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heimtueckische Tauben im Kiefernwald *PIC*

Ingo, (vor 6614 Tagen)

Hallo Forum,

zum Glück regnet es mal wieder. Nach zwei Wochen Trockenphase wurde es auch langsam Zeit.
Am Wochenende war es bei uns in den Wäldern schon ziemlich grenzwertig.

Erstaunlich, daß trotzdem noch neue Pilze erschienen waren. Das mag vor allem auch an den
relativ kühlen Temperaturen gelegen haben, die eine schnellere Austrocknung der Böden vereitelte.

Als grenzwertig empfand ich allerdings auch ein paar Pilzarten, die da meinen Weg kreuzten. So
tummeln sich in den hiesigen Kiefernwäldern einige Täublingsarten, die mich ein wenig überfordern.

An Birkentäublinge mit rötlichen Farbtönen, die in reinen Kiefernbeständen hausen, habe ich mich ja
mittlerweile gewöhnt. Auch die diversen Schwärztäublinge, selten oder nicht, lassen mich inzwischen kalt.

Russula vesca, sardonia und turci – kein Problem. Auch bei diesem hier:

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steht der Namen praktisch schon dran.

Etwas schwieriger gestaltet sich die Situation, wenn überwiegend Rottöne die Hutfarben beherrschen.

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Sieht fast aus, wie ein Nadelwald-Heringstäubling, riecht aber eher nach gesägtem Holz.
Eine Kostprobe, ein Stück Hut mit Lamellen sollte es schon sein, impliziert auch erst mal einen solchen.
Nach spätestens 30 Sekunden macht sich dann aber ein merkwürdiges Gefühl auf der Zunge breit. Auch
ein sofortiges Ausspucken der Kostprobe kann nicht verhindern, daß sich dieses Gefühl binnen Kurzem in
puren Schmerz verwandelt. Kenner der Materie werden sicher wissen, was ich meine.

Es handelt sich wohl um Russula badia, den Zedernholztäubling, wegen des verzögerten Schärfens auch
Heimtückischer Täubling genannt. Schön, wenn das Brennen, so nach drei Minuten, langsam wieder vergeht.

Was aber, wenn die aufgefundene Kollektion so daherkommt:

[image]
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Deutlich andere Farben, aber der selbe Effekt. Autsch! Bei diesen Vertretern auch noch gut erkennbar –
leicht rötlich angefärbte Stiele.

Wenn man im MHK die Beschreibung von Russula badia genauer studiert, fällt auf, welches Spektrum an
Hutfarben die Autoren dieser Art zubilligen. Eigentlich sollte man meinen, die sind fast immer purpurn mit
nahezu schwarzer Hutmitte. Nach der Beschreibung sollte da zwischen ockerbraun und purpurschwarz
alles möglich sein. Was soll’s.

Nicht nur für Täublingsfreunde sollen die nachfolgenden Bilder gedacht sein. Eigentlich wunderschön,
die Tauben. Ich vermute ganz stark, daß sich sogar einige Sachverständige hier fragen werden, ob die
braunen Ledertäublinge nicht vielleicht doch Wieseltäublinge sind, die es hier bei uns angeblich nicht
geben darf.

Film ab:

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[image]

na, was haltet ihr von den Gruppenbildern? Ist vielleicht noch Jemandem der rote Farbhauch auf den
Stielen aufgefallen? Der war tatsächlich, auch wenn kaum erkennbar, bei jedem Exemplar vorhanden.
Vor allem in Richtung Stielbasis

[image]

Im rechten Hutschnitt kann man die Phenolreaktion nach ca. 15 Minuten begutachten. Zuerst leicht
schmutzigrosa, aber niemals richtig rot. Etwa eine halbe Stunde nach diesem Foto war das Ganze
recht dunkelbraun.

[image]

Bereits junge Pilze wiesen die Tendenz auf, einen wattierten bis hohlen Stiel zu entwickeln.
Nun das Beste: die Geschmacksprobe verlief nahezu identisch, verglichen mit Kostproben der
oben gezeigten Vertreter. Nichts für die Mischmahlzeit. Und gut, daß ich immer ein Fläschchen Wasser
dabei habe. Das hilft der tauben Zunge wieder auf die Sprünge. ;-)

Sollte es tatsächlich noch Stand der Erkenntnis sein, daß so was unter R. badia firmieren kann?
Auch bedenklich – das Gilben am Stiel. Das paßt doch überhaupt nicht zu den Zederntauben. Oder doch?

Sollte der Felix hier reinschauen – das sind nicht die scharfen Integras, von denen ich letztens berichtet
hatte. Die waren noch rätselhafter, weil schnell scharf und mit leicht grauendem Stiel bei ähnlichen Hutfarben.
Ziemlich rätselhaft, das Ganze. Wahrscheinlich aber nur für mich. Die Lösung, siehe R. aeruginea
aus dem Vorjahr, kann manchmal einfacher sein, als man denkt.

Den geneigten Leser wird es angesichts dieser Erfahrungen sicher nicht verwundern, wenn ich solche
merkwürdigen Täublinge schlichtweg ignoriere, und mich um die zahlreichen, jungen Maronenröhrlinge
kümmerte, die gerade wieder zahlreich erschienen waren:

[image]

Autsch, ich glaube, daß Bild paßt nicht recht. Zum Glück gibt es bald wieder Pilze, die sich schon
makroskopisch einfach bestimmen lassen. Man muß nur dran glauben.

Grüßlis ins Sendegebiet - Ingo

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Sehr interessante Doku! *oT*

Harald Andres Schmid, (vor 6613 Tagen) @ Ingo

- kein Text -

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

Thüringer-Holz, (vor 6613 Tagen) @ Ingo

Hallo Ingo,

ja ich habe reingeschaut, bin aber momentan zwecks Krankheit flach gelegt.
Ich hoffe die braunen Teile hast du mal mitgenommen. An badia glaube ich hier
nicht mehr. Schon mal was vom Scharfen Brauntäubling gehört? Ich habe ihn noch nicht gesehen, aber so stelle ich mir den vor. Grüße aus dem endlich von Dauerregen gesegnetem ERFURT.

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

phragmobasidie, (vor 6613 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hi Felix,

da haben wir ja einiges gemeinsam

ja ich habe reingeschaut, bin aber momentan zwecks Krankheit flach gelegt.

ich auch

Ich hoffe die braunen Teile hast du mal mitgenommen. An badia glaube ich hier
nicht mehr.

ich auch nicht unbedingt

Schon mal was vom Scharfen Brauntäubling gehört? Ich habe ihn
noch nicht gesehen, aber so stelle ich mir den vor. Grüße aus dem endlich
von Dauerregen gesegnetem ERFURT.

hier regnets endlich auch mal länger als 5 Minuten

nur die adulterinas die ich gesehen habe waren alle einiges dunkler (aber allzuviele habe ich ja gar nicht gesehen)

Grüße + gute Besserung
Robin

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

coco, (vor 6613 Tagen) @ Ingo

hallo sender,

klasse doku!

mit scharfen, braunen tauben habe ich mich auch schon gequält und deshalb einen link parat: http://dgfm-ev.de/forum/thread.php?postid=3010
da hatte sich hias gequält. ich glaube, auf seiner homepage zeigt er auch r. firmula und r. urens. urens hatte ich selbst schon das glück zu finden, die sahen sehr anders aus als deine art (viel grün auf dem schädel).

von der von felix erwähnten adulterina gibt es hier ein gutes foto: http://www.pilze-basel.ch/Pilzbilder/russula_adulerina.html

gruss aus dem sendegebiet

coco

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald *PIC*

Kumulus, (vor 6613 Tagen) @ Ingo

Etwas schwieriger gestaltet sich die Situation, wenn überwiegend Rottöne die
Hutfarben beherrschen.

Sieht fast aus, wie ein Nadelwald-Heringstäubling, riecht aber eher nach
gesägtem Holz.
Eine Kostprobe, ein Stück Hut mit Lamellen sollte es schon sein, impliziert
auch erst mal einen solchen.
Nach spätestens 30 Sekunden macht sich dann aber ein merkwürdiges Gefühl auf
der Zunge breit. Auch
ein sofortiges Ausspucken der Kostprobe kann nicht verhindern, daß sich
dieses Gefühl binnen Kurzem in
puren Schmerz verwandelt. Kenner der Materie werden sicher wissen, was ich
meine.
Es handelt sich wohl um Russula badia, den Zedernholztäubling, wegen des
verzögerten Schärfens auch
Heimtückischer Täubling genannt. Schön, wenn das Brennen, so nach drei
Minuten, langsam wieder vergeht.

hab heut den getroffen:

[image]
[image]

ist das auch ein zederntäubling?ich hab ihn mitgenommen weil ich ihn für nen apfeltäubling gehalten hab.hab ihn gerade verkostet aber kein brennen an der zunge verspürt.

lg
kumi

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Tricholomopsis rutilans

Gábor, (vor 6613 Tagen) @ Kumulus

hab heut den getroffen:

ist das auch ein zederntäubling?ich hab ihn mitgenommen weil ich ihn für nen
apfeltäubling gehalten hab.hab ihn gerade verkostet aber kein brennen an
der zunge verspürt.
lg
kumi

Hallo Kumi,

das ist kein Täubling sondern der Purpurfilzige Holzritterling Tricholomopsis rutilans.

LG, Gábor

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Re: Tricholomopsis rutilans *PIC*

Kumulus, (vor 6613 Tagen) @ Gábor

Hallo Kumi,
das ist kein Täubling sondern der Purpurfilzige Holzritterling Tricholomopsis
rutilans.
LG, Gábor

ah danke

da hätt ich ja ned viel verpasst wenn ich den heut gekocht hätte.obwohl ich sicher gewesen wäre dass es an meinen kochkünsten gelegen hätte dass der pilz nach nichts schmeckt.
habs ja zusammengebracht das der prachtkerl:
[image]
eine qual zu essen war.ich frisch gefangener pilzekoch habe den gegart.er hat sich mit wasser vollgesaugt um hutseitig die konsistenz und den geschmack von schleim anzunehmen :(

danke für die klärung nochma,
lg
kumi

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

Ingo, (vor 6613 Tagen) @ Thüringer-Holz

Schon mal was vom Scharfen Brauntäubling gehört? Ich habe ihn
noch nicht gesehen, aber so stelle ich mir den vor. Grüße aus dem endlich
von Dauerregen gesegnetem ERFURT.

Hi Felix,

Glückwunsch zum Regen und natürlich - Gute Besserung erst mal.

Zum Beitrag: Den Brauntäubling kenne ich auch schon. Zumindest von der
Beschreibung her. Daß ich ihn bisher noch nicht gesehen habe, kann ich mit
Sicherheit nicht bestätigen. Ich erwähnte im Beitrag ja den Fund vom Vormonat,
über den wir auch schon disskutiert hatten.

Die sahen obenrum zwar recht ähnlich aus, hatten aber keinerlei Rottöne am
Stiel. Außerdem rochen sie ziemlich deutlich SEHR fruchtig.

Diese Exemplare hier wiesen eben Rottöne im unteren Stielbereich auf. Das sollte dem
Brauntäubling eigentlich abgehen. Außerdem rochen sie eher nach nichts und, wenn
überhaupt, dann schwach holzig.

Vielleicht findest du in die Tiefen deiner Fachliteratur noch etwas Entsprechendes.
Ansonsten haben wir es hier entweder mit einem üblen Täuscher zu tun, oder aber...

Die gute Nachricht, das Obst ist fast trocken.

Grüßlis Ingo

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

Ingo, (vor 6613 Tagen) @ coco

hallo sender,

Hallo coco,

vielen Dank für die Links. Täublinge sind für Freunde von Bestimmungen nach
Makromerkmalen, zu denen ich mich doch ein wenig zählen darf, eher undankbare
Forschungsobjekte. Für Arten, die so große und derart farbenfreudige Merkmale
ausbilden können, ist das schon etwas ungewöhnlich - ausgenommen vielleicht
die Cortinarien.
In kaum einer anderen Gattung sind so viele Farbübergänge möglich.

Noch ein Beispiel gefällig?

Vergangenes WE hatte ich eine schöne Mischmahlzeit zusammengerafft.
Da waren auch wohlschmeckende Täublingsarten willkommen.
Das sind für mich von den einheimischen Arten allerdings nur R. vesca und R. integra.
So begegnete ich einigen wunderschönen, madenfreien Roten Speisetäublingen
die, von oben betrachtet, "todsicher" vescas waren. Sogar ein leichtes
Zurückziehen der Huthaut vermeinte ich zu sehen.
Allerdings - die Blätter spielten mir ein wenig zu sehr ins cremefarbene.
Daher habe ich mal kurz ge-taste-t.

Das kulinarische Ergebnis hatte alles bisher Erlebte in den Schatten gestellt.
Ich mußte mich, ungelogen, erst mal kurz setzen, weil mir die Sinne zu schwinden
drohten. Vergiss Sardonia, Sanguinaria und Co. - es war einfach einmalig!

Grüßlis nach Norditalien - Ingo

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

Ingo, (vor 6613 Tagen) @ Kumulus

Hallo Kumi,

ich finde es ganz in Ordnung, wie du hier deine Anfangserfahrungen so ehrlich
beschreibst. So kann dir vielleicht am ehesten weiter geholfen werden. Dazu
ist das Pilzeforum ja auch da.

Als Anfänger ist es sicher erst mal nicht ganz einfach, sich mit der Materie zurecht zu finden.
Allerdings gebe ich dir den Tipp, dich erst mal mit den großen Ordnungen der
Pilze vertraut zu machen, bevor du anfängst, Kostproben von Fundstücken zu nehmen.

So ist es schon von Vorteil, Ritterlinge, Milchlinge, Täublinge, Schleierlinge
und vor allem Wulstlinge schon so als solche zu erkennen.

Die Artfindung ist dann eine ganz andere Baustelle. Wenn du Täublinge noch nicht
sicher von Ritterlingen unterscheiden kannst, dürfte für dich eventuell auch die
sichere Unterscheidung zwischen Schirmlingen, Wulstlingen (Knollenblätterpilzen!)
und Champignons nicht so einfach sein.

Von denen sollte man ganz unbedarft besser keine Kostprobe nehmen.

Am besten, du schaust dir das Thema mal in einem aktuellerem Pilzbuch
mit Bestimmungsschlüsseln an. Literaturtipps findest du hier zur Genüge.

*ggg* Ingo

p.s. Was du da verkostet hast, ist der von Gabor schon erwähnte Holzritterling.
Der schmeckt, roh probiert, von nussig pilzig bis nach modrig, ja nach Alter.
Die von dir vorgenommene Geschmacksprobe macht eigentlich nur bei Täublingen
Sinn. Mild - essbar; bitter oder/und scharf - ungenießbar.

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald

coco, (vor 6612 Tagen) @ Ingo

moin ingo,

Vergiss Sardonia, Sanguinaria und Co. - es war einfach einmalig!

war es sowas?

Grüßlis nach Norditalien - Ingo

dito in die taiga

coco

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald *PIC*

Kumulus, (vor 6612 Tagen) @ Ingo

hallo Ingo,

danke für deinen tip.
ich habe das kleine Dähnckes Pilzkompass,der wurde mir dann zu wenig und hab mir dieser tage "den grossen BLV-Pilzführer für unterwegs" geholt.bei dem wälzer hab ich schon noch probleme und muss meistens weite teile durchblätteren bis ich den pilz aufgrund der fotos grob einordnen kann.

milchlinge bereiten mir zurzeit die wenigsten probleme hehe,
[image]
bei welchem genau steh ich schon wieder an.Queradriger Milchling vielleicht weil es war ein buchen wald und kalkboden haben wir hier so gut wie überall.

ich werde deinen tip auf jeden fall die nächsten tage ausleben um meinen ersten groben eindruck feiner zu machen.

schönen gruss
kumi

Hallo Kumi,
ich finde es ganz in Ordnung, wie du hier deine Anfangserfahrungen so ehrlich
beschreibst. So kann dir vielleicht am ehesten weiter geholfen werden. Dazu
ist das Pilzeforum ja auch da.
Als Anfänger ist es sicher erst mal nicht ganz einfach, sich mit der Materie
zurecht zu finden.
Allerdings gebe ich dir den Tipp, dich erst mal mit den großen Ordnungen der
Pilze vertraut zu machen, bevor du anfängst, Kostproben von Fundstücken zu
nehmen.
So ist es schon von Vorteil, Ritterlinge, Milchlinge, Täublinge,
Schleierlinge
und vor allem Wulstlinge schon so als solche zu erkennen.
Die Artfindung ist dann eine ganz andere Baustelle. Wenn du Täublinge noch
nicht
sicher von Ritterlingen unterscheiden kannst, dürfte für dich eventuell auch
die
sichere Unterscheidung zwischen Schirmlingen, Wulstlingen
(Knollenblätterpilzen!)
und Champignons nicht so einfach sein.
Von denen sollte man ganz unbedarft besser keine Kostprobe nehmen.
Am besten, du schaust dir das Thema mal in einem aktuellerem Pilzbuch
mit Bestimmungsschlüsseln an. Literaturtipps findest du hier zur Genüge.
*ggg* Ingo
p.s. Was du da verkostet hast, ist der von Gabor schon erwähnte
Holzritterling.
Der schmeckt, roh probiert, von nussig pilzig bis nach modrig, ja nach Alter.
Die von dir vorgenommene Geschmacksprobe macht eigentlich nur bei Täublingen
Sinn. Mild - essbar; bitter oder/und scharf - ungenießbar.

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Re: heimtueckische Tauben im Kiefernwald *PIC*

Ingo, (vor 6612 Tagen) @ coco

Hallo Coco,

Danke für's Bildchen. Aber sowas war es nicht. Soll das ein Speitäubling sein?
Nach Tauben mit solchen Farbtönen im Gefieder bücke ich mich schon lange nicht
mehr. Vielleicht sollte ich es ja mal tun, um dabei festzustellen, daß sie
wieder Erwarten mild schmecken. ;-)

So wie auf deinem Foto sehen übrigens auch entfärbte Bluttäublinge aus.
Die können sogar nahezu weiß ausfallen.

Der von mir erwähnte Fund kam vom Farbton her dem unten abgebildeten Ekemplar
ziemlich nahe. Die Farben waren allerdings etwas kräftiger ausgebildet.
Ansonsten hätte ich den Fund auch mit Mißachtung gestraft.
Vielleicht habe ich Glück, und finde demnächst mal wieder einen von denen.

GRI ngo

[image]