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Unbekannter Cortinarius *PIC*

Robert_B, (vor 6559 Tagen)

Hallo zusammen,

vielleicht kann mir ja hier jemand mit meiner Cortinarien-Altlast (Ende September) weiterhelfen. Schon klar, dass Aussagen zu Cortinarien anhand von Fotos meist keine klare Zuordnung zulassen.

Begleitbäume waren alte Eichen und ein Kirschbaum. Standort ist ein kleiner (Sand-)magerrasen am Rand einer Eichengruppe. Durchmesser bis 10cm, kaum aus dem Gras/Moos hervorragend. Z.T. in Gruppen bis zu drei Pilzen. Geruch intensiv pilzig, KOH negativ. Stielbasis nicht verdickt. Deutliche (bräunliche) Cortinareste an Hutrand und Stiel.

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Besten Dank schomnmal vorab.

Grüßle
Robert

PS: Dieser Beitrag dient zugleich für mich als kleiner Test zum Fotos laden

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Re: Unbekannter Cortinarius

Andreas ⌂, (vor 6559 Tagen) @ Robert_B

Hallo Robert,

sieht nach einem Schleimkopf aus der Gruppe Variicolores aus.
KOH-Reaktion negativ kann ich nicht glauben. Oder hast Du nur auf dem Hut getestet? Dort ist sie negativ, aber im Fleisch sollte sie deutlich gelb geworden sein.
Gibt es ein Exsikkat dazu? Der Fund sieht interessant aus, ich wüßte so nach dem Bild nicht wirklich, welche Art der Variicolores da in Frage kommt. Der Pilz ist trotz seiner Frische praktisch ohne Violett und außerdem scheint er etwas bräunlich zu flecken, das macht ihn interessant.

beste Grüße,
Andreas

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Re: Unbekannter Cortinarius

Robert_B, (vor 6559 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

erstmal besten Dank für Deine Einschätzung.

Mit der KOH-Reaktion hast Du völlig recht. Es gab im Stielbereich tatsächlich eine (ocker)gelbliche Reaktion. Ich hielt sie für unbedeutend, da ich mit Laugenreaktion immer dieses fast schwärzliche Verfärben einiger Cortinarien verband, sorry, mein Fehler.

Leider hab ich außer den Fotos nichts mehr von den Pilzen. Eine Bestimmung liegt daher wohl für dieses Jahr nicht mehr drin.
Auch wenn die Pilze noch recht frisch wirken, ich hab sie in einer ziemlichen Trockenperiode (langsames Wachstum?) gefunden, d.h. es müssen nicht mehr unbedingt die Jüngsten gewesen sein. Ein schwacher lila Schimmer war am Hutrand und im oberen Stielbereich je nach Lichteinfall durchaus erkennbar, wenngleich auch nicht gerade dominant.

Die bräunlichen Flecken (Du hast die am am Stiel gemeint?) entsprechen farblich etwa der KOH-Reaktion im Stielschnitt.

Der Standort lag übrigens im Mittleren Stubensandstein (Keuper) am Rande einer Sandgrube. Die Böden sind hier meist kalkfrei, sauer und sandig. Lokal gibt's aber durchaus eingelagert kleinere kalkhaltige Mergelplatten, was ich hier allerdings nicht vermute.

Grüßle
Robert