Nurleser, traut Euch doch auch mal... *PIC*
einen Tipp zu. Auch wenn Eure Idee nur dem Pilzbuch entstammt. Es wird wirklich niemand auf Grund seines Tipps bewertet.
Aufmunternder Gruß - Waldschrat
![[image]](/archiv/extern/eckhard/bleiern.jpg)
einen Tipp zu. Auch wenn Eure Idee nur dem Pilzbuch entstammt. Es wird wirklich niemand auf Grund seines Tipps bewertet.
Aufmunternder Gruß - Waldschrat
![[image]](/archiv/extern/eckhard/bleiern.jpg)
Nurleser, traut Euch doch auch mal einen Tipp zu
So direkt angesprochen und von der Last einer möglichen Blamage befreit, würde ich auf Suillus grevillei tippen. Zumindest habe ich diese (oder nur ähnliche?) Exemplare unter dem Deckmantel dieses Namens verzehrt.
Aufgemunterte Grüße...
einen Tipp zu. Auch wenn Eure Idee nur dem Pilzbuch entstammt. Es wird
wirklich niemand auf Grund seines Tipps bewertet.
Aufmunternder Gruß - Waldschrat
Hab gerade kein Pilzbuch zur Hand, die ganze Regalreihe Pilzliteratur steht zwei Stockwerke tiefer. Also schieße ich jetzt auch mal völlig ins Blaue: meine erste Idee beim Anschauen war Butterpilz, und mangels Ring könnte es dann nur der ringlose Butterpilz sein (auch ohne Pilzbuch, aber mit Hilfe von Google auf schlau: Suillus collinitus). Dieses Jahr hatte ich noch keinen Butterpilz in der Hand (und leider auch sonst wenig Röhrlinge), der ringlose ist mir sowieso nicht so recht "geläufig" - wenn ich also nicht zu faul wäre, zwei Stockwerke runter- und wieder raufzusteigen, würde ich erst mal nachblättern, ob Suillus collinitus eigentlich so blauen darf, wie das die Druckstellen zeigen, denn das weiß ich nicht auswendig. Aber du hast ja Blamage-Freiheit garantiert... 
Gut´s Nächtle
Melli
In diesem Fall gebe ich auch einen Tipp ab:
gyrodon lividus
Gruss Max
einen Tipp zu. Auch wenn Eure Idee nur dem Pilzbuch entstammt. Es wird
wirklich niemand auf Grund seines Tipps bewertet.
Aufmunternder Gruß - Waldschrat
Hallo Waldschrat,
Erlengrübling wäre auch mein Tipp.
Viele Grüße
Roman
Ich tippe da auch mal mit:
Auf grund der blauenden Röhren könnte ich mir vorstellen, dass wahrscheinlich eine Xerocomus-Art in Frage kommen könnte.
Die Bilder zeigen m.E. ältere Exemplare von X.crysenteron in der jetzigen Jahreszeit oder um X. badius mit schmalen Stielen. Schade, dass uns die Funddaten verschwiegen wurden und die Hutoberseite nur erahnbar ist.
Gruß Niki
.......mit Suillus tridentinus ?
Durfte ich als "Nicht-Nurleser" überhaupt mitraten?
Grüße
Wolfgang
.......mit Suillus tridentinus ?
Durfte ich als "Nicht-Nurleser" überhaupt mitraten?
nnnneeeeeiiiinn! Außerdem irritierst Du die Tipper!!!
. P.s letztens war mir die Sicht auf Deine fünf Smilis durch den Schaum vor meinem Mund genommen. 
Gruß - Waldschrat
Hallo Waldschrat
ich glaube es ist der winterporling / Polyporus brumalis..
freundliche grüsse michi
... wenn mir auch der Hut recht flach vorkommt. Aber trotzdem.
Gruss,
Marc
- kein Text -
Hm, darf ich als fast-nur-leser mittippen?
Ich tippe auf einen Kornblumenröhrling, Gyroporus cyanescens 
Aber ich glaub ich bin da ohnehin net der Erste *g
*
Glg, noodle :)
Hallo Waldschrat,
wurd zwar schon genannt, aber ich trau mich auch mal: Gyrodon lividus (Erlengrübling)
Die herablaufenden Röhren und die Blaufärbung derselben lassen mich das vermuten.
Hinzu kommt, dass es wie Schilfreste an deinen Pilzen aussieht und am Wasser stehen dann ja ganz gerne mal Erlen.
Nur das büschelige Wachstum irritiert mich ein wenig.
LG,
Jens
einen Tipp zu. Auch wenn Eure Idee nur dem Pilzbuch entstammt. Es wird
wirklich niemand auf Grund seines Tipps bewertet.
Aufmunternder Gruß - Waldschrat
Hallo Rater,
danke für die Mitarbeit. Es ist Gýrodon lívidus und einer der wenigen Pilze, die man leicht und sicher erkennt, wenn man sie mal gefunden hat. In der Tat ähneln sie Winterporlingen, was offensichtlich Michael zu seinem Tipp veranlaßte: Enge, nicht ausgebuchtete und mit Radius am Stiel weit herablaufende Röhren und einen nach außen zuspitzenden Hut, der meist breiter ist als der Stiel lang. Von oben halten Unkundige sie für Lamellenpilze, so auch ich beim Erstfund. Und war dann völlig überrascht, unterm Hut intensiv gelbe Poren zu sehen, die sich auch noch bei Berührung stark blaugrün verfärbten. G. lívidus wächst nur bei Erlen auf weichem, feuchtem Untergrund (Bild) und schmeckt anscheinend Maden nicht.
Gruß - Waldschrat
P.s. weiß jemand, warum "lívidus"?
![[image]](/archiv/extern/eckhard/Gyrodons.jpg)
Vielleicht wegen des mitunter 'bleifarbigen' Fußes?
Gruß,
Marcel
P.s. weiß jemand, warum "lívidus"?
..............
P.s. weiß jemand, warum "lívidus"?
Hallo Waldschrat,
der "kleine Stowasser" sagt:"lividus heißt 1. bläulich, und 2. neidisch".
Neidisch wird die Art nicht sein, aber blauen tut sie schon.
Viele Grüße
Wolfgang
Vielleicht wegen des mitunter 'bleifarbigen' Fußes?
Gruß, Marcel :
danke Marcel,
...also ein Bleifuß, der Bewegung generell, geschweige Raserei, verabscheut.
Gruß - Waldschrat
..............
Hallo Waldschrat,
der "kleine Stowasser" sagt:"lividus heißt 1. bläulich, und 2.
neidisch".
Neidisch wird die Art nicht sein, aber blauen tut sie schon.
Viele Grüße
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich denke da irrt der kleine Stowasser, mit "bläulich" hat diese Farbbezeichnung nichts zu tun.
Zumindest im botanischen Latein ist mit "lividus" allgemein eine Farbe gemeint, die einem blassen Graubraun entspricht, so eine Art lehmgraubraun oder graubeige. Man denke z.B. an den Riesenrötling, Entoloma lividum. Die genaue Übersetzung laut Kajan lautet (neben bleigrau) "fahl" und das ist meiner meinung nach in den allermeisten Fällen von den jeweiligen Autoren mit der entsprechenden Namensgebung gemeint gewesen.
beste Grüße,
Andreas
.......: "Vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus .......vom 13.5.1954,.......zugelassen." 
Grüße
Wolfgang
Hallo Andreas,
extra um seinem Artnamen auf die Spur zu kommen, sind einige Pilze gekocht und gebraten worden. Aber bleifarben waren sie danach auch nicht. Gomphídius rútilus, der dadurch so schön violett wird, hatte mich auf diese Idee gebracht.
Gruß - Waldschrat
Hallo Marcel,
fast, aber nicht ganz. Die Angabe 'lividus' bezieht der Vater des Namens auf die Hutfarbe: http://194.203.77.76/LibriFungorum/Image.asp?ItemID=27&ImageFileName=0350.jpg
Und die Tafel dazu: http://194.203.77.76/LibriFungorum/Image.asp?ItemID=26&ImageFileName=0090.jpg
Möglicherweise sollte man 'lividus' nicht mit bleifarben übersetzen, sondern eher mit (asch)fahl oder etwas Ähnlichem.
Viele Grüße,
Eric
- kein Text -
Hallo,
Möglicherweise sollte man 'lividus' nicht mit bleifarben übersetzen, sondern
eher mit (asch)fahl oder etwas Ähnlichem.
wie unten schon erwähnt, bringt der KAJAN das mit zwei verschiedenen Bedeutungen: Zum einen mit "bleifarben", was wohl die wörtliche Übersetzung ist, zum anderen mit "fahl", was wohl der gängigen botanischen Praxis entspricht. So ein helles cremegrau, beigegrau, blass braungrau eben.
Entoloma lividum, der Riesenrötling, ist ein Farbbeispiel dafür, aber ebenso der Heidestäubling, Lycoperdon lividum. Ingo Wagner hat ein schönes Bild in seinem beitrag weiter unten: Beitrag 130433.
Hier sieht man diese mit "lividus" gemeinte Farbe gut.
Oft kommt diese Farbe auch in Zusammensetzungen vor, z.B. bei den Cortinarien:
Cortinarius lividoochrascens ("von fahl graubraun zu ockerlich werdend", lividoviolaceus ("fahlgraubraun und violett"). Schaut Euch die entsprechenden Pilze mal an, es ist immer dieselbe Farbe gemeint.
beste Grüße,
Andreas
Hallo Andreas,
Deine Argumentation ist überzeugend. Bei G. lívidus ist es tatsächlich so, daß die Beschreibung der Hutfarbe problematisch ist. Aber "fahl, blaß" trifft in jedem Fall zu, denn hygrophan ist die Huthaut nicht. Allerdings wäre das Epithet bei anderen Arten auch angebracht und deshalb ist etwas irritierend, daß es gerade hier so rein verwandt wird.
Gruß - Waldschrat
Hallo Andreas,
sorry, ich hatte gestern Abend Deine Antwort auf die Frage nicht mehr gelesen, sonst hätte ich die redundante Spekulation sicher gelassen - (fahlbleigraue) Asche auf mein Haupt. :)
Viele Grüße,
Eric