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Hypogäe und Stäubling *PIC*

Irrlicht, (vor 5093 Tagen)

Hallo Pilzfreunde,

gestern habe ich mich nochmal auf den Weg gemacht, um zu sehen was es noch so gibt und
habe natürlich wieder einiges gesehn, das ich nicht bestimmen konnte.
Ich bin also dankbar für jede Hilfe!

Beim ersten Fund müsste es sich um einen Pilz der Gattung Rhizopogon handeln.

Der FK schaute halb aus der Erde und war ca. 3,5x1,5 cm.
Ich habe keinerlei Überblick über die Gattung. In der RL MV werden R.
luteolus
, R. roseolus und R. vulgaris angegeben, die Liste
bezieht sich allerdings nur auf gefährdete Arten.
Bei Verletzungen der äußeren Schicht rötete diese durchaus, was allerdings auf
den Bildern nicht optimal erkennbar ist.
Ort: Sandboden bei Kiefer
Geruch: nach Butterpilz

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Hier erkennt man die rötende Schicht:
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Das nächste müsste ein Stäubling (Lycoperdon) sein?
Er war auffallend klein (ca. 1,5cm DM) und wuchs auf Sandmagerrasen.
(als kleiner Hexenring)

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Zum Schluss noch für die, die Lust und eine Idee haben:
Welche Gattung ist das??
(Ort: Sandiger Kiefernwaldrand)
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Danke und VG
Konrad

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Re: Hypogäe und Stäubling

Pfalz-Pilz, (vor 5093 Tagen) @ Irrlicht

Hallo Konrad

Sehr wahrscheinlich Gelbliche Wurzeltrüffel (Rhizopogon obtextus). Diese Art finde ich bei uns sehr oft auf sandigen Wegen im Kiefernwald, allerdings nicht mehr zu dieser späten Jahreszeit. Mit zunehmendem Alter wird er innen schwarz und riecht dann nach Jauche.

Gruß aus der Pfalz
Dieter

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Re: Hypogäe und Stäubling

Joschi Siembida ⌂, (vor 5093 Tagen) @ Pfalz-Pilz

Hallo Dieter und Konrad,

...Gelbliche Wurzeltrüffel (Rhizopogon obtextus)...

der rötet aber nicht! Zudem ziehen sich bei dem die Adern / Rhizoiden bis auf die Oberseite rum und er ist normalerweise dunkler gelb.

Das wird schon ein anderer Wurzeltrüffel sein.

Auf der Wiesenpilztagung gabs auch solche oben hellgelben und unten leicht rosa Fruchtkörper. Bei denen zogen sich die Rhizoiden auch nicht ganz bis auf die Oberseite herum. Ich meine Tanja hatte die als R. vulgaris bestimmt.

Ich finde die hier gezeigten sehen auch stark danach aus.

Gruß Joschi

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Re: Hypogäe und Stäubling

Goldsucher, (vor 5092 Tagen) @ Joschi Siembida

Ich habe auch gerade eine Wurzeltrüffel im Kiefernwald gefunden und keine Literatur dazu. Meine war einen Zentimeter lang und hatte ein schon dunkelbraunes Hymenium.

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Tipp *PIC*

Gelbfieber, (vor 5092 Tagen) @ Irrlicht

Hallo und guten Abend Konrad,

die kleine Knolle erinnert mich an Arcangeliella stephensii var.borziana. Zum Vergleich füge ich ein Formblatt von A. s. an.

Eine gute Zeit
Gelbfieber & Co

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

[image] http://www.naturfoto-kontor.de

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Re: Hypogäe und Stäubling

Andreas ⌂, (vor 5092 Tagen) @ Irrlicht

Hallo,

Beim ersten Fund müsste es sich um einen Pilz der Gattung Rhizopogon handeln.
Der FK schaute halb aus der Erde und war ca. 3,5x1,5 cm.
Ich habe keinerlei Überblick über die Gattung. In der RL MV werden R.
luteolus , R. roseolus und R. vulgaris angegeben, die Liste
bezieht sich allerdings nur auf gefährdete Arten.
Bei Verletzungen der äußeren Schicht rötete diese durchaus, was allerdings
auf
den Bildern nicht optimal erkennbar ist.

ich habe Probleme, den Unterschied zwischen Rh. roseolus und Rh. vulgaris zu erkennen. Bis auf die SPorenmaße (die ein gutes Stück überlappen) finde ich da nix. Von den Sporenmaßen her kam bei mir immer Rh.roseolus ruas (eine sehr häufige Art!) und auch die von Joschi angesprochene kollektion vom Dünenpilz-Workshop, die zunächst als Rh.vulgaris angesprochen wurde, kommt von den Sporen her eher zu Rh. roseolus.

Das nächste müsste ein Stäubling ( Lycoperdon ) sein?
Er war auffallend klein (ca. 1,5cm DM) und wuchs auf Sandmagerrasen.
(als kleiner Hexenring)

Den würde ich in der Gruppe um L. pusillum/aestivale suchen

Zum Schluss noch für die, die Lust und eine Idee haben: Welche Gattung ist
das??
(Ort: Sandiger Kiefernwaldrand)

Mycena aetites?

beste Grüße,
Andreas