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Gute Trüffelernte

Thomas Pruss, (vor 6471 Tagen)

Moin zusammen,
folgenden Artikel fand ich soeben in der "Ärztezeitung.de" ( http://www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx?sid=531913 ):

100 Tonnen Trüffel - ein außergewöhnliches Jahr[/b]
Französische Trüffelproduzenten nennen Klimabedingungen 2008 als Hauptgrund für gute Ernte

"CARPENTRAS (dpa). Feinschmecker können sich freuen: In der aktuellen Saison wird es voraussichtlich doppelt so viele französische Trüffeln geben wie in der vergangenen.

"Wir rechnen mit einer Gesamtproduktion von bis zu 100 Tonnen", sagte Gilbert Espenon, der Vizepräsident des Verbands der französischen Trüffelproduzenten in Carpentras. "Es ist ein ganz außergewöhnliches Jahr", fügte er hinzu. Die landesweite Produktion der aromatischen Knollen lasse sich allerdings nur schwer beziffern, da zahlreiche Produzenten ihre Trüffeln direkt verkaufen.

"Im vergangenen Jahr war das Wetter genau richtig für Trüffeln: Es gab genügend Regen, aber es war auch nicht zu feucht", erläuterte Espenon. Die Jahre zuvor seien jeweils zu trocken gewesen. Der Klimawandel wirke sich auch auf die Trüffelproduktion aus. "Lange Dürreperioden schaden den Trüffeln", sagte Espenon.

Der Wissenschaft sei es noch immer nicht ganz gelungen, das Rätsel der unterirdisch wachsenden Pilze zu lösen. "Trüffeln lassen sich nicht anbauen, nur suchen", sagt Espenon. Man könne allenfalls günstige Bedingungen schaffen, indem man Eichen pflanze und ihre Wurzeln mit Trüffelsporen impfe. Doch eine Garantie, dass sich Trüffel bildeten, gebe es nicht. "Es kommt vor allem auf den Boden an", erläuterte Espenon. Die aus China importierten Trüffeln seien nicht mit den französischen vergleichbar. "Sie sehen ähnlich aus, aber haben kein Aroma", urteilt der Verbandschef über die Konkurrenz.

Die Trüffelsaison dauert in Frankreich von Mitte November bis Mitte Februar. Trüffeln von Typ Tuber melanosporum kosten derzeit etwa 500 Euro pro Kilo auf den Märkten in der Provence. Im vergangenen Jahr lagen die Preise bei etwa 1000 Euro."

500 € für das Kilo – na, dann könnte sich ja sogar "Otto-Normal-Pilzesser" Trüffeln leisten. Wenn die Finanzkrise nicht schon vorher sein Erspartes aufgefressen hat… ;-)
Guten Appetit!
Grüßlis
Thomas

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Trüffelpreise

Heinz Ebert ⌂, (vor 6471 Tagen) @ Thomas Pruss

Der Kilopreis von 500 EUR betrifft normal den T.aestivum fa. uncinatum, also die Burgundertrüffel, die wir auch in der Eifel haben. Im November war ich mit Freunden auf dem Trüffelmarkt in Pont à Mousson, da kostete das Kilo dieser Art 400 EUR. Den intensiven Duft, den man in den Räumen wahrnehmen konnte, gab es kostenlos.
Beste Grüße,
Heinz Ebert

Moin zusammen,
folgenden Artikel fand ich soeben in der "Ärztezeitung.de" (
http://www.aerztezeitung.de/panorama/default.aspx?sid=531913 ): 100
Tonnen Trüffel - ein außergewöhnliches Jahr
Französische Trüffelproduzenten nennen Klimabedingungen 2008 als
Hauptgrund für gute Ernte
"CARPENTRAS (dpa). Feinschmecker können sich freuen: In der aktuellen
Saison wird es voraussichtlich doppelt so viele französische Trüffeln
geben wie in der vergangenen.
"Wir rechnen mit einer Gesamtproduktion von bis zu 100 Tonnen",
sagte Gilbert Espenon, der Vizepräsident des Verbands der französischen
Trüffelproduzenten in Carpentras. "Es ist ein ganz
außergewöhnliches Jahr", fügte er hinzu. Die landesweite
Produktion der aromatischen Knollen lasse sich allerdings nur schwer
beziffern, da zahlreiche Produzenten ihre Trüffeln direkt verkaufen.
"Im vergangenen Jahr war das Wetter genau richtig für Trüffeln: Es gab
genügend Regen, aber es war auch nicht zu feucht", erläuterte
Espenon. Die Jahre zuvor seien jeweils zu trocken gewesen. Der Klimawandel
wirke sich auch auf die Trüffelproduktion aus. "Lange Dürreperioden
schaden den Trüffeln", sagte Espenon.
Der Wissenschaft sei es noch immer nicht ganz gelungen, das Rätsel der
unterirdisch wachsenden Pilze zu lösen. "Trüffeln lassen sich nicht
anbauen, nur suchen", sagt Espenon. Man könne allenfalls günstige
Bedingungen schaffen, indem man Eichen pflanze und ihre Wurzeln mit
Trüffelsporen impfe. Doch eine Garantie, dass sich Trüffel bildeten,
gebe es nicht. "Es kommt vor allem auf den Boden an",
erläuterte Espenon. Die aus China importierten Trüffeln seien nicht mit
den französischen vergleichbar. "Sie sehen ähnlich aus, aber haben
kein Aroma", urteilt der Verbandschef über die Konkurrenz.
Die Trüffelsaison dauert in Frankreich von Mitte November bis Mitte Februar.
Trüffeln von Typ Tuber melanosporum kosten derzeit etwa 500 Euro pro Kilo
auf den Märkten in der Provence. Im vergangenen Jahr lagen die Preise bei
etwa 1000 Euro."
500 € für das Kilo – na, dann könnte sich ja sogar
"Otto-Normal-Pilzesser" Trüffeln leisten. Wenn die Finanzkrise
nicht schon vorher sein Erspartes aufgefressen hat… ;-)
Guten Appetit!
Grüßlis
Thomas