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Was für ein Pilz ist das? *PIC*

Hondro, (vor 4750 Tagen)

Hallo zusammen,

auf meiner Wiese wachsen zur Zeit Pilze. Das Problem ist, dass ich nicht weiß, ob die giftig sind. Meine Hunde flitzen über die Wiese und die Gefahr, dass einer mal so einen Pilz frisst, ist groß. Da ich aber nicht alle entfernen kann wäre es für mich wichtig zu wissen, ob es schädlich ist, wenn einer einen frisst.
Kann mir einer helfen?

LG Hondro

[image]

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Tanja, (vor 4750 Tagen) @ Hondro

Sieht aus wie ein Rötelritterling und wäre dann keine Gefahr für den Hund.

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Re: Was für ein Pilz ist das?

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ Hondro

Hallo Hondro,

um Deine Hunde brauchst Du Dir keine Sorgen machen - die sind viel gescheiter als Du, wenn es darum geht, was für sie gut ist oder nicht. Mein ganzer Wurf Kaninchen wußte bereits mit 6 Wochen, dass Efeu giftig und haben ihn nach einem Testbiss in Ruhe gelassen. Und das obwohl ihre Mutter gestorben war, als die Kleinen gerade erst 10 Tage alt waren!

Ich möchte mal wissen, auf welcher Magic-Mushroom-Site eigentlich der link zu unserem PilzepilzeForum steht - diese Flut an Gaga-Anfragen ist ja kaum noch zu ertragen. Hut ab vor der Geduld anderer Forumsmitglieder!

Viele Grüße - Rika

Hallo zusammen,
auf meiner Wiese wachsen zur Zeit Pilze. Das Problem ist, dass ich nicht
weiß, ob die giftig sind. Meine Hunde flitzen über die Wiese und die
Gefahr, dass einer mal so einen Pilz frisst, ist groß. Da ich aber nicht
alle entfernen kann wäre es für mich wichtig zu wissen, ob es schädlich
ist, wenn einer einen frisst.
Kann mir einer helfen?
LG Hondro

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Karl-Heinz ⌂, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

Ich möchte mal wissen, auf welcher Magic-Mushroom-Site eigentlich der link zu
unserem PilzepilzeForum steht - diese Flut an Gaga-Anfragen ist ja kaum
noch zu ertragen. Hut ab vor der Geduld anderer Forumsmitglieder!
Viele Grüße - Rika

Och, eine Erweiterung des Horizonts ist nie verkehrt.

Viele Grüße
Karl-Heinz

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Der Juergen, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

... "unserem" PilzepilzeForum ...

;-)

Grühühüßle
Jürgen

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Re: Was für ein Pilz ist das?

hondro, (vor 4750 Tagen) @ Der Juergen

Danke für die Antowrten, ich war nur in Sorge, weil zwei der Hunde im Moment Durchfall haben und ich auf der Wiese die angenagten Pilzreste gesehen habe.
Will ja nicht dass mit die beiden eingehen.

lg

hondro

;-)
Grühühüßle
Jürgen

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Marcel Weymann, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

um Deine Hunde brauchst Du Dir keine Sorgen machen - die sind viel gescheiter
als Du, wenn es darum geht, was für sie gut ist oder nicht.

Solche Aussagen finde ich grob fahrlässig! Tiere fressen genau wie Menschen keine Sachen, die ihnen aus irgendeinem Grund nicht schmecken. Bei Dingen, die zumindest für Menschen unauffällig schmecken, haben die vermutlich genau dieselben Probleme das als für sie nicht gut zu erkennen wie die Menschen. Wenn also Knollenblätterpilze für Hunde genau so unauffällig schmecken wie für Menschen, aber in irgendeiner Form attraktiv sind, sind die dadurch gefährdet.
So hatte der Hund eines Kollegen nach einem morgendlichen Spaziergang plötzlich Durchfälle und Rißpilzvergiftungsähnliche Symptome. Der Tierarzt konnte damit nichts anfangen und der Hund erholte sich zum Glück wieder.
Ich wüsste nicht, dass es irgendwelche Untersuchungen über Pilzvergiftungen bei Hunden gäbe, vermutlich werden die in der Regel nicht erkannt, oder einem bösen Nachbarn zugeschrieben, der Hunde vergiftet.
Selbst wenn ein Rötelritterling gekocht für die meisten Menschen nicht giftig ist - da soll es ja auch Ausnahmen geben - heißt das noch lange nicht, dass die für Hunde roh unbedenklich sind.

Ich möchte mal wissen, auf welcher Magic-Mushroom-Site eigentlich der link zu
unserem PilzepilzeForum steht - diese Flut an Gaga-Anfragen ist ja kaum
noch zu ertragen. Hut ab vor der Geduld anderer Forumsmitglieder!

Hier frage ich mich wie man da auf die absurde Idee kommen kann, der Originalposter sei ein Psilo Konsument. Ich finde solche Annahmen grob beleidigend und deine Antwort als "Gaga"
Grüße,
Marcel Weymann

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ Marcel Weymann

Hallo Marcel,

So hatte der Hund eines Kollegen nach einem morgendlichen Spaziergang
plötzlich Durchfälle und Rißpilzvergiftungsähnliche Symptome. Der Tierarzt
konnte damit nichts anfangen und der Hund erholte sich zum Glück wieder.
Ich wüsste nicht, dass es irgendwelche Untersuchungen über Pilzvergiftungen
bei Hunden gäbe, vermutlich werden die in der Regel nicht erkannt, oder
einem bösen Nachbarn zugeschrieben, der Hunde vergiftet.

Der Tierarzt sollte zumindestens diese Quelle kennen, die schon seit min. 10 Jahren im Internet zu finden ist. Veterinärmedizinische toxikologische Datenbank der Universität Zürich http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm. Rißpilze sind da übrigens aufgeführt. Wenn man sich da ein bißchen einliest, findet man in der Tat Beispiele, dass Hunde zumindestens Pantherpilze oder Fliegenpilze gefressen haben, teilweise sogar wiederholt. Hunde können also wohl wirklich nicht unterscheiden.

Selbst wenn ein Rötelritterling gekocht für die meisten Menschen nicht giftig
ist - da soll es ja auch Ausnahmen geben - heißt das noch lange nicht,
dass die für Hunde roh unbedenklich sind.

je nun wirds schwierig, wir betrachten als Pilzberater bis auf wenige Ausnahmen alle Pilze roh genossen als giftig. Aber nur bei einigen - gekocht nicht giftigen - weiß man wirklich genau wie stark sie roh giftig sind, geschweige denn, dass wir die Giftstoffe kennen würden. Wie soll da irgend jemand wissen, ob das für einen Hund giftig ist? Unsere Katzen fressen Gott sei Dank keine Pilze und auch sonst keine giftigen Pflanzen. Pferde hingegen können nicht oder nicht immer unterscheiden, daher sind schon einige Pferde an Eibe, Herbstzeitlose etc. gestorben. Pilze frisst allerdings sogar meine verfressene Stute nicht ;-). Im Endeffekt bleibt wohl nur, wie Tanja schrieb, die tödlich giftigen Arten auszuschließen.

Grüße

Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Marcel Weymann, (vor 4750 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,
vielen Dank für den sehr interessanten Link!
Ich wollte mit meinem Beitrag nicht kritisieren, dass man da zur Verträglichkeit von Pilzen für Tiere oft nur Mutmaßungen anstellen kann.
Ich wollte nur darum bitten, dass man die auch als solche kennzeichnet und nicht einfach ein - das ist unbedenklich - ohne einen Hinweis auf die mangelhafte Kenntnislage herauswirft.
So sollen zum Beispiel Zwiebeln oder Weintrauben, sogar Rosinen, für Hunde sehr gefährlich sein. Es gibt wohl dokumentierte Fälle, bei denen Hunde nach dem Verzehr von unbehandelten Weintrauben eingegangen sind. (Man hatte zuerste den Verdacht, dass ein auf den Trauben vorhandenes Spritzmittel der Übeltäter sei.)
Es wäre eher unwahrscheinlich, dass es keine für Menschen unschädlichen Pilze, gibt, die für Hunde giftig sind und umgekehrt.
So sind ja zum Beispiel die erwähnten Kaninchen ziemlich unempfindlich gegen das Knollenblätterpilzgift. Das heißt, sie können ohne Symptome mehrere Fruchtkörper verzehren. Wenn man ihnen das Gift in hoher Dosis zuführt, sterben sie aber auch daran.
Deshalb hatte man ja früher versucht, vergiftete Menschen mit einem Brei aus gehäckseltem Kaninchenmagen zu behandeln.
Grüße,
Marcel

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Re: Was für ein Pilz ist das?

hondro, (vor 4750 Tagen) @ Hondro

Danke für die ganzen Antworten. Da sich die beiden so langsam von ihrer Magerverstimmung erholen (erbrechen/durchfall) erholen, werde ich dennoch
öfters mal die Runde drehen und die Pilze entfernen, da die ja nicht eindeutig
als Übeltäter auszuschließen sind. Ich werde n. Monat meinem Tierarzt mal die
Bilder zeigen und ihn dazu ausfragen, es sei denn es wird wieder schlimmer, dann bin ich früher da. Die Seite habe ich per Google gefunden, ich weiß jetzt nicht wo das Problem in meiner Frage liegt.

Einen schönen Abend noch

Hondro

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ hondro

Hallo Hondro,

es nutzt bestimmt nix dem Tierarzt die Pilzbilder zu zeigen, der kann die Pilze sicher nicht bestimmen. Es könnten wie Tanja sagte wirklich Rötelritterlinge sein, beim Link, den ich oben genannt hatte, sind die nicht als für Tiere giftig aufgeführt. Aber es kann wie gesagt natürlich sein, dass die roh für Hunde (wie für Menschen vermutlich auch) magen-/darmgiftig sind, was oft recht schnell behoben ist.

Die Seite habe ich per Google gefunden, ich weiß
jetzt nicht wo das Problem in meiner Frage liegt.

Das Problem lag nun wirklich nicht an Dir und Deiner Frage.

Gute Nacht

Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ Birgit

Hallo Hondro & Birgit & Marcel & ...

Ich kann Eure Diskussion darüber ehrgesagt nicht nachvollziehen.

(1) Nachbars Hündin Paula geht mit mir oft und begeistert "in die Pilze". Sie frisst unterwegs allen möglichen Scheiß (im wahrsten Sinne des Wortes), diverses Aas und lebendige Mäuse, natürlich bestimmte Gräser und gerne süßes Fallobst - aber KEINE PILZE! Dabei interessiert sie sich immer dafür, was ich gerade am Boden untersuche (Pilze!). Ich habe ihr schon öfters einen Fruchtkörper unter die Nase gehalten (weil ich sie am liebsten zum Steini-Spürhund ausbilden würde), aber sie schnuppert nur kurz dran - das war´s. Wenn Ihr dem Hund die Pilze nicht gerade feingehackt unters Nassfutter mischt, frisst er keine Pilze.

(2) Woher wollt Ihr oder sonst jemand wissen, welche Pilze in welchem Zustand für einen Hund giftig sind? Das wissenschaftlich zu erforschen ginge nur mit einer unrealistischen Zwangsmaßnahme... Unser früherer Vermieter, ein Schweinezüchter, sagte einmal, dass eine ausgewachsene Sau einen ganzen Kübel Knollis fressen könne ohne Schaden zunehmen, obwohl ihr Verdauungssystem dem des Menschen sehr ähnlich ist. Schnecken haben da auch keine Probleme, über Kaninchen haben wir schon gesprochen...

(3) Meine Allergie auf Anfragen bezüglich pilzefressender Hunde wurde ausgelöst durch 3 solche Anfragen in den letzten paar Wochen, die sich schlussendlich alle auf die Frage nach Psilos reduzierten. Im Übrigen unterstelle ich niemanden, dass sie/er Psilos konsummiert, nur weil er/sei auf Magic-Mushroom-Sites (= Internet-Seiten) unterwegs ist.

Viele Grüße - Rika

Hallo Hondro,
es nutzt bestimmt nix dem Tierarzt die Pilzbilder zu zeigen, der kann die
Pilze sicher nicht bestimmen. Es könnten wie Tanja sagte wirklich
Rötelritterlinge sein, beim Link, den ich oben genannt hatte, sind die
nicht als für Tiere giftig aufgeführt. Aber es kann wie gesagt natürlich
sein, dass die roh für Hunde (wie für Menschen vermutlich auch)
magen-/darmgiftig sind, was oft recht schnell behoben ist.
Das Problem lag nun wirklich nicht an Dir und Deiner Frage.
Gute Nacht
Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

(1) Nachbars Hündin Paula geht mit mir oft und begeistert "in die
Pilze". Sie frisst unterwegs allen möglichen Scheiß (im wahrsten
Sinne des Wortes), diverses Aas und lebendige Mäuse, natürlich bestimmte
Gräser und gerne süßes Fallobst - aber KEINE PILZE! Dabei interessiert sie
sich immer dafür, was ich gerade am Boden untersuche (Pilze!). Ich habe
ihr schon öfters einen Fruchtkörper unter die Nase gehalten (weil ich sie
am liebsten zum Steini-Spürhund ausbilden würde), aber sie schnuppert nur
kurz dran - das war´s. Wenn Ihr dem Hund die Pilze nicht gerade
feingehackt unters Nassfutter mischt, frisst er keine Pilze.

ein Hund = kein Hund. Ganz offensichtlich gibts Hunde, die Pilze fressen s. dort. http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm z.B. unter Pantherpilze.
Das hatte ich auch schon im anderen Beitrag geschrieben... ist aber wohl nicht bei Dir angekommen.

(2) Woher wollt Ihr oder sonst jemand wissen, welche Pilze in welchem Zustand
für einen Hund giftig sind?

Woher willst denn Du wissen, dass sie nicht giftig sind? Darum gehts doch wohl.

(3) Meine Allergie auf Anfragen bezüglich pilzefressender Hunde wurde
ausgelöst durch 3 solche Anfragen in den letzten paar Wochen, die sich
schlussendlich alle auf die Frage nach Psilos reduzierten. Im Übrigen
unterstelle ich niemanden, dass sie/er Psilos konsummiert, nur weil er/sei
auf Magic-Mushroom-Sites (= Internet-Seiten) unterwegs ist.

Nun ja, nix ist unmöglich ;-).... aber die Verwechslung von dicken Rötelritterlingen mit einem Lebendgewicht von 100 Psilos mit denselben kann nur einem sehr fantasiebegabtem (oder vielleicht bewusstseinserweitertem? ;-)) Hirn entspringen.

Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ Marcel Weymann

Hallo Marcel,

Ich wollte mit meinem Beitrag nicht kritisieren, dass man da zur
Verträglichkeit von Pilzen für Tiere oft nur Mutmaßungen anstellen kann.
Ich wollte nur darum bitten, dass man die auch als solche kennzeichnet und
nicht einfach ein - das ist unbedenklich - ohne einen Hinweis auf die
mangelhafte Kenntnislage herauswirft.

Einverstanden.

So sollen zum Beispiel Zwiebeln oder Weintrauben, sogar Rosinen, für Hunde
sehr gefährlich sein. Es gibt wohl dokumentierte Fälle, bei denen Hunde
nach dem Verzehr von unbehandelten Weintrauben eingegangen sind. (Man
hatte zuerste den Verdacht, dass ein auf den Trauben vorhandenes
Spritzmittel der Übeltäter sei.)

ja und z.B. ist Aspirin für Katzen giftig usw. Ich bin da ja vollkommen Deiner Meinung. Tatsache scheint aber auch zu sein, dass ausser den gängigen Giftpilzen auf der Seite der Uni Zürich keine besonderen Pilzarten aufgeführt sind, die nur für bestimmte Tiere giftig sind. Scheinbar gibt es da noch keine verwertbaren Erfahrungen.

herzliche Grüße

Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ Birgit

Hallo Rika,
ein Hund = kein Hund. Ganz offensichtlich gibts Hunde, die Pilze fressen s.
dort. http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm z.B. unter
Pantherpilze.
Das hatte ich auch schon im anderen Beitrag geschrieben... ist aber wohl
nicht bei Dir angekommen.
Woher willst denn Du wissen, dass sie nicht giftig sind? Darum gehts doch
wohl.
Nun ja, nix ist unmöglich ;-).... aber die Verwechslung von dicken
Rötelritterlingen mit einem Lebendgewicht von 100 Psilos mit denselben
kann nur einem sehr fantasiebegabtem (oder vielleicht
bewusstseinserweitertem? ;-)) Hirn entspringen.
Birgit

Hallo Birgit,

Dein Link sagt zwar was über Pilze/Gifte und deren Wirkung auf verschieden Organe verschiedener Tiere aus, ABER NICHT dass Hunde freiwillig überhaupt Pilze fressen!!! Das ist mein Statement.

Selbstverständlich sind bestimmte Pflanzen und auch Pilze für verschiedene Tiere giftig - das bezweifle ich doch gar nicht; z.B. Efeu, Hollunder, Hundspetersilie sind auch für Kaninchen giftig - ABER SIE FRERSSEN SIE NICHT!

Gruß - Rika

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

Dein Link sagt zwar was über Pilze/Gifte und deren Wirkung auf verschieden
Organe verschiedener Tiere aus, ABER NICHT dass Hunde freiwillig überhaupt
Pilze fressen!!! Das ist mein Statement.

Na dann mach dir doch wenigstens mal die Mühe da reinzulesen, dann wärs nämlich eindeutig!

Birgit

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Re: Nachrag

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

In Birgits Link habe ich nun mal "Hund" und diverse Krankheitssymptome eingegeben und auf "Suche" hin kam folgende Antwort (Hund und Katze werden gemeinsam abgehandelt!):

Suchergebnis für Hund & Katze

Apathie, Somnolenz, Festliegen bis Koma

Erbrechen oder Regurgitieren

Darm-, Pansenatonie, Obstipation, Tympanie»

Toxikologie-Datenbank

Abfälle

Amitraz

Antidepressiva, trizyklische

Blei und Bleiverbindungen

Botulismus

Cholecalciferol

Holzleim

Opiate

Das einzige Pilzartige, was diese Symptome auslösen kann, sind (wenn ich das richtig verstehe) Schimmelpilze! Alles klar?

Gruß - Rika

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Re: Was für ein Pilz ist das?

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ Birgit

Hallo Rika,
Na dann mach dir doch wenigstens mal die Mühe da reinzulesen, dann wärs
nämlich eindeutig!

Hallo Birgit,

wie Du siehst, habe ich das bereits getan... Leider gehst Du nicht auf meine These ein, dass Hunde freiwillig keine Pilze fressen. 1 Pilz = kein Pilz - okay, aber nicht 1 Hund = kein Hund. Abgesehen davon ist Paula beileibe nicht der ertse und einzige Hund, mit dem ich im Laufe meines Lebens im Wald war (im schnellen Durchzählen fallen mir 7 Hunde ein) - und noch KEINER hat Pilze gefressen, nicht mal aasige Stinkmorcheln haben sie interessiert.

Gruß - Rika

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Na dann

Birgit, (vor 4750 Tagen) @ UmUlmHerum

Ich habs heute abend auf Anhieb gefunden, hier der genaue Weg dorthin:

Unter dem Link aussuchen:

Pflanzenlisten - Botanik - Pflanzentypen - Pilze - Amanita pantherina - Veterinärtoxikologie

Letale Dosis
LD50 Maus (p.o): 17 mg/kg Körpergewicht Muscimol.
LD50 Ratte (p.o): 45 mg/kg Körpergewicht Muscimol.

Klinische Symptome
Latenzzeit 30 Minuten bis 2 Stunden. Cholinerge oder anticholinerge Erscheinungen. Cholinerge Symptome: Bradykardie, Speichelfluss und Schweissausbrüche, evt. Miosis beim Hund (Katze Mydriasis). Anticholinerge Symptome: Tachykardie, trockene und warme Haut, Mydriasis (Katze Miosis). Weitere Symptome: Nausea, Vomitus, Mattigkeit, Schwindel, Herzrhythmusstörungen, Darmkrämpfe, Ileus, motorische Störungen, Dyspnoe; später Hyperaktivität, Erregbarkeit, Sinnestäuschungen, schliesslich tiefer Schlaf. Todesfälle bei Erwachsenen extrem selten. Die Psychose kann tagelang anhalten, heilt aber ohne Folgen aus.

Drei Deutsche Schäferhunde (5 Wochen alt) entwickelten schwergradige, jedoch vorübergehende, neurologische Störungen (Peterson & Talcott, 2001).

Ein West Highland White Terrier (weiblich, 6.4 kg, Alter unbekannt) frass einen Pantherpilz. Das Tier erbrach mehrere Stücke des Pilzes. Die weiteren klinischen Zeichen waren Tachykardie, Muskelzittern, Inkoordination, Kopfpressen und Salivation. Die Blutuntersuchung ergab als einzigen Befund eine Hypercalcämie (Peterson & Talcott, 2001).

Ein Hund, der regelmässig Pantherpilze oder Fliegenpilze verschlang, zeigte jeweils eine Desorientierung (Peterson & Talcott, 2001).

Ein Hund frass eine unbekannte Menge Pantherpilz, worauf er erbrach und seine Gesichtsmuskulatur zuckte (Peterson & Talcott, 2001).

Therapie
Möglichst rasche Dekontamination (siehe Notfalltherapie). Bei sehr stark anticholinergen Symptomen kann Physostigmin eingesetzt werden. Atropin wird nicht empfohlen. Die Prognose ist im allgemeinen günstig.

Alles klar?

Birgit

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Re: Na dann

UmUlmHerum, (vor 4750 Tagen) @ Birgit

Hallo Birgit,

okay, also 3 verrückte Hunde - die doofen Welpen zähle ich nicht mit, die zerkauen ja eh alles, was ihnen vor die Schnauze kommt.

Wären aber Pilzgifte für Hund und Katz relevant, so hätte ich sie bei meiner Suche auch finden müssen.

Tut mir leid, ich kann diese Ängste vor Hunde-Pilzvergiftungen nachwievor nicht wirklich ernst nehmen.

Gruß - Rika

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Re: Na dann

haseneier, (vor 4749 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika

Deine Unbelehrbarkeit in diesem Punkt finde ich langsam zum Fremdschämen.
Das kann man doch nicht wie ein Glaubenskrieger abstreiten, daß es auch bei Tieren immer wieder Vergiftungen gibt, und zwar ganz spontan, weil das Tier die falsche Pflanze oder eben auch mal einen Pilz frißt, ohne daß es dazu gezwungen wird. Siehe auch Weidetiere...

Unbestritten ist auch, daß wilde Tiere ein paar mehr intakte Instinkte haben als unsereins, aber wenn Du ganz besonders Haushunde anschaust, was die alles fressen, kannst Du nicht behaupten, daß bei denen intakte Selbstschutzinstinkte die Oberhand haben.

Darüber, daß es eine verzerrte Wahrnehmung und eine gehörige Portion Unhöflichkeit braucht, um wegen 3 gefaketen Psiloanfragen in den letzten Wochen jeden ANDEREN, der hier Hilfe sucht, nicht nur unter Verdacht zu stellen, sondern auch gleich anzubelfern, als wäre der Verdacht bewiesene Sache, habe ich mich schon in einem anderen thread geäußert.

Gruß
Martin

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Re: Na dann

Kirsten Eta, (vor 4749 Tagen) @ haseneier

Hallo zusammen,

m. M. nach sollte man so felsenfeste Behauptungen wie "die fressen garantiert nichts" nicht in ein öffentliches Netz stellen, wenn auch nur ein einziges, geliebtes Tier bei so einem "Unfall" sterben kann. In meinen Augen hat jede/r, der öffentlich in Fachforen schreibt auch eine Portion Verantwortung.

Die Aussage "diese Flut an Gaga-Anfragen ist ja kaum noch zu ertragen" ermutigt Neueinsteiger und nicht ganz so Pilzbewanderte nicht gerade ihre Funde zu zeigen oder überhaupt Fragen zu stellen. Wenn hier alle so denken würden, wäre das kein Forum für mich, egal, was für hochgeschätzte Mykologen hier sitzen. Glücklicher Weise konnte ich mich hier bisher immer über kompetente und freundliche Antworten freuen, auch wenn ich manchmal durchaus Gaga bin.

Meinen herzlichen Dank mal an dieser Stelle.

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Der Juergen, (vor 4749 Tagen) @ Birgit

Liebe Birgit,

http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm

Danke für den Link!

Unsere Katzen
fressen Gott sei Dank keine Pilze und auch sonst keine giftigen Pflanzen.
Pferde hingegen können nicht oder nicht immer unterscheiden, daher sind
schon einige Pferde an Eibe, Herbstzeitlose etc. gestorben. Pilze frisst
allerdings sogar meine verfressene Stute nicht ;-).

;-) Es gibt wohl kaum Studien zu diesem (interessanten) Thema. Ich denk mir - nur eine Hypothese - dass diese relativ großen (aromatisch duftenden) Fruchtkörper vieler Pilzarten schon in irgend einer Form verköstigt werden wollen. Warum sollte z.B. so ein feister Steinpilz so hübsche solide Frk. ausbilden, wenn er doch auch rein resupinat an morschem Fichtenholz wachsen könnte *g* Es gibt bei Jägern z.B. ein Lockmittel, welches nach Anisöl duftet, da läge der Verdacht nahe, dass z.B. die nach Anis riechenden Fruchtkörper mancher Arten eben auch Wild anlocken und gefressen werden wollen. Sporen gehen zwar ins Luftplankton über, aber als zusätzliche Verbreitungsstrategie werden Tiere wohl gern eingebunden, Und wie wir alle wissen, hat uns humanoide Pilzsammler das Schwammerl dazu erzogen, luftige Körbe zu verwenden, damits beim Heimtragen noch kräfig aussporen kann.

Grüßle
Jürgen

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Birgit, (vor 4749 Tagen) @ Der Juergen

Lieber Jürgen,

Ich denk mir -
nur eine Hypothese - dass diese relativ großen (aromatisch duftenden)
Fruchtkörper vieler Pilzarten schon in irgend einer Form verköstigt werden
wollen.

Na klar, denk doch mal an Trüffel, die wollen und sollen wohl doch vom Wildschwein gefressen werden, damit die Sporen nach Passieren des Verdauungstrakts an anderer Stelle deponiert werden... ums mal vornehm auszudrücken ;-).

Soweit ich weiss sind die meisten Pilzsporen unverdaulich. Ich hatte Walter Pätzold mal die Frage gestellt, ob Sporen vom grünen Knolli Amanitin enthielten und erhielt darauf die Antwort, dass die Sporen vom Verdauungssystem nicht geknackt werden können. Pilze werden im Wald ja oft von diversen Tieren angeknabbert, Rehe scheinen insbesondere gerne grünblättrigen und ziegelroten Schwefelköpfen die Köpfe abzubeissen. Das wäre dann einfach eine alternative Verbreitungsmöglichkeit.
Bei Früchten ist das doch wohl ähnlich? Walderdbeeren, Himbeeren, Brombeeren wollen doch wohl auch gefressen werden, sonst hätten sie sich das süsse Fruchtfleich doch nicht zugelegt.

liebe Grüße

Birgit

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Re: Was für ein Pilz ist das?

Andreas ⌂, (vor 4749 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Birgit,
Dein Link sagt zwar was über Pilze/Gifte und deren Wirkung auf verschieden
Organe verschiedener Tiere aus, ABER NICHT dass Hunde freiwillig überhaupt
Pilze fressen!!! Das ist mein Statement.
Selbstverständlich sind bestimmte Pflanzen und auch Pilze für verschiedene
Tiere giftig - das bezweifle ich doch gar nicht; z.B. Efeu, Hollunder,
Hundspetersilie sind auch für Kaninchen giftig - ABER SIE FRERSSEN SIE
NICHT!
Gruß - Rika

Hallo Rika,

offensichtlich gibt es blödere Hunde als Du für möglich hältst.
Ich erinnere mich an meine Pilzanfangszeit, da hatten wir einen Fall von tödlich verlaufener Pilzvergiftung bei einem jungen Golden Retriever, der zu Hause aus einem Pflanzkübel in der Wohnung Lepiota elaiophyalla gefressen hat.
Wer sollte ihn dazu gezwungen haben?

beste Grüße,
Andreas

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Re: Okay, okay, okay

UmUlmHerum, (vor 4749 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas & alle!

so langsam glaube ich Euch ja, dass Hunde den Rang 2 in der Degenerationsliste gleich nach Homo sapiens sapiens einnehmen, Rang 3 halten vermutlich die Pferde, und dann kommt lange nix )*. Dass Hundewelpen in dieser Beziehung genauso doof sind wie Menschenjungen hatte ich in etwa schon geschrieben - so würde ich Deinen Retriever-Fall mal einschätzen - beide Arten zerkauen erstmal alles, was ihnen von die Schnauze bzw. den Mund kommt, da muss man sicher aufpassen!

Von meinen Kaninchen-Babies konnte ich blöder Homo sap. sap. jedenfalls eine Menge lernen, z.B. das mit der gitftigen Hundspetersilie, die ich für Wiesenkerbel gehalten hatte und mich wunderte, wieso sie die nicht fressen wollten.

Zu guter Letzt möchte ich noch Abbitte tun: ich glaube inzwischen auch, dass Hondro ein ernsthaftes Anliegen hatte und nicht seine Hunde vorschob, um an Psilo-Infos zu kommen!

Viele Grüße - Rika

)* Schon mein Vater erzählte, dass sie in seiner Kindheit, als es noch kaum Eisschränke gab und Kühlschränke noch gar nicht, immer mit der Hauskatze getestet haben, ob Fleisch oder Wurst noch genießbar seien.

Hallo Rika,
offensichtlich gibt es blödere Hunde als Du für möglich hältst.
Ich erinnere mich an meine Pilzanfangszeit, da hatten wir einen Fall von
tödlich verlaufener Pilzvergiftung bei einem jungen Golden Retriever, der
zu Hause aus einem Pflanzkübel in der Wohnung Lepiota elaiophyalla
gefressen hat.
Wer sollte ihn dazu gezwungen haben?
beste Grüße,
Andreas

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Warum...

Karl-Heinz ⌂, (vor 4748 Tagen) @ UmUlmHerum

ist es nicht legitim (für Dein Verständnis), sich über die Gattung Psilocybe Informationen einholen zu wollen?
Verzehrfreigabe würde es doch sowieso hier nicht geben!

Viele Grüße
Karl-Heinz

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Re: Warum...

UmUlmHerum, (vor 4748 Tagen) @ Karl-Heinz

ist es nicht legitim (für Dein Verständnis), sich über die Gattung Psilocybe
Informationen einholen zu wollen?
Verzehrfreigabe würde es doch sowieso hier nicht geben!
Viele Grüße
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,

wie kommst Du denn auf diese Idee???

Wenn sich jemand über die Identität von event. Psilos erkundigen will, dann soll er sich bitte nach der Identität seiner Funde in einer halbwegs korrekter Form auch erkundigen - aber mit aussagekräftigen Fotos (z.B. keine völlig unscharfen, gelbstichigen Bilder von 30 abgerupften Pilzen auf dem Schreibtisch aus 1 m Entfernung) und ohne Lügengeschichten drumrum wie diesen Herbst schon 3 x hier zu lesen: "Mein Hund hat diese Pilze gefressen - sind die giftig?" (Ich nehme Hondro ausdrücklich aus!)

Mein Statement gilt übrigens nicht nur für die Zauberpilz-Freaks, sondern für alle Anfragen.

Wenn ich mich neu in einem Forum anmelde, dann schau ich mir erstmal 20 Beiträge an und lese die Board-Regeln, damit ich weiß, wie es hier auf und zu geht.

Ich erwarte eigentlich (in der heutigen Zeit vielleicht + leider eine Illusion?), wenn jemand unentgeltlich anderer Leute Wissen und Zeit in Anspruch nimmt, dann sollte sich der-/diejenige auch ein Minimum an Mühe geben... und mich nicht auch noch verarschen.

In einem Beitrag vor Jahr und Tag habe ich übrigens die Psilo-Anfrager im PP-Forum schon in Schutz genommen: mir ist es lieber, wenn sie erst hier nachfragen, bevor sie irgendwelche Pilze essen und dann mit kaputter Leber im Krankenhaus liegen. Dazu stehe ich nachwievor!

Viele Grüße
Rika