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Variationen von grauen Schwefelköpfchen

Rainer, (vor 9488 Tagen)

Hallöchen zusammen,

nach ein par Tagen Forumsurlaubsabstinenz habe ich mal eine Frage zu den graublaettrigen Schwefelköpfchen:

Wir kennen den ziegelroten Schwefelkopf (gelbliche Lamellen) und den grünen chwefelkopf (ganz gelbliche - und ein wenig grünliche Lamellen, wenn überhaupt) und eben besagten graublaettrigen Schwefelkopf.

Nun haben wir am Samstag von der grauen Sorte zwei Varianten gefunden:
1.: graue Lamellen, Stiel wie es im Buche steht (recht dünn, wenig Velumreste am Stiel), ockergelbfarbener Hut, Geschmack: mild

2.: eher weißgraue Lamellen, selbst bei größeren Exemplaren konnte man noch besser das Velum erkennen, viel dickerer Stiel, hellerer Hut, insgesamt viel kompakter, ebenfalls milder Geschmack, wuchs unter den gleichen Bedingungen wir der erst genannte.

Ich bin mir sicher, dass es eine Variation des graubl. Schwefelköpfchens ist; wir haben diesen Pilz auch gegessen und alles war OK. Kann es ggf. sein, dass der unter 2) beschriebene Pilz auf "frischerem" Mycel als 1) gewachsen sein könnte? Diese Pilze sahen auch alle viel fester und dickfleischiger aus.

Frage in die Runde: Ist das bekannt?

Wir haben den giftigen Doppelgänger (komme gerade nicht auf den Namen) bisher leider nicht in natura gesehen. Er ist aber wohl lange nicht so gesellig wie die obn genannte Schwefelköpfchen; daher nehmen wir auch niemals nur ganz vereinzelt stehende "graubl. Schwefelkoepfchen".

Bitte entschuldigt übrigens die ggf. ungenaue Beschreibungsweise - ist halt von 'nem Laien, der noch dazulernen möchte.

Gruß Rainer

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Re: Variationen von grauen Schwefelköpfchen

Huperzia ⌂, (vor 9488 Tagen) @ Rainer

1.graue Lamellen, Stiel wie es im Buche steht (recht dünn, wenig Velumreste

am Stiel), ockergelbfarbener Hut, Geschmack: mild

2.: eher weißgraue Lamellen, selbst bei größeren Exemplaren konnte man noch

besser das Velum erkennen, viel dickerer Stiel, hellerer Hut, insgesamt
viel kompakter, ebenfalls milder Geschmack, wuchs unter den gleichen
Bedingungen wir der erst genannte.
Ich bin mir sicher, dass es eine Variation des graubl. Schwefelköpfchens ist;
wir haben diesen Pilz auch gegessen und alles war OK. Kann es ggf. sein,
dass der unter 2) beschriebene Pilz auf "frischerem" Mycel als
1) gewachsen sein könnte? Diese Pilze sahen auch alle viel fester und
dickfleischiger aus.
Frage in die Runde: Ist das bekannt?

Hallo Rainer,

könnte es sein, daß die ersten einfach älter waren und deshalb doch nicht ganz unter den selben Bedingungen wuchsen?

Wir haben den giftigen Doppelgänger (komme gerade nicht auf den Namen) bisher
leider nicht in natura gesehen. Er ist aber wohl lange nicht so gesellig
wie die obn genannte Schwefelköpfchen; daher nehmen wir auch niemals nur
ganz vereinzelt stehende "graubl. Schwefelkoepfchen".

Wenn du das Nadelholzhäubchen meinst - das gibt es meines Wissens auch büschelig

Huperzia

Bitte entschuldigt übrigens die ggf. ungenaue Beschreibungsweise - ist halt
von 'nem Laien, der noch dazulernen möchte.
Gruß Rainer

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Re: Variationen von grauen Schwefelköpfchen

interhias ⌂, (vor 9488 Tagen) @ Rainer

Servus Rainer!

In den letzten Wochen habe ich fleißig Schwefelköpfe gesammelt, meine Erfahrung dabei: die Schwefelköpfe sind sowohl in der Form als auch in der Farbe sehr variabel. Was die Lamellenfarbe betrifft, da habe ich in irgendeinem Schwammerlbuch gelesen, daß vom Schwefelkopf ab und an sterile, also vermutlich sporenlose Exemplare vorkommen, die dann weißliche bzw. farblose Lamellen haben. Ich bin auch des öfteren auf solche gestoßen. Kräftige Exemplare mit dicken Stielen sind mir auch häüfig untergekommen. Das wird vermutlich mit den verschiedenen Wachstumsbedingungen/einflüssen zusammenhängen.

Mir ist auch nicht ganz klar, welchen Doppelgänger du meinst. Nadelholzhäublinge könnte man jedenfalls nur mühsam mit den Schwefelköpfen verwechseln.

Gruß

Interhias