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Unbekanntes von vorgestern *PIC*

Toffel, (vor 5340 Tagen)

Hallo,

ich habe am Mittwoch einige Funde gemacht, die ich nicht bestimmen kann.

1: Ist das Valsa leucostoma oder nivea? Die Perithecien sehen ein wenig kreiselförmig aus: Der Rand ist ziemlich scharf und die Mitte etwas erhaben. Sie sehen also etwa so aus wie kleine Kinderkarussells. ;-)
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2: In welche Richtung könnte das gehen? Kann das Hyphodontia sambuci sein?
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3: Was kann das sein? Vielleicht junge Encoelia fimbriata?
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4: Was sind das für Büschel, die aus den Perithecienöffnungen von Hypoxylon fragiforme herausragen. Es sind hyaline Haare, aber wozu dienen die? Ist das ein Schutz vor Räubern? Die Nebenfruchtform sieht ja anders aus.
Was mich auch noch wundert: Die Sporen messen 6,5-10x3,5 µm. Liegt das daran, dass sie noch nicht reif sind?
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Viele Grüße
Toffel

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Toffel, (vor 5340 Tagen) @ Toffel

Hier sind weitere Funde, bei denen ich mir noch nicht ganz 100-prozentig sicher bin.

1: Das wird Meruliopsis corium sein.
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2: Das ist sicher Peniophora incarnata.
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3: Hier vermute ich stark Auriculariopsis ampla.
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Viele Grüße
Toffel

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HARZPILZCHEN, (vor 5339 Tagen) @ Toffel

3: Hier vermute ich stark Auriculariopsis ampla.

Moin Toffel

so sieht für mich eingetrockneter Panellus stipticus aus. LG Hartmut

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5339 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Hartmut!

so sieht für mich eingetrockneter Panellus stipticus aus.

Ja, dachte ich auch erst. Aber das Hymenophor ist doch braun und glatt (siehe mittlerer Frk.), oder sehe ich das falsch?

Viele Grüße
Toffel

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HARZPILZCHEN, (vor 5339 Tagen) @ Toffel

Ja, dachte ich auch erst. Aber das Hymenophor ist doch braun und glatt (siehe
mittlerer Frk.), oder sehe ich das falsch?

Moin Toffel

Stimmt, hab ich nicht gesehen. Das kleine Judasöhrchen an Eiche? Bist du sicher?
Rein gefühlsmäßig käme vielleicht der gezohnte Ohrlappenpilz noch in Frage, aber alles Spekulation anhand eines Fotos.

LG Hartmut

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Re: Bitte um Bestätigung

Lothar, (vor 5336 Tagen) @ HARZPILZCHEN

Hallo Gerhard und Hartmut,
für mich sieht das schon wie eingetrocknetes Schizophyllum amplum aus. Allerdings sieht es für mich nicht nach einem Eichenast aus.
LG von Lothar

Stimmt, hab ich nicht gesehen. Das kleine Judasöhrchen an Eiche? Bist du
sicher?
Rein gefühlsmäßig käme vielleicht der gezohnte Ohrlappenpilz noch in Frage,
aber alles Spekulation anhand eines Fotos.
LG Hartmut

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5336 Tagen) @ Lothar

Hallo Lothar,

dann ist es tatsächlich Pappel, wie ich seit einiger Zeit vermute.

Viele Grüße
Toffel

Hallo Gerhard und Hartmut,
für mich sieht das schon wie eingetrocknetes Schizophyllum amplum aus.
Allerdings sieht es für mich nicht nach einem Eichenast aus.
LG von Lothar

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Re: Bitte um Bestätigung

jesko, (vor 5336 Tagen) @ Toffel

Unabhängig davon, was das Holz nun ist, wollte ich einwerfen, dass - ich glaube - Sammler & al. im letzten Boletus auch Auriculariopsis-ampla-Funde auf Roteiche referieren. Mir persönlich ist freilich auch noch kein Roteichenfund dieser bei uns auf Pappel recht häufigen Art untergekommen.

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Schnuffel, (vor 5339 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel!

Hier sind weitere Funde, bei denen ich mir noch nicht ganz 100-prozentig
sicher bin.
1: Das wird Meruliopsis corium sein.

Denke ich auch.

2: Das ist sicher Peniophora incarnata.

Davon würde ich zunächst auch ausgehen, aber es kommen sicher auch noch andere infrage.

3: Hier vermute ich stark Auriculariopsis ampla.

Wenn das Substrat hier nicht Pappel oder Weide ist, kann man diese wohl ausschließen. Schau mal nach Chondrostereum purpureum, das wird oft verkannt, wenn es nicht mehr schön violett ist.

Noch eine grundsätzliche Bemerkung: Schau mehr mit dem Mikroskop hinein und verlass' dich mehr auf das, was du dort selbst siehst, als auf die fragwürdige Beurteilung von anderen allein anhand von Bildern.

Gruß - Schnuffel

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5338 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel,

danke für deine Einschätzung.

Denke ich auch.

Sporen sind keine zu finden. Wohl noch zu jung. Er ist aber nun schon seit längerem Liegen zwar nicht reißzäh, aber immernoch biegsam und nicht wirklich hart.

Davon würde ich zunächst auch ausgehen, aber es kommen sicher auch noch
andere infrage.

Wenn es eine Peniophora ist, dann ist es incarnata. Ich dachte nur, es kommt noch was ganz Anderes in Frage, aber ich glaube fast, dem ist nicht so.

Wenn das Substrat hier nicht Pappel oder Weide ist, kann man diese wohl
ausschließen. Schau mal nach Chondrostereum purpureum, das wird oft
verkannt, wenn es nicht mehr schön violett ist.

Interessante Idee. Allerdings scheinen mir die Frk. einen Stielansatz zu besitzen. Leider sind auch hier keine Sporen zu finden. Vielleicht hilft es, wenn ich den Aufbau beschreibe (kann leider momentan keine Bilder machen):
Fruchtschicht: ca. 90 µm dick, hellbraun, darunter eine ca. 25 µm dicke, graue Schicht
Zwischenschicht/Trama: aufgequollen knapp 1 mm dick, recht glatte, locker liegende, hauptsächlich parallel zur Oberfläche verlaufende Hyphen mit Schnallen, wirkt ein bisschen wie ein Einkaufsnetz
Oberseite: ca. 80 µm dick, hellgraue, etwas verworrene Hyphen, darunter ca. 25 µm dicke, grau-rostbraune Schicht

Noch eine grundsätzliche Bemerkung: Schau mehr mit dem Mikroskop hinein und
verlass' dich mehr auf das, was du dort selbst siehst, als auf die
fragwürdige Beurteilung von anderen allein anhand von Bildern.

Ja, das weiß ich. Aber wenn man dann nichts findet, woran man die Bestimmung festmachen könnte...

Viele Grüße
Toffel

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5338 Tagen) @ Toffel

Sporen sind keine zu finden. Wohl noch zu jung. Er ist aber nun schon seit
längerem Liegen zwar nicht reißzäh, aber immernoch biegsam und nicht
wirklich hart.

Bei der mutmaßlichen M. corium habe ich Fremdsporen gefunden, hellbraun, 6-fach septiert und ca. 32,5-35 x 7,5-10 µm groß. Hast du eine Idee, wem die gehören könnten?

Grüße
Toffel

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Re: Bitte um Bestätigung

Seraph, (vor 5338 Tagen) @ Toffel

Bei der mutmaßlichen M. corium habe ich Fremdsporen gefunden, hellbraun,
6-fach septiert und ca. 32,5-35 x 7,5-10 µm groß. Hast du eine Idee, wem
die gehören könnten?
Grüße
Toffel

Hört sich schwer nach Konidiensporen an ;)

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5337 Tagen) @ Seraph

Hallo Seraph!

Hört sich schwer nach Konidiensporen an ;)

Hätte ja nicht gedacht, dass die so komplex sein können.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Bitte um Bestätigung

Schnuffel, (vor 5337 Tagen) @ Toffel

Sporen sind keine zu finden. Wohl noch zu jung. Er ist aber nun schon seit
längerem Liegen zwar nicht reißzäh, aber immer noch biegsam und nicht
wirklich hart.

Wenn am Fruchtkörper keine Sporen zu finden sind, sollte man besonders bei Rindenpilzen nicht zu schnell aufgeben. Diese sind in der Lage, unter geeigneten Wachstumsbedingungen schnell Basidien und Sporen zu bilden. Bei geeignetem Vorgehen gelingt es dann fast immer, Sporen für die Untersuchung mit dem Mikroskop zu erhalten. Im Forum habe ich schon mehrfach darauf hingewiesen.
Beitrag 136390
Beitrag 136405
Beitrag 181355
Beitrag 202352

Allerdings scheinen mir die Frk. einen Stielansatz zu besitzen. Leider sind auch
hier keine Sporen zu finden. Vielleicht hilft es, wenn ich den Aufbau beschreibe
(kann leider momentan keine Bilder machen):
Fruchtschicht: ca. 90 µm dick, hellbraun, darunter eine ca. 25 µm dicke, graue Schicht
Zwischenschicht/Trama: aufgequollen knapp 1 mm dick, recht glatte, locker
liegende, hauptsächlich parallel zur Oberfläche verlaufende Hyphen mit Schnallen,
wirkt ein bisschen wie ein Einkaufsnetz
Oberseite: ca. 80 µm dick, hellgraue, etwas verworrene Hyphen, darunter ca.
25 µm dicke, grau-rostbraune Schicht

Nach der Beschreibung könnte Auriculariopsis ampla hinkommen.

Gruß - Schnuffel

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Re: Bitte um Bestätigung

Toffel, (vor 5336 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel,

danke für den Tipp. Werde ich mal versuchen.

Grüße
Toffel

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Re: Bitte um Bestätigung *PIC*

Toffel, (vor 5334 Tagen) @ Toffel

Hallo zusammen,

ich habe das vermeintliche Judasöhrchen mal für eine knappe halbe Stunde in Wasser geweicht. Die Diagnose dürfte jetzt klar sein.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Toffel, (vor 5339 Tagen) @ Toffel

2: In welche Richtung könnte das gehen? Kann das Hyphodontia sambuci sein?

Habe ich ganz vergessen: Substrat ist Eiche.

Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Schnuffel, (vor 5339 Tagen) @ Toffel

Hallo Toffel!

1: Ist das Valsa leucostoma oder nivea? Die Perithecien sehen ein wenig
kreiselförmig aus: Der Rand ist ziemlich scharf und die Mitte etwas
erhaben. Sie sehen also etwa so aus wie kleine Kinderkarussells. ;-)
2: In welche Richtung könnte das gehen? Kann das Hyphodontia sambuci sein?

Das Wachstum an Eiche schließt H. sambuci nicht aus. Diese wächst zwar mit Vorliebe an Schwarzem Holunder, aber sie verschmäht keineswegs anderes Laub- und Nadelholz und vergreift sich sogar an Stauden und Kräutern.
Der ockerliche Farbton spricht allerdings gegen H. sambuci, da diese normalerweise auch im fortgeschrittenen Alter noch rein kalkweiß gefärbt ist. Zur Entscheidung einfach die Sporen anschauen; sie sind für einen weißen Rindenpilz unverwechselbar. Vor 6 Tagen hat sie der Juergen als Mikrorätsel gezeigt. Beitrag 219581

3: Was kann das sein? Vielleicht junge Encoelia fimbriata?
4: Was sind das für Büschel, die aus den Perithecienöffnungen von Hypoxylon
fragiforme herausragen. Es sind hyaline Haare, aber wozu dienen die? Ist: das
ein Schutz vor Räubern? Die Nebenfruchtform sieht ja anders aus. Was mich
auch noch wundert: Die Sporen messen 6,5-10x3,5 µm. Liegt das daran,
dass sie noch nicht reif sind?

Wenn Hypoxylon-Sporen noch unreif sind, dann sind sie hyalin. Das waren sie sicher nicht, sonst hättest du das erwähnt. Über die Sporengröße wundere ich mich nicht, denn es handelt sich hier nicht um H. fragiforme, sondern um Hypoxylon howeanum, die Zimtbraune (Kleinsporige) Kohlenbeere. Dazu passend ist auch das Substrat Eiche. Die Büschel ähneln im Aussehen etwas der Anamorphe von H. howeanum, Isaria umbrina (=Nodulisporium umbrinum); diese wächst aber nicht aus der Perithezienmündung heraus, sondern zunächst auf dem Stroma und später an der Basis junger Fruchtkörper. Möglicherweise handelt es sich hier wirklich einmal um den unspezifischen Schmarotzer an Hypoxylon-Arten, für den die Anamorphe von H. howeanum oft irrtümlich gehalten wird.

Gruß - Schnuffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Toffel, (vor 5338 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel!

Das Wachstum an Eiche schließt H. sambuci nicht aus. Diese wächst zwar mit
Vorliebe an Schwarzem Holunder, aber sie verschmäht keineswegs anderes
Laub- und Nadelholz und vergreift sich sogar an Stauden und Kräutern.
Der ockerliche Farbton spricht allerdings gegen H. sambuci, da diese
normalerweise auch im fortgeschrittenen Alter noch rein kalkweiß gefärbt
ist. Zur Entscheidung einfach die Sporen anschauen; sie sind für einen
weißen Rindenpilz unverwechselbar. Vor 6 Tagen hat sie der Juergen als
Mikrorätsel gezeigt.
Beitrag 219581

Danke für den Hinweis. Leider ist auch hier keine Spur von Sporen. Damit wird der Fund wohl unbestimmt bleiben.

Wenn Hypoxylon-Sporen noch unreif sind, dann sind sie hyalin. Das waren sie
sicher nicht, sonst hättest du das erwähnt. Über die Sporengröße wundere
ich mich nicht, denn es handelt sich hier nicht um H. fragiforme, sondern
um Hypoxylon howeanum, die Zimtbraune (Kleinsporige) Kohlenbeere. Dazu
passend ist auch das Substrat Eiche. Die Büschel ähneln im Aussehen etwas
der Anamorphe von H. howeanum, Isaria umbrina (=Nodulisporium umbrinum);
diese wächst aber nicht aus der Perithezienmündung heraus, sondern
zunächst auf dem Stroma und später an der Basis junger Fruchtkörper.
Möglicherweise handelt es sich hier wirklich einmal um den
unspezifischen Schmarotzer an Hypoxylon-Arten, für den die Anamorphe von
H. howeanum oft irrtümlich gehalten wird.

Interessant. An H. howeianum habe ich natürlich auch gedacht, aber ich wusste nicht, dass die auch so brombeerartig aussehen kann. Ich kenne die Oberfläche ebener. Liegt wohl daran, dass sich die Perithecien da noch nicht entwickelt haben. So erschließt sich mir auch, wie sie mit fragiforme verwechselt werden kann.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Schnuffel, (vor 5337 Tagen) @ Toffel

An H. howeianum habe ich natürlich auch gedacht, aber ich wusste
nicht, dass die auch so brombeerartig aussehen kann. Ich kenne die
Oberfläche ebener. Liegt wohl daran, dass sich die Perithecien da noch
nicht entwickelt haben. So erschließt sich mir auch, wie sie mit
fragiforme verwechselt werden kann.

Hallo Toffel,

die glattere Oberfläche hat Hypoxylon fuscum.

Gruß - Schnuffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern *PIC*

Toffel, (vor 5337 Tagen) @ Schnuffel

Hallo Schnuffel!

die glattere Oberfläche hat Hypoxylon fuscum.

H. fuscum meinte ich nicht. Klar, die Oberfläche von howeianum ist nicht glatt, aber ich kannte sie eben auch nicht mit solchen Brombeer-Knubbeln wie bei fragiforme (s. Bild).

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Seraph, (vor 5338 Tagen) @ Toffel

1: Ist das Valsa leucostoma oder nivea? Die Perithecien sehen ein wenig
kreiselförmig aus: Der Rand ist ziemlich scharf und die Mitte etwas
erhaben. Sie sehen also etwa so aus wie kleine Kinderkarussells. ;-)

Das ist, falls es überhaupt die Hauptfruchtform ist, Valsa nivea.

3: Was kann das sein? Vielleicht junge Encoelia fimbriata?

Cyphellopsis anomala (ich gehe jetzt mal davon aus, dass M. fasciculata ein Synonym von C. anomala ist).

lg björn

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Toffel, (vor 5337 Tagen) @ Seraph

Das ist, falls es überhaupt die Hauptfruchtform ist, Valsa nivea .

Ja, das wird wohl die Nebenfruchtform sein. Habe Konidien (?) mit 5-7 x 1 µm gefunden. Dachte aber, die Info wäre nicht unbedingt weiterführend und war mir auch nicht ganz sicher.

Cyphellopsis anomala (ich gehe jetzt mal davon aus, dass M. fasciculata ein
Synonym von C. anomala ist).

Das passt sehr gut von der äußeren Wuchsform. Ich kann zwar keine Becher erkennen, aber ich werde sie weiter beobachten.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Seraph, (vor 5337 Tagen) @ Toffel

Ja, das wird wohl die Nebenfruchtform sein. Habe Konidien (?) mit 5-7 x 1 µm
gefunden. Dachte aber, die Info wäre nicht unbedingt weiterführend und war
mir auch nicht ganz sicher.
Das passt sehr gut von der äußeren Wuchsform. Ich kann zwar keine Becher
erkennen, aber ich werde sie weiter beobachten.
Viele Grüße
Toffel

Ja definitiv eine Konidienform. Die Sporen von V. nivea sind sehr groß und liegen oft zu 4 im Ascus. Mit dem Makro-Erscheinungsbild unverkennbar.

lg björn

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Toffel, (vor 5336 Tagen) @ Seraph

Hallo Björn,

da geht aber makroskopisch allein gar nichts, oder?

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Ingo Wagner, (vor 5337 Tagen) @ Toffel

Das passt sehr gut von der äußeren Wuchsform. Ich kann zwar keine Becher
erkennen, aber ich werde sie weiter beobachten.
Viele Grüße
Toffel

Hi Toffel!

Der Vorschlag mit Cyphellopsis/Merismodes hat was, zumal man stellenweise glaubt, becherförmige Strukturen zu erkennen.
Das bedarf keiner längeren Beobachtung, einfach einsprühen, nach spätesten 2 Stunden wären die "aufgeblüht" in schönster Pracht.

Bin schon gespannt, denn die gleichfarbigen Klumpen rechts und die Bruchstellen irritieren mich noch etwas. Nicht, dass uns da so ein bösartiger Pyreno einen Streich spielt.

VG Ingo W

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Toffel, (vor 5336 Tagen) @ Ingo Wagner

Hallo Ingo,

ja, da tut sich schon nach wenigen Minuten was. Sie öffnen sich und das helle Innere kommt zum Vorschein.

Viele Grüße
Toffel

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Re: Unbekanntes von vorgestern

Seraph, (vor 5336 Tagen) @ Toffel

Hallo Ingo,
ja, da tut sich schon nach wenigen Minuten was. Sie öffnen sich und das helle
Innere kommt zum Vorschein.
Viele Grüße
Toffel

Das war klar :D

Zur Valsa: ohne Mikro geht nix. Und selbst mit Mikro stehst du ohne Spezialliteratur (z.B. SPIELMAN 1984) bei Valsa auf verlorenem Posten. Ich hab Valsa nivea in den letzten 4 Monaten 3 mal nachweisen können. Alain Gardiennet wollte sich da mal an einen Schlüssel ransetzen, glaub ich.

lg björn

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Re: Unbekanntes von vorgestern *PIC*

Toffel, (vor 5334 Tagen) @ Toffel

Hallo,

ich habe weitere Exemplare gefunden, die etwas feuchter lagen. Dies scheint das Wachstum der seltsamen Auswüchse zu begünstigen. Sie wirken dann etwas gelblich. Ich habe auch Übergänge zu einer mutmaßlichen Konidienform von H. howeianum gesehen, die zwar etwas filzig aber recht kräftig ausgebildet wirkte. Ich hätte kein Problem damit, wenn es sich hier nicht um einen Parasiten handeln sollte, denn keine der Kohlenbeeren wirkte irgendwie zersetzt.

Viele Grüße
Toffel

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