Neue Folge: Täubling der Woche #30 *PIC*
heute:
Russula densifolia Gillet 1874 - Dichtblättriger Schwärz-Täubling
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Hallo liebe Serienfreunde, bevor ich mich morgen den braunen Ritterlingen hingebe, möchte ich euch heute
einen braunen Täubling vorstellen. Genauer gesagt, ein Schwärztäubling.
Alle schwärzenden Täublinge gehören in die Untersektion "Nigricantinae".
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Nach nun 30 Folgen ist das der erste und wie ich finde der zweithäufigste in dieser Sektion, den ich euch zeige.
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Charakteristisch für diese Art ist neben den dichtstehenden Lamellen, die meist Zweifarbigkeit des Hutes:
Scheibe olivgraubraun, Rand weißlich (Milchkaffe-Farben!)
Zusätzlich fallen die Fruchtkörper im Vergleich zu seinen Artgenossen am kleinsten aus.
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Hut: 3 - 11 cm, trocken, glanzlos, seltenst schmierig, braun oder graubraun, hellgrau, rußfarben
mit oder ohne oliv Anteil
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Lamellen: weiß bis cremefarben, mit kürzeren untermischt, im Alter und auf Druck schwärzend
Stiel: meist kürzer als Hutbreite, weiß mit grauem Anflug, gedrungen, anfangs fest dann wattig ausgestopft bis
wattig gekammert
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Fleisch: im Schnitt oder bei Verletzung erst rötend dann schwärzend, wobei
die Rötungsintensität absolut schwankt: von fast gar nicht bis deutlich
Vor dem Schwärzen erfolgt meist ein Mischumschlag in verschiedensten Grautönen
mit Rotanteil.
Geschmack: vom mild bis schärflich oder Fleisch mild und Lamellen schärflich ist alles möglich
Geruch: ohne auffällige Komponente
Wert: wer's braucht!! Giftig ist er nicht
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Vorkommen: Juli bis November auf basenarmen, sauer humosen Böden, im Laub- und Nadelwald
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Mikroskopische Besonderheit: R.densifolia hat als einziger Schwärztäubling in der HDS kurzgliedrig unterteilte
und aufgeblasene Elemente (Hyphen), ja fast wie lang gestreckte Tönnchen
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Sporenstaub: weiß (Ia)
Sporen nach EINHELLINGER: 6,5 - 8,2 x 5 - 6,5 µm niederwarzig und stellenweise mit schwachem
unvollständigem Netz
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Ich hoffe ich konnte euch dieses doch eher langweilige Teil hier ein wenig aufgepeppt darstellen.
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Bis zum nächsten mal
Euer Felix
