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Gähnende Leere.. *PIC*

Hermann, (vor 6701 Tagen)

.. im Wald, das einzig eßbare war ein Schwung Frischlinge. Gut, die hab ich "stehen" lassen (heiß ja nicht Obelix und die Mama war sicher auch nicht weit weg.. ^^), aber nach der nicht ganz so trockenen Zeit hätte ich doch etwas mehr erwartet. Nicht mal "kleine braune irgendwas" am Boden, nur Zecken, die gab's mal wieder zur Genüge. Keine 10 Meter vor dem Parkplatz fand sich noch ein vertrockneter Perlpilz und dann doch noch etwas:

[image]
Russula virescens unter Quercus rubra

Für mich ein Erstfund und aus der Ecke wohl auch nicht bekannt, mal wieder einen km außerhalb BaWü, aber in Großpilze BaWü für die angrenzende Ecke keine Funde gemeldet.
Hätte die ja gerne geschmacklich mal probiert, aber leider völlig zerfressen.

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Re: Gähnende Leere..

Frank H., (vor 6700 Tagen) @ Hermann

auch bei uns im Rothaargebirge. Gestern war ich ca. 2 Stunden unterwegs. Ganz am Anfang meines Weges fand ich eine Horde sehr kleiner Pfifferlinge und war sodann noch guten Mutes. Der Rest ist allerdings schnell erzählt. Ein Speisetäubling, eine Gruppe Heringstäublinge und eine Gruppe von mir nicht zu identifizierende Helmlinge. Das war´s schon.

Und zu allem Überfluss mußte ich auch noch feststellen, das irgendein übereifriger Sammler bereits die Pfifferlinge einkassiert hatte. Nicht das ich ihm das nicht gegönnt hätte. Aber was will jemand mit derartig kleinen Pfiffis.

So wird kein Beitrag geleistet, das sich die in den letzten Jahren wieder merklich größere Pfifferlingspopulation weiter entwickeln kann. Da bleibt mir nur noch ein Kopfschütteln.

Gruß an alle
Frank

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Re: Gähnende Leere..

Stephan Weißer, (vor 6700 Tagen) @ Hermann

Für mich ein Erstfund und aus der Ecke wohl auch nicht bekannt, mal wieder
einen km außerhalb BaWü, aber in Großpilze BaWü für die angrenzende Ecke
keine Funde gemeldet.

Hallo Hermann,
ich streife jetzt schon vier Jahre lang durch viele Ecken Baden-Württembergs, und ich habe den Eindruck, dass die Großpilze BaWü mit Ausnahme der Bereiche Schwarzwald, Schönbuch, Glemswald und Schwäbisch-Fränkischer Wald (eben da, wo rührige, aktive Pilzvereine vorhanden sind) das Pilzvorkommen in BW bei weitem nicht vollständig abbilden. Vor allem Hohenlohe, der Kraichgau, die Mittlere Alb, Oberschwaben und Tauberfranken sind meines Eindrucks nach stark unterkartiert. Ich habe bestimmt schon hundertmal etwas gefunden, wo nicht einmal in der Nähe ein Fundpunkt dafür verzeichnet war. Russula virescens dürfte m. E. nirgends in BW, wo Eichen und Buchen vorkommen, selten oder gar unbekannt sein.

Freundliche Grüße
Stephan