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Bestimmungsversuche *PIC*

Mabli, (vor 5517 Tagen)

HAllo,

nach einer kleinen Runde durch den Wald habe ich ein paar schöne Bilder mitgebracht. Einige Exemplare konnte ich auch bestimmen, bei anderen musst eich raten bzw. wusste gar nicht wo ich sie hinstecken soll.

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Ein kleiner Strubbelkopf-Röhrling (strobilomyces strobilaceus)

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Und der große Verwandte

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irgendwas aus der Familie Täublinge (russula)

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Ein Kahler Krempling (paxillus involutus)

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Hier kam ich auf Rilligstieliger Helmling (mycena polygramma)

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Hier auf Erdblättriger? Rißpilz (inocybe)

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Hier auf jeden Fall etwas aus der Familie der Rüblinge (collybia). Der Stiel wurzelte in der Erde und glänzte rötlich-braun, deshalb vermutete ich zuerst c. marasmioides, wozu aber der gebuckelte und hygrophane Hut nicht so ganz passen will.

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Dieser Baumpilz gibt mir allerdings Rätsel auf, er fühlte sich vor allem auf der oberen Seite sehr weich & elastisch an und an einer verletzten Stelle sonderte er eine dunkelrote Flüssigkeit ab. Es ist auch keine deutliche Trennung zwischen Röhren und Hut erkennbar.

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Unter einer jungen Eiche fand ich diesen orangegelben Scheidenstreigling (amanita crocea)

Viele Grüße
Max

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Re: Bestimmungsversuche

Mabli, (vor 5517 Tagen) @ Mabli

Bei dem Baumpilz würde ich ja in die Richtung Saftporling (aurantioporus) oder SChwammporling (spongipellis) tippen.
Finde im BLV allerdings nix passendes.

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Re: Bestimmungsversuche

coco, (vor 5517 Tagen) @ Mabli

hallo max,

der baumpilz ist fistulina hepatica, ochsenzunge / leberreischling. an was für einem baum wuchs er??

zu den anderen namenlosen kann ich eigentlich nichts sagen, weil kaum etwas zu sehen ist. der "risspilz" z.b. kann auf diesem foto sonstewas sein.
dem darunter könntest du mal das hutfleisch quetschen, wenn es nach billigessig riecht, käme ein brennender rübling in frage.

ciao
coco

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Re: Bestimmungsversuche

Mabli, (vor 5517 Tagen) @ coco

der baumpilz ist fistulina hepatica, ochsenzunge / leberreischling. an was
für einem baum wuchs er??

Wenn ich mich richtig erinnere, wuchs er an der wurzel an einer lebenden Buche. Müsste ich aber nochmal nachschauen.

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Re: Bestimmungsversuche

Heinz Ebert ⌂, (vor 5517 Tagen) @ Mabli

Hallo,

schau Dir bei der Ochsenzunge mal die Fruchtschicht mit einer Lupe an: er ist der einzige Porling, dessen Röhren nicht miteinander verwachsen sind. Sieht aus wie ein Bündel Makkaroni, das Ganze ist ein sogenannter Sammelfruchtkörper.
Beste Grüße, Heinz Ebert

Wenn ich mich richtig erinnere, wuchs er an der wurzel an einer lebenden
Buche. Müsste ich aber nochmal nachschauen.

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Re: Bestimmungsversuche

Mabli, (vor 5517 Tagen) @ coco

hallo max,
der baumpilz ist fistulina hepatica, ochsenzunge / leberreischling. an was
für einem baum wuchs er??
zu den anderen namenlosen kann ich eigentlich nichts sagen, weil kaum etwas
zu sehen ist. der "risspilz" z.b. kann auf diesem foto sonstewas
sein.
dem darunter könntest du mal das hutfleisch quetschen, wenn es nach
billigessig riecht, käme ein brennender rübling in frage.
ciao
coco

Also ich habe nochmal nachgeschaut, weil der Standort in unmittelbarer Nähe zu meiner Wohnung ist, war das gut möglich. Und es war in der Tat eine alte Eiche, an deren Wurzel der rosa-rötliche Frucktkörper wächst. Insofern passt Lebberreischling/ Ochsenzunge (fistulina hepatica) ganz gut. Ich werde mir bei Gelegenheit auch die Fruchtschicht nochmal genauer anschauen, wobei ich beim Betasten nicht den Eindruck hatte, dass da überhaupt so etwas wie Röhren/Poren vorhanden sind.

Nun ja bei dem Rübling kann ich mich wirklich nicht festlegen. Die Eigenschaften wurzelnder, glatter und glänzender Stiel sind bei der Gattung wohl doch zu unspezifisch.

Und bei dem Rißpilz haben mich vor allem die radialfaserige Huthaut und der Geruch auf diese Fährte gebracht. Auch der Standort auf einer Wiese nahe an Bäumen (Lärche, Birke, Obstbäume) und gesellig sprechen ja dafür. Bei der Art würde ich mich da aber auch nicht festlegen. Auffällig waren die seidig glänzende und gezonte Huthaut, die auf dem Foto ja einigermaßen zu erkennen ist.

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PS zu dem Risspilz *PIC*

Mabli, (vor 5517 Tagen) @ coco

zu den anderen namenlosen kann ich eigentlich nichts sagen, weil kaum etwas
zu sehen ist. der "risspilz" z.b. kann auf diesem foto sonstewas
sein.

Habe leider keine viel besseren Bilder. Vielleicht bringen diese beiden aber doch noch etwas mehr Licht ins Dunkel:

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Die Lamellen sind bauchig breit, gräulich und untermischt und schmal angewachsen. der Hut ist sehr dünnfleischig. Bei 150 Arten ist eine Bestimmung ohne zu mikroskopiern, aber wahrscheinlich eh aussichtslos. Ich habe noch den gerandetknolligen und den Bittermandel-Rißpilz als zumindest vom optischen Makroeindruck passend gefunden.Die gerandete Knolle kann ich leider an dem Exemplar nicht mehr überprüfen. Und der Geruch will bei mir bei mir beim besten Willen auch keine Assoziation zu Bittermandeln aufkommen lassen. Er ist eher leicht spermatisch - wie es in der Litratur ja immer heißt.

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Leberreischling (fistulina hepatica)

Mabli, (vor 5517 Tagen) @ Mabli

Bei dem Leberereischling gibt es ja eigentlich fast keinne Zweifel mehr. Mich irritiert nur, dass die Fruchtschicht nicht weiß sondern ebenfalls rosa-rötlich ist. Könnt ihr auf dem Foto erkennen, ob es sich um ein jüngeres Exemplar handelt? Keine Angst, ich will den nicht wirklich essen, glaube ich. Obwohl Gerbsäure zumindest in Wein ja durchaus lecker sein kann.