Pilze Pilze Forum
Erweitert

Saison 2000

Michael (Eichsfeld), (vor 9485 Tagen)

Noch schlechter als je zuvor ... so habe ich es beobachtet, bin an zwei Standorten am suchen (Friesland, thüringisches Eichsfeld) ... an beiden
Standorten halten sich die Pilzfunde so stark in Grenzen, dass man sich die Suche auch ersparen kann.

Ich vermute im Eichsfeld lag es an der Trockenheit im Herbst, in Friesland herrschen immer schlechte Pilzbedingungen (Sandboden, verstreute Wälder ?)

Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei Steinpilze....

Die Saison anderswo ?

Michael

Eintrag gesperrt
12 Aufrufe

Re: Saison 2000

Andreas ⌂, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Noch schlechter als je zuvor ... so habe ich es beobachtet, bin an zwei
Standorten am suchen (Friesland, thüringisches Eichsfeld) ... an beiden
Standorten halten sich die Pilzfunde so stark in Grenzen, dass man sich die
Suche auch ersparen kann.
Ich vermute im Eichsfeld lag es an der Trockenheit im Herbst, in Friesland
herrschen immer schlechte Pilzbedingungen (Sandboden, verstreute Wälder ?)
Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei
Steinpilze....
Die Saison anderswo ?
Michael

Hallo Michael,

bin ziemlich perplex!
hier im Südwesten war's wohl das beste Pilzjahr seit ich mich mit Pilzen beschäftige (10 Jahre). Sowohl was die Fülle der Fruchtkörper betrifft, als auch was interessante Arten betrifft.

Falls du jetzt auf den naheliegenden Gedanken kommst umzuziehen, kann ich dir ja bei der Wohnungssuche behilflich sein ;-)

Gruß,
Andreas

Eintrag gesperrt
12 Aufrufe

Re: Saison 2000

Huperzia ⌂, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Hallo Michael,

ich war zwar kaum draußen, aber was ich von anderen Pilzlern aus Thüringen gehört habe (und das bißchen, was ich selbst im Wald war) deutet darauf hin, daß du entweder totales Pech hattest oder eine Brille brauchst.
Von den "Friesen" weiß ich dies Jahr noch nichts, aber daß da sowieso nichts wächst, halte ich für ein viel zu oft geglaubtes Gerücht.

Viele Grüße, Huperzia

Eintrag gesperrt
12 Aufrufe

Re: Saison 2000

Knud L., (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Hi Michael,

schmeiss mal deine Adresse rüber, meine Tiefkühltruhe ist bis zum bersten voll.
Auch die getrocknetten Pilze dürften für die nächsten 2 Jahre reichen.

Die Saison 2000 war eines der besten Pilzjahre seit langem, zumindest was meine Heimat betrifft. Beim Artenreichtum muss ich Andreas zustimmen.

Die ersten Sommer-Herbst-Pilze, vor allem Birkenrotkappen, Goldröhrlinge und Perlpilze fand ich schon mitte Mai. Auf den Wiesen fand ich Anis-Champignons als ich Ausschau nach den Maipilz hielt. Das eigenartigste was ich in diesem Jahr feststellte waren Hallimasch im August und das züglische Nachwachsen dieses Pilzes im Sep. und Okt.. Das war das erste mal dass man in meiner Gegend Hallimasch über einen so langen Zeitraum finden konnte. Sonst ist nach den ersten Auftreten im Sep. auch schon wieder schluss mit der Bracht.

cu Knud

PS: Hier in Hof/Saale sind auch noch freie Wohnungen ;-))

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Trueffel, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

2000 war hier im nördlichen Rheinland Pfalz u. Siegerland in jeder Hinsicht das beste beste Pilzjahr, an das ich mich erinnern kann.

Ciao Trueffel

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

bedeutendester Fund *PIC*

david.ge, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Hello Michael

wenn damit dich leichter wird, kann ich sicher sagen, dass am schlimmster saison 2000 fuer georgischer Pilzner war-ueberhaupt keine boletus, Leccinium, Cortinarius, fast keine Milchlinge, Amanitas und Taublinge. alle drei vorige Jahren(die ich mich fuer Pilze interessiere) waren vielmals besser

Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei
Steinpilze....

auch armer Fund kann fuer Pilzfan interessant sein, falls das seltene und interessante Pilze sind. koennt ihr euren bedeutendester Fund in diesem Jahr nennen(besonders erfahrene Experten)?
ich selbst kann seltene und interessante Pilze nicht bestimmen, welche bestimme, finde nicht interessant mehr-))
darum tipe fuer diesen Pilz, den soll ich heute mikroskopieren(Trama,Sporen)wenn dass einfach Lepiota ist dann welcher? aehnelt an keinen in Gerchardts Buch
[image]

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Katja Tödter, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Hallo Michael,

ich hatte es vor einigen Wochen hier im Forum bereits erwähnt: Bei uns im Wendland konnte man dieses Jahr die Pilze mit der Schubkarre aus dem Wald fahren. Angefangen hat - glaube ich - alles im Juli und letzte Woche habe ich nun hoffentlich die letzten Safranschirmlinge in der Sosse versenkt. Also, ich kann Pilze für dieses Jahr nicht mehr sehen. Oder besser gesagt, nicht mehr essen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Winterpilze nur ansehen werde und vielleicht ein paar Fotos machen. Essen? Neeeeeee....

Gruss
Katja

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: bedeutendester Fund

Wolfgang F., (vor 9485 Tagen) @ david.ge

ich selbst kann seltene und interessante Pilze nicht bestimmen, welche
bestimme, finde nicht interessant mehr-))
darum tipe fuer diesen Pilz, den soll ich heute
mikroskopieren(Trama,Sporen)wenn dass einfach Lepiota ist dann welcher?
aehnelt an keinen in Gerchardts Buch

Hi David,

da hast Du wohl einen seltenen, interessanten Pilz!

Denk' nicht nur an Lepiota( helveola??), sondern auch an Leucoagaricus (sublittoralis??). Zur Unterscheidung achte auf Sporenfärbung mit Kresylblau, auf den Aufbau der Huthaut, evtl. Kristalle auf Cheilocystiden.

Lepiotaceae sind oft schwer zu bestimmen. Wenn ich Dir mit Kopien aus Candusso-Lanzoni (Fungi Europaei 4: Lepiota) oder Bon (Lepiotaceae) weiterhelfen kann, schick' mir eine 'mail. Hast Du FAX?

Wolfgang F.

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: bedeutendester Fund

Andreas ⌂, (vor 9485 Tagen) @ david.ge

wenn damit dich leichter wird, kann ich sicher sagen, dass am schlimmster
saison 2000 fuer georgischer Pilzner war-ueberhaupt keine boletus,
Leccinium, Cortinarius, fast keine Milchlinge, Amanitas und Taublinge.
alle drei vorige Jahren(die ich mich fuer Pilze interessiere) waren
vielmals besser
auch armer Fund kann fuer Pilzfan interessant sein, falls das seltene und
interessante Pilze sind. koennt ihr euren bedeutendester Fund in diesem
Jahr nennen(besonders erfahrene Experten)?
ich selbst kann seltene und interessante Pilze nicht bestimmen, welche
bestimme, finde nicht interessant mehr-))
darum tipe fuer diesen Pilz, den soll ich heute
mikroskopieren(Trama,Sporen)wenn dass einfach Lepiota ist dann welcher?
aehnelt an keinen in Gerchardts Buch

Hallo David,

für Lepiota sind die deutschen Bestimmungsbücher meistens nicht gut geeignet, weil die Auswahl zu gering ist. Die Gattung Lepiota ist vorwiegend (sub-)mediterran verbreitet.
Wenn dein Pilz eine Lepiota ist (Schnallen vorhanden, Sporen nicht metachromatisch)und kein Leucoagaricus (keine Schnallen, Sporen am Porus mit metachromatischem Traktus), dann würde ich aufgrund der olivlichen Farbtöne auf Lepiota forquinonii tippen. Hab' diese Art selbst aber noch nie gesehen. Ich bearbeite gerade Lepiota für Südwestdeutschland und kann mich nicht an eine derartige Lepiota erinnern, vielleicht ist es auch etwas ganz anderes, das es hier bei uns nicht gibt

Wie auch Wolfgang schon angeboten hat: Wenn du Literatur(kopien) brauchst, kannst du dich gerne an mich wenden.

Gruß,
Andreas

Eintrag gesperrt
14 Aufrufe

Re: Saison 2000

Andreas ⌂, (vor 9485 Tagen) @ Katja Tödter

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Winterpilze

nur ansehen werde und vielleicht ein paar Fotos machen. Essen?
Neeeeeee....

Neeee ??? Wart' mal bis in ein paar Wochen die Samtfußrüblinge und Austernseitlinge dastehen ....
Wer kann dazu schon nein sagen ;-)

Gruß,
Andreas

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Ich schwöre bei den Turnschuhen meiner Großmutter. *oT*

Katja Tödter, (vor 9485 Tagen) @ Andreas

- kein Text -

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000 - kleiner Berlin-Bericht

Dirk, (vor 9485 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Noch schlechter als je zuvor ... so habe ich es beobachtet, bin an zwei
Standorten am suchen (Friesland, thüringisches Eichsfeld) ... an beiden
Standorten halten sich die Pilzfunde so stark in Grenzen, dass man sich die
Suche auch ersparen kann.
Ich vermute im Eichsfeld lag es an der Trockenheit im Herbst, in Friesland
herrschen immer schlechte Pilzbedingungen (Sandboden, verstreute Wälder ?)
Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei
Steinpilze....
Die Saison anderswo ?
Michael

Kann mich der allgemeinen Euphorie nur anschließen, obwohl bei mir (Nordrhein-Westfalen)die erste Oktoberhälfte ein bischen lau war. Das verrückteste fand für mich allerdings in Berlin statt:

War dort eine Woche zu Besuch und wollte eigentlich eher dem urbanen Leben frönen, kam aber aus den städtischen Grünanlagen und Forsten nicht mehr heraus: Anfang September entpuppte sich Berlin als Hauptstadt der Pilze:
- Grüne Knollenblätterpilze und Pantherpilze unter gemeinsamer Eiche mitten im Tiergarten
- Riesenboviste und Halskrausenerdsterne in jedem Park!
- die ganze Stadt zugepflastert mit Karbolchampignons, kein Quadratmeter ohne einen Haufen weißer Hüte, gab irgendwann auf nach Anischampignons zu schnüffeln
- 1 Stunde am Rand des Spandauer Fortes reichte aus um einen Korb Maronen, Birkenpilze und Perlpilze zu sammeln
- das Seltsamste: überall Netzstielige Hexenröhrlinge - und zwar unter Linde! Auf den grasigen Mittelstreifen der zahlreichen Lindenalleen in Dahlem wuchsen die wie Gänseblümchen.
Übrigens: laut Ewald Gerhardt(der macht da Pilzberatung)ist die Sache mit dem Alkohol beim Netzstieligen Hexenröhrling Quatsch, anscheinend ein vielfach abgeschriebenes Mißverständnis (würde er heute nicht mehr schreiben)!
- auf jeden Fall den Botanischen Garten besuchen: nirgendwo gibts auf engem Raum so viele Pilze
- ach ja: Fransiger Wulstling!

Kam vollkommen erschöpft nach Hause (Ruhrgebiet) und erteilte mir erstmal Grünanlagenverbot.
Aber nächstes Jahr gehts auf jeden Fall wieder hin - zum Pilzesammeln.

Gruß Dirk

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Thomas Pruß, (vor 9485 Tagen) @ Huperzia

ich war zwar kaum draußen, aber was ich von anderen Pilzlern aus Thüringen
gehört habe (und das bißchen, was ich selbst im Wald war) deutet darauf
hin, daß du entweder totales Pech hattest oder eine Brille brauchst.
Von den "Friesen" weiß ich dies Jahr noch nichts, aber daß da
sowieso nichts wächst, halte ich für ein viel zu oft geglaubtes Gerücht.
Viele Grüße, Huperzia

Stimmt, Huperzia, alles nur Gerüchte:
Nur bei den OSTfriesen wächst nix, bis auf ein paar Feld- und Wiesenpilze. Aber bei den NORDfriesen, da ging es dieses Jahr rund. Wir haben ja noch ein paar qm Wald…
Erst sah es so aus, als ob die gesamte Pilzfamilie im Dauerurlaub sei, aber im September/Oktober ging es so richtig rund.
Meine spektakulärsten Funde waren der parasitische Scheidling und der Buchen-Schleimrübling an einer – Esche.
Auch Ismene war an der Ostseeküste (da gibt es mehr Wald als an der Nordseeküste) höchst erfolgreich. Aber das sind ja auch keine Nordfriesen, sondern Angelner, Kieler, Süd-Dänen usw.
Grüsslis
Thomas

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Oliver, (vor 9485 Tagen) @ Trueffel

2000 war hier im nördlichen Rheinland Pfalz u. Siegerland in jeder Hinsicht
das beste beste Pilzjahr, an das ich mich erinnern kann.

Dieser Meinung schließe ich mich für das Berliner Umland an! Dieses Jahr gibt es zu Weihnachten für die gesamte Verwandtschaft getrocknete Maronen. Im September/Oktober war es zum Teil so schlimm "das man gar nicht mehr tief in den Wald kam, weil man im Umkreis von 50 Metern schon den Korb voll hatte. Aber nur die kleinen festen samtigen! Alles mit vollem Hut blieb stehen.
Zu guter Letzt fand ich dann noch im November auf dem Südgelände mitten in Schöneberg Birkenpilze und an der Kreuzung Eisenacher/Grunewald quollen für ein paar Wochen regelmäßig Tintlinge aus dem Asphalt.

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Spitzenjahr in München

interhias ⌂, (vor 9484 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Die Saison anderswo ?
Michael

Im Raum München muß man auch von einem Rekordjahr bei den Schwammerln sprechen.

Es ging schon sehr früh - Mitte April - mit Morcheln, Morchelbecherlingen, schuppigen Porlingen los und dauert jetzt immer noch an (gestern: massenhaft Trompetenpfifferlinge, Bischofsmützen, Scheidenstreiflinge, Herbstblattln).

Saisonhöhepunkt waren wohl die erstaunlichen Röhrlingsvorkommen in den Isarauen (viele prächtige Satansröhrlinge, Purpurröhrling, Bitterröhrling), was vermutlich durch das sehr warme Wetter begünstigt war.

Interhias

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Bimpfi, (vor 9484 Tagen) @ Andreas

Stimmt! Im Südwesten war es gutes Pilzjahr. Habe noch nie so viele Pfifferlinge gefunden wie im Herbst 2000! Bloß: Die Wohnungen sind hier so teuer.
Gruß: Bimpfi

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

abraxas, (vor 9484 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Noch schlechter als je zuvor ... so habe ich es beobachtet, bin an zwei
Standorten am suchen (Friesland, thüringisches Eichsfeld) ... an beiden
Standorten halten sich die Pilzfunde so stark in Grenzen, dass man sich die
Suche auch ersparen kann.
Ich vermute im Eichsfeld lag es an der Trockenheit im Herbst, in Friesland
herrschen immer schlechte Pilzbedingungen (Sandboden, verstreute Wälder ?)
Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei
Steinpilze....
Die Saison anderswo ?
Michael

Sehr gut, diesmal allerdings erst ab Ende September. Auf jeden Fall wesentlich besser als das letzte Jahr. Muß allerdings hinzufügen daß ich alles andere als ein Spezialist bin, ich sammle meist nur die 08/15 Speisepilze (Steinpilz, Maronen, Pfifferlinge, Krause Glucke, Schopftintling etc. und gelegentlich Psilos), würde mein Sortiment aber gerne erweitern. Der Artenreichtum war dieses Jahr enorm, ähnlich wie vor drei Jahren.
Mich würde mal interessieren ob die o.g. Pilzarten nur deshalb so bekannt sind weil sie leicht zu erkennen sind, oder sind es schlicht und einfach die gourmetmäßig besten? Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen daß der Pfifferling geschmacklich zu toppen ist, mein absoluter Favorit.

Abraxas

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000 - kleiner Berlin-Bericht

uli prokop, (vor 9484 Tagen) @ Dirk

- das Seltsamste: überall Netzstielige Hexenröhrlinge - und zwar unter Linde!
Auf den grasigen Mittelstreifen der zahlreichen Lindenalleen in Dahlem
wuchsen die wie Gänseblümchen.

hallo michael,

habe heuer ebenfalls ein massenauftreten des netzstieligen in zwei parks in lindau/bodensee beobachtet - gleichfalls unter linden. scheint also nicht ganz außergewöhnlich zu sein.
dass etwas mit der behaupteten alkoholwechselwirkung nicht stimmen könnte,vermute ich schon seit vielen jahren, da ich des öfteren das eine oder andere glas wein zu einem pilzgericht trank, in dem auch b. luridus enthalten war. vielleicht spielt auch der individuelle umgang mit alkohol dabei eine rolle.

grüße

uli p.

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

uli prokop, (vor 9484 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Die Saison anderswo ?

hallo, alle miteinander,

ist es nicht noch etwas zu früh bilanz zu ziehen?
gestern fand ich noch ganz junge hohlfüße, einige feste ziegenlippen, ein paar schiefknollige anisegerlinge - hallimasche, frauentäublinge und so ziemlich alles, was bei uns so gemeinhin an wulstlingen wächst.

seit einer woche finde ich t. portentosum, und ich glaube, dass das hauptauftreten erst bevorsteht.

aber wenn man resümieren will:

bei uns in der umgebung von graz ( und in meinen bodensee - revieren ) ein sehr guter morchelfrühling
und ein außergewöhnlicher röhrlingsherbst.
früh- und hochsommer waren hier in der steiermark sehr flau, sowohl was artenvielfalt als auch menge anbelangt.

herbsttrompeten und trompetenpfifferlinge sind hier in wäldern ausgeblieben, in denen ich bisher mit einem massenauftreten dieser arten rechnen konnte.
das stimmt mich ein wenig nachdenklich.

liebe grüße

uli

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Die Ärmste wird barfuß laufen müssen ... *oT*

Andreas ⌂, (vor 9484 Tagen) @ Katja Tödter

- kein Text -

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000 Münsterland

Klaus P., (vor 9484 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Noch schlechter als je zuvor ... so habe ich es beobachtet, bin an zwei
Standorten am suchen (Friesland, thüringisches Eichsfeld) ... an beiden
Standorten halten sich die Pilzfunde so stark in Grenzen, dass man sich die
Suche auch ersparen kann.
Ich vermute im Eichsfeld lag es an der Trockenheit im Herbst, in Friesland
herrschen immer schlechte Pilzbedingungen (Sandboden, verstreute Wälder ?)
Mein spektakulärster Fund des Jahres war ein Gallenröhrling und zwei
Steinpilze....
Die Saison anderswo ?
Michael

Hi Michael
Hier im Münsterland war`s eher durchschnittlich bis gut.
Was auffiel:
Unmengen an Kartoffelbowisten die ganze saison über,
sehr viele Grüngelbe Schwefelköpfe,
viele Birkenpilze
viele Gallenröhrlinge
die Verhältnisse scheinen auch für Boletus Radicans (Wurzelnder Bitterröhrling)
gut gewesen zu sein,habe eine ganze Kolonie über Wochen beobachtet,unter Eichen
auf Kalk,einige Andere hier im Forum haben auch welche gefunden.
Leider habe ich keine Champignons gefunden

Bye
Klaus

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

interhias ⌂, (vor 9484 Tagen) @ abraxas

Mich würde mal interessieren ob die o.g. Pilzarten nur deshalb so bekannt
sind weil sie leicht zu erkennen sind, oder sind es schlicht und einfach
die gourmetmäßig besten? Ich kann mir jedenfalls schwer vorstellen daß der
Pfifferling geschmacklich zu toppen ist, mein absoluter Favorit.
Abraxas

Hallo Abraxas!

Sicher sind die von dir genannten Pilze leicht zu erkennen und in der Küche vom Feinsten. Beides dürfte auch zu ihrer allgemeinen Beliebtheit beitragen. Aber: Es gibt sicher auch grob vereinfachte Vorstellungen vom "eßbaren Pilz" wie vom "giftigen", die einen Großteil der Schwammerln für den Durchschnittssammler verdächtig erscheinen lassen. So ist es wahrscheinlich immer noch die Mehrheit der Schwammerlsucher, die sich nur auf tradiertes Wissen verlassen und z. B. nie ein Pilzbuch in die Hand nehmen. Deswegen halten sich hartnäckig antiquierte Vorurteile wie jenes, daß Lamellenpilze generell zu meiden seien (Der Pfifferling spielt sowieso in einer eigenen Liga). Wenn sie dann auch noch mit so ausgeprägten "Warnfarben" wie Rötelritterlinge oder Täublinge daherkommen, traut sich sowieso keiner dran.

Für meinen Geschmack gibt es mehr als genug weniger bekannte Pilzarten, die den alteingesessenen Dobernigeln und Reherln das Wasser reichen können.

Interhias

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Saison 2000

interhias ⌂, (vor 9484 Tagen) @ uli prokop

herbsttrompeten und trompetenpfifferlinge sind hier in wäldern ausgeblieben,
in denen ich bisher mit einem massenauftreten dieser arten rechnen konnte.
das stimmt mich ein wenig nachdenklich.
liebe grüße
uli

Servus Uli!

Vielleicht war es in der Steiermark für die Herbsttrompeten und Trompetenreherln ein bisserl zu trocken, vor allem im Sommer? Im Raum München hat es eigentlich die ganze Schwammerlzeit über sauber was runtergeregnet, das dürfte schon ein Grund für den Pilzreichtum sein und auch für die herbstlichen Massenauftreten von Herbsttrompeten und Trompetenreherln (letztere stehen immer noch kiloweise in völlig gesichtslosen Fichtenforsten herum).

Aber bei den Schwammerln gilt wohl noch mehr als für die fernste Zukunft:
Nix gwieß's woaß ma ned.

Hias

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Hunsrück

Hunsrück-Olli, (vor 9484 Tagen) @ Michael (Eichsfeld)

Also, Steinpilze gabs ein paar Sommerarten, danach nix mehr.
Maronen normal.
Pfifferlinge sehr viele!
Semmelis (mnjam mnjam) reichlich.
Unmengen madige Reitzker.
Lacktrichterlinge zum draufrumlaufen abwechselnd mit Trompetenpfifferlingen.
Ein paar Totentrompeten.
Mehrer Krause Glucken.

Aber mein lieblingspilz dieses Jahr (zum 1en mal rangetraut):

FLOCKENSTIELIGER HEXENRÖHRLING!!! Lecker!!! :-))) scharf angebraten, nur mit Salz und wenig Zwiebeln (sabber...)

Was ich alles nicht kenne und in wirklichen Unmengen auftrat, -- weiss ich nicht!? Aber es gab viel davon (Hexenringe, büschellige Baumpilze.....)

Meine Highlights:

Habichtspilz und -Tintenfisch

Jetzt wird auf die Seitlige gewartet.

Gruß Hunsrück-Olli

PS. getrocknete Trompetenpfifferlinge schmecken in der Suppe doch recht fade, wie ich gerade merke!

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Da kann ich nur zustimmen! *oT*

Werner, (vor 9484 Tagen) @ interhias

- kein Text -

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Saison 2000

Werner, (vor 9484 Tagen) @ Bimpfi

Stimmt! Im Südwesten war es gutes Pilzjahr. Habe noch nie so viele
Pfifferlinge gefunden wie im Herbst 2000!

Du Gluecklicher! Ich habe 'nur' Trompetenpfifferlinge gefunden. Keine 'echten'. Dafuer Maronen zum Abwinken, ein paar wenige Steinpilze, Hexenroehrlinge, Tonnen von Rotfuessen, ziemlich viele Anis-Champis und Waldchampis, usw. Mein spektakulaerster Fund war wohl das Massenvorkommen von Perlhuhn-Champignons, die ich aber leider nicht in die Pfanne klatschen konnte :(

Ansonsten war fuer mich dieses Jahr sehr viel spektakulaer, weil ich endlich mal ein paar andere Pilze als die gewohnten angesehen und bestimmt habe.

Bloß: Die Wohnungen sind hier so
teuer.

Du musst jammern! Meine Schwester ist gerade in ein 1-Zi. Appartement in Muenchen eingezogen, 38 qm, DM 1200 warm!

Ansonsten pilzige und gallige Gruesse in den Suedwesten :)
Vielleicht gehen wir ja gemeinsam naechstes Jahr zu den Pilzkursen im Schwarzwald???

Gruss,

Werner

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Mit! *oT*

Leonie, (vor 9484 Tagen) @ interhias

- kein Text -

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

noch ein bild *PIC*

david.ge, (vor 9484 Tagen) @ Wolfgang F.

Hello Wolfgang

Besten Dank fuer angebot. fuer weitere werde per Mail wenden.

da hast Du wohl einen seltenen, interessanten Pilz!

Dieser Pilz ist kein seltenheit, nur in Hof meines Instituts kann man 3-4 kg sammeln, trotztdem stehet er zwischen 570 Arten(hier kann man nur lachen) die in Georgien beschriebt sind nicht. dazu noch hat er noch einen Doppelgaenger. ueber diesen Pilzen werde ich hier bald einen neuen Beitrag schreiben (soll zuerst noch einige Fotos scannieren) hier nur ein Bild
[image]

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

abraxas, (vor 9483 Tagen) @ interhias

Servus Interhias!
Die Begründung klingt plausibel. Jetzt hätte ich noch gerne von irgendjemand ein Beispiel für einen nicht allzu seltenen und schwer identifizierbaren Pilz der richtig gut ist und von den meisten Leuten trotzdem nicht gesammelt wird. Mich wundert auch daß in der sog. "haute cuisine" nur seltenst mit etwas anderem als Morcheln, Trüffeln oder Steinpilzen gekocht wird. Kennen die nix anderes oder sind andere Pilzarten "nicht vermittelbar" (G. Schröder).

Hallo Abraxas!
Sicher sind die von dir genannten Pilze leicht zu erkennen und in der Küche
vom Feinsten. Beides dürfte auch zu ihrer allgemeinen Beliebtheit
beitragen. Aber: Es gibt sicher auch grob vereinfachte Vorstellungen vom
"eßbaren Pilz" wie vom "giftigen", die einen Großteil
der Schwammerln für den Durchschnittssammler verdächtig erscheinen lassen.
So ist es wahrscheinlich immer noch die Mehrheit der Schwammerlsucher, die
sich nur auf tradiertes Wissen verlassen und z. B. nie ein Pilzbuch in die
Hand nehmen. Deswegen halten sich hartnäckig antiquierte Vorurteile wie
jenes, daß Lamellenpilze generell zu meiden seien (Der Pfifferling spielt
sowieso in einer eigenen Liga). Wenn sie dann auch noch mit so
ausgeprägten "Warnfarben" wie Rötelritterlinge oder Täublinge
daherkommen, traut sich sowieso keiner dran.
Für meinen Geschmack gibt es mehr als genug weniger bekannte Pilzarten, die
den alteingesessenen Dobernigeln und Reherln das Wasser reichen können.
Interhias

Eintrag gesperrt
11 Aufrufe

Re: Saison 2000

interhias ⌂, (vor 9483 Tagen) @ abraxas

Servus Interhias!
Die Begründung klingt plausibel. Jetzt hätte ich noch gerne von irgendjemand
ein Beispiel für einen nicht allzu seltenen und schwer identifizierbaren
Pilz der richtig gut ist und von den meisten Leuten trotzdem nicht
gesammelt wird. Mich wundert auch daß in der sog. "haute
cuisine" nur seltenst mit etwas anderem als Morcheln, Trüffeln oder
Steinpilzen gekocht wird. Kennen die nix anderes oder sind andere
Pilzarten "nicht vermittelbar" (G. Schröder).

Servus Abraxax!

Ich hatte den Violetten Rötelritterling ja schon erwähnt, und der ist wirklich das beste Beispiel für einen völlig "übersehenen" Pilz. Ich bin früher selbst jahrelang an ihm vorbeigelaufen, weil ich ihn einfach nicht kannte. Und daß diesen Pilz praktisch niemand sammelt, belegt allein schon die Tatsache, daß ich noch nie (!) Abputz dieses Pilzes gefunden habe, obwohl seine Hexenringe oder Reihen meist für jedermann gut sichtbar an den Wegrändern herumstehen und obwohl ich nur ca. 18 km vom Stadtzentrum Münchens suche, wo nicht grade wenige Leute durch den Wald rennen.
Daß der Rötelritterling sich in der "haute cuisine" durchaus behaupten kann, belegt ein Kochbuch von Carlucci oder wie der heißt. Ich hab das Buch nicht selber, aber mein Cousin hat kürzlich ein Rezept nachgekocht, weil der Kochpapst Carlucci gar so von den Ritterlingen geschwärmt hat. Dabei werden die Rötelritterlinge - wenn ich mich recht erinnere - geschmort und mit Salbei gewürzt als Beilage zu Lachssteak gereicht.
Die Bestimmung des Rötelritterlings ist wirklich nicht schwierig, weil es nur ganz wenige Pilze gibt, die so durchgehend violett sind. Am Anfang mußt du nur ein wenig aufpassen, daß du ihn nicht mit violetten Schleierlingen verwechselst, aber dafür reicht dir ein gutes Bestimmungsbuch. Nach einem einzigen Herbst wirst du so viele davon gesehen haben, daß du ihn nicht mehr verwechseln kannst. Denn der Rötelritterling wächst gewöhnlich ab September (heuer gab es im August schon ein paar Ausreißer) bis zu den ersten Frösten fast immer in größeren Gruppen meist am Rand von Laub- und Nadelwäldern.

Grüße
Interhias

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

Frank, (vor 9482 Tagen) @ Trueffel

2000 war hier im nördlichen Rheinland Pfalz u. Siegerland in jeder Hinsicht
das beste beste Pilzjahr, an das ich mich erinnern kann.
Ciao Trueffel

Hi Trueffel,
wohne in deiner Nachbarschaft im südlichen Rothaargebirge. Das Pilzjahr bei uns war wohl eines der besseren von der Quantität aber eines der schlechteren von der Qualität der Fruchtkörper. Es gab sehr viele Sommersteinpilze und Unmengen an Pfifferlingen, so viele wie nie zuvor. Auch im Herbst gab es Steinis en masse, allerdings oftmals schon die jüngsten Exemplare total vermadet. Dafür waren aber Röhrlinge aller Art und Schirmpilze in rauhen Mengen vorhanden. Und es war natürlich auch sonst eine ungeheure Artenvielfalt zu bestaunen, leider bin ich kein ausgwiesener Spezialist um Näheres auszuführen. Alles in allem war es bei uns im hessischen Hinterland und angrenzendem südlichen Wittgenstein aber ein überdurchschnittlich gutes Jahr. Könnte so weitergehen wenn es nach mir ginge.....

Frank

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

abraxas, (vor 9482 Tagen) @ interhias

Danke für den Tip, dieses Jahr ist es wahrscheinlich schon zu spät aber ich werde den violetten Rötelritterling nächstes Jahr mal probieren. Bestimmungsbücher habe ich genug (und den fetten Schinken von Rudolf Winkler habe ich erst für 20 DM gekriegt weil der Schuber einen Knick hatte ... har har!). Den violetten Schleierling habe ich erst einmal gesehen, der ist wohl nicht gerade häufig aber sehr auffällig.

Servus Abraxax!
Ich hatte den Violetten Rötelritterling ja schon erwähnt, und der ist
wirklich das beste Beispiel für einen völlig "übersehenen" Pilz.
Ich bin früher selbst jahrelang an ihm vorbeigelaufen, weil ich ihn
einfach nicht kannte. Und daß diesen Pilz praktisch niemand sammelt,
belegt allein schon die Tatsache, daß ich noch nie (!) Abputz dieses
Pilzes gefunden habe, obwohl seine Hexenringe oder Reihen meist für
jedermann gut sichtbar an den Wegrändern herumstehen und obwohl ich nur
ca. 18 km vom Stadtzentrum Münchens suche, wo nicht grade wenige Leute
durch den Wald rennen.
Daß der Rötelritterling sich in der "haute cuisine" durchaus
behaupten kann, belegt ein Kochbuch von Carlucci oder wie der heißt. Ich
hab das Buch nicht selber, aber mein Cousin hat kürzlich ein Rezept
nachgekocht, weil der Kochpapst Carlucci gar so von den Ritterlingen
geschwärmt hat. Dabei werden die Rötelritterlinge - wenn ich mich recht
erinnere - geschmort und mit Salbei gewürzt als Beilage zu Lachssteak
gereicht.
Die Bestimmung des Rötelritterlings ist wirklich nicht schwierig, weil es nur
ganz wenige Pilze gibt, die so durchgehend violett sind. Am Anfang mußt du
nur ein wenig aufpassen, daß du ihn nicht mit violetten Schleierlingen
verwechselst, aber dafür reicht dir ein gutes Bestimmungsbuch. Nach einem
einzigen Herbst wirst du so viele davon gesehen haben, daß du ihn nicht
mehr verwechseln kannst. Denn der Rötelritterling wächst gewöhnlich ab
September (heuer gab es im August schon ein paar Ausreißer) bis zu den
ersten Frösten fast immer in größeren Gruppen meist am Rand von Laub- und
Nadelwäldern.
Grüße
Interhias

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

uli prokop, (vor 9482 Tagen) @ interhias

Daß der Rötelritterling sich in der "haute cuisine" durchaus

hallo hias,

so ganz kann ich deine meinung nicht teilen - aber eine fanatasievolle zubereitung zaubert aus manchen ( "verkannten" ) pilzen durchaus gelungene gerichte.

wenn ich mich recht erinnere, hast du einmal auf die sehr guten trocknungseigenschaften der 'herbstblattln' hingewiesen. l. nuda und l. personata sind in dieser hinsicht ebenbürtig und liefern ein aromatisches pilzpulver ohne jeden aufdringlichen lepista - geruch. für helle soßen, denen man einen kleinen 'pilztouch' geben möchte, eignet sich ein solches pulver sehr gut. ( wenn ich genug halbfreie morcheln finde, so wie heuer, zermahle ich ein paar stiele und mische sie später unter dieses lepista - pulver. )

von lepistae verwende ich nur die hüte und trockne sie auf der steinplatte über meiner heizung im ganzen. wenn sie so trocken sind, dass sie sich zerbröseln lassen, mahle ich sie in einer kleinen elektrischen mühle. nuda ergibt ebenfalls ein helles, angehaucht rötliches pulver.
probiers einmal.

es gibt schon sehr viel bessere pilzpulver - aber manche färben so stark, dass du sie nicht für alles, was ein wenig nach 'pilz' schmecken soll, verwenden willst, und andere pilze sind mir wieder zu schade, um sie zu pilzpulver zu verarbeiten.

grüße nach münchen

uli

Eintrag gesperrt
10 Aufrufe

Re: Saison 2000

interhias ⌂, (vor 9482 Tagen) @ uli prokop

Hallo Uli!

Vielen Dank für den Tipp mit dem Schwammerlpulver. Habe ich noch nie ausprobiert, klingt aber sehr interessant. Ich werde es ausprobieren.

Was die Lepistae betrifft - die Geschmäcker sind halt verschieden, und es gibt wohl einige Leute, die den Geruch von Lepista als aufdringlich empfinden, ähnlich wie bei den Herbstblattln. Ich selber finde den Duft herrlich aromatisch, genauso wie den Geschmack.

Hias

Eintrag gesperrt
12 Aufrufe

Brille für Michael?

Leonie, (vor 9482 Tagen) @ Huperzia

ich war zwar kaum draußen, aber was ich von anderen Pilzlern aus Thüringen
gehört habe (und das bißchen, was ich selbst im Wald war) deutet darauf
hin, daß du entweder totales Pech hattest oder eine Brille brauchst.
Von den "Friesen" weiß ich dies Jahr noch nichts, aber daß da
sowieso nichts wächst, halte ich für ein viel zu oft geglaubtes Gerücht.
Viele Grüße, Huperzia

Ich glaube auch Michael brauchst ne Brille. Ich wohne ja nicht weit weg von ihm, so 50 - 60 KM. Und bei uns war es kein schlechtes Pilzjahr. Vielleicht im Sommer (bei dem Regen) besser als im Herbst.

Gruß!

Leonie