-dem häufig geklumpten Auftreten on
seltenen Röhrlingen oder auch anderen Mykorrhizapilzen.
Geklumptes Auftreten? Verstehe ich leider nicht, was du damit meinst.
-dem oftmals beobachteten Wachstum von Pilzen (Büschel-Rasling,
Schopf-Tintling) entlang von Wegrändern.
Der Schopftintling ist ein nitrophiler Pilz, der Büschelrasling vermutlich auch - beide kommen außer an Straßenrändern auch gern auf mäßig gedüngten Rasen vor, z. B. in Gärten, Parks oder Friedhöfen. An Wegrändern hat es oft viel nährstoffreichen Schlamm, das scheinen die zu mögen, so wie auch der Stadtchampignon, um ein weiteres Beispiel zu nennen.
Andere ganz typische Wegrandpilze sind in unserer Gegend die Herbstlorchel (Helvella crispa), der Fichtenreizker (Lactarius deterrimus), der Rote Gallerttrichter (Tremiscus helvelloides) oder der Gefleckte Risspilz (Inocybe maculata). Das kommt daher, dass die Waldwege in unserer Gegend meist kalkgeschottert sind, und es sich hier um calciphile Arten handelt.
-dem gehäuften Auftreten von zum Teil selteneren Mykorrhizapilzen auf
Gratlagen (trocken, nährstoffarm, licht) in Wäldern.
Oft sind solche Arten thermo- und heliophil (z. B. Satanspilz); im Sommer erreicht das Regenwasser an diesen Stellen auch eher mal den Waldboden als unter altehrwürdigen Eichen-/Buchenkronen, so dass die Durchfeuchtung des Bodens unter Umständen besser ist.
Mir kommt es so vor, dass man im allgemeinen an Wald- und Wegesrändern mehr seltene (nicht essbare
) Pilzarten findet als mitten im Wald, und dass man demzufolge gar nicht tief in den Wald rein muss, um schöne Funde zu machen.