Pilz braucht lassen sich auch schnell auf die
altmodische Art mit Hilfe eines Messokulars ausmessen, eine große
Zeitersparnis bringt die digitale Variante da nicht. Auf Fotos musst du
aber nicht verzichten, einfach eine normale Digitalkamera auf unendlich
fokussieren und durch das Okular fotografieren, die damit erzielten
Ergebnisse sind erstaunlich gut und deshalb sehe ich für mich auch keinen
Grund es anders zu machen. Ich habe auf diese Art und Weise einige Bilder
von Diatomeen gemacht, diese sind in ihren Strukturen ja noch wesentlich
feiner als Pilzsporen und die Aufnahmen zeigen gut, dass diese einfache
Art der Mikrofotografie für unsere Zwecke völlig ausreichen ist. Bei
Gelegenheit schicke ich dir ein paar Bilder zu.

Aber dann hast Du wahrscheinlich nicht durch die kleinen Okularlinsen meines Mikros fotografiert. Ich werde mir wohl irgendwann mal diese Weitfeld-Okulare zulegen.
Aber erstmal muß ein Okularmikrometer bestellt werden. Ohne dieses läuft ja schon mal pauschal gar nichts.
Das Thema mit den Okularkameras scheint übrigens, ähnlich wie die Frage nach Phako oder nicht, die Gemeinde zu spalten.
Erstmal verzichte ich darauf und sammle Erfahrungen und dann verzichte ich vielleicht weiter drauf. Mal sehen, was sich so ergibt.

Danke für Deine auführliche Erläuterung.

Viele Grüße aus dem kalten Pott,

Jens

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Re: Mikroskop aus Schneetreiben befreit

Werner, (vor 7218 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo,

Das Thema mit den Okularkameras scheint übrigens, ähnlich wie die Frage nach
Phako oder nicht, die Gemeinde zu spalten.

Nicht wirklich. Da Du ja ursprünglich ein Trinokular wolltest, hätte das schon viel Sinn gemacht. Aber Werner sagte es ja schon - am Bino ist das arg umständlich.

Auf meinem Fototubus möchte ich sie nicht missen. Nur zum Messen.

Gruß,

Werner