Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Meinungen.
ich bin ganz Deiner Meinung - sieht stark nach Ceriporiopsis resinascens aus.
Dazu müsstest Du die Sporen geringfügig kleiner machen 
(oder Du machst sie etwas breiter, dann käme die seltene C. aneirinus heraus,
die ich noch nie gefunden habe).
Hängende Weidenäste (auch Pappel) sind für C. resinascens ein ganz typisches
Substrat.
Die Sporen bleiben auch nach weiteren Messungen bei (6-7)6,2x2,9(2,5-3) µm. Die Hyphen reagieren metachromatisch und bei einigen habe ich Inkrustationen festgestellt.
Bei C. resinascens (Harziger Wachsporling), bei dem ich auch erst gelandet war, gefällt mir neben den großen Sporen folgendes nicht:
- eng mit dem Substrat verwachsen (auch ein Merkmal von C. aneirina), mein Pilz löst sich leicht vom Untergund ab
- wachsartige, krustige Überzüge von einigen Zentimetern Ausdehnung, mein Pilz hat eher eine gummiartige Konsistenz und ist maximal 4 cm lang, größere Exemplare habe ich nicht feststellen können.
- Oberfläche feinporig 3-6 pro mm. Bei meinem Exemplar ist das höchste der Gefühle 3 pro mm, die meisten Poren sind größer und lang gezogen, bis labyrinthisch.
Da gibt es noch Ceriporiopsis balaenae, der auch an Weide wächst, aber für den sind die Sporen auch zu groß.
Muss man eigentlich davon ausgehen, dass auch bei Basidiomyceten die Sporen bei Exsikkatuntersuchungen kleiner sind als bei Frischmaterial?
Gruß Maren