Radioaktivitaet von Pilzen in Bayern
Wer kann mir etwas über den letzten Stand der Caesium 137 Belastung bei Steinpilzen, Maronen und Hexenröhrlingen in Bayern sagen.
Wer kann mir etwas über den letzten Stand der Caesium 137 Belastung bei Steinpilzen, Maronen und Hexenröhrlingen in Bayern sagen.
Wer kann mir etwas über den letzten Stand der Caesium 137 Belastung bei Steinpilzen, Maronen und Hexenröhrlingen in Bayern sagen.
Im Bereich des Landratsamtes Regensburg wurde vor kurzem Entwarnung gegeben. Es wurde kein Unterschied mehr zu vor Tschernobyl festgestellt. (Regensburg war sehr stark belastet)Um für deinen Bereich sicher zu gehen, frag doch einfach in deinem Landratsamt nach, bzw. wenn du hundertprozentig sicher sein willst, lieferst du 1Kilo einer Pilzsorte dort ab (Zustand egal, können schon richtig alt sein) und die lassen das kostenlos auf den Cäsiumgehalt überprüfen.
Gruß Reinhard
Wer kann mir etwas über den letzten Stand der Caesium 137 Belastung bei Steinpilzen, Maronen und Hexenröhrlingen in Bayern sagen.
Wenn irgendwo ein LRA Geld ausgibt für eine RA-Bestimmung, dann macht es das Ergebnis auch publik; meist in der örtlichen Zeitung. Über
paperball.de, (Suchwort zB Pilze, kommt immer was...), kann man dann meist flächendeckend nachlesen. Und noch die jeweiligen Photos des 5Pfünder Steinpilzes vom letzten Wochenende mitsamt dem meist noch rüstigen Finder o.ä. anschauen..
Erfasst wird außerdem auch CH und A.
Bruno
Kein optimales
Schwammerl-Wetter
Der September ist zu trocken /
Noch immer hohe radioaktive
Belastung gemessen
Der Pilzberater der Stadt München, Edmund Garnweidner, mit einem
Habichtspilz. Foto: dpa
Von Annette Jäger, dpa
München. Wenn im Spätsommer nachts Nebel aufzieht und
tagsüber die Sonne scheint, schwärmen die
Schwammerl-Liebhaber aus. Ab September sprießen die Pilze so
richtig in den bayerischen Wäldern. Maronenröhrlinge, Steinpilze
und Pfifferlinge stehen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch
der Genuss der in freier Natur gesammelten Wildpilze ist noch
immer nicht ungetrübt: Auch 13 Jahre nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind Pilze radioaktiv
belastet.
Wenig Belastung in Oberpfalz
„Am stärksten belastet sind Maronenröhrlinge“, sagt Edmund
Garnweidner, Leiter der Münchner Pilzberatungsstelle. Die
Spitzenwerte könnten zwischen 2000 und 5000 Becquerel pro
Kilogramm Pilze an Caesium 137 erreichen. Bei Steinpilzen lägen die
Werte dagegen unter 600 Becquerel. Das wird sich auch so schnell
nicht ändern: In rund 30 Jahren reduziere sich die radioaktive
Belastung von Wildpilzen nur um die Hälfte. In Teilen des
Bayerischen Waldes, am Alpenrand, in Südostbayern und im
Münchner Süden sei die Belastung des Waldbodens im Freistaat am
stärksten. Weitgehend verschont sei die Oberpfalz.
Die Werte seien aber kein Anlass für „Hysterie“, sagt der
Pilzexperte. Zwei bis drei Pilzmahlzeiten pro Saison seien
unbedenklich. „Man muss ja nicht gerade Maronenröhrlinge in
großen Mengen essen.“ Schließlich werde der Mensch auch beim
Genuss von Wild oder bei Flugreisen radioaktiv belastet.
Ob es heuer eine gute Schwammerl-Saison wird, wagt
Garnweidner noch nicht vorauszusagen. „Das Wetter war bisher
nicht optimal.“ Die oberen zehn Zentimeter Waldboden seien „das
Reich der Pilze“, Wenn die Witterung nicht optimal sei - etwa zu
trocken, wie im bisherigen September -, sprießen die Schwammerl
nicht. „Aber wir wollen die Hoffnung noch nicht aufgeben.“
Möglicherweise würden die Schwammerl aber auch nach der
„Steinpilzschwemme“ des vergangenen Jahres heuer eine
„Ruhepause“ einlegen.
Eines stünde jedenfalls fest: Wenn sich Pilze heutzutage
schwieriger finden lassen als früher, dann liegt das nicht an den
Horden von Sammlern, die die Wälder stürmen, meint
Garnweidner. „Die Sammler können den Pilzbestand nicht
dezimieren.“ Größeren Schaden richte die moderne
Forstwirtschaft mit ihren schweren Maschinen an. Auch durch
Sturmschäden würden die Pilze ihres natürlichen Standortes
beraubt. Selbst in Stadtnähe, in der Region München, seien
Steinpilze zu finden - man muss nur wissen wo. Aber diese Stellen
sind die von Schwammerl-Fans bestgehüteten Geheimnisse.
erarbeitet von Scheuerer, Karl
Artikel überstellt am Mon Sep 20, 1999 22:05:00 , Online-Rubrik pol, MDV-Gruppe
Regensburg
Weitere Artikel..
Ich kanns nicht glauben, daß da immer noch soviel
Cäsium im Boden steckt (liefert da einer Nachschub?)
Ich sprach vor etwa zwei Wochen mit einem Hydrogeologen,
der meinte, daß die im Boden vorhandenen Schwermetalle
(Cäsium nicht ausgeschlossen), je nach Niederschlag pro Jahr
um 1 - 5 cm absinken.
Jetzt ist´s schon 13 Jahre her, da müßte das Cäsium doch
schon so tief sitzen, daß die Schwammerl das nicht mehr so stark
mitbekommen.
Und da ist ja dann noch die Differenz zwischen
physikalischer und der biologischer Halbwertszeit.
Jetzt eine Aussage für die nächsten 30 Jahre zu treffen,
finde ich außerdem äußerst anmaßend.
Und 2 Pilzmahlzeiten pro Saison - was sind das für Leute??
Grüße Markus H.
Ich kanns nicht glauben, daß da immer noch soviel
Cäsium im Boden steckt (liefert da einer Nachschub?)
Ich sprach vor etwa zwei Wochen mit einem Hydrogeologen,
der meinte, daß die im Boden vorhandenen Schwermetalle
(Cäsium nicht ausgeschlossen), je nach Niederschlag pro Jahr
um 1 - 5 cm absinken.
Jetzt ist´s schon 13 Jahre her, da müßte das Cäsium doch
schon so tief sitzen, daß die Schwammerl das nicht mehr so stark
mitbekommen.
Und da ist ja dann noch die Differenz zwischen
physikalischer und der biologischer Halbwertszeit.
Jetzt eine Aussage für die nächsten 30 Jahre zu treffen,
finde ich außerdem äußerst anmaßend.
Und 2 Pilzmahlzeiten pro Saison - was sind das für Leute??
Grüße Markus H.
Ich kanns manchmal auch nicht glauben. Was mir so dazu einfällt:
Der Hydro-Geologe hats gut....
Zur Schwermetallproblematik habe ich mich schon beim Thema "Parasole am Strassenrand" geäußert, wenn auch etwas verspätet.
Cs ist ein Thema für sich, da es hier um Radioaktivität geht, an der sich viele Experten reiben. Wir haben halt leider ein langlebiges Isotop. Chemisch verhält sich dieses dazu noch wie Kalium, das für biologische Prozesse
immer gebraucht wird bei Tier, Pflanze und Pilz.
Nach dem fall-out war Cs problematisch wegen der Strahlenexposition der Lunge UND der Aufnahme über die Nahrung. Jetzt schwimmt das Cs also in der Bodenlösung und wirkt sich verschiedentlich aus.
Z.B. über die Nahrungsgewohnheiten.
Wer Pilze ißt, kriegt Krebs? Ein Sammelverbot für Maronen käme in erster Linie dem Pilzesammler zugute, nicht dem Artenschutz! (Achtung: Satire!).
Nicht vergessen: die erhöhten terrestrischen Radioaktivitäten von zB K(alium)40 liegen schon mal im Schwarzwald, im Pfälzer Wald, im Odenwald, im Bayerischen Wald.
Und anderswo. Wieviele von uns sammeln denn hier gerne?
Granit hat die höchsten Werte, Sandstein nur ein Drittel davon, Kalke vielleicht ein Zehntel. Moorboden ist ok.
Da haben es die Flachlandtiroler nördlich von Hannover schon besser mit ihrem ausgelaugten Sand... ?
Ein Pilzgericht aus Maronen erfordert zumindest Nachsorge:
extensiv die Wohnung lüften, für mindestens zwei, drei Wochen danach,
damit das Radon aus Gips und Beton verfliegt.Pech, wenn Du aber an einer Strasse mit viel Verkehr wohnst, da kommen dann die kanzerogenen PAKs mit dem Dieselruß reingeflogen.
Oder der Flug nach Mallorca fällt halt dafür aus. Weniger Höhenstrahlung.
Oder wir verzichten auf die Algenkekse (Jod).
Man kann´s schon weit treiben. Das Cäsium ist da und wir haben kein Sinnesorgan für Radioaktivität.Wir vergessen nur leicht. Cäsium ist leider da, es wird nicht "tiefer" sinken: denn dann ist es im Grundwasser und es käme aus der Leitung oder noch fieser aus der unauffälligen Quelle im Wald, aus der Du noch vorgestern getrunken hast.
Grundwasser wird nämlich überwacht (TVO), so eine kleine Quelle höchstens von einem Waldsterben-Diplomanden untersucht...
Noch mehr?
Ich lass es mir schmecken. Tomaten sollen viel Kalium enthalten. Iß eine dazu, dann brauch Dein Super-Body das Cs garnicht. Vielleicht hilft das.
Bruno
Ich rauche ja auch noch dazu. Tabak soll Polonium LIEBEN.
Verflixte Zivilisation!