Hallo Helmut
Diesen Riesenporling, Weißfäuleerreger, erkennt man den an dem weißlichen
Belag auf den toten Fichten-Holzstücken? Solche Bruchstücke hab ich früher
schon paar mal gesehen. (Mit Rotfäule hat die Weißfäule ja nichts zu tun).
Nein! Es gibt sehr viele Pilz-Arten die Weissfäuleerreger sind, achte lieber auf die Fruchtkörper, sonst benutzt Du am Ende noch einen Pilz der ausschliesslich auf Totholz wächst.
Bei dem infizieren der Möbeldübel muss man wohl auch auf genügend
Feuchtigkeit achten, also ab und zu gießen?
Wenn Du die Dübel kaufst, koche diese ca. 2 Stunden mit den Sägespänen (zur Sterilisation), nach dem Kochen in einer verschlossenen Gefriertüte aufbewahren. Achtung das ganze sollte nicht zu Nass sein! Wasser abtropfen lassen! Wenn die Dübel-Sägespänemasse erkaltet ist, gibst Du das infizierte Holz (Kleine Stücke) zu. Die Dübel haben durch das Kochen genug Wasser aufgenommen und in der Tüte entwickelt sich ein feuchtes Mikroklima in dem das Myzel auf und in die Dübel wächst nach 3-4 Tagen mit einen ausgeglühten Nagel Löcher (ca. 20) in die Tüte machen.
Kupfer war auch schon ne Idee von mir, die Nägel geben aber wie Thomas
schreibt die Kupferionen zu langsam an den Baumsaft ab. Ich glaube selbst
wenn man um den Baum mit Kupfersalzlösung eine Gießaktion macht, führt das
nicht so schnell zum Erfolg, weil die Wurzeln (Flachwurzler, Wurzelteller)
sehr weit reichen. Außerdem halte ich das für ökologisch bedenklich.
Habe ich selbst noch nie gemacht, da bin ich wohl auch den "Hören-Sagen" aufgesessen.
)
MfG Knud