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Birkenporling gar nicht bitter (Testbericht)

Heiko Romankiewicz, (vor 6634 Tagen)

Hallo zusammen!!!

Die Aussage in der Überschrift kann hier zunächst relativiert werden. Nachdem der erste Fang Birkenporlinge in Scheiben geschnitten, getrocknet und mit ein bischen Honig als Tee zubereitet noch fast wohlschmeckend anmutete, liegt der Sud von frischen, ausgekochten Pilzen geschmacklich exakt auf der Kotzgrenze. Es braucht 4 Löffel Honig pro Tasse, dann gehts. Falls Ötzi Piptoporus betulinus als Reiseapotheke dabei hatte, war er sicherlich hart im Nehmen. Pilzpulver als dritte Variante spielt mit dem ausgekochten Sud in der selben Liga. Jung waren alle verwendeten Exemplare, aber trotzdem gibt es eklatante Unterschiede im Geschmack. Wer weiß worans liegt! Über die Haltbarkeit des "Pilzwässerchens" läßt sich noch keine Aussage machen. Ich habe den Sud kochend in kleine Gläser gefüllt, verschraubt und bewahre sie im Kühlschrank auf. Pilzpulver und getrocknete Pilzscheiben sollten sich lange halten lassen.
Läßt man den Geschmack außen vor, habe ich keine unerwünschten Wirkungen festgestellt. Anfänglich wirkte der Tee, von dem ich allabendlich eine Tasse oral verklappt habe, verdauungsfördernd bis abführend, das gab sich nach ungefähr einer Woche. Meiner Einschätzung nach hat sich sogar mein Hautbild verbessert. Meine Freundin meint, daß da wohl der Wunsch der Vater des Gedankens ist. What ever!!
Der eigentliche Grund für diesen Selbstversuch ist letztendlich mein nervendes Sodbrennen und genau dagegen wirken alle drei Varianten gänzlich einwandfrei. Sogar den Biertest, der letzte Woche bei einer kleinen Feierlichkeit anstand, hat der Birkenporling bestanden. Auch wenns widerlich schmeckt, solange es hilft, soll es mir recht sein. Mittlerweile reicht eine Tasse pro Woche. An die Leute die mir mir E-Mails geschrieben haben, weil sie Probleme mit Sodbrennen haben. Mal ausprobieren möchte ich meinen!!!!

Gruß aus Bielefeld

Heiko

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Spannend...

Kattugla, (vor 6634 Tagen) @ Heiko Romankiewicz

...mal einen Erfahrungsbericht zu lesen.
Von der Wirkung des Birkenporlings als Magen-Darm-Therapeutikum weiß ich schon länger, nur lediglich von Leuten, die das selber nie an eigenem Leib angewendet haben.
Interessant zu lesen, dass das auch bei Sodbrennen anschlägt. Ich hatte bislang (in den eben erwähnten Berichten) von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa gelesen.

Dann mal guten Hunger! ;-)

herzliche Grüße
Kattugla