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Februarpilze bei Berlin *PIC*

Ingo, (vor 7206 Tagen)

Hallo pilzepilzeforum,

aus gegebenem Anlass kann ich nun auch endlich die erste Frischware für dieses Jahr präsentieren.
Allesamt Arten, die der Jahreszeit entsprechen. Die letzten, eher untypischen, Vertreter gab es ja
noch zu Weihnachten, aber das ist nun auch schon wieder ein paar Tage her.

Am ehesten wird man zurzeit in den Laubwäldern fündig, wo es genügend Totholz gibt.
So war ich am vergangenen Sonntag mal wieder in meinem ramponierten Winterquartier, dem
besagten Buchenwald nördlich von Berlin, unterwegs.

So schaut es dort zurzeit aus:

[image]

Sehr viel Schaden konnte der letzte Orkan dort nicht mehr anrichten, da der Wald ja bereits im Juli 2003
(oder war es 2002?) von jenem berüchtigten Sommersturm heimgesucht wurde, der allein in Berlin
mehrere Opfer gefordert hatte. Der Sturm hatte im Wald vor allem deshalb so verheerende Folgen,
weil die Bäume zu der Zeit in schönster Blätterpracht dastanden. Muss in Etwa so gewirkt haben, wie
ein Segel. Dort ist unter anderem auch eine deutliche Schneise erkennbar, die auf das Wirken eines
Tornados hindeuten könnte.

Aber nun “back to the rules“, wie es so schön heißt – für Waldschrat: nach hinten an die Ruder (wegduck) ;-)

Auf dem Waldboden, im Laub oder im Streu gab es so gar nichts mehr zu finden. Auch keine
überständigen Rötelritterlinge oder so. Allein an den Baumresten tobten sich die Pilze aus.

Zum Beispiel dieser nett anzuschauende Jungvertreter hier, den ich gerne
Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) nennen würde.

[image]

Kann aber auch was anderes sein, da noch sehr frisch. Daher Pilz 1:

Diese Baumpilze hier sind nicht wirklich selten und entziehen sich wie immer einer Bestimmung
mit der Wald- und Wiesenliteratur. Ehrlich gesagt, war ich einfach zu faul, genauer zu recherchieren.
Daher – Pilz 2:

[image]

Nicht viel anders sieht es mit diesen Vertretern hier aus – Pilz 3:

[image]

[image]

Auch die kleinen gelben hier sind mir im Moment zu anstrengend. Die sehen eigentlich so aus
wie die Pilze, welche ich hier im Frühsommer 2006 gezeigt hatte. Ich glaube mich zu erinnern,
dass es keine Ascos sind. Daher – Pilz 4:

[image]

Die nächsten sind aber mit ziemlicher Sicherheit Asomyceten. Vom Anschauen her sollte es
sich dabei sogar um zwei, wenn nicht sogar um drei Arten handeln. Die kleinen runden dürften
Kohlenbeeren sein (Hypoxylon). Naja – Pilz 5 (oder mehr):

[image]

[image]

Zum Nächsten kann ich endlich mal wieder etwas genaueres sagen:
Ich erkannte dort Spaltblättlinge und Drüslinge, wohl Exidia plana. Wenn man genauer hinschaut, wimmelt
es auf dem Holz auch noch von Kleinstpilzen.

[image]

Auch dieser Gallertbecher ist an sich nichts Neues. Die genaue Art soll aber nur mikroskopisch bestimmbar
sein. Da gibt es zum Einen den fleischfarbenen, und zum Anderen den....

[image]

Zum Abschluss noch mein Lieblings-Wintermotiv - bei jedem Wetter im Buchenwald zu finden.
Die geweihförmige Holzkeule:

[image]

Wie ich schon sagte, war ich heuer etwas faul. Mit etwas Anstrengung hätte ich zu den meisten Arten
schon etwas herausfinden können. Ist halt auch ein Zeitproblem. Obwohl – wenn dort Ritterlinge gestanden hätten ;-))

In erster Linie diente mein kleiner Ausflug dazu, meine neue Kamera mal gassi zu führen.
Casio Exilim P505 nennt sie sich. Eigentlich ein überzüchtetes Elektronikspielzeug.
Allerdings mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten und auch für Urlaubsfotos und Videos zu gebrauchen.
Bei meinem ersten Einsatz habe ich mich erst mal darauf beschränkt, die Automatikfunktionen
zu testen. Manueller Fokus geht auch prima. Das teste ich aber nächstes Mal.
Die Bilder wurden lediglich heruntergerechnet und etwas nachgeschärft. Eingesetzte EBV: Gimp.

Ich hoffe, ihr findet ein wenig Gefallen an den Bildern.

Über Anregungen zu den Bildern und/oder zu den ungeklärten Arten wäre ich wie immer dankbar.

Viele Grüße aus dem frostigen Berlin
Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

Jochen Girwert, (vor 7206 Tagen) @ Ingo

Hallo,

Foto 3 sehr vielleicht der Orangeseitling, Phyllotopsis nidulans, der sich momentan von einer seltenen zu einer häufigen Art zu entwickeln scheint. Die Hutoberseite müsste flaumig sein und der Hut wächst ohne Stiel direkt am Holz.
Schöne Bilder.

Alles Gute, Jochen.

Hallo pilzepilzeforum,
aus gegebenem Anlass kann ich nun auch endlich die erste Frischware für
dieses Jahr präsentieren.
Allesamt Arten, die der Jahreszeit entsprechen. Die letzten, eher
untypischen, Vertreter gab es ja
noch zu Weihnachten, aber das ist nun auch schon wieder ein paar Tage her.
Am ehesten wird man zurzeit in den Laubwäldern fündig, wo es genügend Totholz
gibt.
So war ich am vergangenen Sonntag mal wieder in meinem ramponierten
Winterquartier, dem
besagten Buchenwald nördlich von Berlin, unterwegs.
So schaut es dort zurzeit aus:
Sehr viel Schaden konnte der letzte Orkan dort nicht mehr anrichten, da der
Wald ja bereits im Juli 2003
(oder war es 2002?) von jenem berüchtigten Sommersturm heimgesucht wurde, der
allein in Berlin
mehrere Opfer gefordert hatte. Der Sturm hatte im Wald vor allem deshalb so
verheerende Folgen,
weil die Bäume zu der Zeit in schönster Blätterpracht dastanden. Muss in Etwa
so gewirkt haben, wie
ein Segel. Dort ist unter anderem auch eine deutliche Schneise erkennbar, die
auf das Wirken eines
Tornados hindeuten könnte.
Aber nun “back to the rules“, wie es so schön heißt – für Waldschrat: nach
hinten an die Ruder (wegduck) ;-)
Auf dem Waldboden, im Laub oder im Streu gab es so gar nichts mehr zu finden.
Auch keine
überständigen Rötelritterlinge oder so. Allein an den Baumresten tobten sich
die Pilze aus.
Zum Beispiel dieser nett anzuschauende Jungvertreter hier, den ich gerne
Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) nennen würde.

Kann aber auch was anderes sein, da noch sehr frisch. Daher Pilz 1: Diese
Baumpilze hier sind nicht wirklich selten und entziehen sich wie immer
einer Bestimmung
mit der Wald- und Wiesenliteratur. Ehrlich gesagt, war ich einfach zu faul,
genauer zu recherchieren.
Daher – Pilz 2:
Nicht viel anders sieht es mit diesen Vertretern hier aus – Pilz 3:

Auch die kleinen gelben hier sind mir im Moment zu anstrengend. Die sehen
eigentlich so aus
wie die Pilze, welche ich hier im Frühsommer 2006 gezeigt hatte. Ich glaube
mich zu erinnern,
dass es keine Ascos sind. Daher – Pilz 4:
Die nächsten sind aber mit ziemlicher Sicherheit Asomyceten. Vom Anschauen
her sollte es
sich dabei sogar um zwei, wenn nicht sogar um drei Arten handeln. Die kleinen
runden dürften
Kohlenbeeren sein (Hypoxylon). Naja – Pilz 5 (oder mehr):

Zum Nächsten kann ich endlich mal wieder etwas genaueres sagen: Ich erkannte
dort Spaltblättlinge und Drüslinge, wohl Exidia plana. Wenn man genauer
hinschaut, wimmelt
es auf dem Holz auch noch von Kleinstpilzen.

Auch dieser Gallertbecher ist an sich nichts Neues. Die genaue Art soll aber
nur mikroskopisch bestimmbar
sein. Da gibt es zum Einen den fleischfarbenen, und zum Anderen den....

Zum Abschluss noch mein Lieblings-Wintermotiv - bei jedem Wetter im
Buchenwald zu finden.
Die geweihförmige Holzkeule:
Wie ich schon sagte, war ich heuer etwas faul. Mit etwas Anstrengung hätte
ich zu den meisten Arten
schon etwas herausfinden können. Ist halt auch ein Zeitproblem. Obwohl – wenn
dort Ritterlinge gestanden hätten ;-))
In erster Linie diente mein kleiner Ausflug dazu, meine neue Kamera mal gassi
zu führen.
Casio Exilim P505 nennt sie sich. Eigentlich ein überzüchtetes
Elektronikspielzeug.
Allerdings mit sehr vielen Einstellmöglichkeiten und auch für Urlaubsfotos
und Videos zu gebrauchen.
Bei meinem ersten Einsatz habe ich mich erst mal darauf beschränkt, die
Automatikfunktionen
zu testen. Manueller Fokus geht auch prima. Das teste ich aber nächstes Mal.
Die Bilder wurden lediglich heruntergerechnet und etwas nachgeschärft.
Eingesetzte EBV: Gimp.
Ich hoffe, ihr findet ein wenig Gefallen an den Bildern.
Über Anregungen zu den Bildern und/oder zu den ungeklärten Arten wäre ich wie
immer dankbar.
Viele Grüße aus dem frostigen Berlin
Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

DirkW, (vor 7206 Tagen) @ Jochen Girwert

hallo zusammen, pilz 2 ist mit ziemlicher sicherheit panellus stipticus. die kurzen stiele sind durchaus zu erkennen ...
viele grüße
dirk

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Re: Februarpilze bei Berlin

zuehli ⌂, (vor 7206 Tagen) @ DirkW

hallo zusammen, pilz 2 ist mit ziemlicher sicherheit panellus stipticus. die
kurzen stiele sind durchaus zu erkennen ...

Recht hast Du! Der Orangeseitling scheint zwar immer häufiger zu werden, aber das ist er sicher nicht.

Gruß Harald

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Re: Februarpilze bei Berlin

DirkW, (vor 7206 Tagen) @ zuehli

Recht hast Du! Der Orangeseitling scheint zwar immer häufiger zu werden, aber
das ist er sicher nicht.
Gruß Harald

leider habe ich den schönen pilz trotzdem noch nie zu gesicht bekommen. also: wenn jemand fundstellen in ruhrgebiet und umgebung hat, bitte dringend bei mir melden ;-)
vile grüße
dirk

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Re: Februarpilze bei Berlin

zuehli ⌂, (vor 7206 Tagen) @ DirkW

leider habe ich den schönen pilz trotzdem noch nie zu gesicht bekommen. also:
wenn jemand fundstellen in ruhrgebiet und umgebung hat, bitte dringend bei
mir melden ;-)

Tja, falscher Ort! Wenn Du mal ins Mittelhessische kommst, kann ich (oder Piwo) Dir zwei Fundstellen in Gießen zeigen.

Gruß Harald

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Re: Februarpilze bei Berlin

DirkW, (vor 7206 Tagen) @ zuehli

Tja, falscher Ort! Wenn Du mal ins Mittelhessische kommst, kann ich (oder
Piwo) Dir zwei Fundstellen in Gießen zeigen.
Gruß Harald

vielleicht solltest du den treffpunkt etwaiger kartierer-treffen direkt dorthin legen ;-)
viele grüße
dirk

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Re: Februarpilze bei Berlin

Ingo, (vor 7206 Tagen) @ DirkW

leider habe ich den schönen pilz trotzdem noch nie zu gesicht bekommen. also:
wenn jemand fundstellen in ruhrgebiet und umgebung hat, bitte dringend bei
mir melden ;-)
vile grüße
dirk

Hallo Dirk, danke erstmal für den Tip. Ist wohl OK.
Die Orangen scheinen sich zwar auszubreiten, aber so häufig sind sie
dann doch nicht. Irgendwo zwischen zerstreut bis selten wäre wohl richtig.
In dem riesigen Buchenareal habe ich, wenn überhaupt, immer nur eine
Stelle gefunden. Meist nur mit einem oder zwei Fruchtkörpern.
Da ist auch die Gefahr groß, dass man an denen vorbei läuft. Die in meinem
Dezemberbeitrag gezeigte Kollektion war für mich der Rekordfund.

Wenn du dir verstärkt totes Buchenholz anschaust, solltest du eigentlich
früher oder später fündig werden - auch bei dir in der Nähe.

Grüssli Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

DirkW, (vor 7206 Tagen) @ Ingo

Hallo Dirk, danke erstmal für den Tip. Ist wohl OK.
Die Orangen scheinen sich zwar auszubreiten, aber so häufig sind sie
dann doch nicht. Irgendwo zwischen zerstreut bis selten wäre wohl richtig.
In dem riesigen Buchenareal habe ich, wenn überhaupt, immer nur eine
Stelle gefunden. Meist nur mit einem oder zwei Fruchtkörpern.
Da ist auch die Gefahr groß, dass man an denen vorbei läuft. Die in meinem
Dezemberbeitrag gezeigte Kollektion war für mich der Rekordfund.
Wenn du dir verstärkt totes Buchenholz anschaust, solltest du eigentlich
früher oder später fündig werden - auch bei dir in der Nähe.
Grüssli Ingo

hallo ingo, danke für den tipp! wo ist denn dein buchenareal? ich bin nämlich die komplette zweite märzhälfte in berlin ;-) ein tag für pilze ist fest eingeplant ...
viele grüße
dirk

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Re: Februarpilze bei Berlin

Ingo, (vor 7205 Tagen) @ DirkW

hallo ingo, danke für den tipp! wo ist denn dein buchenareal? ich bin nämlich
die komplette zweite märzhälfte in berlin ;-) ein tag für pilze ist fest
eingeplant ...
viele grüße
dirk

Hallo Dirk,

Der Wald ist gut zu finden. Wandlitz -Liepnitzsee. Schaue mal bei Kartierung
Online von Axel Schilling rein. Ich habe die sicheren Funde dort eingetragen.
Klicke mal einfach auf MTBQ 3246/4. Da findest du einen Kartenausschnitt.
Vom Berliner Ring aus (A10) einfach Kreuz Schwanebeck auf die A11 Richtung
Prenzlau/A20 (Lübeck) und dort etwa bei km 14 Abfahrt Wandlitz nehmen. Von da
aus noch etwa vier km bis zum Waldimbiss auf der rechten Seite parken.
Das Zielgebiet befindet sich zwischen Parkplatz und See.

Leider ist der betreffende Zeitraum bei mir schon wieder ausgebucht.
Erstens gehört sich mal wieder um den Campingpalatz gekümmert.
Außerdem ist dann auch wieder Brandungsangeln auf dem Darß angesagt.
Ich komme wohl erst wieder ab Oktober dorthin. Naja, irgendwann geht es
ja auch mit den Kiefern wieder los. Morchel-Massenernte ab Mitte April.

Kannst ja trotzdem mal Bescheid geben, wenn du in der Gegend bist.

Viele Grüße Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

DirkW, (vor 7205 Tagen) @ Ingo

hallo ingo, vielen dank für die genaue beschreibung! ich glaub, um den liebnitzsee bin ich schon mal rum ... mal sehen, ob ich eine gelegenheit finde, dorthin zu kommen. allerdings könnte es in berlin durchaus mal ein wenig öfter regnen ... ich habe in den herbstmonaten nur wüste vorgefunden ...
viele grüße
dirk

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Re: Februarpilze bei Berlin

Ingo, (vor 7205 Tagen) @ DirkW

allerdings könnte es in berlin durchaus mal ein
wenig öfter regnen ... ich habe in den herbstmonaten nur wüste vorgefunden
...
viele grüße
dirk

Tja, das ist halt das Problem hier.
Herbst ist allerdings relativ. Den September zähle ich schon lange nicht mehr
zum Herbst. Ab Anfang Oktober geht es dann aber meist. Vor allem im Buchenwald,
wo es bei Weitem nicht so austrocknet, wie in den Sanddünen mit den Kiefern.

Wenn du mal meine Berichte vom Vorjahr so ansiehst, verstehst du vielleicht,
was ich meine. Die Kiefernwälder waren erst so ab 20.Oktober wieder zu gebrauchen.
Im Buchenwald bei Wandlitz sah es da schon Anfang Oktober erheblich besser aus.

Der Fleck ist auch daher vorteilhaft, weil der See in der Nähe ist. Ab Mitte
September gibt es dort immer ein wenig Nebel. Nicht schlecht, bei trocken-warmer
Witterung.

Einfach immer mal wieder nachschauen.

Viele Grüße -Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

Ingo, (vor 7206 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo,
Foto 3 sehr vielleicht der Orangeseitling, Phyllotopsis nidulans, der sich
momentan von einer seltenen zu einer häufigen Art zu entwickeln scheint.
Die Hutoberseite müsste flaumig sein und der Hut wächst ohne Stiel direkt
am Holz.
Schöne Bilder.
Alles Gute, Jochen.

Hallo Jochen, danke für die Blumen.

Das mit Phyllotopsis nidulans haben dir die anderen ja schon ausgeredet.
Die wachsen auch niemals in solchen Massen, jedenfalls habe ich das noch
nie beobachten können.
Die Huthaut ist bei denen schön gelb-orange filzig. Schaue dir einfach nochmal
diesen Beitrag hier an. Da ist eine typische Kollektion abgebildet. Auf Wunsch
könnte ich auch noch Bilder aus einer anderen Perspektive anbieten.

Beste Grüße Ingo

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Re: Februarpilze bei Berlin

AK_CCM, (vor 7206 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

Zum Beispiel dieser nett anzuschauende Jungvertreter hier, den ich gerne
Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) nennen würde.

Sehe ich auch so.

Daher – Pilz 2:

Das dürfte der Herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus) sein: Neben den von Dirk erwähnten kurzen Stielen deuten auch die Färbung und die typisch kleiigen Hutoberseiten darauf hin.

Nicht viel anders sieht es mit diesen Vertretern hier aus – Pilz 3:

Keine Ahnung - würde mich auch interessieren.

Auch die kleinen gelben hier sind mir im Moment zu anstrengend.
[...] Ich glaube mich zu erinnern,
dass es keine Ascos sind. Daher – Pilz 4:

Das könnten Gallertränen (Dacrymyces spec.) sein.

Die nächsten sind aber mit ziemlicher Sicherheit Asomyceten. Vom Anschauen
her sollte es
sich dabei sogar um zwei, wenn nicht sogar um drei Arten handeln. Die kleinen
runden dürften
Kohlenbeeren sein (Hypoxylon). Naja – Pilz 5 (oder mehr):

Kernpilze sind für mich ein Mysterium, um die ich noch versuche einen Bogen zu machen... ;-)

Wenn man genauer hinschaut, wimmelt es auf dem Holz auch noch von
Kleinstpilzen.

Die sind zu klein, um sie bestimmen zu können. *g*

Auch dieser Gallertbecher ist an sich nichts Neues. Die genaue Art soll aber
nur mikroskopisch bestimmbar
sein. Da gibt es zum Einen den fleischfarbenen, und zum Anderen den....

Stimmt: Zur Unterscheidung dient die Sporengröße.

Weiterhin viel Spaß mit Deiner Kamera!

Gruß, Andreas

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Re: Februarpilze bei Berlin

Ingo, (vor 7206 Tagen) @ AK_CCM

Weiterhin viel Spaß mit Deiner Kamera!
Gruß, Andreas

Ja, schönen Dank auch.

Die erstren Eindrücke sind durchweg positiv. Man kann sich kaum vorstellen,
wie leicht das Teil eigentlich ist. Die Bedienung und der Menüaufbau sind auch
recht zufriedenstellend. Man kann zwischen Flugzeugsimulator-Optik und
0-Zusatzinformation alles auf dem Display wählen und nahezu alle Parameter
manuell einstellen. Aufgrund der Größe und des Gewichts ist ein Stativ
für Detailaufnahmen allerdings zwingend angebracht.

Besten Gruß Ingo