Harzpilzchen im Pfälzerwald Teil 2 *PIC*
Hallo Forum
Gestern waren wir, verstärkt durch Joschi, auf einer 6 stündige Tour in einem meiner bevorzugten Gebiete südlich der A6. Normalerweise fahre ich diese 13-14 km Runde mit dem Fahrrad ab.
Der Narzissengelbe Wulstling war unser ständiger Begleiter
Dann fand Hartmut´s geschultes Auge den Ledergelben Öhrling (Otidea alutacea) mit leichtem Trockenschaden. Den überlies er uns 3 Pfälzern da für alle ein Erstfund.
Dicht daneben fand er für sich was Kleingefunzeltes und sehr interessantes, das er für die heimatliche Analyse einpackte.
Auf einem meiner Pfifferlingsplätzen entdeckte ich etwas nicht Alltägliches. Hartmut vermutete den Grünlichen Pfeffermilchling (Lactarius pergamenus). Der Test mit KOH 20% bestätigte dies zuhause.
Auf Pappel oder Weide an einer etwas sumpfigen Stelle ein vermutlicher Muschelförmiger Feuerschwamm (Phellinus conchatus) den Hartmut auch einpackte.
Unterwegs auf dem Weg noch dieses interessante schillernde Ungeheuer. War reglos, nur der Schwanz zitterte etwas.
Wir fanden auch mehrere Täublinge, die Hartmut und Papa P. grob analysierten. Einige davon nahm ich für Übungszwecke mit nach Hause, darunter ein 100% sicherer Frauentäubling mit nicht splitternden und biegsamen Lamellen !!
Ach ja, etwa 250 Gramm Pfifferlinge konnte ich auch noch einsammeln. Joschi schaute etwas neidisch und Hartmut ignorierte sie. Seltsam, wahrscheinlich zu trivial für ihn !
Zur Stärkung vor dem Fußballspiel dann Pfälzer Saumagen. Merkwürdigerweise hat der pfälzische Aborigines Joschi (rechts) auch noch keinen gegessen. Aber das war ja früher eine Armeleute-Speise !!!
Beide haben des Essen gut überlebt. Die „Herztropfen“ während des Fußballspiels, die auch verdauungsfördernd sind, haben da wahrscheinlich mitgeholfen.
Heute und morgen machen Hartmut und Fliegie wieder auf Urlaub mit Kultur.
Gruß aus dem Pfälzerwald
Dieter
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