Pilze Pilze Forum
Erweitert

Leider immer noch Flaute in Schwaben

rich-schwaben, (vor 9215 Tagen)

hallo liebe pilzfreunde,
meine funde am wochenende sind leider wieder sehr dürftig ausgefallen.
ein fliegenpilz, verschieden wulstlinge, jede menge ziegenlippen, viele gallenröhrlinge, kein einziger steinpilz, verschiedene stinkmorcheln (eierform).
ich bin erst seit drei jahren pilzsammler und bin jetzt richtig frustriert. nach dem regen habe ich viel mehr erwartet. vor allem müßte es doch wirklich laangsam steinpilze geben. letztes jahr hab ich die ersten schon ende juni gefunden.

eine schönee woche

richard/LK guenzburg

Eintrag gesperrt
ein View

Re: Leider immer noch Flaute in Schwaben

Ulm-Olli, (vor 9215 Tagen) @ rich-schwaben

richard/LK guenzburg

Hallo Richard!
Gebiet Illerkirchberg bei Ulm/Donau.
War gestern kurz in verschiedenen Waldungen unterwegs, aber absolut tote Hose...obwohl es viel geregnet hat. Denke, es braucht schon noch paar Tage, wenn nicht länger, da ich mir ein "Absterben" der Pilzmycele bei der vorangegangenen Trockenheit gut vorstellen könnte.
Aber Hoffnung keimt, denn es erscheinen die ersten Korallen, die für mich persöhnlich die ´Vorboten (neben Flaschenbovisten) auf Pfiffis und Steinis sind.

Muss jetzt erst mal alles Kraft tanken??

Gut Fund in Zukunft

Ulm-Olli

Eintrag gesperrt
ein View

Berichte aus der Versuchsküche - Pfeffermilchling

Birgit, (vor 9215 Tagen) @ rich-schwaben

Hallo,

also keine KLagen über Schwaben bitte (obwohl wir hier noch nicht ganz dazugehören), es geht ja immerhin langsam los:

Auf der Wiese hinterm Haus gestern einige schon wieder etwas eingetrocknete Nelkenschwindlinge, am Haus einige Judasohren (wurden wahrscheinlich durch den Rasensprenger herausgelockt), am Gemüsebeet Glimmertintlinge (ebenfalls gegossen).

Dann gestern im Wald: 1 Rotfußröhrling, mind. 10 Perlpilze (Rekord bisher ;-)), viele verschimmelte und 1 intakter älterer Rotfußröhrling, einige unidentifizierte Täublinge, viele Strubbelkopfröhrlinge (schon älter, manche mögens heiß ;-)) und last but not least ca. 5 knackige schöne langstielige Pfeffermilchlinge (Lactarius piperatus).

Da es mir offensichtlich vor nix graut ;-) und nachdem im schlauen Buch steht, daß L. piperatus nach scharfem Braten eßbar wäre und Leonie hier im FOrum auch schon mal ein Rezept veröffentlicht hat, hab ich also einen Selbstversuch gewagt. War erstmal etwas vom Geruch abgeschreckt, da ich letztes Jahr schon mal L. vellereus getestet habe und der schmeckt wirklich greuslich und riecht ähnlich. Also in sehr dünne Scheiben geschnitten, in sehr heißes Sonnenblumenöl (plus Speck, aber auf den kann mglweise verzichten), mit Cayennepfeffer, Salz und 1 Prise Zucker gewürzt und knusprig braten. Ergebnis: durchaus eßbar, allerdings rel. wenig EIgengeschmack, aber wenns nix anderes gibt. Die Schärfe scheint sich jedenfalls beim Braten ziemlich zu verlieren. Im Vergleich zu L. vellereus durchaus sehr positiv. Wenns nochmal mehr davon gibt, werd ich mal ein bißchen experimentieren, aber so extrem häufig sind die ja auch nicht.

Guten Appetit ;-)

Birgit