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Ohrlöffel-Stacheling mal nicht am Zapfen *PIC*

Krötenhocker, (vor 5482 Tagen)

Diesen Auriscalpium vulgare habe ich im Buchenmischwald mit eingestreuten Kiefern, Fichten und Lärchen gefunden.
Das Foto ist nicht vom original Fundort (hatte den Pilz interessehalber einfach aufgenommen), sondern abends am Womo-Stellplatz noch schnell vor der totalen Finsternis geknipst.
Zuerst dachte ich noch an ein Ästchen, aber jetzt im Foto bin ich mir über das Substrat total im Unklaren. Jedenfalls kein Zapfen.
Das wollte ich nur mal zeigen.

LG, Jens

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Re: Ohrlöffel-Stacheling mal nicht am Zapfen

UmUlmHerum, (vor 5482 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,
könnte es sich beim unteren Substrat nicht doch um einen Zapfen handeln? Nämlich einen abgenagten!
Ich vermute mal, dass das "obere Substartteil" ein alter Stacheling-Stiel ist. Sieht von der Haarigkeit und der Verdickung nach unter hin doch ganz so aus. Oder was meinst Du zu dieser Idee?
Grüße - Rika

Diesen Auriscalpium vulgare habe ich im Buchenmischwald mit eingestreuten
Kiefern, Fichten und Lärchen gefunden.
Das Foto ist nicht vom original Fundort (hatte den Pilz interessehalber
einfach aufgenommen), sondern abends am Womo-Stellplatz noch schnell vor
der totalen Finsternis geknipst.
Zuerst dachte ich noch an ein Ästchen, aber jetzt im Foto bin ich mir über
das Substrat total im Unklaren. Jedenfalls kein Zapfen.
Das wollte ich nur mal zeigen.
LG, Jens

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Re: Ohrlöffel-Stacheling mal nicht am Zapfen

Krötenhocker, (vor 5481 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

die Idee ist gut. Und ich war jetzt auch selber überrascht von der Haarigkeit des vermeintlichen Ästchens. Trotzdem interessant, dass womöglich aus einem alten Stiel wieder ein kompletter Pilz wächst. Für die "abgenagte Zapfen"-Theorie spräche auch, dass die Buchenblätter so fest am vermeintlichen Ästchen klebten.
Leider leider hatte ich den Pilz wohl an seinem Fototerminort (350 km von meinem Wohnsitz entfernt) vergessen und kann jetzt keine Nachuntersuchung mehr machen. Er war jedenfalls nicht mehr wieder aufzutreiben zwischen den ganzen Alufolienknüddeln und Döschen mit Pilzen.

LG, Jens

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der Wille zur Vermehrung ist stark

Peter S., (vor 5481 Tagen) @ Krötenhocker

Hallo Jens,

dem Pilzchen wird das Köpfchen abhanden gekommen sein. Da in der Natur aber nichts so stark ist wie der Vermehrungstrieb hat der Pilz eine andere Möglichkeit gefunden seine Sporen zu produzieren.

Wenn Du einmal gesehen hast, wie der Echte Hausschwamm nach chemischer Bekämpfung sogenannte Notfruchtkörper entwickelt, die oft nur daumennagelgroße Fruchtschichten sind, würde Dich nichts mehr wundern.

Übrigens ist es gar nicht so selten, dass statt eines Kiefernzapfens kleine Kiefernästchen in der Streu als Substrat für den Ohrlöffelstacheling dienen können.

Gruß Peter