Hi Thomas,
letztes Jahr sahen die Hallimsche an dieser Stelle im Wald nicht so aus, auch
in ganz klein nicht, sondern wirklich so wie man sich nen normalen kleinen
FIchtenhallimasch vorstellt. 100 m weiter im gleichen Wald (gleiche
Bedingungen, keinerlei Veränderungen, brettebener FIchtenhochwald) wächst
auch jetzt die "Normalform". Daß es ein Hallimasch ist, glaube
ich ja auch, allerdings würd mich schon interessieren was für einer.
Danke
Birgit
Hallo Birgit;
Sehr interessant, also im letzten Jahr sahen die Fruchtkörper an gleicher Stelle ganz "normal" aus.
Das einzige was mir dazu einfällt ist das wir noch sehr sehr weit davon entfernt sind, dieses Wunder der Natur zu durchschauen. Und Pilze sind eines der grössten Wunder der Natur, das steht m.E. ausser Frage...
Was sagst du eigentlich zur Abhängigkeit des Pilzwachstums von den verschiedenen Mondphasen? Bzw. dazu, das wenn die massive Fruchtkörperbildung mal eingeleitet ist, auch Temperaturen von unter 3° in der Nacht dieses nicht mehr hemmen können?
Und das diese Fruchtkörperbildung in Wachstumsschüben von 10-15 Tagen erfolgt?
Und wieso gibt es Plätze , an denen eine Fruchtkörperbildung nur alle Jubeljahre mal erfolgt, dann allerdings massivst??
Kleines Bsp:
Ich weiss eine Steinpilzstelle, an der in den letzten 15 Jahren genau zweimal (!) eine Fruchtkörperbildung erfolgt ist, und zwar 1987 und 1998, und dann jedesmal in einem ungeheuren Ausmass...all die anderen Jahre...NICHTS!
(Die besagte Stelle wird von mir seit '87 in der Pilzzeit im 4-Tage-Rhytmus besucht, also wenn ein anderer schneller gewesen wäre, würde ich das merken)
Würde mich sehr interessieren die allgemeine Meinung zu diesen Phänomenen hier im Forum zu erörtern.
Gruss;
Thomas