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"Fingerübung" *PIC*

MartinB, (vor 6466 Tagen)

Hallo zusammen,

Ich habe heute nur mein neues Lämpchen ausprobiert. Eine LED-Leuchte (mit nur einer LED), die ich statt des Kondensors in den entsprechenden Halter geklemmt habe. Mein Mikroskop ist schon etwas älter und hat sonst nur eine altbackene Ansteckleuchte mit (zugegebenermaßen billiger) Backofenbirne und Blaufilter.
Als Versuchskaninchen habe ich mir einen von den Neodasyscyphi cerini (Wachsgelbes Haarbecherchen) von meinem Mollisia-Scheit ausgesucht:

[image] http://www.imgbox.de

Da schwimmt er nun im Wassertropfen, bevor das Deckglas fällt:

[image] http://www.imgbox.de

Die folgenden Bilder sind nun, glaub ich, alle unter dem 100er aber auf jeden Fall mit dem neuen LED-Lämpchen gemacht. Zuerst die Haare:

[image] http://www.imgbox.de

die mit Meltzer z.T. blaue Spitzen bekommen:

[image] http://www.imgbox.de

Die Asci auch:

[image] http://www.imgbox.de
[image] http://www.imgbox.de

Die Paraphysen sind schlank und mit Tröpfchen gefüllt:

[image] http://www.imgbox.de

Und nochmal Haare, Asci und Paraphysen:

[image] http://www.imgbox.de

Mein Eindruck ist, mit der LED-Leuchte bekomme ich mehr Kontraste (z.B. bei den Inkrustierungen) aber unscharfe Umrisse. Sporen messen wollte ich mit diesen Bildern nicht. Was meint Ihr? Oder muß ich einfach nur was anders machen?

Viele Grüße, Martin

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Re: "Fingerübung"

Ingo Wagner, (vor 6466 Tagen) @ MartinB

Hallo zusammen,
Ich habe heute nur mein neues Lämpchen ausprobiert. Eine LED-Leuchte (mit nur
einer LED), die ich statt des Kondensors in den entsprechenden Halter
geklemmt habe. Mein Mikroskop ist schon etwas älter und hat sonst nur eine
altbackene Ansteckleuchte mit (zugegebenermaßen billiger) Backofenbirne
und Blaufilter.
Als Versuchskaninchen habe ich mir einen von den Neodasyscyphi cerini
(Wachsgelbes Haarbecherchen) von meinem Mollisia-Scheit ausgesucht:
Da schwimmt er nun im Wassertropfen, bevor das Deckglas fällt:
Die folgenden Bilder sind nun, glaub ich, alle unter dem 100er aber auf jeden
Fall mit dem neuen LED-Lämpchen gemacht. Zuerst die Haare:
die mit Meltzer z.T. blaue Spitzen bekommen:
Die Asci auch:

Die Paraphysen sind schlank und mit Tröpfchen gefüllt:
Und nochmal Haare, Asci und Paraphysen:
Mein Eindruck ist, mit der LED-Leuchte bekomme ich mehr Kontraste (z.B. bei
den Inkrustierungen) aber unscharfe Umrisse. Sporen messen wollte ich mit
diesen Bildern nicht. Was meint Ihr? Oder muß ich einfach nur was anders
machen?
Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!

Ich habe ehrlich gesagt, keine große Ahnung von der Materie. Ich wundere mich etwas, dass du den Kondensor durch eine Leuchte ersetzt. Ist der nicht zu wichtig, um ihn zu ersetzen. Ich hatte immer gedacht, die Spezis tauschen ihre Beleuchtung aus.

VG Ingo W

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Re: "Fingerübung"

Andreas ⌂, (vor 6466 Tagen) @ MartinB

Hallo Martin,

Mein Eindruck ist, mit der LED-Leuchte bekomme ich mehr Kontraste (z.B. bei
den Inkrustierungen) aber unscharfe Umrisse. Sporen messen wollte ich mit
diesen Bildern nicht. Was meint Ihr? Oder muß ich einfach nur was anders
machen?

mein Eindruck ist, dass Du in den allermeisten Fällen die Blende zu weit uz hast. Beim Mikroskopieren gilt im gegensatz zum Fotografieren nicht, dass mehr Tiefenschärfe auch mehr sehen lässt. Im Gegenteil, je genauer Du sehen willst, desto mehr must Du die Blende aufmachen, auch wenn Du dann nur noch ganz ganz wenig Tiefenschärfe hast. Dann eben sehr fein mit der Feineinstellung hantieren.
Wenn Du die runden Körper von Sporen oder Schläuchen mit zugezogener Blende anschaust, dann wird die zu große Tiefenschärfe keinen klaren Umriss mehr erkennen lassen. Sporen sehen dann z.B. meist dickwandig aus, obwohl sie es gar nicht sind.

beste Grüße,
Andreas

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Re: "Fingerübung"

MartinB, (vor 6466 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

ich hab auch keine Ahnung. Ich habe das nur auf einer Beispielabbildung gesehen. Und die Fassung der LED hat halt auch den gleichen Durchmesser wie mein Kondensor. Da hab ich gedacht " das g'hört soo...". Es war ein Versuch, den ich vielleicht wiederhole, wenn ich bestimmte Dinge kontrastreicher sehen will. Ansonsten ist mir das Rumspielen mit dem Kondensor und seiner Blende bis ich das beste Bild habe auch lieber. Aber vielleicht weiß ja jemand, wie man das mit einer LED macht?

Mir wichtiger: ist das normal, daß die Haarspitzen in Meltzer auch blau werden?

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!
Ich habe ehrlich gesagt, keine große Ahnung von der Materie. Ich wundere mich
etwas, dass du den Kondensor durch eine Leuchte ersetzt. Ist der nicht zu
wichtig, um ihn zu ersetzen. Ich hatte immer gedacht, die Spezis tauschen
ihre Beleuchtung aus.
VG Ingo W

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Re: "Fingerübung"

MartinB, (vor 6466 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

genau das ist wohl das Problem: Blende ist nich...
Das Lämpchen habe ich (wie in der Anwendungdsabbildung des Herstellers/Verkäufers) statt des Kondensors eingesetzt (paßt vom Durchmesser perfekt). Aber damit habe ich auch keine Blende mehr. Ich kann nur noch über den Regler des Netzteils heller oder dunkler machen oder das Lämpchen rauf und runter fahren. Nein, begeistert bin ich nicht.

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin,
mein Eindruck ist, dass Du in den allermeisten Fällen die Blende zu weit uz
hast. Beim Mikroskopieren gilt im gegensatz zum Fotografieren nicht ,
dass mehr Tiefenschärfe auch mehr sehen lässt. Im Gegenteil, je genauer Du
sehen willst, desto mehr must Du die Blende aufmachen, auch wenn Du dann
nur noch ganz ganz wenig Tiefenschärfe hast. Dann eben sehr fein mit der
Feineinstellung hantieren.
Wenn Du die runden Körper von Sporen oder Schläuchen mit zugezogener Blende
anschaust, dann wird die zu große Tiefenschärfe keinen klaren Umriss mehr
erkennen lassen. Sporen sehen dann z.B. meist dickwandig aus, obwohl sie
es gar nicht sind.
beste Grüße,
Andreas

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Re: "Fingerübung"

Ingo Wagner, (vor 6466 Tagen) @ MartinB

Hallo Ingo,
ich hab auch keine Ahnung. Ich habe das nur auf einer Beispielabbildung
gesehen. Und die Fassung der LED hat halt auch den gleichen Durchmesser
wie mein Kondensor. Da hab ich gedacht " das g'hört soo...". Es
war ein Versuch, den ich vielleicht wiederhole, wenn ich bestimmte Dinge
kontrastreicher sehen will. Ansonsten ist mir das Rumspielen mit dem
Kondensor und seiner Blende bis ich das beste Bild habe auch lieber. Aber
vielleicht weiß ja jemand, wie man das mit einer LED macht?
Mir wichtiger: ist das normal, daß die Haarspitzen in Meltzer auch blau
werden?
Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!

In diesem Fall würde ich dir empfehlen, vergleichbare Umrisse an anderen Elementen im Präparat zu inspizieren, ob es sich dabei nicht um Farben handelt, die durch Lichtbrechung entstehen.

VG Ingo W

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Re: "Fingerübung"

MartinB, (vor 6466 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

daran habe ich nicht gedacht, weil es genau dieses Blau ist, daß bei Meltzer im Falle eines Falles rauskommt. Vielleicht ist auch hier diese Leuchte schuld...

(hab inzwischen den Kondensor wieder eingebaut ;-) ).

Viele Grüße,

Martin

Hallo Martin!
In diesem Fall würde ich dir empfehlen, vergleichbare Umrisse an anderen
Elementen im Präparat zu inspizieren, ob es sich dabei nicht um Farben
handelt, die durch Lichtbrechung entstehen.
VG Ingo W

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Re: "Fingerübung"

Ingo Wagner, (vor 6466 Tagen) @ MartinB

Hallo Ingo,
daran habe ich nicht gedacht, weil es genau dieses Blau ist, daß bei Meltzer
im Falle eines Falles rauskommt. Vielleicht ist auch hier diese Leuchte
schuld...
(hab inzwischen den Kondensor wieder eingebaut ;-) ).
Viele Grüße,
Martin

Hallo Martin!

Bin gespannt. Wenn´s wieder blau ist, hast du was herausgefunden, was ich nicht wusste. Vielleicht eine Stärkeabsonderung der Haare im Vergehen?

VG Ingo W

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Re: "Fingerübung"

MartinB, (vor 6466 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

so weit habe ich natürlich wieder nicht gedacht. Das Präparat ist schon futsch!
Aber ich mach mal ein neues von einem Nachbarn und schau was passiert. Wenn das so ist, muß es ja eh wiederholt zu beobachten sein.

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin!
Bin gespannt. Wenn´s wieder blau ist, hast du was herausgefunden, was ich
nicht wusste. Vielleicht eine Stärkeabsonderung der Haare im Vergehen?
VG Ingo W

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Re: "Fingerübung" *PIC*

MartinB, (vor 6466 Tagen) @ MartinB

Hallo Ingo,

im neuen Präparat hat sich wieder einiges blau gefärbt. Vielleicht ist da ja nur was stärkehaltiges unterwegs, das an den Haaren hängenbleibt. Im letzen Bild sieht es allerdings so aus, als obs in der Haarzelle DRIN wäre (vielleicht eingesaugt?).

[image] http://www.imgbox.de
[image] http://www.imgbox.de
[image] http://www.imgbox.de
[image] http://www.imgbox.de

Viele Grüße,

Martin

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Tipp *PIC*

Gelbfieber, (vor 6465 Tagen) @ MartinB

Hallo und guten Tag Martin,

du schreibst u. a.:

Mein Eindruck ist, mit der LED-Leuchte bekomme ich mehr Kontraste (z.B. bei den Inkrustierungen) aber unscharfe Umrisse. Sporen messen wollte ich mit diesen Bildern nicht. Was meint Ihr? Oder muß ich einfach nur was anders machen?

Du musst nicht aber kannst etwas anders machen.
Bisher hast du bei fast allen Mikrobildern die Maßskala statt Detail scharf abgebildet. Versuch doch bei den nächsten Präparaten statt Skala das Detail zu fokussieren. Dazu lediglich den Fokuspunkt bzw. das Fokusfeld (Messfeld) nicht mittig sondern direkt auf das Detail legen. Im angefügten Bild habe ich dieses Messfeld über den Ascus gelegt.
Die Messfelder können auch anders angeordnet sein, das Prinzip ist aber stets das gleiche.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[image]

[image]

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Re: Tipp

MartinB, (vor 6465 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber,

Vielen Dank für Deine Erklärung!

Aber ich fokussiere gar nicht mit der Kamera, die ist auf "unendlich" gestellt. Das Meßkreuz ist im an die Kamera angesetzten Okular und wird dort über ein Gewinde scharf gestellt. Wenn ich jetzt im Mikroskop etwas mit den Augen scharf gestellt habe, nehme ich ein Okular raus und stecke das Meßokular mit der daran montierten Kamera rein. Leider ist das Display so klein, daß ich nicht immer beurteilen kann, ob das Bild für die Kamera auch scharf aussieht. Die Kamera hat auch keinen Videoausgang, so daß ich mir das Bild nicht live auf den Computermonitor holen kann.
Ich muß da noch weiter experimentieren...

Viele Grüße, Martin

Hallo und guten Tag Martin,
du schreibst u. a.: Mein Eindruck ist, mit der LED-Leuchte bekomme ich mehr
Kontraste (z.B. bei den Inkrustierungen) aber unscharfe Umrisse. Sporen
messen wollte ich mit diesen Bildern nicht. Was meint Ihr? Oder muß ich
einfach nur was anders machen?
Du musst nicht aber kannst etwas anders machen.
Bisher hast du bei fast allen Mikrobildern die Maßskala statt Detail scharf
abgebildet. Versuch doch bei den nächsten Präparaten statt Skala das
Detail zu fokussieren. Dazu lediglich den Fokuspunkt bzw. das Fokusfeld
(Messfeld) nicht mittig sondern direkt auf das Detail legen. Im angefügten
Bild habe ich dieses Messfeld über den Ascus gelegt.
Die Messfelder können auch anders angeordnet sein, das Prinzip ist aber stets
das gleiche.
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Re: "Fingerübung"

MartinB, (vor 6465 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

das werde ich beherzigen. Ich bin gespannt auf die nächsten Ergebnisse!

Viele Grüße, Martin

Hallo Martin,
mein Eindruck ist, dass Du in den allermeisten Fällen die Blende zu weit uz
hast. Beim Mikroskopieren gilt im gegensatz zum Fotografieren nicht ,
dass mehr Tiefenschärfe auch mehr sehen lässt. Im Gegenteil, je genauer Du
sehen willst, desto mehr must Du die Blende aufmachen, auch wenn Du dann
nur noch ganz ganz wenig Tiefenschärfe hast. Dann eben sehr fein mit der
Feineinstellung hantieren.
Wenn Du die runden Körper von Sporen oder Schläuchen mit zugezogener Blende
anschaust, dann wird die zu große Tiefenschärfe keinen klaren Umriss mehr
erkennen lassen. Sporen sehen dann z.B. meist dickwandig aus, obwohl sie
es gar nicht sind.
beste Grüße,
Andreas

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Re: Tipp

Gelbfieber, (vor 6465 Tagen) @ MartinB

Hallo und guten Tag Martin,

Wenn ich jetzt im Mikroskop etwas mit den Augen scharf gestellt habe, nehme ich ein Okular raus und stecke das Meßokular mit der daran montierten Kamera rein.

tausch doch die Okulare aus. Zum mikroskopieren das Okular mit Strichplatte (allgemein so üblich/praktisch) und zum Knipsen ohne Strichplatte.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Re: Tipp

MartinB, (vor 6465 Tagen) @ Gelbfieber

Hallo Gelbfieber,

ja, vermutlich ist das ein Problem, daß ich mit meinen Standardokularen (Huygens?) scharfstelle und dann das Periplan an der Kamera andere optische Eigenschaften hat. Ich werde wohl in den teuren Apfel beißen und mir ein zweites davon besorgen müssen.
Die Strichplatte in den Bildern ist zwar nix für den Ästhetiker aber ungeheuer praktisch, um hinterher gemütlich mit der Software ImageJ alle Objekte zu vermessen, ohne Rechnerei.

Viele Grüße, Martin

Hallo und guten Tag Martin,
Wenn ich jetzt im Mikroskop etwas mit den Augen scharf gestellt habe, nehme
ich ein Okular raus und stecke das Meßokular mit der daran montierten
Kamera rein.
tausch doch die Okulare aus. Zum mikroskopieren das Okular mit Strichplatte
(allgemein so üblich/praktisch) und zum Knipsen ohne Strichplatte.
Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

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Re: Tipp

Der Juergen, (vor 6465 Tagen) @ MartinB

Hallo Martin,

wenn Du keine unterschiedlichen Zooms verwendest, also Dein Bildausschnitt immer der gleiche ist, dann brauchts Du eigentlich nur einmal eine Mess-Referenz zu definieren, und diese dann, für die jeweilige Vergrößerung natürlich, vor dem Messvorgang anzuklicken. Geht bestimmt mit Deiner genannten Software, die ist nämlich sehr umfangreich. Eigentlich braucht man da gar kein Messokular mehr, wenn man das einmal geeicht hat. Ich vermesse auf die Art alles am PC, ohne Messokular.

Dein anderes Problem; unsichere Fokussierung, kannst Du damit lösen, indem Du Bilderserien machst. Einfach aufs Geratewohl mit dem Feintrieb Deines Mikros die Schärfeebenen "abchecken". Ein zwei Fotos sind da immer dabei, die dann scharf sind. Der Fall liegt natürlich anders, wenn Deine Okularkamera automatisch fokussiert. Dann empiehlt es sich allerdings, das Messplättchen aus dem Okular zu nehmen.

Grüßle
Juergen

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Re: Tipp

MartinB, (vor 6465 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

Danke für Deie Tips!

wenn Du keine unterschiedlichen Zooms verwendest, also Dein Bildausschnitt
immer der gleiche ist, dann brauchts Du eigentlich nur einmal eine
Mess-Referenz zu definieren, und diese dann, für die jeweilige
Vergrößerung natürlich, vor dem Messvorgang anzuklicken. Geht bestimmt mit
Deiner genannten Software, die ist nämlich sehr umfangreich. Eigentlich
braucht man da gar kein Messokular mehr, wenn man das einmal geeicht hat.
Ich vermesse auf die Art alles am PC, ohne Messokular.

Hab ich nicht ganz verstanden, aber leider zoome ich eigentlich immer rein, damit ich das Bildformat ausnutze und nicht nur eine helle Scheibe auf schwarzem Hintergrund habe.

Dein anderes Problem; unsichere Fokussierung, kannst Du damit lösen, indem Du
Bilderserien machst. Einfach aufs Geratewohl mit dem Feintrieb Deines
Mikros die Schärfeebenen "abchecken". Ein zwei Fotos sind da
immer dabei, die dann scharf sind.

Das kann es doch nicht sein... Etwas kontrollierter möchte ich das schon hinkriegen.

Viele Grüße, Martin

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Re: Tipp

Der Juergen, (vor 6464 Tagen) @ MartinB

Hallo Martin,

Hab ich nicht ganz verstanden,

Was denn genau?

aber leider zoome ich eigentlich immer rein,
damit ich das Bildformat ausnutze und nicht nur eine helle Scheibe auf
schwarzem Hintergrund habe.

Ah ja, das ist ja auch in Ordnung, solange Du immer die gleiche Zoom-Einstellung benutzt. Wie schon gesagt; wenn Dein Bildausschnitt der gleiche bleibt, kannst Du mit einmal Eichen, alle Deine Mikrofotos am PC vermessen.

Das kann es doch nicht sein... Etwas kontrollierter möchte ich das schon
hinkriegen.

"Kontrolliert" ist natürlich immer besser, sollte es aber nicht gehen, dann bleibt Dir eigentlich nur diese "blinde" Methode.

Grüßle
Juergen