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Schmetterlingsporling

Wilhelm Schlüter, (vor 6562 Tagen)

Vorbeugende Heilkur mit dem Schmetterlingsporling (Coriolus versicolor)
Den Coriolus bzw. Trametes versicolor kann man in diesem Jahr im vorderen Odenwald in einer von mir seit langem nicht mehr beobachteten Häufigkeit vielfarbig und in ausgesprochen üppiger Vegetation antreffen.
In China und Japan seit langem wissenschaftlich gründlich analysiert und auch klinisch erprobt, handelt es sich dort um einen der begehrtesten Heilpilze schlechthin. Auch durch klinische Studien ist die Wirksamkeit bislang bei folgenden Erkrankungen nachgewiesen: Bronchitis, Erkältungskrankheiten und Krebserkrankungen. Darüber hinaus geht man davon aus, dass der Pilz bei der Stärkung des Immunsystems, bei bakteriellen und viralen Erkrankungen und sogar Störungen der Leberfunktion seine Heilungskräfte entfaltet.
Wer hat Lust und/oder Interesse, ebenfalls jetzt im Spätherbst oder im kommenden Frühjahr eine etwa vierwöchige Coriolus-Pilzpulver-Kur zu machen? (Das Pulver lässt sich leicht aus getrockneten Fruchtkörpern mit einer elektrischen Kaffeemühle herstellen.) Pro Person benötigt man täglich fünf Gramm pures Pulver, aus dem man einen Tee zubereiten oder dieses, in heißes Wasser aufgelöst, einnehmen kann.
Quellennachweis: Jan Lelley, Die Heilkraft der Pilze. Gesund durch Mykotherapie; Econ Taschenbuch Verlag, Düsseldorf und München, S. 140-147. Franz Schmaus, Heilen mit Pilzen. Gesundheit aus der Natur; Gratisversand durch das Institut MykoTroph. 63694 Limeshaim (www.HeilenmitPilzen.de), S.37. Gesellschaft für Vitalpilzkunde e. V.,Coriolus versicolor (http://www.vitalpilze.de/Coriolus_15_11.html).

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Re: Schmetterlingsporling

Stephan Weißer, (vor 6562 Tagen) @ Wilhelm Schlüter

Auch durch klinische Studien ist die Wirksamkeit bislang bei
folgenden Erkrankungen nachgewiesen: Bronchitis, Erkältungskrankheiten und
Krebserkrankungen.

Das ist ja echt krass - Wirksamkeit bei solch verschiedenartigen Krankheiten!

Darüber hinaus geht man davon aus, dass der Pilz bei
der Stärkung des Immunsystems, bei bakteriellen und viralen Erkrankungen
und sogar Störungen der Leberfunktion seine Heilungskräfte entfaltet.

Was, da auch noch? Donnerlittchen!

In diesem Zusammenhang: Trametes versicolor erwies sich bei den Krieglsteinerschen Kartierungsprojekten zweimal als der verbreitetste Großpilz überhaupt: in Baden-Württemberg war kein MTB/Q, in ganz Deutschland so gut wie kein MTB unbelegt.

Freundliche Grüße
Stephan

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Re: Schmetterlingsporling

Huperzia ⌂, (vor 6561 Tagen) @ Stephan Weißer

Das ist ja echt krass - Wirksamkeit bei solch verschiedenartigen Krankheiten!

...ich denk, daß etwas, wenn es schon wirkt, auch gegen alles wirken sollte, sonst wirkt es nicht ...
Kommt halt immer drauf an, ob man den Organismus als "eins" oder als "zusammengefügtes" betrachtet.
Die Medizin schaut mehr isoliert und es ist 100 mal einfacher eine isolierte Wirksamkeit nachzuweisen, als eine, die alles macht .... weil die macht ja auch nur da was, wo was nötig ist ;-).

(Womit ich eine Meinung zu Schmetterlingstrameten nicht kund getan habe - da habe ich nämlich gar keine.)

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Boah, ey!

Gábor, (vor 6562 Tagen) @ Wilhelm Schlüter

Hallo Wilhelm,

das ist schon sehr beeindruckend, was der alles kann.

Da gab es aber im Wilden Westen noch die Mittelchen gegen Hühneraugen, Übergewicht, Altersschwäche und Impotenz - das kann der aber bestimmt auch.

Nicht ganz ernst nehmen, ich bin halt ein kleiner Anti-Aging-Heeling-Zyniker :-))

Auf dieser Welle mitzuschwimmen ist aber offenbar zurzeit leicht verdientes Geld...

LG, Gábor

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Re: Boah, ey!

Wilhelm Schlüter, (vor 6561 Tagen) @ Gábor

Hallo Wilhelm,
das ist schon sehr beeindruckend, was der alles kann.
Da gab es aber im Wilden Westen noch die Mittelchen gegen Hühneraugen,
Übergewicht, Altersschwäche und Impotenz - das kann der aber bestimmt
auch.
Nicht ganz ernst nehmen, ich bin halt ein kleiner Anti-Aging-Heeling-Zyniker

-))

Auf dieser Welle mitzuschwimmen ist aber offenbar zurzeit leicht verdientes
Geld...
LG, Gábor

Antwort auf Bah, ey!, geschrieben von Gábor
Hallo, lieber Gábor,
ohne die von mir angegebenen Quellen zu prüfen, eine solche Antwort an einen Jahrzehnte ehrenamtlich tätigen Pilzberater zu senden, hat nichts mit Humor oder Satire zu tun, das ist wirklich starker Tobak! Wenn Sie in der Zeitschrift „Der Tintling“, Jahrgang 2007, Heft 3, S. 59/60, den Bericht über meinen Selbstversuch mit dem Birkenporling (Piptoporus betulinus); der, im Gegensatz zum Schmetterlingsporling bisher leider nicht wissenschaftlich untersucht und klinisch erprobt worden ist und den ich jetzt als „Kur-Objekt“ zur persönlichen Erprobung vorgeschlagen habe, werden Sie erkennen, dass es mir allein um die in unseren Wäldern wachsenden Heilpilze geht, die ich bei meinen Vorträgen gern als „die Entdeckung meines Lebens“ bezeichne. Also nix da von wegen Wellenreiten und Anti-Aging-Kulturmasche, sondern nur ein Vorschlag an gleichgesinnte Pilzfreunde. Auch Heilpilze für den persönlichen Gebrauch zu sammeln und ebenfalls zu erproben.
Dennoch, schön grüßend, Wilhelm

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Re:

Gábor, (vor 6561 Tagen) @ Wilhelm Schlüter

Hallo Wilhelm,

es tut mir leid, falls Du Dich von mir auf den Schlipps getreten fühlst.

Doch ich hatte bereits etliche überaus ermüdende Gespräche mit Menschen, die mir - teilweise völlig unreflektiert und gänzlich ohne Hintergrundwissen - ihre Heilpilze in den Himmel lobten.

Anschließend stellte sich immer heraus, dass diese Gespräche ausschließlich kommerziellen Zwecken dienten, sprich ich sollte doch mal das eine oder andere Nahrungsergänzungsmittelchen ausprobieren.
Gebetsmühlenmäßig heruntergespulte Frasen über Heilwirkungen beeindrucken mich ersaunlich wenig und vor Menschen, die mir versuchen absolute Wahrheiten zu verkaufen, hat mich schon meine Oma gewarnt.

Nichtsdestotrotz bin ich gerade Neuentwicklungen gegenüber durchaus offen und wer meine Beiträge hier liest weiss, dass ich mich auch schon mal gelegentlich belehren lasse.

Über Deine ehrenamtlichen Tätigkeiten wusste ich bislang noch nichts, jedoch habe ich bereits von dem Birkenporlings-Selbstversuch gehört.

Schöne Grüße,
Gábor

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Re: Schmetterlingsporling

42, (vor 6562 Tagen) @ Wilhelm Schlüter

In China und Japan seit langem wissenschaftlich gründlich analysiert und auch
klinisch erprobt, handelt es sich dort um einen der begehrtesten Heilpilze
schlechthin. Auch durch klinische Studien ist die Wirksamkeit bislang bei
folgenden Erkrankungen nachgewiesen [...]

Statt des Quellennachweises für das Buch von Lelley wäre ein Nachweis für
die 'klinischen Studien' (sicherlich mit Doppelblindversuchen etc.)
wesentlich interessanter.

Beste Grüße
Thomas '42' Wallner

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Re: Schmetterlingsporling

Andreas ⌂, (vor 6561 Tagen) @ Wilhelm Schlüter

Hallo,

ich für meinen Teil denke, dass der, der daran glaubt auch einen entsprechenden Nutzen/Wirkung verspüren wird. Ob diese Pilze aus ärztlicher Sicht das halten, was Lelley und Kollegen da so versprechen, da habe ich allerdings meine größten Zweifel. Und ja, ich gebe zu, ich bin ein absoluter Skeptiker was die ach so tollen Heilpilze betrifft, vor allem weil die angeblich gegen so ziemlich alles helfen sollen. Und auch weil im Regelfall da ein unglaublicher Kommerz drumrum gemacht wird (war nicht auf Wilhelm gemünzt!).
Aber nun ja, auch Homopäthie wirkt und es lässt sich ärztlich nicht beweisen ...

beste Grüße,
Andreas