Hallo Thomas,
Du hast natürlich recht mit Biatorella resinae, die wir erst kürzlich auf einer kleinen Tour durchs Bergische Land am Stamm einer Lärche fanden:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2012/02/Biatorella_resinae_01.jpg)
Die feste Konsistens der Becherchen fand ich beim Erstellen des Präparates recht praktisch.
Normalerweise neige ich eher dazu, allzu weiche Apothecien beim Schneiden entweder zu zerquetschen oder sie flutschen mir einfach unter dem Skalpell weg.
Aber bei diesen zähen Harzbecherchen konnte ich extrem dünne Schnitte anfertigen:
![[image]](/archiv/extern/gabor/2012/02/Biatorella_resinae_02.jpg)
Mit Lugol verfärben sich die Asci komplett dunkel grünblau, was auf einen lychenisierten Ascomyceten hindeutet.
Hoffentlich gibts jetzt keinen Mecker, weil ich ja streng genommen eine Flechte als Pilzrätsel hier eingestellt habe 
LG, Gábor