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Pluteus romelli vers. P. chrysophaeus *PIC*

Harald Andres Schmid, (vor 6249 Tagen)

Hallo, zusammen
[image]

Sepp (Boletus) hatte weiter unten eine Pluteus-Frage gepostet.
Mit diesem Bild:

[image]

Ich habe die Pilzchen unters Mikroskop genommen.
Gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Anna-Maria.
Das Ergebnis war überraschend.

Die Pilzchen haben über Nacht im Kühlschrank nachgedunkelt ins Ockerliche.
Hier zuerst also Makro-Bilder von heute:

[image]

[image]

[image]

[image]

Die mikroskopische Ueberprüfung ergab:
Pleurozystiden vereinzelt.
Breit-keulenförmig bis zum Teil stark ballonartig-bauchig, 70x35
Cheilozystiden ähnlich, gedrängt.
Hier eines der schlankeren Exemplare:

[image]

HDS ausschliesslich aus blasigen bis schwach keulenförmigen Elementen:

[image]

Beim Schlüsseln ergeben sich Widersprüche.

Vieles deutet auf eine "gewöhnliche" P. romelli hin:
Der Stiel müsste bei P. chrysophaeus längsfaserig sein.
Der Hut gerunzelt.
Das ist er zwar, aber eigentlich nur auf den Fotos erkennbar.
P. chrysophaeus schlüsselt sich über:
"Stiel weisslich bis graulich, allenfalls schwach gelblich an der Basis".
Das passt nun aber gar nicht.
P. phlebophorus hat einen dattelfarbenen, runzeligen Hut.
P. luctuosus dunkle Lamellenschneiden.

Die dickbauchigen Zystiden passen ebenfalls zu P. romellii.

Was ist es nun?
Ich glaube mittlerweile fast an einen "Gelbstieligen".

Was meint Ihr dazu?
Weiß jemand die Zystidenform bei R. chrysophaeus?
(Evtl. im "Ludwig"?)

Gruß, Harald Andres

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P. chrysophaeus Zystiden

arysch, (vor 6249 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Citat aus Ludwig: "ChZ. ballonförmig, utriform bis dickhalsig
lageniform oder stumpf fusoid. PIZ. lageniform, bisw.
leicht kopfig; ziemlich zahlreich. HDS-Elemente globosgestielt;
bis 45 [60 (85)] µm breit; dicht gepackt; mit bräunlichem Inhalt..."
Gruß, Artur.

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Re: Pluteus romelli vers. P. chrysophaeus

HoBi, (vor 6249 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

im Ludwig steht geschrieben (zu P.chrysophaeus):

ChZ. bis 60 (80µm) lang; lageniform bis subfusoid, Hals 5 - 7,5µm breit.
PlZ. ähnlich, durchschnittlich etwas länger und dickhalsiger.

Vielleicht hilft Dir das etwas weiter?

Viele Grüße von

Sabine & Holger

Hallo, zusammen

Sepp (Boletus) hatte weiter unten eine Pluteus-Frage gepostet.
Mit diesem Bild:
Ich habe die Pilzchen unters Mikroskop genommen.
Gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Anna-Maria.
Das Ergebnis war überraschend.
Die Pilzchen haben über Nacht im Kühlschrank nachgedunkelt ins Ockerliche.
Hier zuerst also Makro-Bilder von heute:

Die mikroskopische Ueberprüfung ergab: Pleurozystiden vereinzelt.
Breit-keulenförmig bis zum Teil stark ballonartig-bauchig, 70x35
Cheilozystiden ähnlich, gedrängt.
Hier eines der schlankeren Exemplare:
HDS ausschliesslich aus blasigen bis schwach keulenförmigen Elementen:
Beim Schlüsseln ergeben sich Widersprüche.
Vieles deutet auf eine "gewöhnliche" P. romelli hin: Der Stiel
müsste bei P. chrysophaeus längsfaserig sein.
Der Hut gerunzelt.
Das ist er zwar, aber eigentlich nur auf den Fotos erkennbar.
P. chrysophaeus schlüsselt sich über: "Stiel weisslich bis graulich,
allenfalls schwach gelblich an der Basis".
Das passt nun aber gar nicht.
P. phlebophorus hat einen dattelfarbenen, runzeligen Hut.
P. luctuosus dunkle Lamellenschneiden.
Die dickbauchigen Zystiden passen ebenfalls zu P. romellii.
Was ist es nun?
Ich glaube mittlerweile fast an einen "Gelbstieligen".
Was meint Ihr dazu?
Weiß jemand die Zystidenform bei R. chrysophaeus?
(Evtl. im "Ludwig"?)
Gruß, Harald Andres

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Hymenialzystiden:

Harald Andres Schmid, (vor 6249 Tagen) @ HoBi

Hallo Harald Andres,
im Ludwig steht geschrieben (zu P.chrysophaeus): ChZ. bis 60 (80µm) lang;
lageniform bis subfusoid, Hals 5 - 7,5µm breit.
PlZ. ähnlich, durchschnittlich etwas länger und dickhalsiger.
Vielleicht hilft Dir das etwas weiter?
Viele Grüße von
Sabine & Holger

Hallo, zusammen
Danke!
Das passt allerdings gar nicht.
Hier hat es auch noch Abbildungen der Hymenialzystiden aus dem Netz:
http://www.ambmuggia.it/forum/index.php?showtopic=5658
So schlank und flaschenförmig habe ich keine gefunden.
Die bei mir Abgebildete gehörte zu den Schlanksten.
Gruss, Harald Andres

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Schicken mal eine Mail los... *oT*

HoBi, (vor 6249 Tagen) @ Harald Andres Schmid

- kein Text -

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Re: Pluteus romelli vers. P. chrysophaeus

zuehli ⌂, (vor 6249 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo Harald Andres,

nachdem ich die zweiten Bilder gesehen habe, würde ich allein vom makroskopischen auf P. romellii gehen.

Gruß Harald

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Re: Pluteus romelli vers. P. chrysophaeus

Andreas 2, (vor 6249 Tagen) @ Harald Andres Schmid

Hallo,
die Zystidenform passt m.E. gut zu P. romelii.
Gruß Andreas

Hallo, zusammen

Sepp (Boletus) hatte weiter unten eine Pluteus-Frage gepostet.
Mit diesem Bild:
Ich habe die Pilzchen unters Mikroskop genommen.
Gemeinsam mit meiner Vereinskollegin Anna-Maria.
Das Ergebnis war überraschend.
Die Pilzchen haben über Nacht im Kühlschrank nachgedunkelt ins Ockerliche.
Hier zuerst also Makro-Bilder von heute:

Die mikroskopische Ueberprüfung ergab: Pleurozystiden vereinzelt.
Breit-keulenförmig bis zum Teil stark ballonartig-bauchig, 70x35
Cheilozystiden ähnlich, gedrängt.
Hier eines der schlankeren Exemplare:
HDS ausschliesslich aus blasigen bis schwach keulenförmigen Elementen:
Beim Schlüsseln ergeben sich Widersprüche.
Vieles deutet auf eine "gewöhnliche" P. romelli hin: Der Stiel
müsste bei P. chrysophaeus längsfaserig sein.
Der Hut gerunzelt.
Das ist er zwar, aber eigentlich nur auf den Fotos erkennbar.
P. chrysophaeus schlüsselt sich über: "Stiel weisslich bis graulich,
allenfalls schwach gelblich an der Basis".
Das passt nun aber gar nicht.
P. phlebophorus hat einen dattelfarbenen, runzeligen Hut.
P. luctuosus dunkle Lamellenschneiden.
Die dickbauchigen Zystiden passen ebenfalls zu P. romellii.
Was ist es nun?
Ich glaube mittlerweile fast an einen "Gelbstieligen".
Was meint Ihr dazu?
Weiß jemand die Zystidenform bei R. chrysophaeus?
(Evtl. im "Ludwig"?)
Gruß, Harald Andres