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Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC) *PIC*

UmUlmHerum, (vor 4725 Tagen)

Salü älle mitanang!

Die vergangenen 6 Tage verbrachte ich auf der schweizer Bodenseeseite (Untersee-Rheinsee) in der Nähe von Steckborn und hatte zum Glück ein wenig Zeit, um in den dortigen Wäldern ("Junkerholz") zu stöbern. Trotz des trüben Wetters, teils mit Nieselregen, ließen sich diverse Pilze finden und fotografieren.

Habitat:
Stark durchnässter Nordhang auf Kalk, relativ nährstoffreich wg. der darüber liegenden Kühweiden, ca. 450m üNN, Mischwald mit Rotbuche, Ahorn, Esche, Kiefer, Fichte, Eibe, Hasel, viel Totholz.

Hier eine Auswahl von mir bekannten, fraglichen und unbekannten Pilzen - gerne mit Euren Anregunegn, Tipps oder auch Korrekturen!

(1) Junge Samtfuß-Rüblinge:
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(2) Vermutlich die Ziegelrote Kohlenkruste (Hypoxylon rubiginosum)?
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(3) Glimmertintling (mit einem kleinen "cf."):
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(4) Es gab zahlreiche junge Judasohre, alle nicht auf Holunder, sondern auf liegenden Buchen- und Ahornstämmen:
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(5) Fenchelporling; was der weiße Porling darunter werden soll, weiß ich allerdings nicht:
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(6) Resupinater Porling ??? Ich glaube, er war auf einem liegenden Laubholzstamm:
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(7) Schmetterlingstramete:
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(8) Riesige Kohlenbeeren, Ø bis zu 2,5cm, leicht gestielt - nicht flächig aufsitzend. Wie heißt diese Art?
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(9) Ein Lackporling (welcher?) an einem sehr toten Nadelholzstamm:
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(10) Ein kleiner Unbekannter (Hut 2cm); da er der einzige seiner Art und noch so jung war, ließ ich ihn stehen:
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(11) Auf Nadelholz wuchsen diese lamelligen Porlinge. Für Zaunblättlinge sind mir die Lamellen zu grob, außerdem sind die Hüte oben nicht gezont, sondern einheitlich zimtbraun, feinstriegelig - samtig. Was ist das??
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Und zum Abschied grüßt freundlich der Breitmaul-Waldgeist:
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Viele Grüße - Rika

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

Gábor, (vor 4725 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

falls das Substrat bei 7.) Alnus war, hätte ich evtl. noch Daldinia petriniae als Tipp, wobei ich den noch deutlicher gestielt kenne.
Und bei 10.) würde ich auch auf einen noch jungen Flammulina velutipes tippen.

LG, Gábor

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

Ingo, (vor 4725 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

Baumpilze sind zwar nicht so mein Ding, aber deine Bilder
sehen echt schick aus. Der Winterrübling wächst übrigens momentan
sogar bei uns im Wohngebiet, an abgeholzten Birkenstumpen.
Heute Morgen war das Büschel noch da, am Abend waren da nur noch Stiele.
Naja - wer's mag!?

Grüßlis Ingo

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Substrat bei 8.) *oT*

Gábor, (vor 4725 Tagen) @ Gábor

- kein Text -

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg zu Nr. 7 + 10 *PIC*

UmUlmHerum, (vor 4725 Tagen) @ Gábor

Hallo Rika,
falls das Substrat bei 7.) Alnus war, hätte ich evtl. noch Daldinia petriniae
als Tipp, wobei ich den noch deutlicher gestielt kenne.
Und bei 10.) würde ich auch auf einen noch jungen Flammulina velutipes
tippen.
LG, Gábor

Hallo Gábor, merci für Deine Antwort!

Zu (7): Diese großen Kohlenbeeren waren sehr zahlreich auf etlichem Totholz, manches war ziemlich sicher Rotbuche. Ob Erle? Puh - vom durchgeweichten Boden her könnte das schon sein, ich kenne sie aber mehr direkt an Gewässern, nicht im Steilhang!? Und es waren keine Blätter mehr dran... Hier noch zwei weitere Fotos, auf denen man ein bisschen mehr vom Substrat sieht - was meinst Du? Ich habe gerade 2 dieser Kohlenbeeren vor mir: sie sind schon richtig gestielt. Der "Stiel" ist konisch und schwarz glänzend, der Übergang zur rotbraunen, matten Kugel ist eine Kante. Hilft das weiter?
Die Fotos, die ich mir von Dald. petriniae angeschaut habe, passen schon recht gut, auch diese Fruchtkörper mit der "Po-Ritze".

Zu (10): Er sieht sehr samtig aus - aber auch oben auf dem Hut! Das würde bei Nieselregen gegen den Samtfüßigen sprechen. Wenn ich mich nicht irre, wuchs er auf einem lebendigen, dicken Holunderstamm.

Viele Grüße - Rika

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Re: KORREKTUR Pilze aus CH zu Nr. 8 + 10 *oT*

UmUlmHerum, (vor 4725 Tagen) @ UmUlmHerum

- kein Text -

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

coco, (vor 4725 Tagen) @ UmUlmHerum

Salü älle mitanang!

salü zäme, salü rika,

Die vergangenen 6 Tage verbrachte ich auf der schweizer Bodenseeseite
(Untersee-Rheinsee) in der Nähe von Steckborn und hatte zum Glück ein
wenig Zeit, um in den dortigen Wäldern ("Junkerholz") zu
stöbern.

holzzersetzer, wie herrlich :) da wäre ich ja gerne dabei gewesen, zumal ich in meiner kindheit tagtäglich von gegenüber auf dein exkursionsgebiet geschaut habe :)

(2) Vermutlich die Ziegelrote Kohlenkruste (Hypoxylon rubiginosum)?

genau.

(5) Fenchelporling; was der weiße Porling darunter werden soll, weiß ich
allerdings nicht:

kann in dem stadium kaum jemand wissen. wahrscheinlich unreif. hast du ihn mitgenommen (laugenreaktion?) bzw. beschnuppert und beknabbert?

(6) Resupinater Porling ??? Ich glaube, er war auf einem liegenden
Laubholzstamm:

könnte eine junge reihige braunfäuletramete (antrodia serialis) sein, dann aber an nadelholz.

(8) Riesige Kohlenbeeren, Ø bis zu 2,5cm, leicht gestielt - nicht flächig
aufsitzend. Wie heißt diese Art?

daldinia makroskopisch ist etwas halbseiden, aber es würde mich sehr wundern, wenn das nicht d. childiae wäre. verpansche etwas abgeschabte stromaoberfläche mit natronlauge (10-20%), dann sollte sich conocybefarbenes pigment lösen.

(9) Ein Lackporling (welcher?) an einem sehr toten Nadelholzstamm:

bestimmt ein flacher. ich meine eine galle der zitzengallenfliege zu erkennen, das gibt´s nur an g. applanatum.

(11) Auf Nadelholz wuchsen diese lamelligen Porlinge. Für Zaunblättlinge sind
mir die Lamellen zu grob, außerdem sind die Hüte oben nicht gezont,
sondern einheitlich zimtbraun, feinstriegelig - samtig. Was ist das??

m.e. tannenblättling.

Und zum Abschied grüßt freundlich der Breitmaul-Waldgeist:

mit verlaub, werte rika, für mich ist das eindeutig als cyprinus carpio ansprechbar ;)

gruss von coco

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

jesko, (vor 4725 Tagen) @ coco

Hallo Coco,

bei dem Foto, das ein mögliches Hypoxylon rubiginosum zeigt, wüsste ich nicht, auf welcher Grundlage man andere Arten aus dieser Gruppe ausschließen sollte. Sicherlich ist rubiginosum am wahrscheinlichsten, denn das ist bei uns wohl die am weitesten verbreitete und häufigste Art aus dem Formenkreis, aber zur Bestimmung wären hier aus meiner Sicht auch die Beurteilung der feineren "Makro-" und der Mikromerkmale und die Pigmentextraktion mit KOH (genau wie bei der Daldinia) erforderlich. Ich denke, H. rubiginosum kann man makroskopisch nur dann festklopfen, wenn man daneben gleich die grüne Anamorphe hat, durch die Art nach heutigem Kenntnisstand klar festgelegt ist (ähnlich wie H. howeianum mit seiner Isaria-Anamorphe).

Diese Seite ist sicherlich bekannt:

http://pyrenomycetes.free.fr/hypoxylon/index.htm

Am besten gleich den synoptischen Schlüssel probieren:

http://pyrenomycetes.free.fr/hypoxylon/keydir/synoptickey.htm

Viele Grüße,
Jesko

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

coco, (vor 4724 Tagen) @ jesko

hallo jesko,

bei dem Foto, das ein mögliches Hypoxylon rubiginosum zeigt, wüsste ich
nicht, auf welcher Grundlage man andere Arten aus dieser Gruppe
ausschließen sollte.

hab ich arten ausgeschlossen? rika hat "vermutlich" geschrieben und dieses "vermutlich" hab ich mit "genau" kommentiert. nach meinem bescheidenen kenntnisstand sollte es auf eiche (die ich hier zu sehen glaube) aber tatsächlich rubiginosum ss. sein (steineiche wächst kaum am thurgauer nordhang, da gäbe es sonst noch eine art).

lg coco

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg zu Nr. 7 + 10 *PIC*

Gábor, (vor 4724 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo Rika,

falls Dein Fund wirklich Daldinia sein sollte, müssten die Frkp. eine Holzkohle ähnliche Konsistenz und im Schnitt dann auch diese Radialstruktur zeigen:
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Daldinia petriniae, gefunden an Alnus.

LG, Gábor

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Re: CH-Glarisegg zur Kohlebeere (3 PIC) *PIC*

UmUlmHerum, (vor 4724 Tagen) @ Gábor

Hallo Gábor,
herzlichen Dank für Deine weiteren Infos!
Mittlerweile habe ich diese Kohlebeere weiter traktiert:
- in KOH (ca. 5%) ergibt eine braune Farbe, siehe Foto
- durchgeschnitten klassische Radialstruktur, Holzkohle-Konsistenz ja - man kann gut schreiben damit ;-)
- gerade baden die Sporen in KOH (20%), da löst sich nach 30 min. nix ab - oder wie lange muss man dafür warten?
- anbei noch ein Sporenfoto in Wasser, bei der Sp.-Länge komme ich jetzt auf 11,7-15,2 µm

Vorhin habe ich dankenswerterweise noch einen Daldinia-Schlüssel erhalten (J. Fournier and M. Stadler May 2009), scheitere aber gleich am ersten Punkt: was für ein "braun" ergibt sich durch KOH? Cocos "conocybebraun" passt als Beschreibung zwar sehr gut, aber im Schlüssel wollen sie andere Brauntöne wissen. Wie beurteilst Du/Ihr die Farbe von meinem Foto?

Selbst wenn ich die Braun-Frage übergehe und mit der Unterscheidung, ob sich die Perispore in KOH ablöst = nein, weitermache, ist jedenfalls D. concentrica aus dem Rennen! Eigentlich bleiben nur D. petriniae und D. childiae übrig, weil ich bei der KOH-Färbung keinerlei purpur, violett oder grau sehe?!

Diese Nuss/Kohlebeere sollte doch zu knacken sein - with a little help from my friends (Beatles).

Farbe in KOH:
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Frk. von der Seite:
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Sporen 320x:
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Viele Grüße - Rika

Hallo Rika,
falls Dein Fund wirklich Daldinia sein sollte, müssten die Frkp. eine
Holzkohle ähnliche Konsistenz und im Schnitt dann auch diese
Radialstruktur zeigen:
Daldinia petriniae , gefunden an Alnus .
LG, Gábor

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

UmUlmHerum, (vor 4724 Tagen) @ coco

Hallo coco,

herzlichen Dank für Deine ausführliche Antwort in Deinem vorletzen Beitrag! Du bist also auf der Höri aufgewachsen - vermisst Du den See und die Berge nicht manchmal in Deiner jetzigen Heimat?

Zu (2) fasse ich Euer Geplänkel so zusammen: es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ziegelrote Kohlenkruste (Hypoxylon rubiginosum). Da ich keine Veröffentlichung in dieser Richtung schreiben werde und von diesem ganzen resupinaten Zeugs sowieso kaum Ahnung habe, kann ich mit diesem "cf." gut leben.

Zu (5): Fenchelporling und der weiße Porling darunter
Den Weißen habe ich weder belaugt noch beschnüffelt und auch nicht beknabbert, werde aber in Zukunft vielleicht doch öfter mal das KOH-Fläschchen mitnehmen...

Zu (6) Resupinater Porling
Dein Vorschlag Braunfäuletramete (antrodia serialis) sieht auch "sehr wahrscheinlich" aus. Zu dem Substrat kann ich nicht wirklich was sagen, habe nix aufgeschrieben, und es liegt da alles mögliche Totholz rum, es kann durchaus auch Nadelholz gewesen sein. Ich habe einige der Fotos nur aus ästhetischen Gründen gemacht, die Bestimmung stand da an zweiter Stelle (wenn überhaupt) - wenn was rauskommt, ist es schön, wenn nicht, ist es auch nicht so schlimm.

Zu (8) Riesige Kohlebeeren
Deine Anregung habe ich heute Nachmittag gleich umgesetzt, siehe meine Antwort an Gábor.

Zu (9) Ein Lackporling
Ich staune, wo Du eine Galle der Zitzengallenfliege siehst! Ganoderma applanatum habe ich noch nie mit solchen Türmen gesehen, deswegen mein Fragezeichen dazu. Die untersten Konsolen passen schon gut dazu. Den Wulstigen kenne ich nicht so gut, er sollte aber eher an Waldrändern/Obstbäumen vorkommen?!

Zu (11) Tannen-Blättling (Gloeophyllum abietinum)
Das ist für mich ein Erstfund, ich kannte bisher nur den Zaun-Blättling (Gloeophyllum sepiarium). Beim Nachlesen fand ich den wegweisenden Satz: "Vom ähnlichen Zaun-Blättling unterscheidet sich der Tannen-Blättling durch die weiter auseinander stehenden Lamellen." Das ist nun neuer Pilz in meinem Repertoire - schön!

Mit dem hölzernen Karpfen magst Du schon Recht haben, der Hang war ja dermaßen nass, da hätte sich der Waldgeist nur einen Schnupfen geholt ;-()

Viele Grüße - Rika

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Re: Pilze aus CH-Glarisegg (13 PIC)

jesko, (vor 4723 Tagen) @ coco

Hallo Coco

nach meinem bescheidenen kenntnisstand sollte es auf eiche (die ich hier
zu sehen glaube) aber tatsächlich rubiginosum ss. sein (steineiche wächst
kaum am thurgauer nordhang, da gäbe es sonst noch eine art).

Erst einmal kann zumindest ich vom Foto her nicht erkennen, dass das Substrat tatsächlich Eiche ist. Rika schreibt auch etwas zum Habitat, Eiche ist da nicht einmal aufgeführt. Zum zweiten, selbst wenn das Substrat Eiche sein sollte, ist mir nicht ganz klar, weshalb das groß relevant sein sollte. Viele Hypoxylon-Arten sind ausgesprochen polyphag (wie z.B. rubiginosum), einige haben einen typischen Wirt, können aber auch auf anderen gefunden werden (z.B. fragiforme oder multiforme), und eher wenige scheinen absolut substratspezifisch zu sein (cercidicolum, intermedium, laschii ...). Polyphag sind auch einige Arten, die zumindest makroskopisch oft kaum von rubiginosum zu unterscheiden sind.
Du könntest Dir spaßeshalber hier:
http://pyrenomycetes.free.fr/hypoxylon/keydir/synoptickey.htm
alle +/- rotbraunen Arten mit effusem Stroma anschauen, indem Du die Optionen „Stroma ... effused“ und „Surface ... rusty to brown“ eingibst. Da wirst Du gleich mehrere Arten finden, die allein von Rikas Foto her auch dann nicht auszuschließen sind, wenn das Substrat tatsächlich (sommergrüne) Eiche sein sollte.

Viele Grüße,
Jesko