Hm, Hier gibts keine Weiden. (Salix Arten lieber Thomas, ja).
Pappeln gibts auch nicht viel. Hm. Der Korb bleibt zu Hause....Das der Kleine
nicht so leicht friert, ist doch eigentlich logisch oder? Sonst wäre es
wohl kaum ein Winterpilz? Ich mein, ich bin blond und ne Frau, aber soweit
langts gerade noch....
Auch Gruesslis aus dem pilzlosen Wiesbaden
Angela
Nee,nee Angela: Der Samtfußrübling friert tatsächlich ein. Aber es schadet ihm nichts. Ich möchte doch zu gerne mal wissen, wie er das macht. Besonders dicke Chitinwände kann er eigentlich nicht haben (müsste man mal mikroskopieren), und dass die Zucker- bzw. Salzkonz. im Zellplasma so hoch ist, dass es nicht einfriert, mithin auch keine Eiskristalle bildet, die die Zellen zerstören könnten, kann auch nicht sein: Ein stocksteif gefrorener Samtfußrübling zerbröselt genauso zwischen den Fingern wie ein gefrorenes Blatt.
Alles in allem ein Fall für Spezialisten.
Aber pack den Korb dennoch ein: Wenn du ein paar Kilometer von WI nach Süden fährst, kommst du in die Rheinauen um Riedstadt. Weiden, Pappeln und Erlen bis zum Abwinken. Ich habe da letztes Jahr im November bei Erfelden reichlich Samtfüße gefunden.
Grüsslis
Thomas