Hallo Andreas
Vielen Dank für den Tipp. Die Merkmale stimmen recht gut mit Psathyrella spadiceogrisea überein. Was ich nicht feststellen konnte ist eine Riefung des Hutes bei älteren Exemplaren (Breitenbach/Kränzlin). Dagegen wundere ich mich über das runzelig-aderige Aussehen.
Mit Mikromerkmalen kann ich leider nicht dienen. Ich bin immer noch zu sehr mit den makroskopischen Erscheinungsformen der Pilze beschätigt um mir ein Mikroskop anzuschaffen und als das Zeugs auch noch zu lernen.
Die gesammelten Exemplare sind unterdessen ziemlich eingetrocknet. Die Stiele bestehen fast nur noch aus Fasern. Daher der Name? Sollten Faserlinge nicht auch sehr zerbrechlich sein? Die betrachteen Pilze waren zwar nicht gerade zäh wie Rüblinge, wirkten aber auch nicht sehr zerbrechlich.
Viele Grüsse
Paul
Hallo,
das sind mit Sicherheit Faserlinge (Psathyrella). Aber welche Art? Fast immer
ist es um diese Jahreszeit Psathyrella spadiceogrisea, so verschieden die
Kollektionen auch aussehen mögen. Aber eben nur "fast immer",
daher geht da aller Wahrscheinlichkeit nach ohne Mikroskop nicht näheres.
beste Grüße,
Andreas
P.S.: An Agrocybe rivulosa glaube ich nicht, dazu sind die Pilze zu spillerig
und die durchfeuchteten Exemplare deutlich zu dunkel.