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Schadstoffe in "Stadtpilzen"

porling, (vor 6452 Tagen)

Das Thema "Schadstoffe" in Pilzen wurde im Forum schon des öfteren diskutiert. Soweit ich recherchieren konnte allerdings wenig oder kaum aus städtischer Perspektive. Ein Beispiel: kürzlich entdeckte ich vor meiner Wohnung im Hinterhof (Berlin-Innenstadt) an einem abgesägten Baumstamm eine grössere Population von Samtfußrüblingen. Spricht etwas dagegen, ab und zu eine Handvoll für die Verfeinerung der ein oder anderen Speise zu verwenden? Der Hof ist begrünt und im Gegensatz zu einigen Parks grenzt keine direkte Strasse an. Dennoch - es ist Innenstadt mit den üblichen Abgasen, Hausbrand usw., aber die Betonung liegt ja bei der Verwendung kleinerer Mengen.
Pilze in städtischen Parks lasse ich schon alleine aus Naturschutzgründen stehen. Trotzdem würden mich ein paar Ratschläge/Tipps zu dem Thema interessieren.
Gruß, Franz

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Re: Schadstoffe in "Stadtpilzen"

zuehli ⌂, (vor 6450 Tagen) @ porling

Hallo Franz,

ach ja, schönes Thema.
Ich würde jetzt mal sagen, solange man die Pilze nicht kiloweise in sich hereinstopft, kann man das ohne allzu größere Bedenken machen.
Ansonsten dürfte man ja bald gar nichts mehr zu sich nehmen, weil irgendwie ist doch alles mit irgendetwas belastet.
So direkt vom Straßenrand Gepflücktes würde ich für bedenklicher halten. Aber es gibt auch Zeitgenossen, die schrecken davor nicht zurück.
Es kommt natürlich auch immer auf die persönlichen Befindlichkeiten an, was man alles so eklig findet.

Gruß Harald

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Re: Schadstoffe in "Stadtpilzen"

porling, (vor 6449 Tagen) @ zuehli

Hallo Harald,
danke für die aufmunternden Worte. Überwindung kostet tatsächlich ein bisschen der Berliner Hinterhof, aber ich hatte wie Du das Gefühl, vom Straßenrand sei das bestimmt schlimmer. Zudem wachsen die Pilze auf einem Baumstumpf, von daher nehme ich an, daß eventuelle Bodenaltlasten etwas gefiltert sein müssten. Das erste Testgericht war übrigens sehr lecker (Samtfußrüblinge mit Rührei - mit ewas Ruccola als Gewürz bestreut). Eine willkommene Abwechslung nach dem langen Winter.
Schöne Grüße, Franz