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Nectria balsamea *PIC*

Ingo Wagner, (vor 6488 Tagen)

Hallo!

Speziell für Rudi, der neulich danach gefragt hat:
Nectria (Thyronectria) balsamea
[image]
die stark gelbschorfigen sind wieder die Hauptfruchtform, mittendrin die Anamorphe.

Mikro:
[image]

Gefunden wieder an braunbenadelten, dünneren Ästen von liegender Waldkiefer im Luftraum.

VG Ingo W

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Re: Nectria balsamea *PIC*

fraubi66, (vor 6479 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,
habe nach Deiner "Gebrauchsanweisung" eine Schwarzkiefer abgesucht und bin fündig geworden.
Leider habe ich nur die Nebenfruchtform erwischt. Jetzt ist es wohl unmöglich, N. balsamea zu bestätigen?

Gruß, Heiko

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Hallo!
Speziell für Rudi, der neulich danach gefragt hat: Nectria (Thyronectria)
balsamea

die stark gelbschorfigen sind wieder die Hauptfruchtform, mittendrin die
Anamorphe.
Mikro:
Gefunden wieder an braunbenadelten, dünneren Ästen von liegender Waldkiefer
im Luftraum.
VG Ingo W

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Re: Nectria balsamea

Ingo Wagner, (vor 6478 Tagen) @ fraubi66

Hallo Ingo,
habe nach Deiner "Gebrauchsanweisung" eine Schwarzkiefer abgesucht
und bin fündig geworden.
Leider habe ich nur die Nebenfruchtform erwischt. Jetzt ist es wohl
unmöglich, N. balsamea zu bestätigen?
Gruß, Heiko

Hallo Heiko!

Ich meine, das das, was du gefunden hast, wieder was anderes ist.
Zuerst dachte ich an etwas aufgeweichte Anamorphen von Nectria cinnabarina (diese rosalichen bis orangfarbenen Kissen besiedeln Laub- und Nadelholz), aber irgrendwie wachsen die nicht so präzise in den "Nadeltaschen".

VG Ingo W

P.S.: Übrigens zum Thema Scoleconectria/Thyronectria: Inzwischen meine ich festgestellt zu haben, dass die genannten Nectrien wohl relativ konkurrenzschwach sind. Sobald Apothezien von anderen Becherlingen (zur Zeit sind´s Lachnellula oder Cenangium) in einem Waldgebiet auftauchen, finde ich die Nectrien nicht mehr.

Kann aber auch sein, dass die ökologischen Ansprüche für mich kaum merklich unterschiedlich sind.

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Re: Nectria balsamea

fraubi66, (vor 6477 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,
mal vorausgesetzt, dass es überhaupt eine Nectria ist, wäre nach DENNIS N. viridescens ein möglicher Kandidat, da die Konidiengröße gut übereinstimmt. N. balsamea kennt DENNIS allerdings überhaupt nicht …

Viele Grüße,
Heiko

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Re: Nectria balsamea

Ingo Wagner, (vor 6477 Tagen) @ fraubi66

Hallo Ingo,
mal vorausgesetzt, dass es überhaupt eine Nectria ist, wäre nach DENNIS N.
viridescens ein möglicher Kandidat, da die Konidiengröße gut
übereinstimmt. N. balsamea kennt DENNIS allerdings überhaupt nicht …
Viele Grüße,
Heiko

Hallo Heiko!

So firm bin ich bei den Nectrien nicht, dass ich anhand der meisten Anamorphen die zugehörige Hauptfruchtform bestimmen könnte. Zumal es ja so viel Anamorphen gibt, die nichts mit Nectria zu tun haben, deren Sporen aber trotzdem Form und Größe der Nectria-Nebenfruchtformen haben werden.

Deshalb denke ich, man sollte zuerst die Hauptfruchtform finden und bestimmen (was wohl auch schon schwierig genug sein kann) und bei dieser Gelegenheit die dann hoffentlich vorhandene NFF studieren. Alles andere wäre (zumindest für mich) Fischerei im Trüben.

Dass die balsamea in der Literatur schlecht zu finden ist, weiß ich, deshalb habe ich sie ja letztes Jahr nur mit Forum-Hilfe und Zuschaltung von Asco-France
bestimmen können.

Dass das plötzliche(?) Auftauchen dieser Art nur auf meine Region (Südthüringen) zutrifft, glaube ich übrigens nicht, denn letztes Jahr gab´s eine Rückmeldung von UweL, der in Bochum wohnt.

VG Ingo W

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Re: Nectria balsamea

fraubi66, (vor 6477 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

dann lohnt es sich also, die Kiefer unter Beobachtung zu halten in der Hoffnung, dass irgendwann Perithecien auftauchen.

Gruß, Heiko

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Re: Nectria balsamea

Ingo Wagner, (vor 6477 Tagen) @ fraubi66

Hallo Ingo,
dann lohnt es sich also, die Kiefer unter Beobachtung zu halten in der
Hoffnung, dass irgendwann Perithecien auftauchen.
Gruß, Heiko

Hallo Heiko!

Schätze, wenn du bisher in ca. 3 verschiedenen Kiefernwäldern nicht fündig geworden bist, gibt´s die wahrscheinlich bei dir tatsächlich nicht.
Bisher habe ich die übrigens noch nicht in basisch angehauchten Kiefernwäldern gefunden, mag´s vielleicht doch mehr sandig-sauer.

VG Ingo W