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Rauhfüßiges der letzten Zeit *PIC*

Maren ⌂, (vor 6591 Tagen)

Hallo liebe Pilzfreunde,
ganz schön schwer, diese Füße *puuh*.
Hier meine Bestimmungsversuche.
1.
Moor-Birkenpilz (Leccinum holopus)
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2.
Laubwald-Rotkappe (Leccinum aurantiacum) unter Eichen und Pappeln
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3.
Hainbuchen-Rauhfuß (Leccinum pseudoscabrum (carpini, griseum ?)
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4.
Dunkler Rauhfuß (Leccinum melaneum)? Der Fund ist schon etwas älter, den ich zunächst als dunkle L. scabrum betrachtet hatte, nun kommen mir Zweifel.
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5.
Birkenpilz (Leccinum scabrum)
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6.
?
Dunkelrotbrauner Hut, hellbräunliches Röhrenfutter, Fleisch über violett schnell schwarzgrauviolett (ohne Rottöne) verfärbend, Schuppen jung rötlichbraun, später schwarzbraun, grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der Stielbasis. Unter Eichen, Kiefern und Birken
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7.
?
Ziegelroter Hut, beiges Röhrenfutter, Fleisch nicht verfärbend, nach einigen Stunden basal im Stielfleisch höchstens hellgrau, Schuppen jung weiß, später höchstens hellbräunlich, , grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der Stielbasis, unter Birken, Kiefern und Fichten
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7a.
M. E. derselbe Pilz wie 7., nur an einem nasseren Standort mit den gleichen Bäumen.
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Hoffe, ihr könnt' ein wenig Licht in das Dunkel bringen.

Zum Schluss noch ein Rätsel:
Wer könnte das sein?
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Gruß Maren

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Re: Rauhfüßiges der letzten Zeit

Gernot, (vor 6591 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

4.
Dunkler Rauhfuß (Leccinum melaneum)? Der Fund ist schon etwas älter, den ich
zunächst als dunkle L. scabrum betrachtet hatte, nun kommen mir Zweifel.

Sofern man den überhaupt von scabrum abtrennen will, wäre deiner scabrum. Melaneum soll sich nämlich durch eine dunklere Stielgrundfarbe und dementsprechend weniger kontrastierende Stielschuppen unterscheiden.

6.
?
Dunkelrotbrauner Hut, hellbräunliches Röhrenfutter, Fleisch über violett
schnell schwarzgrauviolett (ohne Rottöne) verfärbend, Schuppen jung
rötlichbraun, später schwarzbraun, grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der
Stielbasis. Unter Eichen, Kiefern und Birken

Leccinum aurantiacum (=quercinum) oder L. vulpinum, da auch Kiefern vorhanden waren. Die beiden kann man so im Mischwald wachsend kaum bis gar nicht unterscheiden.

7.
?
Ziegelroter Hut, beiges Röhrenfutter, Fleisch nicht verfärbend, nach einigen
Stunden basal im Stielfleisch höchstens hellgrau, Schuppen jung weiß,
später höchstens hellbräunlich, , grünblaue Verfärbungen (Flecken) an der
Stielbasis, unter Birken, Kiefern und Fichten

Leccinum albostipatum (=aurantiacum).

7a.
M. E. derselbe Pilz wie 7., nur an einem nasseren Standort mit den gleichen
Bäumen.

Ja, auch Espen-Rotkappe.

Hoffe, ihr könnt' ein wenig Licht in das Dunkel bringen.
Zum Schluss noch ein Rätsel: Wer könnte das sein?

Das ist Porphyrellus porphyrosporus.

Schöne Grüße
Gernot

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Re: Rauhfüßiges der letzten Zeit

Thüringer-Holz, (vor 6591 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

es rockt!! Spitzenbilder, schöne Funde!

1-3 geht in ordnung
4 für mich Leccinum melaneum!
5 jep, der normale
6 für mich Eichenrotkappe mit den rötlichen Schuppen
7 Espenrotkappe
7a etwas dünne Espenrotkappe

beim Rätsel stehe ich auf dem Schlauch.

Liebe Grüße noch hoch zu dir...

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Rätsel

Maren ⌂, (vor 6591 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot,

Das ist Porphyrellus porphyrosporus.

Nein, leider nicht.

Gruß Maren

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Re: Rauhfüßiges der letzten Zeit

Maren ⌂, (vor 6591 Tagen) @ Thüringer-Holz

Hallo Felix, hallo Gernot,

6 für mich Eichenrotkappe mit den rötlichen Schuppen
Leccinum aurantiacum (=quercinum) oder L. vulpinum, da auch Kiefern vorhanden
waren. Die beiden kann man so im Mischwald wachsend kaum bis gar nicht
unterscheiden.

Hier hatte ich auch Eichenrotkappe gedacht, war nur etwas unsicher, weil auch bei dem jüngeren der beiden, die Schuppen schon braun waren. Gernot, vulpinum glaub' ich hier nicht, unten mehr.

7 Espenrotkappe
7a etwas dünne Espenrotkappe
Leccinum albostipatum (=aurantiacum).

Hier seid ihr beide der Meinung Espenrotkappe, ich zunächst auch, aber in allen Beschreibungen soll sich das Fleisch schnell schwarzlilagrau verfärben, bei Nr. 6 tut es das auch wie es soll, nur die beiden 7er, die verfärben sich nicht. Hier hatte ich L. vulpinum gedacht, aber da ist die Hutfarbe zu rot und es fehlen die dunklen Schuppen bei den alten Exemplaren. Immer noch ratlos ...

beim Rätsel stehe ich auf dem Schlauch.

Es ist natürlich auch ein Rauhfuß, sonst würde ja die Überschrift nicht passen ;-)).

Nordische Grüße in den Süden

Maren

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Re: Rauhfüßiges der letzten Zeit

Gernot, (vor 6591 Tagen) @ Maren

Hallo Maren,

Hier seid ihr beide der Meinung Espenrotkappe, ich zunächst auch, aber in
allen Beschreibungen soll sich das Fleisch schnell schwarzlilagrau
verfärben, bei Nr. 6 tut es das auch wie es soll, nur die beiden 7er, die
verfärben sich nicht. Hier hatte ich L. vulpinum gedacht, aber da ist die
Hutfarbe zu rot und es fehlen die dunklen Schuppen bei den alten
Exemplaren. Immer noch ratlos ...

Für mich sind das klar Espen-Rotkappen, mit so hellen Stielen. Alle anderen Rotkappen hätte in dem Alter schon deutlich dunkler geschuppte Stiele.

Es ist natürlich auch ein Rauhfuß, sonst würde ja die Überschrift nicht
passen ;-)).

Ups, dann tippe ich hier auf Leccinum pseudoscabrum (=carpini).

Schöne Grüße
Gernot

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Des Rätsels Lösung *PIC*

Maren ⌂, (vor 6590 Tagen) @ Gernot

Hallo Gernot,
vielen Dank nochmal für die Hilfe, L. aurantiacum für die 7er ist mir auch sehr sympatisch :-).
Des Rätsels Lösung:
So sah er mal aus, als ihm Alter, Sonne, Trockenheit und Wind noch nicht zugesetzt hatten. Es ist Leccinum duriusculum (Pappelrauhfuß). Und zwar der Pilz auf der rechten Seite genau 3 Wochen später. Ich weiß , es war gemein ;-).

Gruß Maren

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