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Re: eine Sensation für die Presse

Krötenhocker, (vor 4754 Tagen) @ Peter S.

Hallo ihr beiden,

Da hast du, hansuwe echte Reporterfähigkeiten bewiesen, was jetzt ganz ehrlich und nicht irgendwie zynisch gemeint ist. Ich habe auch direkt nachgeschaut, ob du vielleicht Recht hast. Doch nach kurzem sacken lassen ist mir bewußt geworden, dass auch ich mich nur hier vor meiner "Haustür" um meine Umwelt kümmern kann. Die immer wieder auftauchenden (Bau)- Sünden in unseren wichtigen, natürlichen oder naturnahen Lebensräumen bekommt man doch i.d.R. erst dann mit, wenn man mal wieder hinfährt zu seinen Oasen und dann ist da keine mehr... sondern vielleicht ein Tagebau, ein Zaun, ein Golfplatz, eine Rodung, etc. Nur da, wo man wohnt, hat man doch eine kleine Chance, den Klüngel und die Fehlentscheiden zu verhindern.

Und ich kann Peters Argumentation nachvollziehen, welche die Bebauung von schon erschlossenen Flächen preferiert.
Das bauen in solchen Bio-Oasen dient m.M.n. der Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die Natur.
Und gerade in solchen nährstoffarmen Biotopen benötigt die Natur sehr viel Entwicklungszeit. In diesen Biotopen könnte könnte man nicht einfach, falls da z.B. Fehler in der Baugenehmigung waren oder der Bauträger pleite geht, durch Rekultivierung mal "schnell" (also 20 Jahre oder so) wieder den status quo herstellen.

LG, Jens

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