Dass die Asche der Fruchtstände einer Pflanzenart das Wachstum der selben Art
hemmt ist schon lange bekannt. Früher wurden nach der Kartoffelernte die
Stauden (mit den Früchten welche die Samen enthalten) verbrannt. Danach
verteilte der Herbstwind oder der unwissende Bauer die Asche auf den
Feldern. Dadurch wurden die Kartoffelerträge immer weniger und Krankheiten
traten vermehrt auf. Das Phänomen wurde erforscht und heute verbrennt kein
schlauer Bauer mehr die Kartoffelstauden auf dem Feld.
Ich hab diese Art der Schädlingsbekämpfung schon mehrmals erfolgreich in
meinem Garten angewandt, jedoch noch nie bei unerwünschten Pilzen. Bei
Wildkräutern und Schnecken hilft es wunderbar.
Danke an Ini und Georg für Eure Antworten.
Der Tipp von Dir ,Ini, klingt wirklich leicht abenteuerlich; ich denke, daß ich
kein Tintlings-Feuerchen veranstalte. Aber trotzdem vielen Dank.
Ich glaube, daß ich -wie von georg angedeutet-mit den Pilzen leben muß, so ist's
halt mit der Natur.
Steffen
P.S.: Ini, mein Gott, verbrennst du wirklich Schnecken ???