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Lage im Spessart/Gelnhausen ff.

Wolfgang Barina ⌂, (vor 9229 Tagen)

Zu all den ungeduldigen Fundberichten noch einer, wenngleich es sich mehr
um einen weiteren Beitrag zum allgemeinen Hufscharren handelt:

Der Spessart so zwischen Gelnhausen und Bad Orb war am Samtag (20.7.) noch relativ
pilzarm, trotzdem es ziemlich feuchtschwül war. Immerhin fingen gerade die
Korallen sichtlich an zu "blühen", d.h. es gab davon stellenweise
reichlich. Ansonsten einige Gelbe Lohblüten, was die Speisepilz-Liebhaber
natürlich nicht weiterbringt. Ein umliegender Baumstamm wurde von zwei
Dachpilzen (nehm ich mal an) geziert, irgendwo gab's einen verschüchterten
und darob im Wachstum stark gehemmten Gelben Knollenblätterpilz.

Ja, wenn da nicht ein paar sichere Pfifferling-Stellen drei gute Handvoll
knackige Cantharellen geliefert hätten - ja, dann hättem wir in zwei Stunden
kaum was zu Gesicht bekommen. Eigentlich fast schon ein Witz, dass es an
zweiter Stelle nach den Pf. ausgerechnet falsche Pfifferlinge gab und zwar
munter unter den echten stehend ...

So war dies denn ein Tag der vorwiegend orange-gelben Pilze. Definitiv
NICHT EIN Röhrling, keine Täublinge, kein Nix.

Aber wie sagte schon Jan Ullrich: "ich werde es immer wieder versuchen".

Bis bald, Wolfgang

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Pfifferlinge

Evelyn, (vor 9228 Tagen) @ Wolfgang Barina

Witzig - bei mir haben sich die falschen Pfifferlinge auch zwischen die echten gedrängt. Aber mal ne andere Frage, so als Pilzanfänger. Die falschen sind doch so fast orange farben - sind die auch eßbar?

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Re: Pfifferlinge

Christoph ⌂, (vor 9228 Tagen) @ Evelyn

Witzig - bei mir haben sich die falschen Pfifferlinge auch zwischen die
echten gedrängt. Aber mal ne andere Frage, so als Pilzanfänger. Die
falschen sind doch so fast orange farben - sind die auch eßbar?

Hallo Evelyn,

sie sind zumindest nicht giftig. Da sie in die Verwandtschaft der Kremplinge gestellt wurden, gelten sie in manchen Büchern als verdächtig. Vermutlich sind sie aber viel näher mit solchen Pilzen wie Hausschwamm (Serpula lacrymans) und insbesondere dem Kellerschwamm (Coniophora puteana) verwandt, also gehören zur Familie der Coniophoraceae (die meisten sind solch komischen schimmelartigen Überzüge). Insofern ist eine allergische Wirkung reine Spekulation, kann aber nicht ausgeschlossen werden (wo geht das schon?).
Es soll auch schon vorgekommen sein, dass sich jemand den Magen etwas verrenkt hat.
Fazit: Kein "echter" Speisepilz, aber auch nicht giftig. Hab' ihn nie gegessen, drum weiß ich nicht, wie er schmeckt, aber wohl kaum berauschend.

Ciao, Christoph