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Inocybe *PIC*

BrunoH, (vor 6244 Tagen)

Hallo zusammen

Ich bin mit meiner Bestimmung (mit Funga Nordica) auf Inocybe albovelutipes gekommen (Hellsamtiger Risspilz). Kennt jemand diesen Pilz? Könnte meine Bestimmung richtig sein?

Beschreibung: Hut: Hell ocker, Huthaut schuppig aufreisend (schon bei jungen Fruchtkörpern), Hutrand heruntergebogen, mit weissen Velumresten. Stiel: weiss, z.T. leicht gelbockerlich überzogen, Basis leicht angeschwollen und zum Teil mit anderen Fruchtkörpern verwachsen, Lamellen: hell- bis dunkelocker, Schneide aufgehellt, Fleisch: weiss. Cheilozystiden lageniform, dickwandig, nur vereinzelt mit Kristallen, z.T. nicht apikal, sondern seitlich. Sporen 5x8, amygdaloid, Geruch: leicht spermatisch, Habitat: sandiger Boden, bei Abies.

Vielen Dank für Rückmeldungen.

Viele Grüsse
Bruno

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Re: Inocybe

Helmut, (vor 6243 Tagen) @ BrunoH

Hallo Bruno,

das könnte die Art sein. Die Mikro-Angaben sind etwas dürftig. Bei I. albovelutipes sollten die Wände der Hymenialzystiden nur schwach verdickt sein (um 1 µm) und die Sporen im Bereich von 8 - 10 x 4,5 - 6 µm liegen. Trifft das zu?

Besteht die Möglichkeit, ein Mikrofoto oder eine Mikrozeichnung einzustellen?

Gruß

Helmut

Hallo zusammen
Ich bin mit meiner Bestimmung (mit Funga Nordica) auf Inocybe albovelutipes
gekommen (Hellsamtiger Risspilz). Kennt jemand diesen Pilz? Könnte meine
Bestimmung richtig sein?
Beschreibung: Hut: Hell ocker, Huthaut schuppig aufreisend (schon bei jungen
Fruchtkörpern), Hutrand heruntergebogen, mit weissen Velumresten. Stiel:
weiss, z.T. leicht gelbockerlich überzogen, Basis leicht angeschwollen und
zum Teil mit anderen Fruchtkörpern verwachsen, Lamellen: hell- bis
dunkelocker, Schneide aufgehellt, Fleisch: weiss. Cheilozystiden
lageniform, dickwandig, nur vereinzelt mit Kristallen, z.T. nicht apikal,
sondern seitlich. Sporen 5x8, amygdaloid, Geruch: leicht spermatisch,
Habitat: sandiger Boden, bei Abies.
Vielen Dank für Rückmeldungen.
Viele Grüsse
Bruno

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Re: Inocybe *PIC*

BrunoH, (vor 6243 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut

Vielen Dank für Dein Antwortschreiben.

Ja, es ist richtig, dass die Wände der Hymenialzystiden nur schwach verdickt sind, etwa 1 µm kommt gut hin, apikal teilweise etwas mehr. Die Sporen sind in deinem angegebenen Bereich, meistens im Bereich 8-9 x 4,5-5 µm.

Anbei ein Versuch, die Sporen und die Hymenialzystiden auf Papier zu bringen. Die Kristalle sind teils seitlich angeheftet, liegen teils wie Hütchen auf, oder fehlen ganz.

Viele Grüsse
Bruno

Hallo Bruno,
das könnte die Art sein. Die Mikro-Angaben sind etwas dürftig. Bei I.
albovelutipes sollten die Wände der Hymenialzystiden nur schwach verdickt
sein (um 1 µm) und die Sporen im Bereich von 8 - 10 x 4,5 - 6 µm liegen.
Trifft das zu?
Besteht die Möglichkeit, ein Mikrofoto oder eine Mikrozeichnung einzustellen?
Gruß
Helmut

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Re: Inocybe

Helmut, (vor 6242 Tagen) @ BrunoH

Hallo Bruno,

die Hymenialzystiden stimmen hervorragend mit der Zeichnung bei Kuyper 1986 für albovelutipes überein, aber auch mit Stangl 1989. Dass die Sporen im unteren Bereich der Größenangaben liegen kann da leicht akzeptiert werden. Die Makroskopie passt sowieso.

Gratuliere zu dem seltenen Fund, der mir bisher noch nicht live begegnet ist.

Gruß

Helmut

Hallo Helmut
Vielen Dank für Dein Antwortschreiben.
Ja, es ist richtig, dass die Wände der Hymenialzystiden nur schwach verdickt
sind, etwa 1 µm kommt gut hin, apikal teilweise etwas mehr. Die Sporen
sind in deinem angegebenen Bereich, meistens im Bereich 8-9 x 4,5-5 µm.
Anbei ein Versuch, die Sporen und die Hymenialzystiden auf Papier zu bringen.
Die Kristalle sind teils seitlich angeheftet, liegen teils wie Hütchen
auf, oder fehlen ganz.
Viele Grüsse
Bruno

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Re: Inocybe

BrunoH, (vor 6242 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut

Vielen Dank für die Bestätigung und das Abstimmen mit der Literatur. Ich habe im Nachgang effektiv noch längere Sporen mit bis zu 10µm Länge gefunden. Da zeigt sich einmal mehr, wie wichtig es ist, sauber zu dokumentieren und mehrere Messungen zu machen.

Viele Grüsse
Bruno

Hallo Bruno,
die Hymenialzystiden stimmen hervorragend mit der Zeichnung bei Kuyper 1986
für albovelutipes überein, aber auch mit Stangl 1989. Dass die Sporen im
unteren Bereich der Größenangaben liegen kann da leicht akzeptiert werden.
Die Makroskopie passt sowieso.
Gratuliere zu dem seltenen Fund, der mir bisher noch nicht live begegnet ist.
Gruß
Helmut