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Pilzfotos mit Stativ?

Martl, (vor 9064 Tagen)

Haaaalli hallo,

nach langer Schreibfaulheit mal wieder was vom Martl.
Das Christkind hat mir eine Digicam beschert (Minolta Dimâge 5) und nun bin ich wild, auf die Pirsch zu gehen.
Doch wie krieg ich gute Aufnahmen unserer Wald- und Wiesenbewohner hin?

Ihr Profis da im Forum,
arbeitet ihr mit Stativ, damit's bei wenig Licht im Wald nicht verwackelt?
Wenn ja, was für'n Stativ sollte ich da bevorzugen? Ministativ?
Oder legt ihr die Cam auf den Boden?

Georg,
vor allem Deine "Riesenpilz"-Bilder haben mich schwer beeindruckt!!!
Wie kriegst Du das hin?

Gebt mir doch ein paar Tips, bitte! Ich möchte auch schöne Bilder in's Forum stellen!!!!

Mille Grazie,
Martl

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

Huperzia ⌂, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hallo Martl,

Ich hab mal einen sehr guten Pilzfotograf bei der Arbeit zuschauen dürfen und der hatte ein Stativ dabei - allerdings Marke Eigenbau - aber es scheint recht nützlich zu sein - die Bilder sind jedenfalls klasse!

Viele Grüße,

Tanja, die alles verwackelt

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

elfi ⌂, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hallo Martl,

herzlichen Glückwunsch zur Digi!
Pilzbilder mache ich immer mit dem Stativ. Ich habe ein 30 cm hohes und ein mini mit 10 cm, das kleine werde ich jetzt immer benützen müssen um Georg noch halbwegs das Wasser reichen zu können.
Ich habe schon überlegt, ob Georg nicht mit dem Spaten im Wald unterwegs ist um die Pilze in Position zu bringen.
Übrigens: Auf den Boden legen musst Du Dich! Iso-Matte oder Plastikfolie bei Schlechtwetter nicht vergessen!

Prego
elfi

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

Georg, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hi Martl,

Ihr Profis da im Forum,
arbeitet ihr mit Stativ, damit's bei wenig Licht im Wald nicht verwackelt?
Wenn ja, was für'n Stativ sollte ich da bevorzugen? Ministativ?
Oder legt ihr die Cam auf den Boden?

kommt drauf an. Wenns arg dunkel ist oder es schnell gehen soll
nehm ich den Blitz und mach das Bild mit der Kamera in der Hand.
Ansonsten entweder Kamera auf den Boden legen (entsprechend mit
Zweigen, Steinen u.ä. unterstützen damit sie richtig liegt) oder
rauf aus Ministativ (ich hab so ein kleines von Cullman mit Schnellwechselplatte,
kostet so ca. 20 EUR). Das Stativ hat zusammengefaltet
gut in der Kameratasche Platz. Grundsätzlich mit Selbstauslöser arbeiten
sonst verwackelt das Bild alleine durch das Abdrücken (Belichtungszeiten sind
meist im Sekundenbereich). Weissabgleich ist bei Digitalen auch kritisch.
Am besten entweder Festwerte benutzen (Sonne, Wolken, Schatten) oder
gleich den manuellen nehmen. Der automatische lässt sich sehr leicht
in die Irre führen wenn ungewöhnliche Lichtverhältnisse vorherrschen (wie
im Wald des öfteren der Fall)

Georg,
vor allem Deine "Riesenpilz"-Bilder haben mich schwer
beeindruckt!!!
Wie kriegst Du das hin?

Kamera mit Objektiv schräg nach oben auf den Boden legen, Selbstauslöser,
Zeitautomatik, Blende ganz zu.

Freu mich schon auf deine Bilder

Georg

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

DieterB, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hallo Martl,

2000 war mein erstes Pilzjahr und mein erstes Digicam-Jahr. Deshalb hab ich mich auch um eine Verbesserung der Aufnahmetechnik bemüht. Bisher hab ich die Camera auch auf den Boden gelegt oder mit Mini-Stativ gearbeitet. Das wurde gut mit meiner Casio, die einen Mindestabstand von 7 cm vom Objekt erzwang, wird aber bei den 2cm-Abstand meiner Nikon jetzt schwieriger. Evtl. wächst unter schlechten Lichtverhältnissen irgendein kleiner Ascomycet an einem Baumstumpf in 1 m Höhe und dann hat man erstrecht ein Problem. Die Lösung für Beides, also Aufnahmen am Boden und zugleich in der Höhe hab ich im Sommer bei J.Christan (dem Ramarien-Spezialisten) gesehen: ein Benbo-Stativ. Es führt die sonst übliche Mittelstange (im Stativzentrum) quasi außen vorbei und erlaubt bei beliebig weit unabhängig spreizbaren Stativbeinen Fotos direkt vom Boden bis in übliche Stativhöhe. Das Modell Trekker ist zudem sehr leicht. Man kann sich die Details auf http://www.cf-photo-video.de/Produkte/Benbo/benbo.html oder direkt beim Hersteller (URL hab ich vergessen) anschauen. Das Problem ist die Bezugsquelle. Es gibt kaum Händler dafür. Sie sind aber ebenfalls dort nachlesbar. Ich werd es mir demnächst kaufen.

Viel Spaß mit der Kamera!
Dieter

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

42, (vor 9059 Tagen) @ DieterB

Hallo Dieter (und alle anderen Pilzverrückte),

Bisher hab ich
die Camera auch auf den Boden gelegt oder mit Mini-Stativ gearbeitet. Das
wurde gut mit meiner Casio, die einen Mindestabstand von 7 cm vom Objekt
erzwang, wird aber bei den 2cm-Abstand meiner Nikon jetzt schwieriger.
Evtl. wächst unter schlechten Lichtverhältnissen irgendein kleiner
Ascomycet an einem Baumstumpf in 1 m Höhe und dann hat man erstrecht ein
Problem. Die Lösung für Beides, also Aufnahmen am Boden und zugleich in
der Höhe hab ich im Sommer bei J.Christan (dem Ramarien-Spezialisten)
gesehen: ein Benbo-Stativ. Es führt die sonst übliche Mittelstange (im
Stativzentrum) quasi außen vorbei und erlaubt bei beliebig weit unabhängig
spreizbaren Stativbeinen Fotos direkt vom Boden bis in übliche Stativhöhe.

Schade, daß das Benbo mit knapp 400 DM alles andere als billig ist ...
Ich habe, genau wie Du, eine Nikon und kämpfe ebenfalls mit dem geringen
möglichen Abstand von 2 cm zum Objekt der Begierde. Momentan praktiziere
ich folgende Lösung:

- die Kamera lege ich auf einen 'Knieschoner' auf (gibt's z.B. bei
'Dehner' für den Gärtner). Es handelt sich dabei einfach um eine Art
Styrophor-Knie-Kissen. Bis zu einer Belichtungszeit von 1/2 Sekunde
(und sicherheitshalber mehreren Aufnahmen - manche verwackeln halt doch)
langt das schon

- bei längeren Belichtungszeiten wäre es UNBEDINGT nötig, mit dem
Selbstauslöser zu arbeiten, aber Nikon hat da so seine Probleme bei der
Kombination Makro+Selbstauslöser (geht bei der 950 gar nicht und bei der
990 und 995(?) nur recht umständlich). Deshalb arbeite ich hier mit einer
zusätzlichen Beleuchtung (momentan verschiedene ((LED-)Taschen-)Lampen).

- wichtig sind noch u.a. folgende Punkte:
a) Weißabgleich!!! (am besten manuell)
b) Manuelles Scharfstellen (der Autofocus sieht am liebsten den Boden
und nicht den Pilz(hut))
c) Manuelle Blendenwahl wegen der Tiefenschärfe. Bekanntlich ist diese
umso 'besser', umso größer die Blendenzahl ist bzw. umso kleiner die
Blendenöffnung. Aber: nicht übertreiben, weil bei 'extremen' Blenden
wieder Spaltbrechungen etc. die Qualität des Bildes verschlechtern. Bei
der Nikon 990 habe ich ca. Blende 7-8 als optimal erkannt.
d) Die 'Film'-Empfindlichkeit läßt sich bei den Digitalen meist in einem
gewissen Bereich regulieren (bei meiner Nikon von 100 bis 400). Da bei
Makroaufnahmen ja immer Lichtmangel herrscht, ist man hier sehr in Ver-
suchung, diesen durch drehen an der Empfindlichkeit auszugleichen. Aber
leider erkauft man sich diesen Vorteil nur unter einer (deutlichen) Ver-
schlechterung des Bildrauschens. Also: wenn möglich mit der niedrigsten
Empfindlichkeit arbeiten.

Weitere interessante Digi-Informationen (leider nur englisch) unter:

http://webpages.charter.net/bbiggers/DCExperiments/index.html

Thomas

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Blende 8 zu wenig

Thomas Pruß, (vor 9059 Tagen) @ 42

Moin Thomas,
Blende 8 bei Makroaufnahmen reicht m. E. nur aus, wenn der Pilz, dem zu zu Leibe rückst, recht groß ist. Bei kleinen Pilzchen gehe ich viel weiter hoch mit der Blendenzahl. So habe ich Gallertköpfchen mit Blende 128 fotografiert und eine enorme Tiefenschärfe von fast 5 m bekommen – die Baumstämme im Hintergrund sind jedenfalls noch scharf (mit Balgen und/oder Zwischenringen sind übrigens noch kleinere Blenden möglich). Allerdings lag die Belichtungszeit auch bei schlappen 3 Minuten. Prinzipiell gehe ich immer von der kleinsten Blende aus und arbeite mich so langsam hoch, bis ich das Ergebnis für richtig halte. Fünf bis acht Aufnahmen von ein und demselben Pilz aus derselben Perspektive gehen dabei immer drauf.
Grüsslis
Thomas

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Re: Blende 8 zu wenig

Georg, (vor 9059 Tagen) @ Thomas Pruß

Moin Thomas,
Blende 8 bei Makroaufnahmen reicht m. E. nur aus, wenn der Pilz, dem zu zu
Leibe rückst, recht groß ist. Bei kleinen Pilzchen gehe ich viel weiter
hoch mit der Blendenzahl. So habe ich Gallertköpfchen mit Blende 128
fotografiert und eine enorme Tiefenschärfe von fast 5 m bekommen – die
Baumstämme im Hintergrund sind jedenfalls noch scharf (mit Balgen und/oder
Zwischenringen sind übrigens noch kleinere Blenden möglich). Allerdings
lag die Belichtungszeit auch bei schlappen 3 Minuten. Prinzipiell gehe ich
immer von der kleinsten Blende aus und arbeite mich so langsam hoch, bis
ich das Ergebnis für richtig halte. Fünf bis acht Aufnahmen von ein und
demselben Pilz aus derselben Perspektive gehen dabei immer drauf.
Grüsslis
Thomas

Hi Thomas,
die Schärfentiefe hängt von der Brennweite ab. Da Digicams normalerweise
Brennweiten von ca. 7 - 20 mm haben hast du selbst bei Blende 8 eine
sehr grosse Schärfentiefe. Du kannst ca. 4 Blendenstufen dazurechnen
verglichen mit Kleinbild Kameras. Also z.B. Blende 8 entspräche dann ca. Blende 32
einer KB Kamera.

Georg

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Re: Blende 8 zu wenig

42, (vor 9054 Tagen) @ Georg

die Schärfentiefe hängt von der Brennweite ab. Da Digicams normalerweise
Brennweiten von ca. 7 - 20 mm haben hast du selbst bei Blende 8 eine
sehr grosse Schärfentiefe. Du kannst ca. 4 Blendenstufen dazurechnen
verglichen mit Kleinbild Kameras. Also z.B. Blende 8 entspräche dann ca.
Blende 32 einer KB Kamera.

... und außerdem sind Blenden jenseits von 12 bei den digitalen noch
äußerst ungewöhnlich (gibt's die überhaupt?)

Thomas (42)

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Re: Blende 8 zu wenig

Georg, (vor 9054 Tagen) @ 42

... und außerdem sind Blenden jenseits von 12 bei den digitalen noch
äußerst ungewöhnlich (gibt's die überhaupt?)
Thomas (42)

Hi Thomas,
mehr als 11 hab ich bisher nicht gesehen. Macht auch wenig Sinn, da bei derart
kleinen Öffnungen die Beugung des Lichts bereits zu Schärfeverlusten führt.
Die Blendenzahl bezeichnet ja das Verhältnis von Brennweite zur Öffnung der
Iris bei geschlossener Blende, d.h. eine Blende von 11 bei 10mm Brennweite
ergäbe bereits eine öffnung von weniger als 1mm Durchmesser.

Georg

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

Dieter, (vor 9059 Tagen) @ 42

Hallo Thomas,

die Lichtstärke der Nikon ist wirklich unmöglich, bezogen auf den saftigen Preis. Aber, die Belichtung ist TTL-gesteuert, was ja bedeutet, daß der Verschluß zumacht, wenn genug Licht drin ist. Das gibt einem die Möglichkeit, irgendeinen Blitz in die Hand zunehmen und ohne Verbindung zur Kamera loszublitzen, wenn nur die Blende manuell sehr klein eingestellt wird und es relativ dunkel ist, sodaß man eine Chance hat, in die Blendenöffnungszeit reinzublitzen. Man muß da sicher etwas experimentieren und ggf. manuell korrigieren, bis man zu verlässlich guten Ergebnissen kommt. Aber so müßte es gehen. Ausprobiert habe ich es noch nicht so richtig, denn meine Kamera ist erst ein paar Wochen alt.

Viele Grüße
Dieter

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

42, (vor 9054 Tagen) @ Dieter

Hallo Dieter,

die Lichtstärke der Nikon ist wirklich unmöglich, bezogen auf den saftigen
Preis.

Gut, Blende 2.6 ist nicht die Welt, aber eigentlich hätte man von einer
niedrigeren Blende auch nicht viel: es mangelte dann schlicht an der
für Pilze notwendigen Tiefenschärfe

Aber, die Belichtung ist TTL-gesteuert, was ja bedeutet, daß der
Verschluß zumacht, wenn genug Licht drin ist. Das gibt einem die
Möglichkeit, irgendeinen Blitz in die Hand zunehmen und ohne Verbindung
zur Kamera loszublitzen, wenn nur die Blende manuell sehr klein
eingestellt wird und es relativ dunkel ist, sodaß man eine Chance hat, in
die Blendenöffnungszeit reinzublitzen.

Erstens ist es kein 'echtes' TTL (also die Abschaltung erfolgt nicht
durch Messung des durchs Objektiv fallenden Lichtes, sondern nur durch
einen kleinen Sensor NEBEN dem Objektiv). Und zweitens dürfte diese
TTL-Messung in Verbindung mit einem Blitz nur funktionieren, wenn der
(System-)Blitz mittels entsprechendem (teuren) Kabel mit der Kamera
verbunden wird, da hier nicht die Kamera 'zumacht', sondern der Blitz
ausgeschaltet wird.

Man muß da sicher etwas
experimentieren und ggf. manuell korrigieren, bis man zu verlässlich guten
Ergebnissen kommt.

Damit hast Du völlig recht: nimm einen x-beliebigen Blitz, am besten ohne
jede Automatik. Und dann probiere drauf los. Irgendwann siehst Du, mit
welchem/r Abstand/Blenden-Kombination gute Ergebnisse herauskommen.

Thomas

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Re: Pilzfotos mit Stativ?

bleem, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hi Martl!

Ich bin einer von denen die kein Stativ benutzen und die Bilder werden trotzdem ganz gut. Es kommt sicherlich darauf an was Du mit den Bildern machen willst. Mir beispeilsweise reicht es aus den Besuchern meiner Bildergalerie zu zeigen welcher Pilz oder welche Pflanze wie aussieht, ganz grob und nicht wieviel Kratzer auf einer Lamelle sind ;-). Trotz allem habe ich aber festgestellt, das du mit einem Stativ wirklich viel bessere und wackelfreie Bilder bekommst als herkömmlich. Harry hat es mir schon oft vorgeführt und ich werde mir auch ein Stativ zulegen. Ansonsten kannst Du sehr viele Fehler mir guten Grafikprogrammen wegzaubern :-).

Ciao bleem

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Stativ - weiße Pilze

Birgit, (vor 9064 Tagen) @ Martl

Hallo Martl,

hab zwar keine Digicam, mache aber die meisten meiner Bilder mit Stativ oder mit Pilzbuch, Steinen, Zapfen.... als Unterlage. Wie Georg hab ich das Ministativ von Cullmann. Ich benutze ebenfalls nur den Selbstauslöser (den Trick habe ich eigentlich eher durch einen Zufall gefunden) und niemals den Blitz, weil ich den "armer kleiner Pilz steht alleine im dunklen Wald und fürchtet sich"-Look überhaupt nicht mag. Worüber ich allerdings schon länger nachdenke ist ein manuell bedienbarer separater Blitz als Aufhellblitz damit die Pilzunterseite nicht im Schatten liegt (ob das gescheit funktioniert kann ich aber auch nicht sagen, da ichs nochh nie probiert habe). Leider hab ich kein Macroobjektiv und für meine Kamera gibts auch keines mehr (Yashica, müßte einen Adapter bauen lassen), daher nehm ich nur ne Nahlinse vor dem Normalobjektiv oder das Normalobjaktiv alleine und kann daher nicht immer so nah ran wie ich gerne möchte.

Hinlegen muß man sich auf jeden Fall, da ich nicht gerne wahnsinnig viel mit mir rumschleppe tu ichs auch ohne Isomatte oder Unterlegfolie. Das kleine Sativ reicht natürlich manchmal nicht aus, insbesondere bei Pilzen auf Holzstümpfen, ich hab auch ein großes Stativ von Sony, aber das ist mir zum Mitschleppen zu schwer.

Wer gibt mir mal einen Tip wie man weiße Pilze mit dunklen Lamellen wirklich gut fotografieren kann (z.B. Karbolchampignons), meist ist das weiß total überbelichtet, damit man die Lamellenfarbe noch als rosa erkennen kann?

Gruß

Birgit

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Re: Stativ - weiße Pilze

Thomas Pruß, (vor 9061 Tagen) @ Birgit

Moin Birgit,
ein zweiter Aufhellblitz für dunkle Pilzunterseiten ist sehr gut, aber von hand bekommst du ihn niemals synchron zu deinem Hauptblitz ausgelöst. Dazu sind die Blitzzeiten zu kurz. Ich empfehle dir einen oder zwei Sklavenblitze, die sich selbst auslösen, wenn der Hauptblitz zündet.
Das Problem mit weißen Pilzen habe ich auch. Da hilft nur eine Belichtungsreihe, bei der du die Fotos in 0,3 Blendeinheiten-Schritten bis zu 2 Blenden über- und unterbelichtest. Auch bei den Sklavenblitzen musst du mit Belichtungsreihen arbeiten. meine beiden Carena-Blitze, die ich mal für 20,- DM/Stück gekauft habe, feuern immer mit der vollen Wucht ihrer Leitzahl 11, und ich muss sie dann in verschiedenen Abständen vom Pilz aufstellen, um die richtige Lichtmenge zu erhalten. Zwar macht meine NIKON F 70 viel selbst, aber im Makrobereich stelle ich sie immer auf „manuell“, bzw. auf „Blendenvorwahl“, um die kleinste Blende zu verwenden.
Diese Blenden- und Zeitprobleme hat man übrigens bei Digitalkameras viel weniger, weil die wesentlich lichtstärker sind (und wenn das Foto nichts geworden ist, löscht man es einfach wieder – man kann es sich ja direkt nach der Aufnahme anschauen).
Grüsslis
Thomas

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Ich danke Euch!!! *PIC*

Martl, (vor 9061 Tagen) @ Martl

Vielen Dank Euch allen für die Unterstützung!

Ich werde jetzt erstmal in Skiurlaub fahren und dort etwas Erfahrung mit der Kamera sammeln. Hoffentlich kommt vorher noch die IBM Microdrive, die ich bestellt habe! Bei der Cam ist nämlich nur eine 16 MB CF-Karte dabei, und die reicht nicht sehr lange.

Danach werd ich mal schauen, ob's im Wald was pilziges zum Ablichten gibt.

Hier mal eine Makroafnahme mit einem umgedrehten Spahgettitopf als "Stativ":

[image]

Ciao,

Martl

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natürlich Spaghettitopf ! *oT*

Martl, (vor 9061 Tagen) @ Martl

- kein Text -