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Bestimmungsfragen + Borreliose *PIC*

florian31, (vor 7090 Tagen)

Liebes Forum,

habe schon seit längerem nix mehr geschrieben, aber immer still mitgelesen und will nun endlich mal wieder selbst was schreiben…war heute mit Tari bei Köln im Königsforst und es ergaben sich einige Fragen.

Also zunächst: Was ist das? Wuchs an lebendem Laubbaum, wahrscheinlich Eiche. Dachten zuerst an Schwefelporling, aber nach etwas genauerem Nachforschen haben wir diese Idee wieder verworfen. Aber was ist es dann??

[image]

[image]

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Dann lief uns diese Hexenbutter?? über den Weg. Liegen wir da richtig??

[image]

Ist das hier ein Rehbrauner Dachpilz? Oder vielleicht ein Schwarzschneidiger Dachpilz?

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Das Highlight unseres Spaziergangs: ein Perlpilz. Oder etwa nicht?? Hier wie wir hoffen Amanita rubescens – 1. Exemplar:

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2. Exemplar:

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Und hier noch etwas seltsame Kugeln…was könnte das sein?

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[image]

Grad haben wir einen Zeckenbiss entdeckt, das Pilzesammeln hat uns also wieder :). Ich selbst werde gerade auf Borreliose getestet (Zeckenbiss letzter Herbst, verschiedene Symptome vor kurzem aufgetreten), ein erster Test war negativ, der Arzt hat Entwarnung gegeben: keine aktuelle Infektion und keine in der Vergangenheit. Nun hab ich aber gehört, dass diese Tests häufig nicht ausreichend sind und lasse mich noch von einem Arzt untersuchen, der da anscheinend Spezialist ist. Der letzte Herbst hat hoffentlich keine schlimmen Folgen…

Anscheinend gibt es häufig verschleppte und nicht erkannte Borreliosen, sogar wenn extra Tests gemacht werden, zumindest ist das die Ausage einer Borreliose-Selbsthilfegruppe, wegen der ich mich nun noch weiter untersuchen lasse, nachdem ich eigentlich dachte, der Verdacht sei aus der Welt geräumt.

Ich hab gesehen, dass hier – auch vor kurzen – ausführlich zu dem Thema geschrieben wurde, aber was mich besonders verwirrt, ist, dass anscheinend trotz negativen Tests noch nicht jedes Risiko ausgeräumt sein soll bei mir.

Wie auch immer es sich damit genau verhält – vielleicht nochmal der Hinweis für die, die es nicht ohnehin wissen, dass man da sehr aufmerksam sein sollte und sich lieber einmal mehr als einmal zu wenig testen lassen sollte. Ist natürlich nur meine Meinung als Laie, aber denke, das sollte man immer im Hinterkopf haben.

Bin gespannt auf Eure Meinungen zu den Pilzen und wünsche einen schönen Wochenbeginn!

Florian / Tari

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Andreas W, (vor 7090 Tagen) @ florian31

Hallo,

1. kenne ich nicht
2. Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)
3. Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata)
4. Perlpilz (Amanita rubescens) (an Fraßstellen rötlich einfärbend)
5. Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum)

schöne Grüße

Andreas

p.s.: Borreliose-Tests sind in der Tat zuverlässig. Nach zwei deutlich positiven Tests erhielt mein Nachbar in einem dritten Test als Ergebnis, daß es nie eine Infektion gegeben habe.

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Jochen Girwert, (vor 7090 Tagen) @ Andreas W

Hallo,

was ist mit den zwei Aufnahmen vor der Lohblüte? Bei den reinweißen Hutflocken und dem verschwommen-unvollständigen Blick untern Rock schließe ich den Panther nicht aus.

Alles Gute, Jochen.

Hallo,
1. kenne ich nicht
2. Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)
3. Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata)
4. Perlpilz (Amanita rubescens) (an Fraßstellen rötlich einfärbend)
5. Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum)
schöne Grüße
Andreas
p.s.: Borreliose-Tests sind in der Tat zuverlässig. Nach zwei deutlich
positiven Tests erhielt mein Nachbar in einem dritten Test als Ergebnis,
daß es nie eine Infektion gegeben habe.

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

42, (vor 7090 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

was ist mit den zwei Aufnahmen vor der Lohblüte? Bei den reinweißen
Hutflocken und dem verschwommen-unvollständigen Blick untern Rock schließe
ich den Panther nicht aus.

Auch für mich sind das eindeutig Perlpilze (natürlich mit dem üblichen
Bildervorbehalt), da auf den Aufnahmen das perlpilztypische Rot an den
Fraßstellen eindeutig zu sehen ist.

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

Heute muß es wohl mal wieder sein:

Beginn Disclaimer

- - -

Disclaimer / Haftungsausschluss:

Alle meine Angaben in diesem Posting erfolgen nach bestem Wissen und
Gewissen. Da eine Bestimmung eines Pilzes nur auf eine Beschreibung
bzw. ein Bild hin nicht mit 100%iger Sicherheit möglich ist, möchte ich darauf
aufmerksam machen, dass ich weder für die Richtigkeit meiner Angaben
garantieren kann noch eine Empfehlung zur Genießbarkeit der Pilze ausspreche.

Ferner bitte ich zu bedenken, dass auch ‚essbare’ Pilze

- bei einzelnen Personen auf Grund allergischer Reaktionen,
- bei zu alten, verdorbenen Exemplaren
- bei falscher Zubereitung (z.B. roh oder ungenügend erhitzt)
- in Verbindung mit Alkohol/Medikamenten oder
- bei Genuss in zu großen Mengen

zu Unverträglichkeits- oder gar Vergiftungserscheinungen führen können.

- - -

Ende Disclaimer

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Besten Dank!Gruß,Florian *oT*

florian31, (vor 7089 Tagen) @ 42

- kein Text -

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Jochen Girwert

Hi Jochen,

sorry, was meinst du mit "zwei Aufnahmen vor der Lohblüte"? Komm grad nicht mit. Aber danke für die Einschätzung von dem evtl Pantherpilz....

Viele Grüße!

Florian

Hallo,
was ist mit den zwei Aufnahmen vor der Lohblüte? Bei den reinweißen
Hutflocken und dem verschwommen-unvollständigen Blick untern Rock schließe
ich den Panther nicht aus.
Alles Gute, Jochen.

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Jochen Girwert, (vor 7089 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

das ist das Alter, meine natürlich vor dem Blutmilchpilz und nicht vor der Lohblüte. Ich bleibe aber bei meiner Skepsis: Einen Pilz mit braunem Hut und weißen Flocken spreche ich ungerne als Perlpilz an.

Viele Grüße, Jochen.

Hi Jochen,
sorry, was meinst du mit "zwei Aufnahmen vor der Lohblüte"? Komm
grad nicht mit. Aber danke für die Einschätzung von dem evtl
Pantherpilz....
Viele Grüße!
Florian

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7088 Tagen) @ Jochen Girwert

Hi Jochen,

ach so - nun ja, möglicherweise verfälscht das Bild den Farbton. Im Wald war es deutlich rötlich, nicht klar braun...

Aber nun ja, essen werden wir ihn eh nicht ;)

Danke nochmal und auch viele Grüße!

Florian

Hallo Florian,
das ist das Alter, meine natürlich vor dem Blutmilchpilz und nicht vor der
Lohblüte. Ich bleibe aber bei meiner Skepsis: Einen Pilz mit braunem Hut
und weißen Flocken spreche ich ungerne als Perlpilz an.
Viele Grüße, Jochen.

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

AK_CCM, (vor 7089 Tagen) @ Jochen Girwert

Hallo Jochen,

was ist mit den zwei Aufnahmen vor der Lohblüte? Bei den reinweißen
Hutflocken und dem verschwommen-unvollständigen Blick untern Rock schließe
ich den Panther nicht aus.

auf dem ersten der beiden Bilder kann ich auf der Hutmitte deutlich gefärbte Velumreste erkennen, die bei einem Panther rein weiß sein müssten. Und auf dem zweiten Bild sehe ich am Stiel rötliche Flecken. Da würde ich deutlich auf Perlpilze tippen.
Mich wundert übrigens, dass die "Mückenaufzuchtstation" noch soviel Statik besaß, um das Fotoshooting durchzustehen... ;-)

Gruß, Andreas

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

psittacus, (vor 7089 Tagen) @ Andreas W

Hallo,
1. kenne ich nicht
2. Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)
3. Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata)
4. Perlpilz (Amanita rubescens) (an Fraßstellen rötlich einfärbend)
5. Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum)
schöne Grüße
Andreas
p.s.: Borreliose-Tests sind in der Tat zuverlässig. Nach zwei deutlich
positiven Tests erhielt mein Nachbar in einem dritten Test als Ergebnis,
daß es nie eine Infektion gegeben habe.

Hallo zusammen!
Als "Borrelliose - Prophylaxe" sollte jeder mit einer festsitzenden Zecke - "Holzbock",vor der Entfernung ein hautdesinfizierendes Spray z.B. CutaseptF oder Kodanspray(farblos)auf die Stelle sprühen und mindestens 1 Min. einwirken lassen.Diese Desinfiziens sind bakterizid, fungizid, tuberkulozid und virusinaktivierend - bewirken auch Eindringen in die Bißstelle ein leichteres Entfernen, vorausgesetzt, es hat lang genug gewirkt.Nach der Zeckenentfernung die Bißstelle noch mal einsprühen.Bei Auftreten eines Erythems/Rötung unbedingt zum Arzt, am besten zu einem Dermatologen, der dann ggf. Zeckenreste mit einer kl. Gewebestanze in örtlicher Betäubung entfernen wird.
viele Grüße
Petra

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7089 Tagen) @ psittacus

Hallo Petra,

das ist mal ein Tipp, den ich bei meinem vielen Lesen im Internet noch nicht gefunden habe - danke!

Und viele Grüße zurück...

Florian

Hallo zusammen!
Als "Borrelliose - Prophylaxe" sollte jeder mit einer festsitzenden
Zecke - "Holzbock",vor der Entfernung ein hautdesinfizierendes
Spray z.B. CutaseptF oder Kodanspray(farblos)auf die Stelle sprühen und
mindestens 1 Min. einwirken lassen.Diese Desinfiziens sind bakterizid,
fungizid, tuberkulozid und virusinaktivierend - bewirken auch Eindringen
in die Bißstelle ein leichteres Entfernen, vorausgesetzt, es hat lang
genug gewirkt.Nach der Zeckenentfernung die Bißstelle noch mal
einsprühen.Bei Auftreten eines Erythems/Rötung unbedingt zum Arzt, am
besten zu einem Dermatologen, der dann ggf. Zeckenreste mit einer kl.
Gewebestanze in örtlicher Betäubung entfernen wird.
viele Grüße
Petra

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Andreas W

Hallo Andreas,

vielen Dank für die Antwort.......auch interessant mit dem Test deines Nachbarn.

Schönen Tag noch und viele Grüße!

Florian

Hallo,
1. kenne ich nicht
2. Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)
3. Grubiger Wurzelrübling (Xerula radicata)
4. Perlpilz (Amanita rubescens) (an Fraßstellen rötlich einfärbend)
5. Blutmilchpilz (Lycogala epidendrum)
schöne Grüße
Andreas
p.s.: Borreliose-Tests sind in der Tat zuverlässig. Nach zwei deutlich
positiven Tests erhielt mein Nachbar in einem dritten Test als Ergebnis,
daß es nie eine Infektion gegeben habe.

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Karl-Heinz ⌂, (vor 7090 Tagen) @ florian31

Hallo,

der erste Pilz könnte Ganoderma lipsiense, Flacher Lackporling sein.

Gruß
Karl-Heinz

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,

inzwischen sind die meisten ja anderer Meinung und es sind einige Sachen dazu gepostet worden, aber auf jeden Fall noch vielen Dank für Deine Einschätzung!

Gruß, Florian

Hallo,
der erste Pilz könnte Ganoderma lipsiense, Flacher Lackporling sein.
Gruß
Karl-Heinz

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Till, (vor 7090 Tagen) @ florian31

Hallo, Florian,

der Porling sieht aus wie ein Harziger Lackporling (Ganoderma resinaceum). Das ist eine sehr schnell wachsende, für die Gattung recht weichfleischige Art, die vor allem am Stammgrund alter Eichen vorkommt. Anfangs bricht sie knollenförmig aus der Rinde hervor, ein paar Wochen später erinnern sie in der Form an den Flachen Lackporling. Ein Freund von uns hat die Fruchtkörper von G. resinaceum im Abstand von sieben Wochen fotografiert -> s. Lohmeyer/Künkele, "Pilze", Parragon-Vlg. 2005, S. 193.

Wenn es wirklich G. resinaceum ist, herzlichen Glückwunsch - die Art ist ziemlich selten.

Schöne Grüße
Till

Liebes Forum,

habe schon seit längerem nix mehr geschrieben, aber immer still mitgelesen
und will nun endlich mal wieder selbst was schreiben…war heute mit Tari
bei Köln im Königsforst und es ergaben sich einige Fragen.
Also zunächst: Was ist das? Wuchs an lebendem Laubbaum, wahrscheinlich Eiche.
Dachten zuerst an Schwefelporling, aber nach etwas genauerem Nachforschen
haben wir diese Idee wieder verworfen. Aber was ist es dann??


Dann lief uns diese Hexenbutter?? über den Weg. Liegen wir da richtig??

Ist das hier ein Rehbrauner Dachpilz? Oder vielleicht ein Schwarzschneidiger
Dachpilz?


Das Highlight unseres Spaziergangs: ein Perlpilz. Oder etwa nicht?? Hier wie
wir hoffen Amanita rubescens – 1. Exemplar:

2. Exemplar:

Und hier noch etwas seltsame Kugeln…was könnte das sein?


Grad haben wir einen Zeckenbiss entdeckt, das Pilzesammeln hat uns also
wieder :). Ich selbst werde gerade auf Borreliose getestet (Zeckenbiss
letzter Herbst, verschiedene Symptome vor kurzem aufgetreten), ein erster
Test war negativ, der Arzt hat Entwarnung gegeben: keine aktuelle
Infektion und keine in der Vergangenheit. Nun hab ich aber gehört, dass
diese Tests häufig nicht ausreichend sind und lasse mich noch von einem
Arzt untersuchen, der da anscheinend Spezialist ist. Der letzte Herbst hat
hoffentlich keine schlimmen Folgen…
Anscheinend gibt es häufig verschleppte und nicht erkannte Borreliosen, sogar
wenn extra Tests gemacht werden, zumindest ist das die Ausage einer
Borreliose-Selbsthilfegruppe, wegen der ich mich nun noch weiter
untersuchen lasse, nachdem ich eigentlich dachte, der Verdacht sei aus der
Welt geräumt.
Ich hab gesehen, dass hier – auch vor kurzen – ausführlich zu dem Thema
geschrieben wurde, aber was mich besonders verwirrt, ist, dass anscheinend
trotz negativen Tests noch nicht jedes Risiko ausgeräumt sein soll bei
mir.
Wie auch immer es sich damit genau verhält – vielleicht nochmal der Hinweis
für die, die es nicht ohnehin wissen, dass man da sehr aufmerksam sein
sollte und sich lieber einmal mehr als einmal zu wenig testen lassen
sollte. Ist natürlich nur meine Meinung als Laie, aber denke, das sollte
man immer im Hinterkopf haben.
Bin gespannt auf Eure Meinungen zu den Pilzen und wünsche einen schönen
Wochenbeginn!
Florian / Tari

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

tari, (vor 7090 Tagen) @ Till

hallo till,

der Porling sieht aus wie ein Harziger Lackporling (Ganoderma resinaceum).
Das ist eine sehr schnell wachsende, für die Gattung recht weichfleischige
Art, die vor allem am Stammgrund alter Eichen vorkommt.

wir haben gestern abend nochmal die fotos gecheckt und sind uns ziemlich sicher, dass es sich bei dem baum tatsächlich um eine eiche gehandelt hat!

Anfangs bricht sie

knollenförmig aus der Rinde hervor, ein paar Wochen später erinnern sie in
der Form an den Flachen Lackporling. Ein Freund von uns hat die
Fruchtkörper von G. resinaceum im Abstand von sieben Wochen fotografiert
-> s. Lohmeyer/Künkele, "Pilze", Parragon-Vlg. 2005, S. 193.

das ist eine gute idee, ich glaube, das werden wir auch mal machen und die fotos dann hier posten!

Wenn es wirklich G. resinaceum ist, herzlichen Glückwunsch - die Art ist
ziemlich selten.

wow! das wär ja mal was, hört sich gut an! :)

danke für deine antwort & viele grüße!

rita

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

Andreas ⌂, (vor 7090 Tagen) @ florian31

Hallo Florian und Tari,

wie Till halte ich den Baumpilz gleich zu Anfang ebenfalls für den Harzigen Lackporling (Ganoderma resinosum). Wir haben hier ums Eck ebenfalls letztes Jahr diesen Pilz in seiner ganzen Entwicklung beobachten können und er sah haargenau genauso aus.

Im gegensatz zu allen bisherigen Beitragern halte ich aber deinen jungen mutmaßlichen Perlpilz für einen Grauen Wulstling. Auch wenn auf dem ersten Bild eine scheinbar fleischrötliche Verfärbung zu sehen ist, so scheint mir das nicht real zu sein. die braungrau Hutgrundfarbe und ebenso im Schnittbild die rein braungrau und weiße Farbe spricht für mich sehr gegen den Perlpilz. Ein Pantherpilz ist es jedefalls nicht und das ältere Exemplar ist mit Sicherheit ein Perlpilz. Im Zweifelsfall hilft meist der Geruch: Grauer Wulstling riecht nach Rettich/Kartoffelkeller, der Perlpilz hat diesen geruch nicht und ist für mich +/- geruchlos.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose *PIC*

tari, (vor 7090 Tagen) @ Andreas

hallo andreas,

vielen dank für deine antwort!

wie Till halte ich den Baumpilz gleich zu Anfang ebenfalls für den Harzigen
Lackporling (Ganoderma resinosum). Wir haben hier ums Eck ebenfalls
letztes Jahr diesen Pilz in seiner ganzen Entwicklung beobachten können
und er sah haargenau genauso aus.

ich bin auch gespannt, wie sich "unser" pilz entwickeln wird und ob sich der verdacht vielleicht bestätigt. habe gerade im internet ein bild von diesem pilz gefunden, das unserem sehr ähnelt.

[image]

Im gegensatz zu allen bisherigen Beitragern halte ich aber deinen jungen
mutmaßlichen Perlpilz für einen Grauen Wulstling. Auch wenn auf dem ersten
Bild eine scheinbar fleischrötliche Verfärbung zu sehen ist, so scheint
mir das nicht real zu sein. die braungrau Hutgrundfarbe und ebenso im
Schnittbild die rein braungrau und weiße Farbe spricht für mich sehr gegen
den Perlpilz.

ja, das ausbleiben der schnittrötung hatte mich auch gewundert (röten junge perlpilze eigentlich ebenso stark wie ältere exemplare?). unser "perlpilz" blieb jedenfalls, wie das foto auch zeigt, innen komplett weiß. das hatte mich zwar irritiert, aber trotzdem hatte ich persönlich nicht an einen grauen wulstling gedacht, und an den panther schonmal gar nicht....hm.

und das ältere
Exemplar ist mit Sicherheit ein Perlpilz.

juhu :)

Im Zweifelsfall hilft meist der
Geruch: Grauer Wulstling riecht nach Rettich/Kartoffelkeller, der Perlpilz
hat diesen geruch nicht und ist für mich +/- geruchlos.

leider haben wir nicht daran gedacht, bei dem kleinen den geruch zu testen... glaube ich. aber zumindest ist uns bei der näheren untersuchung kein rettich-ähnlicher geruch aufgefallen.

viele grüße,

rita

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort!

mutmaßlichen Perlpilz für einen Grauen Wulstling. Auch wenn auf dem ersten
Bild eine scheinbar fleischrötliche Verfärbung zu sehen ist, so scheint
mir das nicht real zu sein.

was genau bedeutet das?? "nicht real"? Also falls du meinst: eine falsche Farbwiedergabe auf dem Bild - die rötliche Stelle sah in Wirklichkeit genauso aus. Hm.

Aber es sprechen ja noch andere Dinge gegen den Perlpilz, den Geruch haben wir ja leider nicht getestet, wie Rita schon geschrieben hat. Nun ja, der andere war ja einer, also reicht das ja an Bestimmungsgenauigkeit, denk ich.

Im Zweifelsfall hilft meist der
Geruch: Grauer Wulstling riecht nach Rettich/Kartoffelkeller, der Perlpilz
hat diesen geruch nicht und ist für mich +/- geruchlos.

werd ich mir merken, vielen Dank!

Auch viele Grüße zurück...

Florian

beste Grüße,
Andreas

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Herzlichen Glückwunsch!

Schnuffel, (vor 7090 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,

Also zunächst: Was ist das? Wuchs an lebendem Laubbaum, wahrscheinlich Eiche.
Dachten zuerst an Schwefelporling, aber nach etwas genauerem Nachforschen
haben wir diese Idee wieder verworfen. Aber was ist es dann??

Du hast einen noch selteneren Pilz gefunden als den Harzigen Lackporling, nämlich den Eichen-Zungenporling (Piptoporus quercinus, Buglossoporus pulvinus, B. quercinus).
Typisch ist die bräunlich-weinrote Verfärbung des Fleisches junger Fruchtkörper.
Obwohl eine gewisse Ähnlichkeit besteht, ist der Harzige Lackporling m. E. eindeutig auszuschließen.

Gruß
Schnuffel

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Re: Herzlichen Glückwunsch!

Jens ⌂, (vor 7090 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel,
da glaube ich ehrlich gesagt nicht dran.

Auf Florians Fotos sieht man an mehreren Stellen einiger FRK gut eine braune, etwas glänzende Lackschicht. Und das spricht sehr für Ganoderma resinaceum, den ich so ähnlich (nur etwas dunkler) selbst schon gefunden habe. Das fast schwarze Teil in der Mitte ist ein Exemplar aus dem Vorjahr.

Den Eichen-Zungenporling hat Tanja mal 2005 hier vorgestellt, ich meine, er sieht doch etwas anders aus.

Gruß Jens

Hallo Florian,
Du hast einen noch selteneren Pilz gefunden als den Harzigen Lackporling,
nämlich den Eichen-Zungenporling (Piptoporus quercinus, Buglossoporus
pulvinus, B. quercinus).
Typisch ist die bräunlich-weinrote Verfärbung des Fleisches junger
Fruchtkörper.
Obwohl eine gewisse Ähnlichkeit besteht, ist der Harzige Lackporling m. E.
eindeutig auszuschließen.
Gruß
Schnuffel

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Re: Herzlichen Glückwunsch!

Andreas ⌂, (vor 7090 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Florian,
Du hast einen noch selteneren Pilz gefunden als den Harzigen Lackporling,
nämlich den Eichen-Zungenporling (Piptoporus quercinus, Buglossoporus
pulvinus, B. quercinus).
Typisch ist die bräunlich-weinrote Verfärbung des Fleisches junger
Fruchtkörper.
Obwohl eine gewisse Ähnlichkeit besteht, ist der Harzige Lackporling m. E.
eindeutig auszuschließen.
Gruß
Schnuffel

Hallo Schnuffel,

tut mir leid, aber das ist ganz sicher nicht richtig.
Der Eichen-Zungenporling hat eine kurzhaarige Oberfläche, keine Lackschicht, eine weniger wulstig-knubbelige Form (außer ganz ganz jung), ist im Fleisch nicht so braun und hat andere, auf Druck etwas rötende Poren. Zudem wächst er nur auf toten Eichen in der Optimalphase, nie an stehenden lebenden Eichen am Stammgrund.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Herzlichen Glückwunsch!

Till, (vor 7090 Tagen) @ Schnuffel

Hallo, SChnuffel & andere Diskussionsteilnehmer,

also der Diagnose "Eichen-Zungenporling" kann ich beim besten Willen nicht folgen. Die Exemplare haben doch deutlich den Ansatz einer Kruste, wie sie Buglossoporus nicht hat, und die Farbe der Trama (also des "Fleischs") erinnert sehr an das Dunkelbraun der Ganoderma-Trama. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass ausgerechnet die Trama von G. resinaceum heller braun sein sollte, jedenfalls heller als die Röhrentrama. Bei Buglossoporus ist die Grundfarbe der Trama weiß - dass sie an der Luft so stark verfärbt, kann ich mir kaum vorstellen.

Hinzu kommt ein ökologisches Argument: Buglossoporus wächst vorrangig (wenn auch nicht ausschließlich) an uraltem, totem, meist entrindetem Eichenholz -deshalb ist er ja so selten -, während G. resinaceum typischerweise am Stammgrund noch stehender und meist/oft noch lebender und berindeter Eichen hervorkommt.

Vorschlag zur Güte: Abwarten, bis der Pilz sporuliert (das wird, je nach Witterung, in ca. 5-10 Wochen der Fall sein, schätze ich). Dann liegt entweder eine braune Sporenschicht auf den Hüten und dem Umfeld (= Ganoderma) oder eine weiße (und in dem Fall nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil). Letztlich sollte man zur Abklärung der Art die Sporen auch noch mikroskopisch untersuchen.

Gruß, Till

Hallo Florian,

Du hast einen noch selteneren Pilz gefunden als den Harzigen Lackporling,
nämlich den Eichen-Zungenporling (Piptoporus quercinus, Buglossoporus
pulvinus, B. quercinus).
Typisch ist die bräunlich-weinrote Verfärbung des Fleisches junger
Fruchtkörper.
Obwohl eine gewisse Ähnlichkeit besteht, ist der Harzige Lackporling m. E.
eindeutig auszuschließen.
Gruß
Schnuffel

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Re: Herzlichen Glückwunsch!

Till, (vor 7090 Tagen) @ Till

Sehe gerade, dass ich mit meinen Zweifeln nicht allein stehe ... das beruhigt. Interessant, dass wir alle drei mit unterschiedlichen Worten nahezu die gleichen Argumente anführen.
Till

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Re: Herzlichen Glückwunsch!

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Till

Hallo Till,

vielen vielen Dank auch für Deine ausführlichen Antworten!! Dann werden wir einach mal in einigen Wochen ( du schriebst ja 5 - 10, also vielleicht mal so in 2 Monaten?) wieder da vorbeigehen und schauen, ob wie erwartet eine braune Sporenschicht auf den Hüten liegt! Und bei Interesse stellen wir natürlich dann auch Bilder hier herein...

Am Anfang waren wir enttäuscht, dass es kein Schwefelporling ist, aber da haben wir ja anscheinend was sehr Interessantes gefunden, was wenigstens genauso erfreulich ist.

Vielen Dank nochmal und einen schönne Tag...

Florian

Sehe gerade, dass ich mit meinen Zweifeln nicht allein stehe ... das
beruhigt. Interessant, dass wir alle drei mit unterschiedlichen Worten
nahezu die gleichen Argumente anführen.
Till

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Ganoderma resinaceum

Schnuffel, (vor 7090 Tagen) @ Till

Hallo, SChnuffel & andere Diskussionsteilnehmer,
also der Diagnose "Eichen-Zungenporling" kann ich beim besten
Willen nicht folgen. Die Exemplare haben doch deutlich den Ansatz einer
Kruste, wie sie Buglossoporus nicht hat, und die Farbe der Trama (also des
"Fleischs") erinnert sehr an das Dunkelbraun der
Ganoderma-Trama. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass ausgerechnet die
Trama von G. resinaceum heller braun sein sollte, jedenfalls heller als
die Röhrentrama. Bei Buglossoporus ist die Grundfarbe der Trama weiß -
dass sie an der Luft so stark verfärbt, kann ich mir kaum vorstellen.
Hinzu kommt ein ökologisches Argument: Buglossoporus wächst vorrangig (wenn
auch nicht ausschließlich) an uraltem, totem, meist entrindetem Eichenholz
-deshalb ist er ja so selten -, während G. resinaceum typischerweise am
Stammgrund noch stehender und meist/oft noch lebender und berindeter
Eichen hervorkommt.
Vorschlag zur Güte: Abwarten, bis der Pilz sporuliert (das wird, je nach
Witterung, in ca. 5-10 Wochen der Fall sein, schätze ich). Dann liegt
entweder eine braune Sporenschicht auf den Hüten und dem Umfeld (=
Ganoderma) oder eine weiße (und in dem Fall nehme ich alles zurück und
behaupte das Gegenteil). Letztlich sollte man zur Abklärung der Art die
Sporen auch noch mikroskopisch untersuchen.
Gruß, Till

Hallo Ganoderma-Anhänger,

da ich beide Pilzarten nicht aus eigener Anschauung kenne, gebe ich mich vorläufig bis zum Vorliegen des Sporenbefundes geschlagen.
Die starke Verfärbung des Fleisches ist von H. Jahn, Westfälische Pilzbriefe, Bd. 6, Heft 8, auf S. 148 beschrieben.

Gruß
Schnuffel

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Re: Ganoderma resinaceum

florian31, (vor 7089 Tagen) @ Schnuffel

Hi Schnuffel,

trotzdem danke für Deine Glückwünsche!:) Und wir werden dann demnächst mal wieder hinfahren und euch dann Bescheid geben, was es für Sporen gab.

Wenn wir nicht 2 Monate warten wollen, müssten wir ja eigentlich auch vorher einfach einen Abdruck machen können!?

Besten Dank jedenfalls auch Dir und viele Grüße!

Florian

Hallo Ganoderma-Anhänger,
da ich beide Pilzarten nicht aus eigener Anschauung kenne, gebe ich mich
vorläufig bis zum Vorliegen des Sporenbefundes geschlagen.
Die starke Verfärbung des Fleisches ist von H. Jahn, Westfälische Pilzbriefe,
Bd. 6, Heft 8, auf S. 148 beschrieben.
Gruß
Schnuffel

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

thommyboy, (vor 7089 Tagen) @ florian31

Ich habe vor 2 Jahren ne Borelliose durchgemacht.
Die Bluttests sind höchstens als zusätzliches Indiz sinnvoll.
Erkennen kann man eine Borelliose am ehesten an den klinischen
Symptomen. Erythma migrans- eine Rötung um die Stichstelle die
sinch ringartig ausbreitet, Gelenkschmerzen und in meinem
Fall nach einiger Zeit massive Missempfindungen im Rücken,
starke Schmerzen und eine Art "Taubheitsgefühl".

Liebes Forum,
habe schon seit l�ngerem nix mehr geschrieben, aber immer still mitgelesen
und will nun endlich mal wieder selbst was schreiben�war heute mit Tari
bei K�ln im K�nigsforst und es ergaben sich einige Fragen.
Also zun�chst: Was ist das? Wuchs an lebendem Laubbaum, wahrscheinlich Eiche.
Dachten zuerst an Schwefelporling, aber nach etwas genauerem Nachforschen
haben wir diese Idee wieder verworfen. Aber was ist es dann??


Dann lief uns diese Hexenbutter?? �ber den Weg. Liegen wir da richtig??

Ist das hier ein Rehbrauner Dachpilz? Oder vielleicht ein Schwarzschneidiger
Dachpilz?


Das Highlight unseres Spaziergangs: ein Perlpilz. Oder etwa nicht?? Hier wie
wir hoffen Amanita rubescens � 1. Exemplar:

2. Exemplar:

Und hier noch etwas seltsame Kugeln�was k�nnte das sein?


Grad haben wir einen Zeckenbiss entdeckt, das Pilzesammeln hat uns also
wieder :). Ich selbst werde gerade auf Borreliose getestet (Zeckenbiss
letzter Herbst, verschiedene Symptome vor kurzem aufgetreten), ein erster
Test war negativ, der Arzt hat Entwarnung gegeben: keine aktuelle
Infektion und keine in der Vergangenheit. Nun hab ich aber geh�rt, dass
diese Tests h�ufig nicht ausreichend sind und lasse mich noch von einem
Arzt untersuchen, der da anscheinend Spezialist ist. Der letzte Herbst hat
hoffentlich keine schlimmen Folgen�
Anscheinend gibt es h�ufig verschleppte und nicht erkannte Borreliosen, sogar
wenn extra Tests gemacht werden, zumindest ist das die Ausage einer
Borreliose-Selbsthilfegruppe, wegen der ich mich nun noch weiter
untersuchen lasse, nachdem ich eigentlich dachte, der Verdacht sei aus der
Welt ger�umt.
Ich hab gesehen, dass hier � auch vor kurzen � ausf�hrlich zu dem Thema
geschrieben wurde, aber was mich besonders verwirrt, ist, dass anscheinend
trotz negativen Tests noch nicht jedes Risiko ausger�umt sein soll bei
mir.
Wie auch immer es sich damit genau verh�lt � vielleicht nochmal der Hinweis
f�r die, die es nicht ohnehin wissen, dass man da sehr aufmerksam sein
sollte und sich lieber einmal mehr als einmal zu wenig testen lassen
sollte. Ist nat�rlich nur meine Meinung als Laie, aber denke, das sollte
man immer im Hinterkopf haben.
Bin gespannt auf Eure Meinungen zu den Pilzen und w�nsche einen sch�nen
Wochenbeginn!
Florian / Tari

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7088 Tagen) @ thommyboy

Hi Thommy,

Erkennen kann man eine Borelliose am ehesten an den klinischen
Symptomen. Erythma migrans- eine Rötung um die Stichstelle die
sinch ringartig ausbreitet

die hatte ich nicht - aber der Arzt meinte, das sei ja auch "nur" Lehrbuchwissen, und das Ringartige kann auch mal ausbleiben.

Gelenkschmerzen

die hatte ich jetzt ein paar wochen lang, zusätzlich schwellungen an den fußgelenken. seltsamerweise ist das jetzt wieder abgeklungen. auf rheuma werd ich auch gleichzeitig noch untersucht, das ist ja das verwirrende, dass es alles mögliche sein kann...

und in meinem

Fall nach einiger Zeit massive Missempfindungen im Rücken,

wenn du damit rückenschmerzen meinst: die hab ich auch, allerdings auch schon vor letztem herbst. tja.

starke Schmerzen und eine Art "Taubheitsgefühl".

das taubheitsgefühl ebenso, allerdings in hand und fuß...na ja, ich lass mich mal von dem spezialisten untersuchen.

danke auch für deinen beitrag!

Gruß, Florian

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

thommyboy, (vor 7087 Tagen) @ florian31

Hallo Florian,
Man darf sich halt nicht verrück machen lassen- wenn man
im Internet sucht, findet man plötzlich etliche Symptome
bei sich die "eindeutig" für ne Borrelliose sind. Wanderröte
muss nicht sein, klar. Ich würde mal die Bluttests abwarten
und dann weiter sehen. M.E. tendiert man heutzutage eh
dazu, ggf. sogar prophylaktisch (!) das entsprechende
orale Antibiotikum zu geben, soll Dein Arzt was dazu sagen.
Taubheitsgefühle in Hand und Fuss- da würde ich tendenziell
vielleicht mal die Wirbelsäule, HWS checken lassen.
Grüße TOM

Hi Thommy,
die hatte ich nicht - aber der Arzt meinte, das sei ja auch "nur"
Lehrbuchwissen, und das Ringartige kann auch mal ausbleiben.

Gelenkschmerzen

die hatte ich jetzt ein paar wochen lang, zusätzlich schwellungen an den
fußgelenken. seltsamerweise ist das jetzt wieder abgeklungen. auf rheuma
werd ich auch gleichzeitig noch untersucht, das ist ja das verwirrende,
dass es alles mögliche sein kann...
und in meinem
wenn du damit rückenschmerzen meinst: die hab ich auch, allerdings auch schon
vor letztem herbst. tja.
das taubheitsgefühl ebenso, allerdings in hand und fuß...na ja, ich lass mich
mal von dem spezialisten untersuchen.
danke auch für deinen beitrag!
Gruß, Florian

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Re: Bestimmungsfragen + Borreliose

florian31, (vor 7085 Tagen) @ thommyboy

Hi Tom,

ja, es werden auch diverse andere Tests gemacht...und mit dem Verrückt-Machen hast du natürlich auch recht. Mal sehen......Danke nochmal für die Infos!

Gruß, Florian

Hallo Florian,
Man darf sich halt nicht verrück machen lassen- wenn man
im Internet sucht, findet man plötzlich etliche Symptome
bei sich die "eindeutig" für ne Borrelliose sind. Wanderröte
muss nicht sein, klar. Ich würde mal die Bluttests abwarten
und dann weiter sehen. M.E. tendiert man heutzutage eh
dazu, ggf. sogar prophylaktisch (!) das entsprechende
orale Antibiotikum zu geben, soll Dein Arzt was dazu sagen.
Taubheitsgefühle in Hand und Fuss- da würde ich tendenziell
vielleicht mal die Wirbelsäule, HWS checken lassen.
Grüße TOM