Schleimer, frisch.. *PIC*
.....auf einem Baumstumpf gewachsen, könnte man ihn noch für einen reifenden Schleimpilz halten...
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic201448.jpg)
.....auf einem Baumstumpf gewachsen, könnte man ihn noch für einen reifenden Schleimpilz halten...
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic201448.jpg)
...sieht er schon nicht mehr so aus...
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic201449.jpg)
...outet er sich als imperfekter oder eine Anamorphe.
Aber wovon???
fragende Grüße
Michael
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic201451.jpg)
Hallo Michael,
noch vor dem letzten Foto wollte ich dir schreiben, dass das wohl eher eine Anamorphe als ein Schleimpilz ist. Da warst du jedoch schneller. 
Es gibt einige Hyphomyceten mit solchen Synnemata und ohne weitere Informationen wird man die Sache nur schwer näher eingrenzen können. Hast du die Möglichkeit, ein paar zusätzliche Informationen nachzureichen (Größe, Septen und Anhängsel der Konidien, Synnemata gelatinös oder eher faserig-fest, anschwellend oder nicht in KOH)? Gab es irgendwelche anderen Ascomyceten in der Nähe der Anamorphe?
Schöne Grüße
Gernot
...outet er sich als imperfekter oder eine Anamorphe.
Aber wovon???
fragende Grüße
Michael
Hallo Michael,
noch vor dem letzten Foto wollte ich dir schreiben, dass das wohl eher eine
Anamorphe als ein Schleimpilz ist. Da warst du jedoch schneller.
Es gibt einige Hyphomyceten mit solchen Synnemata und ohne weitere
Informationen wird man die Sache nur schwer näher eingrenzen können. Hast
du die Möglichkeit, ein paar zusätzliche Informationen nachzureichen
(Größe, Septen und Anhängsel der Konidien, Synnemata gelatinös oder eher
faserig-fest, anschwellend oder nicht in KOH)? Gab es irgendwelche anderen
Ascomyceten in der Nähe der Anamorphe?
Schöne Grüße
Gernot
hallo Gernot,
einiges kann ich sicher noch nachreichen:
Das Substrat war ein großer, relativ frisch geschnittener Baumstumpf, der auf der ganzen Fläche mit diesem Pilz bewachsen war, bevorzugt auf einer glibbrigen Moderschicht aber auch auf dem nackten Holz. Die Einzelfruchtkörper waren ca. 1 mm hoch, die Köpfchen 0,5 mm im Durchmesser. Bei der Aufsammlung war nieseliges Wetter, also alles gut durchfeuchtet, die FK weisslich durchscheinend und eher gelatinös. Ich habe sie dann trocknen lassen, weil ich ursprünglich an einen Schleimpilz dachte, dabei wurden sie bernsteinfarben, brüchig und fest. In KOH und fast mehr noch in Wasser schwellen sie sofort wieder auf ursprüngliche Größe an. Die Struktur des Köpfchens sind vom Inneren strahlenförmig, gelegentlich verzweigte Hyphen von 4-5 µm Breite nach aussen hin in eine dichte Packung von Konidien übergehend, die nach aussen immer lockerer werden. Ob man das als Synnema bezeichnen kann, weiß ich nicht so genau. Konidien stumpf spindelig, 10 - 30 x 3-5 µm, einige (die größeren)septiert, fein warzig.
Ascomyceten habe ich in der Nähe keine gesehen.
Wenn Interesse besteht, kann ich Dir auch ein Stückchen schicken, von der Konsistenz her scheint mir das trockene Zeug sehr transportfreundlich.
Gruß
Michael
![[image]](/archiv/forum/webbbs/userpics/pic201491.jpg)
Hallo MIchael,
die Merkmale deines Pilzes passen gut zu Stilbella fusca, die recht häufig sein soll. Vergleiche am besten selber mit der Beschreibung von Seifert auf MycoBank: http://www.mycobank.org/MycoTaxo.aspx?Link=T&Rec=104800. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Konidien tatsächlich fein warzig waren. Auch auf dem Foto sieht es nicht danach aus.
Es ist nett von dir, dass du mir Material zuschicken würdest, aber im Moment hab ich leider selber genug zeitraubende Funde am Schreibtisch liegen.
Schöne Grüße
Gernot
hallo Gernot,
einiges kann ich sicher noch nachreichen: Das Substrat war ein großer,
relativ frisch geschnittener Baumstumpf, der auf der ganzen Fläche mit
diesem Pilz bewachsen war, bevorzugt auf einer glibbrigen Moderschicht
aber auch auf dem nackten Holz. Die Einzelfruchtkörper waren ca. 1 mm
hoch, die Köpfchen 0,5 mm im Durchmesser. Bei der Aufsammlung war
nieseliges Wetter, also alles gut durchfeuchtet, die FK weisslich
durchscheinend und eher gelatinös. Ich habe sie dann trocknen lassen, weil
ich ursprünglich an einen Schleimpilz dachte, dabei wurden sie
bernsteinfarben, brüchig und fest. In KOH und fast mehr noch in Wasser
schwellen sie sofort wieder auf ursprüngliche Größe an. Die Struktur des
Köpfchens sind vom Inneren strahlenförmig, gelegentlich verzweigte Hyphen
von 4-5 µm Breite nach aussen hin in eine dichte Packung von Konidien
übergehend, die nach aussen immer lockerer werden. Ob man das als Synnema
bezeichnen kann, weiß ich nicht so genau. Konidien stumpf spindelig, 10 -
30 x 3-5 µm, einige (die größeren)septiert, fein warzig.
Ascomyceten habe ich in der Nähe keine gesehen.
Wenn Interesse besteht, kann ich Dir auch ein Stückchen schicken, von der
Konsistenz her scheint mir das trockene Zeug sehr transportfreundlich.
Gruß
Michael
Hallo MIchael,
die Merkmale deines Pilzes passen gut zu Stilbella fusca, die recht häufig
sein soll. Vergleiche am besten selber mit der Beschreibung von Seifert
auf MycoBank: http://www.mycobank.org/MycoTaxo.aspx?Link=T&Rec=104800 .
Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die Konidien tatsächlich fein
warzig waren. Auch auf dem Foto sieht es nicht danach aus.
Es ist nett von dir, dass du mir Material zuschicken würdest, aber im Moment
hab ich leider selber genug zeitraubende Funde am Schreibtisch liegen.
Schöne Grüße
Gernot
hallo Gernot,
ja, das ist es wohl!
Besten Dank
Michael